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  1. Inaktiver User

    AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?

    Latona-

    was Du schreibst, finde ich sehr, absolut treffend!

    Mich treiben ähnliche Gedanken und Zustände um wie Moringanita.
    Auch ich beschäftige mich schon sehr lange damit, auch mit Therapien und ungeeigneten Therapeuten.
    Die Schwierigkeit mit letzteren besteht ja immer darin, dass man sich einerseits offen halten möchte für NEUE Wege und Sichtweisen, aber andererseits auch ein Bauchgefühl hat, von dem man nicht immer weiß, ob man ihm trauen sollte, oder ob es ein zu gewohntes vermeidendes destruktives Muster ist.
    Meine eine Therapeutin hatte es fabelhaft drauf, alle meine Skepsis und die Zweifel an ihren Hinweisen als Widerstände zu betrachten, aus alten Mustern auszubrechen, weil das so "unsicher" und wenig vertraut wäre.
    Und man sucht ja gerade Hilfe, weil man gerade selber so ambivalent ist. Schwierig.

    Womit ich mich aber immer schwer tue:
    Diese ganzen Hinweise "Guck Dir Deine Kindheit und die Beziehung Deiner Eltern an".

    Ich tat dies lange und aufs intensivste.
    Genützt hat es nichts.

    Meine Mutter ist ein passiver Typ, und zwar (viel zu) sehr.
    Aber sie hatte nie Schwierigkeiten mit Partnern, fand die dominanteren, die sie suchte, und die fanden ihre Anpassung auch ganz klasse, es passte einfach.
    Ich bin ihr vom Typ sehr ähnlich (aus Überzeugung, nicht als fraglos übernommenen Glaubenssatz!) und suche auch einen "starken" (=aktiveren, in sich ruhenden) selbstsicheren Mann, der mir ein bisschen "in den Hintern tritt".
    Aber die Männer, die ich anziehe, sind zwar dominant, wollen aber Powerfrauen und machen mir diese Haltung zum Vorwurf.
    Wie könnte man das dann in einen Zusammenhang bringen?

    Manchmal denke ich, es liegt einfach daran, dass meine Mutter sich eben nicht reflektiert. Dass ich über solche Zusammenhänge überhaupt nachdenke, könnte man ja schon so interpretieren, dass ich mich mit meinem So-Sein nicht einfach annehme und liebe...
    aber kann man das Analysieren irgendwie abstellen??

    Bei diesen Ratschlägen wie: "Du bist noch so jung, auf ins Vergnügen, genieße diese Zeit mit Dir selbst" schüttelt es mich einfach immer nur.
    Das schreiben die, die nicht wissen, dass man Genuss nicht erzwingen, sich nicht einreden oder ausdenken kann-
    und dass man sich bei den tollsten Aktivitäten nur um so leerer fühlt, wenn man sie nicht partnerschaftlich teilen kann, (falls das eben der größte Wunsch ist und man im Umfeld ständig damit konfrontiert wird, wie dieses Glück anderen [den Freunden] zuteil wird.)
    Geändert von Inaktiver User (20.12.2009 um 21:30 Uhr)

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    AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?

    Hallo Moringanita,
    ich stelle dir einfach noch ein paar Fragen, die mir so durch den Kopf gehen.
    Wie ist denn dein bisheriges "Beziehungsleben" verlaufen?
    Was hält dich bei dieser Therapeutin?
    Wie sollte eine ideale Beziehung sein?
    Was verändert sich in deinem Leben, wenn du eine Beziehung leben könntest?

    Außerdem grüble ich darüber nach, woran man eigentlich sofort erkennt, ob jemand schwach oder stark ist? Aktiv oder passiv? Es könnte ja sein, dass jemand, der sich "aufreißtechnisch" richtig ins Zeug legt, ein müder Couchpotatoe ist, sobald er verheiratet ist, und ein anderer, der vielleicht eher zurückhaltend daher kommt, womöglich äußerst vielseitig interessiert ist???

    Du hast hier eindrucksvoll Argumente geliefert, weshalb du keine Beziehung mit "so jemandem" eingehen könntest. Mit wem ginge es, und unter welchen Umständen?

    Was spricht dafür, sich mit dir anzufreunden?

