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  1. Inaktiver User

    AW: Mit 40 Jahren einsam :-(

    Hallo Hellena,

    auch ich kenne diese Gefühle sehr gut... dabei war ich verheiratet, habe drei Kinder und lebe seit drei Jahren in einer Beziehung, in der ich sehr viel Liebe bekomme. ABER... es ist wohl ein altes Muster am Werk.... manchmal sehe ich das alles nicht! Manchmal fühle ich mich auch so einsam und nirgendwo dazugehörig. Ich fühle mich ungeliebt, denke, die anderen interessieren sich ja eh nicht für mich und verschließe mich. Wenn die anderen dann keinen Zugang zu mir finden, habe ich meine Bestätigung (habe ich es nicht gleich gesagt??). Aber wie sollen sie diesen auch finden? Mal sollten sie dieses, mal jenes tun, damit ich mich angenommen fühle. Können sie aber nicht wissen, da ich oft genug nichts sage, sondern passiv abwarte und mich dann mal wieder verkrieche.

    Natürlich ist es viel schwieriger, wenn man nicht Menschen um sich hat, die ganz "selbstverständlich" zu einem gehören (Familie ist ja irgendwie immer da, egal, ob man gerade in der "richtigen" Stimmung ist oder nicht, was einerseits ganz schön ist, aber andererseits auch ganz schön anstrengend sein kann). Aber es gibt auch "da draußen" immer wieder Menschen, mit denen man etwas anfangen könnte... sofern man dazu bereit ist.

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das sein kann. Daher kann ich dir nur raten, dir eine Hilfe zu suchen, die sich mit dir deine Denk- und Verhaltensmuster anschaut und dir da die nötige Unterstützung gibt, aus diesem Teufelskreis herauszukommen.

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    AW: Mit 40 Jahren einsam :-(

    >Ich arbeite jetzt für einen Tierschutz.

    *haendchen-reich*

    ich bin seit 10 tage "gassigeher". ich kann leider aus beruflichen gruenden keinen eigenen hund halten.

    zum thema dazugehoeren:

    das ehrenamt und/oder die mitgliedschaft in einem verein ist ideal, um dazuzugehoeren.

    ich bin momentan aktiv in einem sommer-sportverein im winter ruht der betrieb), einem musikverein (sozusagen passiv, wir veranstalten einmal im monat ein konzert und unternehmen zusammen einiges), einer partei (sehr gut geeignet, da kannst du dauernd irgendwo hin!).

    dazugehoeren - das geht am allerbesten irgendwo, wo eine lokalitaet als anlaufstellle da ist . . tierschutzverein ist schon ganz gut, aber die haben abends zu.
    durch mein neues hobby reiten habe ich jetzt ganzjaehrig die anlaufstelle casino reitverein . . *sueffel*

    ach ja, dann bin ich noch hobby-pferdepfleger . . der privatstall ist auch eine tolle anlaufstelle.

    naehere kontakte ergeben sich dann mit der zeit. am anfang bist du ueberall neu. aber dadurch auch interessant.

    tier- und naturschutz werde ich noch ausbauen.

    alles liebe
    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  3. Inaktiver User

    AW: Mit 40 Jahren einsam :-(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Manchmal fühle ich mich auch so einsam und nirgendwo dazugehörig. Ich fühle mich ungeliebt, denke, die anderen interessieren sich ja eh nicht für mich und verschließe mich. Wenn die anderen dann keinen Zugang zu mir finden, habe ich meine Bestätigung (habe ich es nicht gleich gesagt??). Aber wie sollen sie diesen auch finden? Mal sollten sie dieses, mal jenes tun, damit ich mich angenommen fühle. Können sie aber nicht wissen, da ich oft genug nichts sage, sondern passiv abwarte und mich dann mal wieder verkrieche.

    Aber es gibt auch "da draußen" immer wieder Menschen, mit denen man etwas anfangen könnte... sofern man dazu bereit ist.
    Nach jahrelanger Suche nach Antworten in Bezug auf dieses Thema bin ich inzwischen zu der Ansicht gelangt, dass der einzige Weg raus aus der Einsamkeit das Inkontakttreten mit anderen ist, sich zu zeigen, auch von verletzbaren Seiten.

    Newdawn, das Verhalten, was du oben beschreibst, macht nur noch einsamer, das sehe ich ähnlich wie du. Und andere können keine Gedanken lesen. Deshalb ist das Artikulieren eigener Gedanken und Gefühle so wichtig.

  4. Inaktiver User

    Ausruf AW: Mit 40 Jahren einsam :-(

    @malina:
    1000 dank für dieses posting - so wahr!

  5. Inaktiver User

    AW: Mit 40 Jahren einsam :-(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @malina:
    1000 dank für dieses posting - so wahr!
    Ja, auch von mir Danke!
    Hab sie mir ausgedruckt damit ich an schlechten Tagen drüber lesen kann.

  6. User Info Menu

    AW: Mit 40 Jahren einsam :-(

    Danke Ihr zwei! Da werde ich ja ganz .

    Gerührte Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Mit 40 Jahren einsam :-(

    habe mir deinen strang durchgelesen, mein erster gedanke war auch, das es wohl nicht die richtige therapieform und/oder therapeutin ist, wenn es dir nicht besser geht. anfangs gehts einem erst einmal schlechter, da so viel aufgewühlt wird, aber es sollte dann langsam und stetig besser werde. du schriebst, du nimmst medikamente? sind die richtig eingestellt? es gibt so viele antidepressiva, da ist es schwer das richtige auf anhieb zu finden. vielleicht nimmst du eins was bei dir einfach nicht anschlägt? ich denke auch, da ist ein fachmannbesuch sehr angezeigt!

    ich habe einen strang unter trennung "schmerzhafte trennung - boden unter den füssen verloren" und das,was ich grad durchmache ist kein honigschlecken und ich wäre froh und dankbar wenn ich diese gefühle z. zt. nicht hätte. ich bin mutter von 2 kindern (ich bin 40, meine kinder 9 und 5) und ich bin allein erziehend - es ist manchmal mehr als anstrengend und es fordert sehr viel ab. natürlich geben mir meine kinder viel, das würde ich niemals leugnen und ich bin wahnsinnig dankbar das ich sie habe, aber in manchen lebenssituationen ist es sehr, sehr schwer solch grosse verantwortung allein zu tragen.

    da du in einer depression steckst ist es z. zt. leider "normal" das du sehr pessimistisch denkst und fühlst und davon überzeugt bist das es nie besser wird. aber das ist die krankheit die dich so denken und fühlen lässt. kümmere dich gut um dich, geh zum arzt, bespreche das mit den medis, gucke wegen der therapie und guck doch mal nach ob es bei dir in der nähe nicht eine selbsthilfegruppe gibt.

    lg,
    wycombe

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