Das mit dem emotionalen Kater finde ich gut gesagt. Es ist wohl jetzt nicht ganz so gelaufen, Schlaflose, wie Du es Dir vielleicht lieber gewünscht hättest, aber ein Weltuntergang ist es ja nun auch nicht. Es wird schon weitergehen, mal geht es Schritte voran, dann auch mal wieder einen zurück, zumindest scheinbar. Julifrau hat auch recht, dass Du ruhig mal nett zu Dir sein kannst, so wie Du jetzt gerade bist. Du hast jedenfalls nichts verkehrt gemacht. Bis dann.
Antworten
Ergebnis 401 bis 410 von 1650
Thema: Wer bin ich?
-
30.03.2010, 14:24
AW: Wer bin ich?
-
30.03.2010, 15:02Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Julifrau;6903217]Un-authentisch heißt nicht gefühlskalt. Überhaupt nicht. Nur eben sehr kontrolliert, was ja nach dem, was du oben schreibst, durchaus seinen Sinn hat.
Liebe schlaflos,
ich finde, du solltest dir mal wieder Leda's posts durchlesen. Da steckt so viel Wahres drin. Schlaf drüber und lese es wieder. Was mir aufgefallen ist: in deinem Strangtitel fragst du wer du bist, deinen Strang hast du eröffnet als dein Partner dir sagte, dass er getrennt wohnen möchte.
Ich erkenne mich teilweise in dir wieder, auch ich bin überanalytisch, ich finde deshalb auch bei vielen Dingen kein Ende, ich kann nicht mal sagen, jetzt ist Schluss, ich kann nicht loslassen (alles Dinge, die ich nun übe).
Du kontrollierst so sehr Deine Gefühle und das ständig, dass wenn deine Kraft dich verlässt, du auch die Kontrolle über deine Gefühle verlierst und dann tust du etwas (einen Selbstmordversuch?) das du bereust.
In dem Zustand, in dem du dich jetzt befindest, ist es wahrscheinlich schwer, anzuerkennen, dass andere Menschen die selbe Situation ganz anders angehen würden. Wenn du Dir wirklich wichtig wärst und die Situation für dich unakzeptierbar gewesen wäre, hättest du deine Kinder geschnappt und direkt nach D. zurück. Auch wenn es mitten im Schuljahr gewesen ist...
Ich kann auch nicht so richtig akzeptieren, dass du sagst, du hättest mit deinem Partner geschlafen, weil dir emotionale Nähe gefehlt habe. Das ist vielleicht eine Ausrede dir selbst gegenüber. Ich verstehe trotzdem wie es dazu gekommen ist.
Ich glaube, das Schwerste, was Du tun musst, ist vor dir selbst einzugestehen, was DU WIRKLICH willst.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!
-
30.03.2010, 17:16Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Emotionale Katerstimmung, das ist es wohl...

Leider merke ich, dass sich in mir wieder alles zusammengezogen hat. Da ist dieses große "Ich kann nicht" hinter meiner Stirn... Leda hat recht: Es ist einfach nur absurd, ausgerechnet mit Herrn Schlaflos Nähe herstellen zu wollen. Er ist der denkbar Schlechteste dazu.
Möglich, dass ich ihm unbewusst zeigen wollte, wie schön es mit uns sein könnte, wenn er nur wollen würde. Ich schließe das nicht aus, aber so habe ich es in den Augenblicken nicht gesehen. Es war einfach nur befreiend und schön gewesen - eine Zukunft hat das deshalb noch lange nicht, ich weiß-ich weiß.
Was ich NICHT weiß, ist, wo ich stehe, was ICH will. Im Augenblick jedenfalls. Aber ich versuche, mal nicht weiter darüber nachzudenken. Ausnüchtern............................
-
30.03.2010, 17:33
AW: Wer bin ich?
Liebe Schlaflos,
Ich weiß, ich werde dir nicht viel weiterhelfen können, aber für mich hört sich das gar nicht nach KONTROLLIERTEN Gefühlen an. Das heißt, du kannst ein Gefühl nicht konkretisieren, sondern es gibt eine Menge MischMasch.