    Ich glaube, es muss ganz stark darum gehen, dass du dich so annimmst, wie du bist und offen und freundlich auf die Kandidaten zugehst, die da kommen. Du kannst doch in Ruhe schauen und auch "nein" sagen (der Mann kann das natürlich auch). Es ist ja auch nicht so, dass alle Menschen so sind, wie sie sind, sondern sich auch verändern, so wie sich auch Bedürfnisse ändern und Lebenssituationen.

    Männer sind genauso unsicher wie Frauen auch, und wenn man einen Partner auf Augenhöhe sucht, muss man auch im richtigen Level schauen.

    Liebe Grüße blaueshaus (die seit vielen Jahren verheiratet ist und früher auch lange Single war)

  3. Inaktiver User

    AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?

    Allen, die geantwortet haben, vielen lieben Dank für Ihre Gedanken und Anregungen

    Ich möchte hier nicht mehr viele Details über mich schreiben, das bespreche ich dann mit meiner Therapeutin.
    Herausgreifen möchte ich nur noch ein paar Punkte:
    -Die Formulierungen "schwach" sowie "passiv" etc., die mir hier als extrem respektlose, abwertende Einstellung gegenüber diesen Männern ausgelegt wurde, stammen von meiner Therapeutin nicht von mir. Ich habe sie zitiert, weil wir immer mit exakt dieser Formulierung darüber reden. Mich stört es auch, weil ich mich selbst nicht mal in diese Kategorien einordnen könnte. Ich habe sowohl schwache als auch starke Seiten, wie wahrscheinlich jeder Mensch. Sie meint damit - meiner Meinung nach - einen Beziehungstypus, der von sich aus keine Entscheidungen trifft. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist sie selbst mit einem solchen Mann seit sehr langer Zeit verheiratet und erlebt das wohl als eine gute Beziehung.
    - Mich macht dieser Vorschlag so aggressiv, weil es für mich in der Vergangeneit sehr verletztend war, dass ich den Eindruck hatte, meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse würden in meinen Beziehungsversuchen zu kurz kommen, weil ich mich immer um ihn kümmern musste. Sobald von mir nicht mehr maximales Engagement kam, wurde ich dann betrogen oder der Kontakt schlief einfach ein. Sie akzeptiert einfach nicht, dass es für mich wichtig ist zu wissen, dass ich in einer Beziehung nicht die ganze "Beziehungsarbeit" alleine machen muss.
    - Ich fühle mich bisher auch nicht verstanden von meiner Therapeutin, aber ich ziehe derzeit einen Abbruch oder einen Therapeutenwechsel nicht in Erwägung, weil es extrem schwierig und langwierig war, überhaupt einen Therapieplatz zu bekommen. Ich versuche das als Herausforderung zu sehen, mich im Dialog mit ihr zu behaupten und damit auch zu lernen, meine eigene Sicht zu vertreten. Nach Weihnachten wollen wir uns auch nochmal ganz gezielt meiner Kindheit und meinem Vaterbild zuwenden. Das mache ich auf jeden Fall noch und bin mal gespannt, ob ich dabei auf neue Erkenntnisse über mich stoße.

    Ich hoffe Ihr nehmt es mir nicht übel, aber ich werde mich jetzt dann auch wieder aus diesem Strang zurückziehen, weil ich morgen in Urlaub fahre und daher die nächsten zwei Wochen hier nicht schreiben kann und daher auch nicht die noch aufgeworfenen Fragen beantworten kann. Ich werde mir aber insbesondere diese genannten Fragen vor meiner nächsten Therapiestunde nochmal durchlesen und mit meiner Therapeutin besprechen. Ich danke Euch für die wertvollen Anregungen.

    Ich wünsche allen hier Mitlesenden eine frohe Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr!

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    AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?

    ganz, ganz ehrlich ...folge dem rat einiger frauen hier... und du wirst in einigen Jahren höchst wahrscheinlich so sein: eine verbitterte mitte vierzigerin kinderlose jungfer.... meiner meinung nach!

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    AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?

    Hallo Moringanita,

    ich denke schon, daß es für Dich sehr wichtig sein könnte, Dein derzeitiges "Beziehungsmuster" zu durchleuchten. Dabei möchte Dir Deine Therapeutin anscheinend behilflich sein.

    Denn, wenn Mann/Frau immer wieder ähnliche Erfahrungen mit ähnlich gelagerten Partnern macht, z.B.: wiederholt untreue Partner an Land zieht, dann ist das ein deutlicher Hinweis darauf, daß sehr wahrscheinlich ein unbewußtes Muster dieser speziellen Partnerwahl vorliegt.

