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Thema: Wer bin ich?

  1. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    D.h. Du hast es inzwischen geschafft, frei darin zu sein, ihn zu hinterfragen, Dich mit ihm zu beschäftigen oder Deine Energie für Dich zu verwenden....

    Ich spüre es auch gerade sehr stark, dass ich anders geworden bin. So platt es klingen mag: nicht mehr die Schlaflos von früher.

  2. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Guten Morgen. Habe sehr schlecht geschlafen, mich noch ewig im Bett gewälzt, weil ich diese Gedanken über den erhaltenen Brief nicht fortbekam, wollte bewusst an etwas anderes denken, und schwups, paar Minuten später merkte ich, dass ich wieder nur um das alte Thema kreiste

    @ Leda: Du hast total recht. Vor dem Brief ging es mir gut. Nach dem Brief geht es mir nicht gut. Wenn ich auf mich blicke und darauf, was mir gut tut, dann liegt die Sache klar auf der Hand. Ich will auf jeden Fall, dass es mir weiter gut geht und bin entschlossen, das zu verteidigen. Aber ich will es auch wirklich verarbeiten und weiter daran wachsen (wenn das jetzt nicht zu geschwollen klingt...)

    Ich lass mich jetzt auch nicht in die Entscheidungs-Ecke drängen, und sollte er insistieren, gibt es eben eine klare Antwort, die NEIN lautet!

    Herr Ex-Schlaflos fährt für zwei Wochen weg, sodass ich Zeit habe, mich runterzufahren. Ich denke, ich werde mich mit dem Brief auseinandersetzen und auf die angesprochenen Punkte eingehen. Und sei es "nur" für mich selbst. Ob ich je darauf antworten werde, weiß ich nicht. Ich hoffe, diese Antwort ergibt sich im Laufe der nächsten Tage von selbst.

    Alle meine Freundinnen raten mir, auf ein persönliches Gespräch einzugehen. So nach dem Motto: Kost' ja nix! - Ich weiß aber (noch?) nicht, ob ich dem gewachsen bin. Es wäre ein Premiere nach vielen Monaten.


    Gedanke, die mich heute beschäftigen.........................

  3. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Alle meine Freundinnen raten mir, auf ein persönliches Gespräch einzugehen. So nach dem Motto: Kost' ja nix! - Ich weiß aber (noch?) nicht, ob ich dem gewachsen bin. Es wäre ein Premiere nach vielen Monaten.


    Gedanke, die mich heute beschäftigen.........................
    Natürlich kostet es was:
    Dein Einlassen, Dein Erinnern, Deine Zeit - davor - währenddessen - danach, Deine Beschäftigung mit ihm....


    Hattest Du denn in der letzten Zeit selbst ernsthaft den Gedanken, dass Du es wirklich wünschenswert fändest, wieder mit ihm zusammenzukommen oder wenigstens einiges mit ihm zusammen aufzuarbeiten (das kann man ja auch machen ohne wieder als Paar zusammenzukommen und als Eltern könnte es u.U. auch nützlich sein)?

    Ich würde mit ihm nur ans Eingemachte gehen - also nur dann ein Gespräch führen - wenn ich VON MIR AUS das dringende Bedürfnis dazu hätte. Nicht weil er jetzt zufällig damit um die Ecke kommt.

    Ihm mit diesem Thema / einem Gespräch einen Gefallen zu tun, käme für mich nur in Frage wenn ich für mich sehr klar und stabil wäre darin, ihm für seine Klärung zur Verfügung stehen zu können, weil ich mich von ihm unumkehrbar getrennt habe.

  4. User Info Menu

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, ich werde mich mit dem Brief auseinandersetzen und auf die angesprochenen Punkte eingehen. Und sei es "nur" für mich selbst. Ob ich je darauf antworten werde, weiß ich nicht.
    Würde ich auch so machen.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

  5. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Es war eine grauenhafte Nacht, konnte nicht einschlafen, hin- und hergewälzt, nach zwei Stunden wieder aufgestanden und durch die Wohnung getigert. Was läuft da in mir ab?