Vielleicht, wenn es geht, schreib mal ein Gefühl auf, das in einer bestimmten Situation da ist und schau mal, was für ein Gefühl ist das überhaupt und was hat das mit der aktuellen Situation überhaupt zu tun?
-
30.03.2010, 17:33Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Doch, ich z.B.

Es gibt unterschiedliche Arten, sich das Leben schwer zu machen - aber nicht unendlich viele. Deshalb werden Dich hier eine Menge Leute verstehen.
Wie macht man sich das Leben also leichter wenn man schon mal erkannt hat, dass man "beschwert" ist?
Guckst Du:
Den Neid kannst Du schon mal einsparen. Das konnte ich nämlich auch nicht schon immer, sondern ich habe irgendwann mal aufgehört, mir unnötig Gedanken zu machen und die Dinge tausende Male hin- und herzudrehen bis ich sie verstehe. Habe also erst mal meinen Kopf entrümpelt.Leda, darum beneide ich dich, dass du es immer merkst, wenn es auf einen Irrweg führt UND du dann auch Selbstachtung genug hast, dich zu korrigieren. Ich kann das für mich nicht pauschal behaupten, denke aber, dass es mir immer öfter gelingt
Das ist eine rein disziplinarische Übungssache plus der Erkenntnis: Ich muss gar nichts verstehen (was meine mehr oder weniger bekloppte Umwelt macht), ich muss nur mit mir selbst klar kommen.
Der Effekt: Je weniger der Kopf Gymnastik macht und Körperkapazitäten abzieht, desto deutlicher wird das eigene Empfinden.
Wenn Dir das immer öfter gelingt, ist das doch super....?!!!
Ich meine es ist:
und 
Nicht:*
Verstehste?
Es sich leichter machen, weg vom Schweren!
P.S.: Alles verstehen zu wollen ist eine Art der Kontrolle und etwas zu kontrollieren gaukelt Sicherheit vor. In Wirklichkeit gibt es keine Sicherheit - also ist auch die zwanghafte Kontrolliererei überflüssig.
Man kann daraus einen Satz zu Dir machen, eine der Antworten auf "Wer bin ich / was will ich?":Auch, wenn ich bei Worten wie "labern" zusammenzucke, weil ich mich da nicht ernstgenommen fühle. Es ist eine impulsive Wut... Den Satz jedoch halte ich tatsächlich für - naja, du weißt schon!
Ich will ernstgenommen werden.*
*
"Reiß dich zusammen" ist für mich einer der schlimmsten Sätze meiner Kindheit. Der provoziert bei mir nur Widerstand.Gestehe ich mir diese Angst selbst zu? Wahrscheinlich nicht, sonst würde ich mich selbst nicht so dermaßen verurteilen deswegen. Ich rufe mir ja selbst ständig zu: Reiß dich zusammen, so schlimm wird das nicht, du hast schon so viel durchgemacht, da ist das jetzt eine Kleinigkeit!
*

*
Was kann ich daraus schon machen?!
Ich sehe das außerdem genau umgekehrt:
Gerade weil Du schon einiges hinter Dir hast, solltest Du auf Deine Ängste achten, die melden sich ja nicht nur weil sie Dich ärgern wollen, die melden sich weil sie Dich vor Überforderung warnen wollen.
Je mehr man mitgemacht hat, desto niedriger werden mit der Zeit die Überforderungsschwellen.
Mal ganz im Allgemeinen:
Selbst ein Umzug von Frankfurt nach Hanau ist Stress auf allen Körperebenen. Die wenigsten Menschen ziehen gerne und freiwillig um. Viele Menschen leben sogar die meiste Zeit ihres lebens in der selben Gegend.*
Umzug aus einem Land ins andere ist noch größerer Stress mit den damit verbundenen (kulturellen) Umstellungen.
Trennungen sind enormer Stress. Sogar ganz ohne Umzug.
Und Du hast auch noch ein keine-Wurzeln-Thema.
Und zwei Kinder.
Wer damit keine Ängste hätte, wäre kein Mensch.
Sprichst Du mit Deinen Kindern über den Umzug? Wie geht es ihnen damit?
