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  1. Inaktiver User

    AW: Beim Kennen lernen zu lange zu tolerant?

    Heißt das jetzt, dass du in diese zwei Beispiel-Männer verliebt warst oder nicht?

    Ich stelle mir gerade selber die Frage, ob ich überhaupt verliebt bin, aber ich habe irgendwie gelernt, Partnerschaft so rational zu betrachten, dass mir allein das Antworten auf "bin ich verliebt" sehr schwer fällt.

  2. Inaktiver User

    AW: Beim Kennen lernen zu lange zu tolerant?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meist ist meine Verliebtheit nicht von langer Dauer, sondern maximal zwei Monate oder so. Bisher habe ich das für normal gehalten.
    und das ist dann vor oder nach den Phasen, von denen Du schreibst?
    (dass Du noch länger abwartest und die Männer sich dann abwenden?)

    und was ist nach der Verliebtheit?




    Insgesamt bin ich nun wirklich sehr verwirrt, denn meine bisherige Haltung (und auch die hier in der Bricom häufig propagierte) war es, Dinge langsam angehen zu lassen, Männer nicht mit der "Ganz-oder-garnicht"-Haltung zu begegnen, sondern auch nochmal ein zweites, drittes oder viertes Mal hinzuschauen und was Entscheidungen angeht, nichts zu übereilen.
    langsam angehen lassen und öfter hinschauen - dafür bin ich durchaus auch - aber vor allem erst einmal bei Männern, die ich einfach so kennenlerne oder kenne - und nicht gleich auf mögliche Beziehung abchecke.
    (was ist denn die "Ganz-oder-Garnicht-Haltung")

    deshalb noch einmal die Frage:
    wo lernst Du diese Männer, um die es geht, denn kennen?

  3. Inaktiver User

    AW: Beim Kennen lernen zu lange zu tolerant?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hm. Mädels, da habt ihr mir aber harten Tobak aufgetischt!!
    Ja Mädels können sooo grausam sein

    Den ganzen Vormittag schon denke ich über eure Worte nach. Und ich bin entsetzt, denn ich merke, wie sie mich verunsichern. Ich habe weitergedacht: wenn meine Art, Männer auszuwählen so lauwarm wirkt, bin ich als Person dann auch lauwarm??
    Ich vermute was anderes! Siehe weiter unten!

    Meist ist meine Verliebtheit nicht von langer Dauer, sondern maximal zwei Monate oder so. Bisher habe ich das für normal gehalten.
    Und wann sind die Beziehungen in die Brüche gegangen? Also ab wann sagen dann die Männer servus?

    Wenn ich nach dem Kriterium der absoluten Faszination, starken körperlichen Anziehung, nicht enden wollenden Gesprächsstoff und ein Gefühl von Seelenverwandtschaft gehe und das über einen lange Zeitraum, dann muss ich mir eingestehen, dass es einen solchen Mann erst einmal (!) in meinem Leben gegeben hat. Und diese Beziehung ist auch schon wieder 10 Jahre vorbei ... *heul*
    Hm kann es sein, dass Du genau diesen Typus suchst und wenn er nicht zu finden ist dann nimmst halt einen der dem am nächsten kommt, lässt dich aber nicht wirklich auf ihn ein?


    Insgesamt bin ich nun wirklich sehr verwirrt, denn meine bisherige Haltung (und auch die hier in der Bricom häufig propagierte) war es, Dinge langsam angehen zu lassen, Männer nicht mit der "Ganz-oder-garnicht"-Haltung zu begegnen, sondern auch nochmal ein zweites, drittes oder viertes Mal hinzuschauen und was Entscheidungen angeht, nichts zu übereilen.
    Ohhh ganz gefährliches Pflaster.

    Grundsätzlich gibt es im Durchschnitt gesehen bestimmte Dinge, die man tunlichst unterlassen sollte oder eben nicht.
    Aber
    Das was in der Bri propagiert wird gilt für den Durchschnitt.
    Du bist aber ein Individuum und wenn Du bestimmte Dinge übernimmst, obwohl sie zu Deiner speziellen Persönlichkeitsstruktur nicht passen dann bist Du nicht mehr authentisch und verkrampfst und dann wird das auch spürbar vom anderen wahrgenommen.

    Versuch vielmehr zu ergründen was Du willst und brauchst, welches Tempo für Dich passt. Ob 1000 andere Mädels schon nach 2 Tagen heiraten oder erst in 2 Jahren ist völlig egall. Entscheidend ist wer bist Du und wie möchtest Du leben, so dass es Dir gut geht!


