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  1. Inaktiver User

    AW: Irgendwo dazugehören...

    Hallo Lillan,

    hatte es erst doch etwas fasch verstanden. Jetzt weiß ich was Du meinst. In der Tat ist so eine größere Runde hin & wieder ganz nett. Da ist das mit dem Badminton ist doch schon mal nicht schlecht. Wo kann man denn so was machen?


    Wie man zu einer größeren Gruppe kommt?

    Durch Interessengemeinschaften. Man besucht Veranstaltung zu einem bestimmten Thema. Da sitzt man dann die ersten Male allein rum & hat nur den Wiederernennungseffekt bei paar Gesichtern. Irgendwann kommt man ins Gespräch. Später kommt es zu Verabredungen & Einladungen.
    Das will ich demnächst machen. Nur finde ich es blöd, schon wieder allein los zu ziehen & dann allein irgendwo zu sitzen & angeguckt zu werden. Von wegen: „Was macht die denn da? Noch nie vorher gesehen…“ Aber anders geht es wohl nicht. Geld ist auch längst angekommen, also gibt es keine Ausrede mehr. Höchstens, dass es sooo kalt ist…

    Ehrenämter sind da auch eine gute Sache. Man engagiert sich in einem Interessensgebiet, welchem auch sozial-politische Relevanz zukommt & für welches von keiner Stelle irgendwelche Gelder gibt (also nicht bezahlte Stellen für lau machen & anderen wegnehmen!) Da findet man automatisch Ähnlichgesinnte. Das hatte ich in der Stadt, wo ich früher gewohnt hab. War da auch erst viel allein. Hab schon Leute von früher gekannt (von Durchreisen), aber festgestellt, dass wir uns absolut auseinander entwickelt haben. Aber als das mit dem Ehrenamt losging, hatte ich gleich mehrere solcher Gruppen. Da gab es mal Frühstück mit vielen Leuten, Parties, Grillen im Garten, im Wald, gemeinsam durch die Kneipen ziehen, Tischtennis auf dem Dachboden einer großen WG, Ausflüge ins Grüne, Baden im See usw.
    Vielleicht wäre das ja was für Dich.



    @Karla: ach das Enneagramm. Dazu hatte ich auch mal zwei Bücher von einem Risko, so heißt der Typ, glaub ich. Die hab ich einer Freundin geschenkt. Ganz ernst hab ich das nicht genommen, war aber schon interessant. Da war ich auch mehr dieser künstlerische, ruhige Typ, die mehr nachdenkt, als was los zu machen. Für Gruppen mit fester, gemeinsamer Identitätsbildung oder Teamwork also eher ungeeignet. Was kam bei Dir raus? Kann mich noch schwach an Farben erinnern, die da eine Rolle gespielt haben & neuen Typen waren es, wo es immer zu zig Kombinationen kommen konnte.

    @Helga: Was Du beschreibst, klingt ja super! Kann man da nur mit ü.50 mitmachen? Muss noch warten…

    @kurvenraeuberin: Das mit dem wählerisch werden mit der Zeit kommt auch hin. Hatte mit Ende 16 meine erste Wohnung & da war immer high life. Es haben auch ständig Leute mitgewohnt. In den späteren Wohnungen wurden es jedes Mal weniger. Jetzt könnte ich mir das nicht mehr vorstellen. Nur noch ausgewählte Leute dürfen hierhin & hier wohnen dürfen nur gute Freund_innen. Brauch jetzt meine Privatsphäre & hab auch viel zu tun. Will auch keine Unordnung & ständig was suchen usw. & viele langweilen mich, das trifft bei mir auch zu…

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    AW: Irgendwo dazugehören...

    Hallo Saranya,

    Deine Frage:

    >@Helga: Was Du beschreibst, klingt ja super! Kann man da nur mit ü.50 mitmachen? >

    muss ich mit 'ja' beantworten.

    Ich vermute, dass Du der genannten Altersgruppe noch nicht angehörst.

    Du könntest ja in der Samstagausgabe Deiner Tageszeitung zunächst einmal eine Kleinanzeige aufgeben, entweder zur Gründung eines Stammtisches oder für gemeinsame Veranstaltungen (am besten unter Angabe 'berufstätig' und Altersgruppe, z.B. 40 + oder so) angeben, damit sich nicht nur Rentnerinnen melden.



    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

  3. Inaktiver User

    AW: Irgendwo dazugehören...