    Die Übergaben von Klein-Schlaflos an Ex-Schlaflos verliefen in freundlichem Ton. Er hat nichts zu dem Brief gesagt, ich auch nicht. Jetzt ist ein riesiger Stein von meinem Herzen gefallen. Ich fühle mich - befreiter.




    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich kostet es was:
    Dein Einlassen, Dein Erinnern, Deine Zeit - davor - währenddessen - danach, Deine Beschäftigung mit ihm....
    Ja genau. Das wird alles auf mich zukommen, wenn ich mich auf Gespräche einlasse. Jetzt frage ich mich, ob ich aber nicht genau da durch muss? Dort, wo der Schmerz ist, soll man doch angeblich hin?! Jetzt mal abgesehen von einem Gespräch mit ihm, stellt sich mir auf jeden Fall die Frage, ob ich mindestens einem Gespräch mit mir nicht gerade davon laufe...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hattest Du denn in der letzten Zeit selbst ernsthaft den Gedanken, dass Du es wirklich wünschenswert fändest, wieder mit ihm zusammenzukommen oder wenigstens einiges mit ihm zusammen aufzuarbeiten (das kann man ja auch machen ohne wieder als Paar zusammenzukommen und als Eltern könnte es u.U. auch nützlich sein)?
    Nein, nicht eine Sekunde. Deshalb bin ich wohl auch so aus allen Wolken gefallen. Ganz am Anfang, da hätte ich vermutet, er kommt nochmal auf mich zu (was ja auch eine große Angst von mir gewesen ist). Aber als die Tage und Wochen vergingen ohne den geringsten Anlass, dass dies passieren könnte, war ich damit durch.

    Aber ich würde lügen, wenn es nicht auch Momente gegeben hätte, wo ich ihn vermisst habe. Vor allem den Freund, der er mir ja auch gewesen ist, wenn auch die letzten beiden Jahre nicht mehr. Das schon, aber es ging immer schnell vorbei und war weit von dem Wunsch entfernt, wieder mit ihm zusammenzukommen.

    Was mich (an mir selber) gestört hat, war meine Aggressivität ihm gegenüber. Ich hatte es nie geschafft, ihm gelassener entgegenzutreten, habe ihn oft recht zickig angefahren und war mehr als schnippisch. Wie gesagt, ich mochte das selbst an mir nicht. Hatte Bedenken, ich könnte verbittern und ihn hassen. Was ich nicht will!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde mit ihm nur ans Eingemachte gehen - also nur dann ein Gespräch führen - wenn ich VON MIR AUS das dringende Bedürfnis dazu hätte. Nicht weil er jetzt zufällig damit um die Ecke kommt.

    Ihm mit diesem Thema / einem Gespräch einen Gefallen zu tun, käme für mich nur in Frage wenn ich für mich sehr klar und stabil wäre darin, ihm für seine Klärung zur Verfügung stehen zu können, weil ich mich von ihm unumkehrbar getrennt habe.
    Das möchte ich herausfinden. Es irritiert mich schon, wie ich auf ihn jetzt reagiere. Da sind Dinge, die ans Licht müssen. Jedenfalls habe ich das Gefühl. Ob Herr Ex dabei sein muss oder gar eingebunden - das weiß ich (jetzt noch) nicht, werde wohl aber dahin gehend zu einer Entscheidung kommen müssen. So oder so.



    Schlaflos

  6. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Würde ich auch so machen.
    Dank dir, Alaska. Das bestärkt mich

  7. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Ich greife momentan auf ein kleines Booklet zurück, das ich vor einigen Jahren von Schweizer Freunden geschenkt bekam. Es ist eine Art Handbuch des Erwachsenwerdens, zusammengefasste psychologische und spirituelle Aspekte nach Dr. David Richo.

    Ich habe im Internet geschaut, aber es scheint nicht publiziert zu sein. Jedoch bieten diverse virtuelle (und sicher auch reale) Buchläden viel Literatur von dem Autor an. Amazon hat sogar eine eigene Autorenseite.

