Liebe Schlaflos, ich lese gerade mit Interesse deine neue Signatur. Vielleicht sagt sie mehr aus als all deine Postings.
Und ich schreibe nun im Moment bewußt nicht mehr. Die Gehirnakrobatik lenkt ab vom Wesentlichen, dem Gefühl. Wenn DU in deinen Gefühlen Klarheit schaffst, folgt auch der Kopf.
Einem WG-Kumpel bzw. einem Freund einen Knopf anzunähen halte ich übrigens für kein Drama.
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Thema: Wer bin ich?
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07.04.2010, 11:26Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
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07.04.2010, 12:22Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Schlaflos: Hallo!
Weißt du mit den Elefanten ist das so ein Ding und mit den Entscheidungen auch: Nehmen wir an im Porzellanladen steht ein Elefant. Dann ist er dort eindeutig fehlplatziert.
Allerdings wird es ihm überhaupt nichts nutzen, wenn er sich versucht zur Mücke zu machen. Denn er wird nie eine Mücke werden.
Die Antwort auf Elefant + Porzellanladen ist einfach: Die Situation ist nicht zu retten, und der arme Elefant hat daran nun überhaupt keine Schuld, ebensowenig der Porzellanladen.

Warum sollte sich das bescheuert anhören, Frau Rechfertigung?Es hört sich vielleicht bescheuert an, aber wenn ich merke, da steigt ein Gefühl in mir hoch, das ich heftig finde, dann löse ich schnell komplizierte mathematische Aufgaben oder so, tue etwas, was mich geistig dermaßen fordert, dass kein Platz für einen Gedanken, eine Wahrnehmung ist... Da ist etwas in mir, ein Glaube, nicht stark genug zu sein, das alles auszuhalten, was in mir ist, es deshalb wegdrücken zu müssen.


Was macht dir Angst, das verstehe ich nicht so wirklich.Ein Handlungsmensch bin ich deshalb wohl eher nicht. Aber ich glaube, WENN ich handle, dann richtig (siehe oben, und das macht mir wirklich-wirklich Angst).
Nix da! Buch lesen: streichen!Die neon-grüne Tür würde ich vermutlich nicht hinbekommen
(Kann mir mal jemand sagen, wie ich auf ein dermaßen komisches Beispiel wie ne neongrüne Tür komme?)
Wer sagt dir denn, dass neongrün bitteschön ein Desaster ist?Aber FALLS, würde ich mich wohl die Plautze ärgern, mit mir schimpfen und versuchen, das Desaster schnell wieder rückgängig zu machen

Oster-Grüße!
Farmelli
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07.04.2010, 12:32Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Ja, deshalb hat sie mich auch so "angesprungen"
What's left for me in the end? Ich bin auch so richtig pappe-satt, was Beziehungen betrifft...
Er hat es nur leider so gesagt wie ein Mann seiner Haus-FrauEinem WG-Kumpel bzw. einem Freund einen Knopf anzunähen halte ich übrigens für kein Drama.
Dank dir für - du weißt schon
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07.04.2010, 12:34Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
@ Farmelli
Ja, die Situation ist nicht zu retten, und das liegt eher an den unmöglichen Korrelationen
Ich finde Neongrün an sich nicht schlimm, es schreit mir nur etwas zu sehr. Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, wie du auf dieses Beispiel gekommen bist
Wir können es dann hier alle gemeinsam analysieren 