    @ Farmelli - Ich nehme mich selber schon als recht emotional und gefühlsbetont wahr, wobei die Außenwirkung meist ganz anders ist. Nach außen werde ich generell als analytisch, rational, sehr strukturiert und aufgeräumt wahrgenommen. Ich empfinde mich selbst ganz anders - Außenwirkung und eigenes Empfinden klaffen tatsächlich häufig weit auseinander. Aber ich glaube, ich werde gerade ein bisschen OT ...
    Nein wirst nicht OT, da liegt ein Schlüssel drin!
    Du bist viel zu sehr im Kopf und Deine Emotionen sind hinter der Schutzmauer verborgen und werden wenn dann nur dosiert nach aussen gegeben. Du magst es anders empfinden aber entscheidend ist auch was empfindet der andere!

  4. Inaktiver User

    AW: Beim Kennen lernen zu lange zu tolerant?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Heißt das jetzt, dass du in diese zwei Beispiel-Männer verliebt warst oder nicht?
    Nein, ich war häufiger in meinem Leben verliebt, aber wie gesagt, meist nur maximal 2 Monate lang (bis auf die vorhin genannte große Ausnahme vor 10 Jahren).


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und das ist dann vor oder nach den Phasen, von denen Du schreibst?
    (dass Du noch länger abwartest und die Männer sich dann abwenden?)

    und was ist nach der Verliebtheit?
    Verliebt bin ich während des Kennenlernens oder in der kurzen Zeit, in der wir zusammen sind, und bevor wir wieder getrennte Wege gehen.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (was ist denn die "Ganz-oder-Garnicht-Haltung")
    Damit meine ich, dass zwischen einem Mann und mir nicht alles bis ins Letzte stimmen muss.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wo lernst Du diese Männer, um die es geht, denn kennen?
    Ich lerne sie kennen, wenn ich ausgehe, beim Tanzen, über's Internet oder durch Anzeigen. Ich mache mich selber schon aktiv auf die Suche.

  5. Inaktiver User

    AW: Beim Kennen lernen zu lange zu tolerant?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Verliebt bin ich während des Kennenlernens oder in der kurzen Zeit, in der wir zusammen sind, und bevor wir wieder getrennte Wege gehen.
    dann bist Du also verliebt, wenn sie sich trennen - bzw. sagen, dass sie Dich nicht weiter kennenlernen wollen?

    waren das Kennlern-Phasen - oder Kurzbeziehungen mit frühem Sex?


    und wenn so eine Kennlernphase/Kurzbeziehung länger als 2 Monate dauert - dann bist Du nicht mehr verliebt?

    gib' mal ein Beispiel - kann ja ein "zusammengesetztes" sein.



    Damit meine ich, dass zwischen einem Mann und mir nicht alles bis ins Letzte stimmen muss.
    klar muss nicht alles bis ins letzte stimmen - das gibt es nicht.

    aber er muss passen - und ich muss mich einlassen.

    was waren denn das z.B. für Macken, bei denen Du dachtest "keiner ist perfekt - vielleicht geht es doch?"


    Ich lerne sie kennen, wenn ich ausgehe, beim Tanzen, über's Internet oder durch Anzeigen. Ich mache mich selber schon aktiv auf die Suche.[/QUOTE]

  6. Inaktiver User

    AW: Beim Kennen lernen zu lange zu tolerant?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wann sind die Beziehungen in die Brüche gegangen? Also ab wann sagen dann die Männer servus?
    siehe oben!
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hm kann es sein, dass Du genau diesen Typus suchst und wenn er nicht zu finden ist dann nimmst halt einen der dem am nächsten kommt, lässt dich aber nicht wirklich auf ihn ein?
    Ich glaube, ich weiß nicht so richtig, wie das geht, mich auf jemanden "wirklich" einzulassen. *wein*
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das was in der Bri propagiert wird gilt für den Durchschnitt.
    Du bist aber ein Individuum und wenn Du bestimmte Dinge übernimmst ...
    Also echt, Stecher, ich bin schon ein großes Mädchen!
    Und mich mit meinen Ansichten gab's schon früher als die Bricom. Ich finde meine Ansicht und Haltung hier nur öfter wieder, das meinte ich.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Versuch vielmehr zu ergründen was Du willst und brauchst, welches Tempo für Dich passt.
    Das weiß ich durchaus, aber was tun, wenn ich dafür kein Gegenüber finde??
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deine Emotionen sind hinter der Schutzmauer verborgen und werden wenn dann nur dosiert nach aussen gegeben. Du magst es anders empfinden aber entscheidend ist auch was empfindet der andere!
    Da kann schon was dran sein. Nein, ist wahrscheinlich tatsächlich so, aber was tun??
    Geändert von Inaktiver User (26.01.2010 um 14:30 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Beim Kennen lernen zu lange zu tolerant?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, ich war häufiger in meinem Leben verliebt, aber wie gesagt, meist nur maximal 2 Monate lang (bis auf die vorhin genannte große Ausnahme vor 10 Jahren).
    ja aber, dann macht es doch wirklich nichts, wenn die beiden Männer dir einen Korb gegeben haben.