    Da hat man dann die Wahl: Man kann es entweder fortführen bis zum Sankt Nimmerleinstag und dabei von einem Unglück ins andere stürzen oder man kann versuchen, es zu bearbeiten.

    Liebe Moringanita. Bisher bist Du öfter an Männer geraten, die Dir nicht treu waren. Das könntest Du vielleicht zukünftig vermeiden.

    Denn ein Mann, der seine Freundin mit anderen Frauen betrügt, ist in aller Regel ein Mann, der aktiv Frauen anmacht. Also kein zurückhaltender, schüchterner Typ, sondern eher ein charmanter Frauentyp (selbst dann, wenn er vordergründig schüchtern wirken mag!). Er weiß, wie man mit Frauen umzugehen hat, wie man sie rumkriegt. Zudem hat er kein Verhältnis zum Wert "Treue".

    Was Dir Deine Therapeutin bestimmt verklickern will, ist einfach, daß Du aufpassen sollst, wenn Dich der nächste Typ "charmantes Windei" anmacht. Daß Du ihn dann locker abweisen kannst und stattdessen Deinen Blick lieber auf den "Mann in der zweiten Reihe" richten sollst, auf den ruhigen, zurückhaltenden, schüchternen und sehr oft auch treuen, anständigen Mann.

    Dieser zurückhaltende Mann wird Dich aber in aller Regel nicht mit Blumen und Einladungen ködern, sondern wird vielleicht schüchtern ein wenig mit Dir plaudern wollen. Dann liegt es an Dir, ob Du ihm überhaupt eine Chance gibst und den Kontakt zu ihm weiter ausbaust.

    Ich denke, daß es sehr wichtig ist, als Frau bei der Partnerwahl auch mal aktiv zu werden, um nicht immer nur das Opfer von gewieften Anmachern zu sein.

    LG Kyria

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    AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?

    Also das mit den schwachen, unerfahrenen Männern find ich auch doof. Tolle Therapie...

    Aus meinem Umfeld kann ich dir sagen, dass schüchterne Männer genauso zum Betrügen veranlagt sind, wie alle anderen auch.. Wohl eher sogar noch mehr, da sie in ihrem bisherigen Leben nicht die Erfahrungen gesammelt haben und somit jeder Chance hinterherjagen.. natürlich passiv, da ja schüchtern.. (ich könnte Dinge erzählen.. himmel..)

    Das klingt bei Dir alles so nach "Abstriche machen" nur um eine Partnerschaft zu realisieren. Dabei wirst du wahrscheinlich nicht auf Dauer glücklich, da du dir selbst und deinen Ansprüchen nicht gerecht wirst. Das siehst du ja genau so! Also warum gehst du immer noch zu dieser Therapie???

    Vermutlich hast du auch nicht (mehr) die Ausstrahlung und Lockerheit einer selbstbewussten Frau, da du deine Männerkontakte direkt nach möglichen Übereinstimmungen kontrollierst und versuchst sie erst mal in deiner Nähe zu halten.. Ok, das war jetzt weit aus dem Fenster gelehnt. Könnte ich mir aber vorstellen..

    Wie wäre es denn mal mit aktiver Suche? Verlieren kannst du nix. Ja ich weiß, ist sooooo schwer Fremde Männer anzusprechen.. Aber wenn du willst, was du willst, dann bleibt dir nichts anderes übrig. > und dabei bitte taff bleiben.. was man trainieren kann. Brauchst nur bisschen in diversen PU-Foren lesen, wie sich Frauen so verhalten.. oh man, es ist so leicht als Frau, viele Männer kennenzulernen und sich den richtigen rauszupicken.. Dabei ist das Ganze zielführender als mit mitte 20 in einer Therapie zu hocken.. (find ich schon bisken schräg.. aber jede wie sie will > erzähls bloß keinem! )

    Also Weihnachts-Single-Depression durchstehen und dann im neuen Jahr angreifen.. und nötig hast du schon mal keinen... chaka!!!

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    AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?

    Zitat Zitat von Kyria Beitrag anzeigen
    Hallo Moringanita,

    ich denke schon, daß es für Dich sehr wichtig sein könnte, Dein derzeitiges "Beziehungsmuster" zu durchleuchten. Dabei möchte Dir Deine Therapeutin anscheinend behilflich sein.