    Hallo Saranya,

    das mit der größeren Gruppe / Interessengemeinschaft habe ich nun auch in Angriff genommen und mich beim Marketing-Club meiner Stadt (arbeite in diesem Bereich) angemeldet. Vor dem ersten Treffen hab ich allerdings etwas Bammel - vor allem, weil ich mich und meine Firma präsentieren soll. Ohje.. naja, aber danach kennt mich wenigstens jeder! ;)

    Ich möchte auch einfach in DIESER Stadt mehr Leute kennen. Wir wohnen in einem Ballungsgebiet, in dem einige alte/neue Freunde verstreut wohnen u um dann ein paar zusammenzukriegen (wie zum Badminton) ist es immer etwas umständlich. EInfach ein paar mehr Bekannte, ein lockere Gruppe, in der man mal was unternehmen kann.. hier in meiner Stadt.. das wäre schon schön!

    Konntest du dich denn mittlerweile aufraffen?

    LG
    Lillan

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    AW: Irgendwo dazugehören...

    lilian,

    ich habe deinen strang gerade erst entdeckt ..

    ich komme gerade von einer veranstaltung meines oertlichen unternehmervereins . . .

    ueber den ich sehr interessante leute kennengelernt habe.

    ich habe hier vor 3 jahren bedingt durch einen persoenlichen super-gau meinen freundeskreis eingebuesst und meinen sportverein verloren.

    sozusagen reset . . .

    jetzt, 3 jahre spaeter, bin ich mitglied in zwei sportvereinen, habe eine sportart voellig neu angefangen, bin mitglied im tierschutzverein, einer partei ud einem musikverein . .

    habe viele lockere bekanntschaften . .

    . . . gehoere aber langsam auch dazu und beginne, freundschaften zu knuepfen. gib dir zeit!

    viel glueck!

    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  5. Inaktiver User

    AW: Irgendwo dazugehören...

    Danke Helga!

    Ist immerhin sehr schön zu wissen, dass sich Leute ab 50 zusammentun, viel unternehmen & Spaß haben.

    Mit der Zeitungsanzeige weiß ich jetzt nicht… Alter ist mir egal, ob berufstätig auch, nur befürchte ich, dass man sich dann gegenüber steht & nichts miteinander anfangen kann…
    Hab jetzt beschlossen, etwas lockerer damit umzugehen & einfach das machen, was ich will. Mit den Leuten ergibt es sich dann von selbst, wenn man sich sympathisch ist.


    Hallo Lillan,

    war das Treffen schon? So etwas ist doch super, nach dem Vortrag kennen Dich alle & die Hemmungen sind weg.

    Hab mich nur so halb aufgerafft. Fr. war ich mit meinem Freund in einer anderen Stadt was Essen. Aber für ihn war das gesundheitlich schon sehr anstrengend. Sa. gab es ein feministisches Festival & ich hab überlegt & überlegt & bin dann doch nicht hin. So. waren wir in einer Kneipe, die ganz nett ist. Hab gesehen, die haben auch viele vegetarische Gerichte. Werd mal wieder hin. & am Di., also morgen, möchte ich in eine Kneipe mit Rockmusik. Vielleicht?!? Hatte nach Deinem Beitrag auch überlegt, was ‚berufsgruppenmäßiges’ zu suchen. Aber dann nicht wirklich was gefunden & eigentlich ist mir im Moment mehr nach entspannt rumsitzen, ein Bier trinken, Leute sehen & Musik hören. Das kann sich aber jederzeit ändern.

    @luciernago: das ist ja toll, wie es sich bei Dir entwickelt hat!

  6. Inaktiver User

    AW: Irgendwo dazugehören...

    saranya!
    Dein letzter Beitrag hätte fast Wort für Wort von mir kommen können!

    Du - wenn ich Deine Biografie so lese, wir haben wahnsinnig viel gemeinsam.
    Schon klar, dass Du normal meine beste Freundin wärest, ne?

    Mir geht's jedenfalls so ähnlich wie der Sandflo mit Gruppen. Es klappt einfach nicht und ich kann sowas auch irgendwie nicht, Ringelpietz mit Anfassen.
    Ich weiss, ist dann ja oft gar nicht so, bloss komme ich mir dabei so vor...


    Karla, Deine Ausführungen zum Enneagramm fand ich auch sehr spannend. Irgendwie passt das z.Z. echt gut bei mir. Ich habe grade eine Familienmitglied "wiedergefunden" und wir mailen uns nun um uns wieder kennenzulernen. Dem scheint es ganz ähnlich zu gehen...
    Ha! Alles genetisch!


    Lillan, ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinen neuen Bemühungen. Erzähl' doch gerne weiter, wie's so läuft, ok?

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    AW: Irgendwo dazugehören...

