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Thema: Wer bin ich?

  1. User Info Menu

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Was willst Du denn mit dem Brief erreichen?
    Vielleicht eine Art Rechtfertigung?
    Eine Form von "Weil Du bist, wie Du bist habe ich keine andere Wahl aber ich möchte Dir eigentlich nicht weh tun"-Geschwurbel?

    Fällt mir spontan dazu ein, weil ich mich momentan in einer ähnlichen Situation befinde und ähnlich wie Schlaflos Probleme damit habe, mich klar abzugrenzen.
    Niemand ist unter einem schlechten Stern geboren.
    Aber es gibt Menschen, die den Himmel nicht richtig deuten können.
    Dalai Lama

  2. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Heute war ich den ersten Tag im neuen Jahr wieder arbeiten. Das hat mir gut getan. Weil wieder mehr feste Struktur im Tag ist. Weil ich geschätzt werde und respektiert und gefehlt habe. Es macht mir auch Spaß - das sowieso.

    Nicht, dass ich mich mit meinen Kindern nicht auch wohl fühlen würde, und sie lieben mich, das spüre ich jeden Tag Aber es ist eine von mehreren Ressourcen. Die Arbeit eine andere. And so on...

    Abends habe ich mir ein tolles Schaumbad gegönnt, und während ich so in meiner Zeitschrift blätterte, fragte ich mich dasselbe wie ihr hier: Wieso dieser Brief?

    Jetzt ärgere ich mich, das überhaupt in die SMS gepackt zu haben. Aber ich habe ja wohl auch das Recht, meine Meinung zu ändern?!

    Zitat Zitat von MrsShort
    Vielleicht eine Art Rechtfertigung?
    Eine Form von "Weil Du bist, wie Du bist habe ich keine andere Wahl aber ich möchte Dir eigentlich nicht weh tun"-Geschwurbel?
    Und genau darauf habe ich wirklich keine Lust!

    Wenn überhaupt - vielleicht schreibe ich ja: Ich habe zwar gedacht, ich müsse dir noch einen Brief schreiben, aber eigentlich bleibt nichts weiter zu sagen, als: Es hat nicht gepasst! Und dabei will ich es belassen!

    Oder so ähnlich...


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nein, ich meinte nicht die Zeit vor dem Brief. Sondern die Zeit von gestern auf heute.
    Auch da wurde ich diese Gedanken nicht los, hatte den Zwang, das alles zu durchdenken. Es fällt mir manchmal noch sehr-sehr schwer, nicht ins Kreisen zu geraten


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Der Punkt der Punkte ist für mich, dass ein Mann einen Rundbrief an die Verwandt- / Bekanntschaft schreibt mit einer "Info" über seine "Beziehung", Status: Nur ein kleiner räumlicher Abstand, sonst alles paletti und die "Beziehungsperson", also DICH SCHLAFLOS, NICHT mit im Verteiler hat - bzw. diesen Rundbrief über "seine Beziehung" mit seiner "Partnerin" nicht abgesprochen hat.
    Vielleicht wäre das ja ein kurzes Thema, das in den eventuellen Brief mit hineinkönnte? Er ist datiert auf den 21. Dezember! Und er enthält teils wirklich krasse Lügen (oder Verleugnungen?). Aber vielleicht glaubt er selbst, was er dann an schöner heiler Welt geschrieben hat. Das schließe ich nicht aus.


    Zitat Zitat von Massashi
    Nicht, dass er durch den Brief wieder Anknüpfungspunkte erhält.
    Ich glaube zwar, dass er sich in einem persönlichen Gespräch nicht an mich herantraut, aber ausschließen will ich auch nicht. SMS, Mails und/oder Briefe werde ich für die Zukunft ignorieren, und bewusst will ich sie auch nicht mehr irgendwo kommentieren. Weder hier im Forum noch im direkten Kontakt mit meiner Freundin. Damit mache ich das alles bloß wichtig, und das soll es nicht sein. Das will ich einfach nicht mehr, es reißt mich zu sehr.