    Denn, wenn Mann/Frau immer wieder ähnliche Erfahrungen mit ähnlich gelagerten Partnern macht, z.B.: wiederholt untreue Partner an Land zieht, dann ist das ein deutlicher Hinweis darauf, daß sehr wahrscheinlich ein unbewußtes Muster dieser speziellen Partnerwahl vorliegt.

    Da hat man dann die Wahl: Man kann es entweder fortführen bis zum Sankt Nimmerleinstag und dabei von einem Unglück ins andere stürzen oder man kann versuchen, es zu bearbeiten.

    Liebe Moringanita. Bisher bist Du öfter an Männer geraten, die Dir nicht treu waren. Das könntest Du vielleicht zukünftig vermeiden.

    Denn ein Mann, der seine Freundin mit anderen Frauen betrügt, ist in aller Regel ein Mann, der aktiv Frauen anmacht. Also kein zurückhaltender, schüchterner Typ, sondern eher ein charmanter Frauentyp (selbst dann, wenn er vordergründig schüchtern wirken mag!). Er weiß, wie man mit Frauen umzugehen hat, wie man sie rumkriegt. Zudem hat er kein Verhältnis zum Wert "Treue".

    Was Dir Deine Therapeutin bestimmt verklickern will, ist einfach, daß Du aufpassen sollst, wenn Dich der nächste Typ "charmantes Windei" anmacht. Daß Du ihn dann locker abweisen kannst und stattdessen Deinen Blick lieber auf den "Mann in der zweiten Reihe" richten sollst, auf den ruhigen, zurückhaltenden, schüchternen und sehr oft auch treuen, anständigen Mann.

    Dieser zurückhaltende Mann wird Dich aber in aller Regel nicht mit Blumen und Einladungen ködern, sondern wird vielleicht schüchtern ein wenig mit Dir plaudern wollen. Dann liegt es an Dir, ob Du ihm überhaupt eine Chance gibst und den Kontakt zu ihm weiter ausbaust.

    Ich denke, daß es sehr wichtig ist, als Frau bei der Partnerwahl auch mal aktiv zu werden, um nicht immer nur das Opfer von gewieften Anmachern zu sein.

    LG Kyria
    Na ja, ich weiß nicht.. wie schon geschrieben, betrügen ist kein Privileg einer Gruppe Männer..

    Liegt wohl eher daran, dass die Typen, warum auch immer die TE von Vornherein nur als Brückenstation gesehen haben. > Denn was du wirklich liebst, das behandelt auch ein Mann mit Achtung und Würde. (Klar gibts da teilweise auch Betrug.. aber die Ursachen sind andere..) Bei solchen Beziehungen würde ich also nicht von Liebe von Seiten der Männer sprechen.

    Vielleicht ist die TE einfach zu lieb und nett und erscheint nicht begehrenswert genug. Eine Frau, die alles für ihren Partner tut und das noch ohne Murren, wird eben nicht so sehr gewürdigt wie eine, um die ein Mann fortwährend im kleinen Stil kämpfen muss (zumindest gefühlt).

    Aber das weiß ich ja eigentlich auch nicht, wie die gute Moringanita in einer Beziehung tickt... also schon wieder Glaskugel..

    Wenn du die Fähigkeit hast, einem Mann anzusehen, ob er dich mal betrügen wird > weil er ein bestimmter Typ Mann ist, dann könntest du mit dieser Fähigkeit Unsummen verdienen.. ich kann es nämlich nicht, trotz sehr guter Menschenkenntnis.. mmh...

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    AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?

    Zitat Zitat von EinMann44 Beitrag anzeigen
    ganz, ganz ehrlich ...folge dem rat einiger frauen hier... und du wirst in einigen Jahren höchst wahrscheinlich so sein: eine verbitterte mitte vierzigerin kinderlose jungfer.... meiner meinung nach!
    .... und wahrscheinlich glücklicher sein, als mit einem Typen, wie du es scheinbar bist?

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    AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?

    Morganita,

    ich finde, Du berücksichtigst nur die am weitesten entfernten Persönlichkeiten. Ich könnte fast versichern, dass keiner von diesen beiden Typ Menschen auf Dauer eine Frau glücklich machen kann.

