NochmalerMann,
... sie bleiben dann in der linken Tasche und genau deswegen Therapie, bzw. professionelle Unterstützung, nicht wahr?
Du scheinst Dich auszukennen - deswegen frage ich Dich jetzt: Warum vergisst man schöne Dinge? Wird die emotionale Seite des Menschen so sehr beeinflusst, dass man nur noch die analytische Seite wahr nimmt?
Immerhin besser als grübeln, ich schlafe dabei dennoch ein.
Gut geschrieben
Anima
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09.01.2010, 13:57Inaktiver User
AW: Geistig platt, regenerieren klappt nicht.
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11.01.2010, 00:31Inaktiver User
AW: Geistig platt, regenerieren klappt nicht.
Nö

Wem es so schlecht geht, dass alles Bohnen in der linken Tasche bleiben, der ist hoffentlich schon längst beim Arzt vorstellig geworden.
Das Bohnenspiel kann ein Indiz für eine ungute seelische Verfassung sein, und kann ein wenig helfen, sie zu verändern.
Aber zu wichtig würde ich es auch nicht nehmen wollen.
Ich kenne mich auch nicht wirklich gut aus (im fachlich-professionellen Sinne), ich bin vielleicht ein gut informierter und reflektierter Patient.
Ich würde schätzen, Menschen vergessen Dinge, weil sie sie nicht in den Kontext anderen Wissens, anderer Informationen anderer vorherrschender Gedanken oder auch Emotionen bringen können.
Wer sich gerade mit der Frage nach dem Sinn seiner irdischen Existenz befasst und keine annehmbare Antwort findet, oder mit der Suche nach der Weltformel, oder auch nur herauskriegen möchte, warum in drei Teufels Namen eine geliebte Person einen nicht "zurückliebt", nimmt das blühende Schneeglöckchen wahr. Lächelt vielleicht sogar, weil es ihn freut.
Aber das Schneeglöckchen hilft nichts bei den vorherrschenden Gedanken. Es "korreliert" nicht, es ist irrelevant. Darum ist es fünf Minuten später vergessen.
Wenn man HQs Gedanken folgt, dann kann ausschließlich analytisch-problemlösendes Betawellen-Denken andere Denkformen, mithin auch Fühlen, blockieren.Wird die emotionale Seite des Menschen so sehr beeinflusst, dass man nur noch die analytische Seite wahr nimmt?
Aber man täte der Depression zuviel der Ehre an, wenn man die damit häufig einhergehenden Grübeleien als analytisch-problemlösendes Denken bezeichnen würde.
Häufig genug ist das Grübeln genau das nicht.
Es wird im Gegenteil mit hohem "Gedankenaufwand" vermieden, die eigene, bestehende Situation wirklich zu analysieren oder diesbezüglich problemlösend zu denken, zu fühlen und zu handeln.
Ich verstehe das als eine Form der Verdrängung dessen, was das eigentlich Problem ist.
(Und um die Frage vorwegnehmend zu beantworten: ja, von jedweder Sachkenntnis unbehindert glaube ich, man kann problemlösend fühlen
)
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11.01.2010, 00:32Inaktiver User
AW: Geistig platt, regenerieren klappt nicht.
Caramon,
konntest Du mit alldem hier was anfangen?
Wie geht es Dir?
Beste Grüße,
NM
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11.01.2010, 10:02
AW: Geistig platt, regenerieren klappt nicht.
Hallo caramon,
hab gestern zufällig das Buch von Eva Marbach "Östrogen-Dominanz" durchgeblättert und gesehen, dass sowohl Konzentrations- als auch Gedächtnisstörungen aufgrund eines Progesteronmangels entstehen können.
Google doch mal oder schau hier im Gesundheitsstrang, vielleicht ist das eine andere Richtung, die Dir weiterhelfen könnte.
Lg, amazone
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11.01.2010, 11:19
AW: Geistig platt, regenerieren klappt nicht.
Sorry, bin im falschen Strang gelandet
hüstel und raus schleich
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14.01.2010, 14:31
AW: Geistig platt, regenerieren klappt nicht.
