Diese Art einen "Partner zu suchen", funktioniert überhaupt nicht. Egal ob es sich um einen "starken", "schwachen", "großen", "kleinen", "sportlichen", "Linkshänder" oder "Rechtsträger" handeln soll.
"Einen Mann zum Anlehnen", "das Gegenteil von meinem Vater", "ähnlich wie mein Vater muss er sein" .... alles gequirlter Brei.
Es sollte einer sein, mit dem etwas geht, mit dem frau ein ZUSAMMEN-Sein möglich ist, mit dem Austausch und eine gemeinsame Basis möglich ist, auf die beide bauen können, wenn es mal eng wird im Leben. Also einer, mit dem frau fähig ist zusammen zu sein. Also in echt und mit dem sie nicht nur so tut als ob.
Inwiefern das dann ein "weicher", "dominanter" oder sonstwas Mann ist und in welchem Ausmaß wann genau, wird sich dann zeigen .... im Laufe der Zeit und in verschiedenen Situationen. Frau darf sich da ganz überraschen lassen.
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Diese Pferdemarktmentalität finde ich ziemlich absurd. Die Bewertungen und Beurteilungen halte ich sogar für unmenschlich. Inhuman.
Und das, finde ich, wird besonders deutlich an dem, worauf die Therapeutin "herumreitet".
Vielleicht ist die Therapeutin nicht halb so schlecht wie die TE meint.
Antworten
Ergebnis 41 bis 44 von 44
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21.12.2009, 21:25Inaktiver User
AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?
Geändert von Inaktiver User (21.12.2009 um 21:35 Uhr)
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21.12.2009, 21:50Inaktiver User
AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?
Vertrauen habe ich vergessen. Mit das Wichtigste.
Also ein Mann, dem Frau vertraut.
Mit das Schwierigste wenn Frau sich selbst nicht vertraut.
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22.12.2009, 20:21
AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?
@ Blueserin
Das ist in der Tat ein Problem, und wenn ein Therapeut jeglichen Widerspruch gegen seine Interpretationen als (pathologischen) Widerstand sieht, dann macht er sich damit definitiv zu bequem! Mit diesem Totschlagargument muss man den Klienten gar nicht mehr ernst nehmen, denn der Therapeut hat selbstredend immer recht! Solch ein Mangel an Selbstreflexion stellt bei einem Therapeuten eine regelrechte Inkompetenz dar. Gute Therapeuten machen aus diesem Grund Supervision.Meine eine Therapeutin hatte es fabelhaft drauf, alle meine Skepsis und die Zweifel an ihren Hinweisen als Widerstände zu betrachten, aus alten Mustern auszubrechen, weil das so "unsicher" und wenig vertraut wäre.
Und man sucht ja gerade Hilfe, weil man gerade selber so ambivalent ist. Schwierig.
Und es ist dem Klienten nicht zuzumuten, dass er sich dauernd gegen Angriffe seitens des Therapeuten wehren muss! Er soll sich in der Therapie aufgehoben fühlen.
@ MoringanitaSorry, aber das ist ein ganz schlechtes Argument!- Ich fühle mich bisher auch nicht verstanden von meiner Therapeutin, aber ich ziehe derzeit einen Abbruch oder einen Therapeutenwechsel nicht in Erwägung, weil es extrem schwierig und langwierig war, überhaupt einen Therapieplatz zu bekommen. Ich versuche das als Herausforderung zu sehen, mich im Dialog mit ihr zu behaupten und damit auch zu lernen, meine eigene Sicht zu vertreten.
Eine schlechte Therapeutin ist nicht besser als gar keine, sondern sie trägt nur weiter dazu bei, Dein Vertrauen in Therapie zu untergraben. Außerdem solltest Du, wie ich oben bereits geschrieben habe, nicht mit ihr um Deutungen kämpfen müssen. Es ist ihre Aufgabe, Dir als verletzbare Patientin einen Schutzraum zu bieten, wo Du Dich nicht dauernd gegen etwas wehren musst, und wenn sie das nicht schafft, dann ist sie nicht kompetent genug.Und was machst Du, wenn sie Dir auch hier wieder Deutungen anbietet, die so überhaupt nichts mit Deiner eigenen Wahrnehmung zu tun haben?Nach Weihnachten wollen wir uns auch nochmal ganz gezielt meiner Kindheit und meinem Vaterbild zuwenden. Das mache ich auf jeden Fall noch und bin mal gespannt, ob ich dabei auf neue Erkenntnisse über mich stoße.
Ich halte es für wichtig, dass Du Dich mit Deiner Kindheit und Deinem Verhältnis zu Deinem Vater beschäftigst, denn bei vielen Frauen mit Selbstwertproblemen gab es einen lieblosen oder abwesenden Vater im Hintergrund. Aber diese Frau sollte Dich trotzdem nicht völlig verunsichern, sondern sie soll Dich langfristig stabilisieren!
Meinst Du, Deine Therapeutin hat das gemeint, was Kyria hier schreibt? Da ist viel dran!Denn ein Mann, der seine Freundin mit anderen Frauen betrügt, ist in aller Regel ein Mann, der aktiv Frauen anmacht. Also kein zurückhaltender, schüchterner Typ, sondern eher ein charmanter Frauentyp (selbst dann, wenn er vordergründig schüchtern wirken mag!). Er weiß, wie man mit Frauen umzugehen hat, wie man sie rumkriegt. Zudem hat er kein Verhältnis zum Wert "Treue".
Was Dir Deine Therapeutin bestimmt verklickern will, ist einfach, daß Du aufpassen sollst, wenn Dich der nächste Typ "charmantes Windei" anmacht. Daß Du ihn dann locker abweisen kannst und stattdessen Deinen Blick lieber auf den "Mann in der zweiten Reihe" richten sollst, auf den ruhigen, zurückhaltenden, schüchternen und sehr oft auch treuen, anständigen Mann.
Dieser zurückhaltende Mann wird Dich aber in aller Regel nicht mit Blumen und Einladungen ködern, sondern wird vielleicht schüchtern ein wenig mit Dir plaudern wollen. Dann liegt es an Dir, ob Du ihm überhaupt eine Chance gibst und den Kontakt zu ihm weiter ausbaust.
Ich denke, daß es sehr wichtig ist, als Frau bei der Partnerwahl auch mal aktiv zu werden, um nicht immer nur das Opfer von gewieften Anmachern zu sein.
Ein falsches Beuteschema kann Ursachen für viel Liebesleid sein. Und dann solltest Du zwischen schwachen und schüchternen Männern unterscheiden. Nicht jeder schüchterne Mann ist nur darauf aus, sich von Frauen verhätscheln zu lassen, viele sind bereit, für das, was sie wollen, durchaus was zu tun, auch, was Frauen angeht.
Ein schüchterner Mann, der lieber reihenweise Frauenherzen brechen würde, es aber nicht kann, ist natürlich kein Gewinn. Ein Gewinn ist ein schüchterner Mann, der sich nicht auf Kosten von Frauen auslebt. Und für einen Kerl, der das tut, nur weil er es wegen seines Aussehens bzw. seines Charmes kann, habe ich auch keine Sympathie. Die Tatsache, dass er sich bewußt dafür entscheidet, entschuldigt gar nichts, im Gegenteil.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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23.12.2009, 00:17Inaktiver User
AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?
Ist denn der Begriff "schwacher, passiver Partner" von Dir oder von Deiner Therapeutin?


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