    Verliebt bin ich während des Kennenlernens oder in der kurzen Zeit, in der wir zusammen sind, und bevor wir wieder getrennte Wege gehen.Damit meine ich, dass zwischen einem Mann und mir nicht alles bis ins Letzte stimmen muss.
    Kann es sein, dass du dich davor schützt verlassen zu werden und es somit heraufbeschwörst.

    Hingst du keinem hinterher? tat es dir niemals leid um die Person?

  8. Inaktiver User

    AW: Beim Kennen lernen zu lange zu tolerant?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    waren das Kennlern-Phasen - oder Kurzbeziehungen mit frühem Sex?
    Ups, das wird sehr persönlich.
    Sowohl als auch. Es hat Kennenlern- und Anbahnungsversuche, aber auch Kurzbeziehungen gegeben.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und wenn so eine Kennlernphase/Kurzbeziehung länger als 2 Monate dauert - dann bist Du nicht mehr verliebt?
    So ungefähr. Meine Vernunft und klitzekleine rosa Wolken, und ja, auch Gefühle, halten mich dann in der Beziehung.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    gib' mal ein Beispiel - kann ja ein "zusammengesetztes" sein.
    Ein Beispiel von letztem Jahr, welches mir stark zugesetzt hatte: Einen Mann mit vielen Parallelen/ähnlichen Interessen, usw. kennengelernt. Er: ambivalent. Für ihn war ich alles, von der Superfrau bis zur lästigen Fliege, und das immer mal abwechselnd. Rückblickend würde ich ihn als Beziehungsphobiker bezeichnen. Das Ende: ich verliebt, er hatte keine Böcke mehr.
    Weiteres Beispiel, aktuell: Mann, wieder mit vielen Parallelen, sogar gleicher Beruf und ähnliche Interessen. Im Laufe der Zeit stelle ich fest, dass er der Prototyp eines Pessimisten ist. Lagsam aber sicher bin ich in die Rolle gerutscht, ihm immer wieder die schöne Seiten des Lebens aufzuzeichnen, Optimismus zu verbreiten. Inzwischen habe ich den Rückzug angetreten, da mich diese Konstellation nervt und ich diese Pessimistenhaltung hochgradig abtörnend finde. Gut in diesem Fall bin ich diejenige, die sich zurückzieht.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    was waren denn das z.B. für Macken, bei denen Du dachtest "keiner ist perfekt - vielleicht geht es doch?"
    Zum Beispiel letztgenannter Pessimismus (wobei ich jetzt für mich eine Grenze gezogen habe), oder auch ambivalentes Verhalten mir gegenüber oder sich mit mir immer wieder daten und während dessen jeden Tag weiterhin in SBs stöbern, oder ...
    Geändert von Inaktiver User (26.01.2010 um 14:10 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Beim Kennen lernen zu lange zu tolerant?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ja aber, dann macht es doch wirklich nichts, wenn die beiden Männer dir einen Korb gegeben haben.
    Farmelli, es hat mehr als zwei Männer in meinem Leben gegeben. Wie kommst du nur auf zwei?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hingst du keinem hinterher? tat es dir niemals leid um die Person?
    Doch, natürlich, mehrfach. Siehe z.B. oben genanntes Beispiel.

  10. Inaktiver User

    AW: Beim Kennen lernen zu lange zu tolerant?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Farmelli, es hat mehr als zwei Männer in meinem Leben gegeben. Wie kommst du nur auf zwei?
    Irgendwo erwähnst du die letzten zwei Körbe. Davon ging ich aus.

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