Wenn Du und Dein Mann / Freund beide wieder nach D gehen, hat er dort schon eine eigene Wohnung, hat er seinen Umzug auch schon klar oder hast Du den Umzug für ihn in Deine / Eure Wohnung mitorganisiert? Was wissen die Kinder?
- Nicht dass ich das hier wissen muss - nur die Frage: sind das die Themen bei Euch im Moment oder ist business as usual und es wird kein großes Thema aus den Veränderungen gemacht, weil man sich wegen diesem Kleinkram nicht anstellen muss?
Wenn Du schon am rumhirnen bist, dann geh doch mal Deinen Ängsten nach und sortiere sie. Mit durchatmen. Nicht wegatmen. Frage sie, was sie von Dir wollen. Frage sie ob sie Dich zerstören wollen .... gleichmäßig atmen nicht vergessen - und Du wirst Dich wundern.
Frage Dich dann: Was kann Dir überhaupt passieren?
Die ganz alten existenziellen Ängste sind zwar da - aber Dir kann HEUTE nicht wirklich etwas passieren. Weder in D, noch ohne Mann. Im Gegenteil. Du hast mehr Möglichkeiten, mehr Freiheiten. Zudem bist Du Du selbst, bleibst es auch und hast zwei Kinder.
Alles andere an auftauchenden Problemen kann gelöst werden.
Was wird Dir aufs Auge gedrückt? An der Stelle komme ich inhaltlich nicht mit.Weißt du, ich werde irgendwie dieses Gefühl nicht los, dass mir das alles aufs Auge gedrückt wird und ich es mir nun schönreden muss. Es ist nicht mein unbedingter Wille, geboren aus mir selbst, sondern etwas, das mit mir getan wird!
*
Ja, Kaninchen trifft es
Dass er nicht so für Dich da ist, wie Du es gerne hättest? Und dass am Ende deshalb eine Trennung steht, die Du nicht wirklich willst? Dass Du ab sofort mehr arbeiten musst?
Am Anfang stand DEINE Wahl dieses Mannes. Der wurde Dir nicht aufs Auge gedrückt.
Es entwickelte sich, wie es sich entwickelte. Das konnte sich so mit Dir entwickeln weil Du ein Thema mit Grenzen, mit fehlenden Wurzeln, mit Nähe-Distanz hast. Es fühlte sich lange so an, als ob Dir etwas passiert, wofür Du nichts kannst. HEUTE hast Du mehr Bewusstsein über Deine Themen.
WICHTIG: Du bist deshalb HEUTE in der Lage, viel besser zu steuern als vor ein paar Jahren. Warum erkennst Du das nicht an und baust es nicht aus? Du bist zeitweise immer noch dran, Deinen Mann bzw. diesen Mann als Deinen "Anker" zu sehen, weil er Dich vielleicht "besser kennt als Du Dich selbst", weil er gerade sehr verständnisvoll ist und ihr gute Gespräche habt - das ist schön - aber vergess nicht, dass er selbst instabil wie ein Kuhschwanz durch die Welt wackelt und sich maximal an seinem Büro festhält.
Du kannst Dir z.B. HEUTE einen Mann suchen, der Familie incl. zusammenleben will. Einer der da ist. Wo Du Wurzeln schlagen kannst. Und Deine Kinder. Das fühlt sich völlig anders an als jetzt, das kann ich Dir versichern und es macht sich NICHT an der Frage des Zusammenwohnens fest.
Bis sich ein Mann findet, machst Du das eben alleine. Du bist nicht auf einen Mann angewiesen.
Es ist Dir ja nicht fremd, dass es keinen Sinn macht, Stabilität, die man selbst vermisst EXTERN in jemand anderem zu suchen.
Noch komischer ist es, die Stabilität im Außen in EINEM Menschen zu suchen. Und ganz komisch wird es, Stabilität bei einem Menschen zu suchen, der sehr ähnlich ausgeprägte Themen hat.
- Das kann nur selbstverstärkend und nicht heilend laufen. In einer Beziehung.
Warum eigentlich nicht?Ich: "Ich möchte keinen Freund ..."
Ihr kommt als Freunde doch besser miteinander zurecht als als Paar, das sich langfristig nur mit gegenseitigen Erwartungen auf die Nerven geht.