Hallo,
vielen Dank für die vielen Postings, etwas haben sie mir auch weitergeholfen. Bin dabei mir professionelle Hilfe zu organisieren, was sich etwas zäh gestaltet aber es wird denke ich. Mal schauen, wie es wird.
@Anima
Der Nachteil liegt darin, das man länger braucht aufgrund des Denkens. Naja und Vorteil....hm....es gibt schon welche aber die wiegen die dadurch bedingten Nachteile nicht auf.
Chance auf was oder wozu? Mag vorteilhaft sein im Job aber im zwischenmenschlichen Bereich ist es absolut letal, quasi Gift.
Das das Denken einen unter Druck setzt klingt interessant, werd das mir nochmal durch den Kopf gehen lassen, bzw. ansprechen.
@Karal48
das mit dem Burnout bekam ich auch schon zu hören und eine längere Auszeit kam auch zur Sprache. Etwas womit ich im Moment noch hadere. Kann ich mich noch nicht so ganz mit anfreunden. Jedenfalls ärztliche Hilfe bin ich dabei sie zu organisieren.
@NochmalerMann
D
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15.01.2010, 16:44Inaktiver User
AW: Geistig platt, regenerieren klappt nicht.
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15.01.2010, 16:47Inaktiver User
AW: Geistig platt, regenerieren klappt nicht.
Die Frage ist: Denkst Du oder grübelst Du?
Wenn es das Denken ist: Stelle Dir vor, eines Deiner Beine ist krank und verkümmert. Damit wird das andere Bein stärker belastet und - wenn man nicht richtig damit umgeht, überlastet.
So ähnlich sehe ich das, wenn sich ein Mensch zu sehr auf das Denken versteift und z. B. seine Gefühlsseite mehr und mehr verkümmert. Die Belastung wird "einseitig" und kann als Druck wahrgenommen werden.
Anima
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17.01.2010, 12:59Inaktiver User
AW: Geistig platt, regenerieren klappt nicht.
Hallo Caramon,
ich habe ein paar Deiner Antworten in der BriCom generell nachgelesen und seziere Deine Zeilen hier, um evtl. ein paar Dinge besser nachvollziehen zu können.
Was genau bedeutet bei Dir "geistig" erschlafft? Müdigkeit? Denkblockaden?
Was genau sagen denn Deine Freunde? Sagen Sie zu Dir: Caramon, Du bist geistig abgeschlafft oder wie äußern sie sich?
Mir ist aufgefallen, dass Du auch hier in der BriCom oft sehr sachlich antwortest und gefühlsmäßigen Antworten aus dem Wege gehst oder anscheinend nicht nachvollziehen kannst. Du lachst nicht - lachen ist im Grunde ein Gefühlsausdruck, ausgelöst von etwas, das Freude bereitet. Ich lese aus Deinen Zeilen, dass Du (derzeit) keine Gefühle empfinden kannst? Wie lange geht das schon? Wie lange versteckst Du Dein Problem? Das Verstecken stelle ich mir übrigens auch sehr schwierig und anstrengend vor, was sich zu einem Teufelskreis entwickeln kann.
Caramon, mich würde tatsächlich interessieren, wie lange Dich dieses Problem tatsächlich beschäftigt. Wie lange lenkst du davon ab? Dieses Fühlen lese ich bei Dir als körperliches Problem (müde, erschöpft). Kannst Du Dich noch daran erinnern, wie sich Freude anfühlt, Zorn, Trauer etc.?
Hilfe von außen und offenen Umgang, kein Verstecken von Problemen, vor allem nicht vor sich selbst.
Wie laborierst Du denn damit herum? Darüber nachdenken, wieso man denkt? In welchen Situationen denkst Du (angeblich) zu viel? Wann wird Dir das "vorgeworfen"? Denken ist im Grunde nichts Negatives, und es fällt mir schwer nachzuvollziehen, wann man zu viel denkt. Es steht hier auch die Frage noch offen: Grübeln oder Denken. Das interessiert mich auch.
Nicht weiter "laborieren", sondern schnellstmöglich zur Tat schreiten.
Eine gute Besserung wünscht der Seeadler.
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18.01.2010, 02:13Inaktiver User



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