    Dabei gibt es viele, viele Zwischentöne. Die mit Abstand große Mehrheit der Menschen haben viele Gesichter. Vielleicht hast Du noch nicht eine langjährige Beziehung gehabt, aber in einer langjährigen Partnerschaft/Ehe endeckt man immer wieder neue Seiten an dem Partner. Mein Ehemann z.b. ist beruflich wirklich stark, entscheidungsfähig und erfolgreich; privat ist er aber anders. Da sein Beruf so viel Kraft von ihm fordert, will er sich einfach daheim fallen lassen können. Er lässt sich eigentlich privat von mir geführt werden bzw. daheim treffe ich die meisten Entscheidungen. Bei beruflich erfolgreichen Männern ist es sehr oft so. Sein Daheim ist sozusagen seine "Hütte", der Ort wo er nichts mehr beweisen soll, um bewundert, anerkannt und geliebt zu werden.
    Ganz im Gegenteil, beruflich nicht erfolgreiche Männer sind manchmal daheim SEHR dominant, denn sie benutzen ihre Familien, um die fehlende Bestätigung zu bekommen bzw. um sich selbst "größer" zu fühlen. Die meisten liegen aber einfach in der Mitte, nicht zu stark aber auch nicht zu schwach, nicht zu erfolgreich aber auch nicht "loosers", usw......
    Geändert von AnaPaula (21.12.2009 um 19:50 Uhr)
    ... "they say life´s what happens what you´re busy making other plans. But sometimes in New York, life is what happens while you´re waiting for a table."....S.J.P.

  10. User Info Menu

    AW: Ein schwacher, passiver Partner als idealer Ausweg aus der Beziehungslosigkeit?

    Zitat Zitat von Kyria Beitrag anzeigen
    ich denke schon, daß es für Dich sehr wichtig sein könnte, Dein derzeitiges "Beziehungsmuster" zu durchleuchten. Dabei möchte Dir Deine Therapeutin anscheinend behilflich sein.

    Denn, wenn Mann/Frau immer wieder ähnliche Erfahrungen mit ähnlich gelagerten Partnern macht, z.B.: wiederholt untreue Partner an Land zieht, dann ist das ein deutlicher Hinweis darauf, daß sehr wahrscheinlich ein unbewußtes Muster dieser speziellen Partnerwahl vorliegt.
    Ja, liebe Kyria, so wird ein Schuh daraus!
    Sowas habe ich zuerst auch gedacht, und das ist sicher sinnvoll.

    So, wie es diese Therapeutin aber wohl ausgeführt hat, wenn Mornganitas Bericht authentisch war, finde ich es aber am Ziel weit vorbeigeschossen:

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Meine Therapeutin reitet immer wieder auf dem Ansatz herum, dass ich einen passiven, schwachen, unselbständigen Mann, der vielleicht noch überhaupt keine Beziehungserfahrung hat, als Partner in Betracht ziehen sollte, da diese so liebesfähig sein sollen und es ihrer Meinung nach häufig besonders gute Beziehungen seien.

    Die Kombination aus einer etwas älteren, tendenziell aktiveren, vielleicht auch dominanten Frau und einem schwachem, passiven, unsicheren Mann scheint ihrer Meinung nach das Glücksrezept in Beziehungsfragen schlechthin zu sein.
    Vielleicht ist aber hier viel von Moringanitas Interpretation mit eingeflossen, da sie sich sehr danach sehnt, sich anzulehnen und gestützt und geleitet zu werden.

    Generell würde ich nicht vermuten, dass ein in der Kennenlernphase eher schüchterner Mann das unbedingt auch in der Beziehung sein muss. Denn DA finde ich das für mich selbst auch absolut abtörnend. So ein Kind daheim,
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    einen passiven, schwachen, unselbständigen Mann
    dem man alle Initiative abringen muss, würde ich auch nicht als Partner haben wollen.

    Am allerbedenklichsten finde ich aber folgende Aussage der Therapeutin, wenn sie es denn so gesagt hat:
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ein passiv-liebensfähiger Mann würde nicht aus der Beziehung ausbrechen, wenn man ihn erstmal in diese hineingeschleppt hätte.
    Das finde ich ein sehr abfälliges, zynisches Männer- und Menschenbild.

    Aber über sein bisheriges Auswahlverhalten nachzudenken, und über das, was man bisher als attraktiv und begehrenswert empfand, wenn es dann so scheitert, das finde ich absolut sinnvoll, und in Moringanitas Situation sicher angebracht.

    Leider wird sie ja hier nicht mehr posten, aber vielleicht liest sie ja noch mit.

    L.G.E.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


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