Schlaflos
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07.04.2010, 12:45Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
, das ist witzig, der Tenor, den ich aus der Signatur lese, ist ein anderer. Der einer möglichen großen Liebe, die keine Chance erhält. Das hat aber weniger mit Sattsein zu tun als mit Angst und großer Resignation und viel Traurigkeit. Ein satter Mensch klingt anders. Der verliert auch gar kein Wort darüber.
Vielleicht bist du einfach traurig.
Er hat es nur leider so gesagt wie ein Mann seiner Haus-Frau
er probiert halt aus
. Ich hatte auch mal so einen Mann in meinem Leben, im Endeffekt sind sie sehr amüsant, wenn der emotionale Abstand erreicht ist. Aber dahin ist ein weiter Weg, den du schaffen wirst. Wenn du in kleinen Schritten denkst und nicht die 'große' Analyse suchst. Kruschtel nicht zu sehr nach den Antworten ... . Sie kommen, gib' dir aber Zeit.
Ich wünsche dir Glück dabei.
Dank dir für - du weißt schon
Gerne und auch Danke!
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07.04.2010, 13:20Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
das ist witzig, der Tenor, den ich aus der Signatur lese, ist ein anderer. Der einer möglichen großen Liebe, die keine Chance erhält. Das hat aber weniger mit Sattsein zu tun als mit Angst und großer Resignation und viel Traurigkeit. Ein satter Mensch klingt anders. Der verliert auch gar kein Wort darüber.
Vielleicht bist du einfach traurig.

Natürlich trifft dieses Zitat Eins zu Eins, was ich fühle...
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07.04.2010, 14:03Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Und Du kostest es mal wieder voll aus.Natürlich trifft dieses Zitat Eins zu Eins, was ich fühle...
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"She could be the last love of my life. And I let her go. So, what's left for me now, Gina?"
Eins zu Eins.
100% damit identifiziert.
Schreibst es sogar fest.
Keinen Raum für anderes lassend.
Ein Zitat - aus seiner Perspektive - beide, ihn und Gina, in Traurigkeit und Leere entlassend.
Bodenlos.
Festgeschrieben, jedes Deiner Postings begleitend.
Ein Energieräuber der garantierten Supersonderklasse.
Jo.
Was soll man da noch antworten, was man nicht schon paarmal geschrieben hat.
Du suhlst Dich im Leiden.
Das Schreiben und die Antworten hier gewähren Dir kleine Pausen davon. Bzw. garantieren Dir auch noch Publikum im selbstgebuddelten Schlammloch, das eher tiefer als flacher wird, je ausführlicher Du Dich darin hin- und her wälzt.
Ihm Grenzen setzen?
Fang mal bei Dir selbst an, Dir Verhaltensgrenzen dort zu setzen, wo es für Dich destruktiv wird.
Maßstab:
Tut es mir gut?
Ja / Nein
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07.04.2010, 14:35Inaktiver User
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07.04.2010, 15:08
AW: Wer bin ich?
Eigentlich kann man es ganz platt und kurz machen " Er steht einfach nicht (mehr?) auf dich"
SO ALS GANZE PERSON ( mit DEINEN Wünschen, Vorstellungen, Hoffnungen )
Und da kannst du nichts tun, und das will genau so akzeptiert werden....
ICH fand das schon schwer zu akzeptieren, bei dir ist es aber noch viel "gefestigter", ist also noch umso schwerer....
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07.04.2010, 16:45Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Drama
, Tristesse, die 'ganz' großen Gefühle ... .
Und ein mildes Auge von mir sieht eine Frau, die traurig ist. Und sich möglicherweise gar dessen schämt. Denn - ist er nicht ein Lump, dem in den Hintern getreten gehört. Und holst du dir diesen Tenor nicht auch hier immer wieder in's Haus. Um möglicherweise zu bestätigen und festigen, was noch gar nicht wirklich in _deinem_ Gefühl manifestiert ist.
Die Trauer gehört dazu. Denn es waren einmal Träume und Sehnsüchte da, die verabschiedet werden wollen. Ob er nun ein A... ist oder nicht (es gehören ohnehin immer zwei zum Spiel), das würde ich jetzt viel weniger in den Vordergrund stellen, als ganz pragmatisch, die Dinge auflisten, die dir ein Zusammenleben unmöglich machen und wo du auch keinerlei Hoffnung haben darfst und kannst, dass sich dies ändern wird.
Ich glaube, so funktionieren Abschiede. Und - durch Abstand. Es wird Zeit, dass ihr den findet.


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