ich freu mich
und an dieser stelle mal ein fettes DANKE. du weißt wofür. und ich weiß auch, dass ich dir in deinen augen nicht zu danken brauche. ich tu es trotzdem. du warst (und bist es oft immer noch) eine nicht unwesentliche zeit lang mein fels in der brandung.
was hätte ich nur ohne dich getan??
(wahrscheinlich wär ich die wände oder anderes angegangen![]()
)
ich kann jetzt wieder laufen, auch dank deiner hilfe.
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Antworten
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Thema: Wer bin ich?
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15.02.2011, 21:39
AW: Wer bin ich?
„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)
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16.02.2011, 18:28
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17.02.2011, 19:16Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
So, am Montag nun habe ich meine erste Sitzung. Ein richtig gutes Gefühl
Die Therapeutin hatte sich richtig gefreut, als ich ihr sagte, ich wolle es "mit ihr versuchen". Schien sie etwas überrascht zu haben?!
Und noch eine gute Sache: Auf den letzten Andockversuch von Herrn Ex-Schlaflos hatte ich ihm einen wirklich langen und klaren Brief geschrieben. Da er mal wieder auf Reisen gewesen ist, hat er ihn erst vorgestern erhalten - und mir postwendend zurückgeschrieben. Und ich muss sagen: DAS war mal eine vollkommen andere Schreibe. Er scheint zu akzeptieren.
Interessant: Zum Ende hin schreibt er den Satz mit den berühmten drei Worten. Und als Nachsatz sinngemäß: Jetzt kann ich das ja klar aussprechen, wo keine Hoffnungen und Erwartungen von dir mehr damit verbunden sind.
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17.02.2011, 19:45
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17.02.2011, 20:02Inaktiver User
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18.02.2011, 09:44
AW: Wer bin ich?
Und wahrscheinlich einer der Gründe, warum es so schwierig war, Dich zu trennen: Du hast seine Liebe gespürt und gleichzeitig hat er Dich in all seine inneren Verwicklungen und Komplikationen verstrickt, die Dich irre gemacht haben - hat wahrscheinlich auch mal zu Dir gepasst. Aber jetzt nicht mehr!

Massashi
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21.02.2011, 16:48Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Ja, liebe Massashi, jetzt nicht mehr

Heute war also die erste "richtige" Sitzung. Ich bekam einen Fragebogen mit, den ich ausfüllen kann (aber nicht muss). So eine Art Anamnese.
Wir sprachen aber einfach über das, was ich gerade so erlebe, wie es mir geht. Und ab und an hakte die Therapeutin ein. Schön finde ich, dass ich nirgendwo hingelenkt werde; zumindest habe ich nicht das Gefühl. Mein Thema ist Thema, mein Tempo ist Tempo.
Es ging um Ex und wie ich es schaffen kann, deutlichere Grenzen zu ziehen. Sie fragte mich, wie ich denn normalerweise so reagiere. Ich habe also so eine ganz klassische Reaktion beschrieben: Kind wird geholt/gebracht, Ex steht da wie Falschgeld - ich biete freundlich Kaffee an oder ähnliches. Eigentlich will ich, dass er schnell wieder geht. Sie fragt: Was wäre denn, wenn ich mal nicht drauf eingehe? Warum bin ich eigentlich selbst nie auf diese simple Frage gekommen????
Ja, wenn ich nicht nett und freundlich wäre zu Ex, dann würde er zur Salzsäule erstarren, oder zu einem Eisklumpen, einem kalten Felsen - irgendetwas in der Art. Und da war schon die erste Parallele!!!
Er reagiert wie meine Mutter es immer getan hat
Offenbar möchte ich diese Reaktion aber vermeiden...
Das war so ein Thema, was sie meinte, das wir angehen würden. Dass es diese Reaktionen sind, die lernen könnte auszuhalten, um daraus neue Verhaltensweisen herausgreifen zu können.
Über Herrn Ex sagte sie, er hätte einige narzisstische Verhaltensweisen. Auf meine Nachfrage diesbezüglich wollte sie sich jedoch nicht festlegen.
Über meine Mutter sagte sie, sie hätte durchaus Anzeichen von Borderline. Ich fragte sie, ob ich das auch hätte und dass das eine große Angst von mir wäre. Da lachte sie beinahe und meinte, sie könne mich dahingehend beruhigen: Erstens gäbe es keine genetische Disposition bei Borderline und falls ich davon betroffen wäre, dann hätte ich das jetzt schon irgendwie gezeigt; sie jedenfalls könne keinerlei Anzeichen dahin gehend erkennen.
Zum Schluss fragte ich sie, ob es eine Chance gäbe, dass ich das alles gut schaffen könnte. Sie antwortete, sie sei da sehr optimistisch aus vielerlei Gründen, zum Beispiel habe ich sehr gute Ressourcen.
Dann, ich gebe es zu, fragte ich sie, was "ich denn nun habe"
War mir so herausgerutscht, und im nachhinein rolle ich immernoch mit den Augen. Ihre Reaktion war super: Sie schreibe natürlich eine Diagnose auf den Schein für die Krankenkasse, aber sie werde mir erst zum Schluss unserer Behandlung davon berichten. Weil sie nicht finde, dass das zielfördernd sei, dass ich mich jetzt ins Internet begebe und alles über meine vermeintliche Krankheit herausgoogle.
Wow
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21.02.2011, 17:43Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Hallo schlaflos!
Hört sich gar nicht so übel an für die erste Sitzung. Wichtig ist, dass du ein gutes Gefühl hast bei deiner Therapöse. Naja, und das Ziel ist sicher auch wichtig?! Wenn man ein "falsches" Ziel festsetzt, dann eiert man auch am Thema vorbei. Aber du scheinst schon recht klar zu sein, was dich so bewegt. Hab' jetzt nicht alles in deinem Thread gelesen...
Und das in Schublade stecken halte ich auch nicht für gut. Und in der ersten Stunde hast du gleich schon ein Aha-Erlebnis gehabt und etwas, woran du konkret arbeiten kannst.
LG
Knuddelwuddel
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21.02.2011, 17:48
AW: Wer bin ich?
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22.02.2011, 19:03Inaktiver User
AW: Wer bin ich?
Hm, da habe ich wohl so richtig Glück gehabt mit meiner Therapeutin?!

Das macht mir (noch mehr) Mut, was ihr schreibt. Ich fühle mich auch ganz beschwingt, verfalle nicht ins Grübeln und denke trotzdem über dies und das nach. Eine recht befreiende Art des Gehirnjogging!
Einer dieser Gedanken: Dann habe ich ja vielleicht wirklich Pech gehabt und meine Familie ist falsch gewesen und ich richtig? - Normalerweise ist das ja so ein verführerisch-verrückter Gedanke: Die Welt ist anders, nur ich bin richtig....
Aber jetzt kann ich es irgendwie zulassen. Diese "Welt" bestand schließlich nur aus drei Personen



) eine nicht unwesentliche zeit lang mein fels in der brandung.
)
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