    Schlaflos

  3. User Info Menu

    AW: Wer bin ich?

    Nochmal ich, liebe Schlaflos,

    schreib ihm doch kurz und schmerzlos eine email.
    Eine, die keine Zweifel mehr offen lassen kann.

    Zum Beispiel:
    Es tut mir leid für dich, dass du dir noch immer Hoffnungen machst, aber es ist zwecklos!
    ICH WILL NICHT MEHR!
    Ich habe mich in meinem neuen Leben gut eingerichtet und möchte auf gar keinen Fall in das alte zurück.
    Jedes Gefühl, jedes Interesse an dir als Mann und Partner ist erloschen.
    Bitte bedränge mich nicht weiter, es ist mir lästig!
    ES IST VORBEI !
    Bitte respektiere das. Du spielst für mich nur noch als Vater von Kleinschlaflos eine Rolle.

    p.s. und bitte keine Rundschreiben mehr an unsere Bekannten, die die krasse Unwahrheit darstellen.
    Das ist deiner und meiner unwürdig!

    Oder so, aber keine langen Rechtfertigungen oder sonstwas.

    Sollte er nochmal einen Brief schreiben, kannst du den ungelesen zurück schicken. Auf SMS und emails antwortest du einfach nicht.
    Holt er die Tochter ab, redest du nur über das Kind mit ihm und blockst alles andere ab.
    Höflich, aber entschieden!

    Es wäre der helle Wahnsinn, den guten festen Standort, den du dir erarbeitet hast, wieder aufzugeben!

    Das online booklet ist wirklich lesenswert !

    Viel Glück,
    Lalique


    Do what makes your heart sing

  4. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Lalique, ich weiß, du meinst es sicher gut, aber ich denke, es wäre richtig klasse und richtig gesund, wenn der Text aus Schlaflos selbst käme. So habe ich das zumindest erlebt. Solange ich nicht selbst schrieb, was ich selbst wirklich fühlte, war alles für die Katz.

    Ich bin sicher, schlaflos findet ihre Worte, wenn sie sich Zeit gibt und auch nicht hier immer wieder in einen Gedankenstrudel ziehen lasst.

    Lieber Gruß, Julifrau

  5. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Ich werde auf jeden Fall einen Brief schreiben. So etwas ganz Altmodisches: Papier und Tinte. Keine E-Mail, keine SMS, kein Telefonat. Und ich werde mich nicht rechtfertigen. Aber auf einige Punkte seines Briefes eingehen, weil ich glaube, dass sie durchaus betrachtenswert sind. Das muss ja nicht in Zweideutigkeit enden, darauf werde ich (diesmal) achten. Ich denke, am Wochenende setze ich mich in Ruhe hin. Jetzt muss ich arbeiten und leben und tausend andere Dinge erledigen.


  6. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich werde auf jeden Fall einen Brief schreiben. So etwas ganz Altmodisches: Papier und Tinte. Keine E-Mail, keine SMS, kein Telefonat. Und ich werde mich nicht rechtfertigen. Aber auf einige Punkte seines Briefes eingehen, weil ich glaube, dass sie durchaus betrachtenswert sind. Das muss ja nicht in Zweideutigkeit enden, darauf werde ich (diesmal) achten. Ich denke, am Wochenende setze ich mich in Ruhe hin. Jetzt muss ich arbeiten und leben und tausend andere Dinge erledigen.
    Sag ihm doch einfach, er kann im Sommer einziehen bei dir.
    Sei doch mal pragmatisch, nimm den kurzen Weg.

    Zu lange ohne Sex ist schlecht für den Teint.

  7. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sag ihm doch einfach, er kann im Sommer einziehen bei dir.
    Sei doch mal pragmatisch, nimm den kurzen Weg.

    Zu lange ohne Sex ist schlecht für den Teint.
    Farmelli,

    manchmal braucht es noch den "tastenden Kontakt" zum Gegner, um herauszufinden, wo man selbst steht und um dann angemessen reagieren zu können.