    >@luciernago: das ist ja toll, wie es sich bei Dir entwickelt hat!

    das freut mich auch sehr.

    ich hatte ganz vergeesen, zu erwaehnen, dass ich seit kurzem noch zu einem privatstall "dazugehoere".
    da habe ich vor 2 jahren angefangen zu reiten und pferde zu pflegen. am anfang habe ich da gar nicht dazugehoert, sondern wurde eher suspekt beaeugt weil ich mich nicht allzu geschickt angestellt habe.
    inzwischen ist der hof eine kleine heimat fuer mich. sozusagen stundenweise urlaub auf dem bauernhof. eine richtie wellnessoase und das zum nulltarif!

    es dauert manchmal lange, irgendwo dazuzugehoeren.

    >Mir geht's jedenfalls so ähnlich wie der Sandflo mit Gruppen. Es klappt einfach nicht

    es gibt gruppen, die sozusagen unausgesprochen "geschlossen" sind. z.b. die rotarier oder die freimaurer. da kannst du gegen die wand rennen, da wirst du nie dazugehoeren. das muss man halt akzeptieren.

    luciernago
    (die heute senile bettflucht hat . .)
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  8. Inaktiver User

    AW: Irgendwo dazugehören...

    luciernago, um Mittag wirst Du's büssen!

    Freimaurer! LOL!

    Recht hast Du. Das mit Zeit und Geduld, da ist auch viel wahres dran. Ich merke es auf meinem Job. Früher habe ich so in etwa 1 x Jahr gewechselt, auch mal Zeitarbeit gemacht; was für ein Unterschied, wenn man mal etwas länger bleibt!

    Also ist wohl die Devise: das richtige finden und dranbleiben. Wa, Lillan?

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    AW: Irgendwo dazugehören...

    >Freimaurer! LOL!

    ist mir nur eingefallen, weil eine ehemals gute freundin von mir mit dem anfuehrer einer freimaurerloge liiert ist. das ist ein total komischer vogel. ich war mal bei einem fest mit dem verein *schauder*

    also da will ich gar nicht dazugehoeren . .

    so ganz erschlossen hat sch mir nicht, was das fuer ein merkwuerdiger verein ist . . irgendwie sektenahnlich.

    luciernago

    >luciernago, um Mittag wirst Du's büssen!

    noe . . da hab ich noch im buero gewuetet . . aber ich bin abends vor dem fernseher eingeschlafen . .
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  10. Inaktiver User

    AW: Irgendwo dazugehören...

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Sandfloh: Ich habe auf einem Seminar neulich gelernt, dass es bestimmte Charaktere gibt, die dieses Gefühl "ich gehöre nicht dazu" einfach mit in die Wiege gelegt bekommen haben sozusagen. Sie fühlen sich ständig so. Obwohl es objektiv nicht nötig wäre. Oft sind das besonders kreative Menschen. Mir fällt doch grad der Name nicht ein dieser "Typenlehre", muss ich mal nachreichen.

    PPS Habs: Enneagramm heißt es.
    Ich glaube, zu diesem Typ Mensch gehöre ich auch .

    Ich hatte selbst zu Schul-und Studienzeiten nie so richtig eine „Clique“.
    Im Studium hat sich zwar so ansatzweise etwas ergeben, aber irgendwie stand ich doch immer außen vor und habe mich unwohl gefühlt.
    Das ist zumindest bei mir auch der Knackpunkt: ich kann mich eigentlich nie als Teil der Gruppe sehen. Ich habe oft Gefühl, ich bin nur „geduldet“.

    Aber immerhin habe ich jetzt seit einiger Zeit doch eine Gruppe gefunden, bei der die Chemie von Anfang an stimmte und mit der ich einiges unternehme.
    Ich habe auf einem Online-Portal eine Anzeige aufgegeben und einige Leute für eine Art Stammtisch gefunden.

    Aber man muss Glück haben, es passt halt nicht immer. Meine Ansätze im Sportverein, Sprachkurs u.ä. Zugehörigkeit zu finden waren wenig erfolgreich.
    Ich glaube, man darf auch nicht den Anspruch haben, sich mit allen Leuten in der Gruppe super zu verstehen.
    Bei mir habe ich beobachtet, dass ich manchmal noch meiner Teenagerfantasie nachhänge, und von der super eng befreundeten Mädchenclique träume, die zusammen Pyjamapartys veranstaltet….

    In meiner Stammtisch-Gruppe verstehen wir uns alle gut, aber mit manchen Leuten würde ich mich nicht einzeln privat treffen, und man schüttet sich auch gegenseitig nicht unbedingt das Herz aus.
    Aber damit kann ich ganz gut leben.

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