Als Vater Deines Kindes bleibt er Dir eh erhalten.
Wie willst Du diese Beziehung mit ihm gestalten?
Geschäftlich?
*
Das ist z.B. eine Frage, über die ich an Deiner Stelle nicht mehr nachdenken würde. Das ist vertane Zeit und Energie. Es nährt nur Sehnsüchte an die falsche Adresse, Du frustest Dich mit der Frage selbst, enttäuscht Dich, bekommst Gefühle der Unfähigkeit, Du fütterst die Ängste "nie mehr so einen Mann mit dem Du diese Nähe leben kannst zu finden", etc. pp.Wenn wir in Nähe zueinander stehen, so wie es die letzten Tage ja gewesen ist, dann denke ich: Es könnte so schön sein, jetzt ist es doch auch möglich, warum dann nicht für immer?!
Verbiete Dir einfach die runterziehenden, obsoleten Fragen.
Einfach mal das Hirn abstellen.
Jein. Du trittst jede Schleife so weit und lange aus, dass man die vorherige Schleife aus den Augen verliert und denkt, ach, sie hat die Kurve gekriegt.Ich mache doch niemanden etwas vor
Das liegt mir total fern! ich bin offen und ehrlich und mach mich total "nackiig". Sind meine Ambivalenzen nicht offensichtlich???
*
Das funktioniert ja auch.Es geht mir darum, mich selbst zu verstehen, die Dynamiken zu verstehen. Ich möchte AUCH gerne sofort erkennen, was da abläuft und entsprechend handeln können. Mir geht es darum, einen Weg zu finden, auf dem ich nicht alle drei Wochen einen Nervenzusammenbruch habe.
Du verstehst Dich seit Anfang dieses Threads viel besser, im ganzen Thread ziehen sich Aussagen von dir durch, die Antworten sind auf Deine Frage "Wer bin ich, was will ich".
Vielleicht suchst Du die mal zusammen?
- Um dann gemäß dieser immer mehr zu handeln. Jeden Tag ein bisschen mehr. Du kannst nichts besseres tun um Dich selbst zu stabilisieren und an Dich zu glauben.
Die anderen sind nicht weniger bekloppt.Mir geht es darum, nicht in den Spiegel schauen und erkennen zu müssen, dass ich vollkommen bekloppt bin.
Die merken es nur nicht.
*
Dann mache ein Vertrag mit Dir. Ich habe auch einen mit mir:
Ich lebe mein Leben - dazu bin ich da. Nicht um mich umzubringen.
Und in ganz dunklen Momenten gilt: Heute nicht, das kann ich irgendwann später immer noch tun, wenn gar nichts mehr geht.
Es kann Dir wirklich nichts passieren, schlaflos.
Ab einem gewissen Alter leidet man nur noch an sich selbst, maximal an Schatten aus der Vergangenheit. Zumindest in unseren Breitengraden. Und deshalb bringt man sich schlicht weg nicht um. Es gibt so viel mehr Gründe zu leben. Ergo: Man beschließt besser, nicht mehr zua leiden und lernt Schritt für Schritt sein Leben so zu gestalten, dass man sich mit sich selbst und der selbstgewählten Umgebung wohl fühlt.
-
30.03.2010, 18:16Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Das hört sich seeeehr verlockend an, auch wenn dem noch so ein leicht fataler Geschmack beiwohnt. Aber vielleicht bin ich einfach zu sehr trainiert im - wie sagtest du nochmal? Rumhirnen

Es ist wie es ist - so in etwa?
Ich glaube schon
Theoretisch...
DAS ist mir in der Tat sehr wichtig!
Mit meinem Großen rede ich sehr offen. Er weiß auch über die Situation mit Herrn Schlaflos grob bescheid. Die Kleine ist noch zu klein; sie weiß nur, es geht im Sommer nach Deutschland, aber sie kann sich darunter nichts vorstellen, denke ich. Dass ihr Vater dann nicht mehr jeden Tag präsent sein wird, habe ich ihr nicht gesagt. Ich will sie nicht vorher unnötig beunruhigen, sie ist ja erst 4...