    Ein totaler Kontaktabbruch käme dann dem "Status-Quo-Beibehalten" des inneren Erlebens gleich und könnte einem inneren Erkenntnisgewinn im Wege stehen.

    Ist wie beim Boxen: Man steht im Ring, tastet mit der Linken die Position des Gegners ab (Körperkontakt!!), um dann mit der Rechten im richtigen Moment den Kinnhaken zu verpassen. Ist natürlich risikoreich, weil man selbst ebenfalls einen Schlag einkassieren kann und zu Boden gehen kann, aber Flucht aus dem Ring is'nich! Außer natürlich, man spürt selbst, dass man die nächste Runde nicht überstehen würde. Dann allerdings sollte man aussteigen...

  8. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sag ihm doch einfach, er kann im Sommer einziehen bei dir.
    Sei doch mal pragmatisch, nimm den kurzen Weg.

    Zu lange ohne Sex ist schlecht für den Teint.

    Wenn ich das wollte, dann würde ich zum Telefon greifen. Jetzt. Sofort.








    Aber mal ehrlich, Farmelli, wo liegt denn jetzt das Problem?


  9. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich das wollte, dann würde ich zum Telefon greifen. Jetzt. Sofort.








    Aber mal ehrlich, Farmelli, wo liegt denn jetzt das Problem?

    Darin, dass Du Dir wegen ihm noch anfängst extra einen Federkiel zu schnitzen, die Tinte aufschüttelst und Dein Büttenpapier mit Wasserzeichen vorkramst.
    Guck mal ob Du noch was davon hast.
    Sonst musst Du's morgen gleich noch nachbestellen.

  10. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    manchmal braucht es noch den "tastenden Kontakt" zum Gegner, um herauszufinden, wo man selbst steht und um dann angemessen reagieren zu können. (...)
    Was ist denn das für eine Metapher? Ex-Schlaflos ist nicht mein Gegner Schon gar nicht brauche ich "tastenden Kontakt", um "angemessen reagieren zu können" . Und den Vergleich mit dem Boxkampf verstehe ich hinten und vorne nicht.

    Hinzu kommt:

    Wir haben ein Kind zusammen und sehen uns in der Regel einmal wöchentlich. Das ist der nötige Kontakt; und wenn es nach mir geht, dann artet unser Ton nicht zu Gestreite und Hassgefühlen aus. Ich schrieb bereits darüber, dass ich selbst nicht an mir mag, dass ich auf Ex immernoch sehr empfindlich reagiere (auf Deutsch: ich zicke!) Das ist einfach nicht meine Art. Dabei geht es mir nicht um Ex, sondern es ist der Anspruch, den ich an mich habe.

    Wie auch immer unsere Beziehung einmal geartet gewesen ist - jetzt ist sie vorbei. Das ist auch gut so. Mit jedem Tag empfinde ich es mehr. Ein "totaler Kontaktabbruch" ist weder möglich noch sinnvoll. Nicht mit Kind und der Verantwortung dafür - die Ex ja auch wahrnimmt.

    Ich nehme mal an, ihr zwei seid jetzt so ein bisschen ins Zynische abgeglitten, weil ihr mir nicht zutraut, dass ich kapiert habe, dass Ex bei mir manipulativ Knöpfe gedrückt hat. Dass ich viel zu freundlich bin und so eine nonverbale Einladung zu noch mehr Schmonzette ausspreche. Dass ich nicht knallig genug ihm seine angeblichen Gefühle um die Ohren haue.

    Aber wie @ Julifrau wirklich hilfreich für mich ausgedrückt hat, braucht es doch "meine Worte".

    Ich würde mich besser fühlen, wenn ihr da mehr Vertrauen in mich habt.


    Ich hab mich wieder eingekriegt; sehe meinen "Gedankenstrudel" als rückfallgefährdende Probe, die ich meine, am Ende doch noch bestanden zu haben. Es braucht halt etwas. Aber es wird.


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