Nein, er wird erst einmal seine ganzen Möbel einlagern lassen und hat vor, einige längere Reisen zu machen, um sich selbst darüber klar zu werden, wie es bei ihm weitergehen wird. Er hat jedoch vor, in derselben Großstadt zu leben wie wir. angeblich, weil es da "nicht so langweilig" ist.
Ich selbst bin am Organisieren für mich; im Mai werde ich in dann in D sein und alles endgültig festzurren. Für mich und die Kinder.,
Es ist nicht business as usual, aber es ist auch kein Thema. Meine Informationen habe ich nur, weil ich explizit nachgefragt habe, ansonsten ist das Thema Zukunft mehr oder weniger tabu.
Ok, also das ist eben, dass ich denke: Ich bin hierher gekommen in dem Glauben, jetzt ist unsere Beziehung "fest". Und plötzlich wurde über meinen Kopf hinweg entschieden, dass sie es doch nicht ist. Ich will das wohl nicht wahrhaben
Es ist mir ja selbst fast peinlich, DASS es so ist, aber aus diesem Denken schaffe ich es offenbar nicht heraus.
Wohl wahr...
WENN ich das nicht hätte, wäre ich nicht einmal in die anfängliche Affaire gerutscht *sigh*.
Ich: Was ist denn anders, wenn wir in D sind?
Er: Dann habe ich nicht mehr mein Büro, in das ich gehen kann, wenn mir alles zu viel wird!
(ehrlich ist er ja...................................)
Ich fühle mich in meinem weiblichen Narzissmus gekränkt. Darum!
Wenn er sich als Vater engagiert, was ich bezweifle (aber: who knows?), dann wird das sicher nicht "geschäftlich" werden. Ich bin eigentlich eine ganz Nette, weißt du
Angeblich eine meiner Stärken: Ich bin nie lange böse oder eingeschnappt
-
30.03.2010, 18:20Inaktiver User
-
30.03.2010, 18:23Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Wenn du wüsstest, welche Kater ich schon ausgestanden habe
.
... okay, und fertisch, wie wir hier sagen. Mehr brauchst du darüber nicht nachzudenken. Einfach 'stehenlassen'.Er ist der denkbar Schlechteste dazu.
Ja, es wäre ja auch schön und es ist auch traurig, dass es nicht so ist. Und ich meine, diese Trauer hast du dir möglicherweise - unbewusst - nun auch durch vergangene Nacht in dein Bewußtsein geholt. Dann sei froh darum. Nichts geschieht umsonst.Möglich, dass ich ihm unbewusst zeigen wollte, wie schön es mit uns sein könnte, wenn er nur wollen würde. Ich schließe das nicht aus, aber so habe ich es in den Augenblicken nicht gesehen. Es war einfach nur befreiend und schön gewesen - eine Zukunft hat das deshalb noch lange nicht, ich weiß-ich weiß.
... und nicht zu streng zu dir sein, okayWas ich NICHT weiß, ist, wo ich stehe, was ICH will. Im Augenblick jedenfalls. Aber ich versuche, mal nicht weiter darüber nachzudenken. Ausnüchtern............................
. Was deine offenen Fragen betrifft, so gab Rilke einst eine wunderschöne Antwort:
Man muß Geduld haben
gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antwort hinein.
Und das 'vielleicht' würde ich sogar streichen wollen.
-
30.03.2010, 18:27Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Apropos. So ganz schlechtreden würde ich deinen Mann nicht. Ihr habt eine gemeinsame 4jährige Tochter, das heißt, ihr bleibt ein Elternpaar. Und das erfordert eine gewisse Toleranz, Respekt und Achtung. Vielleicht darf dies dein Ziel werden.
-
30.03.2010, 18:45
AW: Wer bin ich?
@ schlaflos
Vielleicht konnte ich dir doch ein bisschen helfen. Würde mich freuen.
Weißt du, ich glaube, das man mit der Ratio niemals ein Gefühl erklären kann.... Und wer immer Fragen hat, versucht seinen Gefühle den Verstand überzustülpen .... Das kann aber nicht gut gehen... Dann verkümmert man innerlich...


Zitieren