    Was ich jedoch gefunden habe, ist ein frei verfügbares Booklet als .pdf-Datei. Es ist in Englisch, aber vielleicht interessiert es ja jemanden von euch? Ich habe es hier gefunden.



    Da ich ja momentan schon darüber unentschlossen bin, ob ich überhaupt mit meinem Ex über unsere Beziehung reden will , habe ich übers Entscheiden nachgelesen und Folgendes gefunden:

    "In Herzensangelegenheiten führt Denken ironischerweise nur zu noch größerer Verwirrung. Was am besten funktioniert, ist: einfach festzustellen

    • was dein Körper fühlt
    • wie du reagierst, was deine Handlungen sind
    • was dir deine Intuition eingibt.


    Feststellen führt zu Wissen. (...) Eine Entscheidung wird sich dann "richtig" anfühlen, wenn sie ohne Eile getroffen wird und mit dem Gefühl, dass sie zu diesen drei persönlichen "Gebieten" gehört. (...) Solch eine Entscheidung schließt das Risiko mit ein, sie klammert es nicht aus.
    "

    Es gibt auch einen Vorschlag, wie man zum Beispiel mit der eigenen Unentschlossenheit umgehen könnte, ohne größeren Druck zu verspüren. Da heißt es, man könnte über einen längeren Zeitpunkt, beispielsweise über 6 Monate hinweg, jeden Tag eine Antwort darauf geben, ob man einen (in meinem Falle) Neuanfang möchte. So gäbe ich mir die Erlaubnis herauszufinden, was "die Zeit bringt".


    Was haltet ihr davon? Denn mich spricht diese Schrift wirklich sehr an (ohne sie jetzt als "Bibel" anzusehen).





    Ich habe gestern Mittag eine SMS von Herrn Ex-Schlaflos erhalten, die harmlos gewesen und von einem anderen Thema handelte. Zweifellos war dies seine Art, mit mir in Kontakt zu kommen und "nachzufragen". Dahin gehend kann ich ihn, glaube ich, ganz gut einschätzen.

    Am Abend entschloss ich mich nach reiflicher Überlegung, ihm mitzuteilen, dass ich seinen Brief erhalten und gelesen habe. Das war ich ihm wenigstens schuldig. Aber ich habe auch geschrieben, dass ich aus einer Mischung aus Angst, fehlendem Vertrauen und nicht vorhandenem Mut mich nicht hinstellen kann und ausrufen: Ja, versuchen wir es noch einmal!

    Seine Antwort kam umgehend. Er könne das verstehen und sähe alles als den Beginn eines Prozesses an. Nach seinem Urlaub wolle er, so ich einverstanden bin, mit einem Therapeuten in Verbindung setzen bezüglich Paartherapie.

    Das habe ich jetzt so stehen lassen.

    Leider kam nachts noch eine SMS mit zärtlicher Ansprache und (wie ich es immer nenne) Liebesgesäusel. Ich schreibe "leider", weil ich es als übergriffig empfand. Auf diesem Level befinden wir uns nicht, und niemand weiß, ob das jemals wieder so sein wird.

    Jedenfalls schaltete ich das Handy dann ab.



    Schlaflos

  8. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Seine Antwort kam umgehend. Er könne das verstehen und sähe alles als den Beginn eines Prozesses an. Nach seinem Urlaub wolle er, so ich einverstanden bin, mit einem Therapeuten in Verbindung setzen bezüglich Paartherapie.

    Das habe ich jetzt so stehen lassen.
    Mit welchem Gefühl?


    Leider kam nachts noch eine SMS mit zärtlicher Ansprache und (wie ich es immer nenne) Liebesgesäusel. Ich schreibe "leider", weil ich es als übergriffig empfand. Auf diesem Level befinden wir uns nicht, und niemand weiß, ob das jemals wieder so sein wird.

    Jedenfalls schaltete ich das Handy dann ab.
    Mit welchem Gefühl?

  9. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Es gibt auch einen Vorschlag, wie man zum Beispiel mit der eigenen Unentschlossenheit umgehen könnte, ohne größeren Druck zu verspüren. Da heißt es, man könnte über einen längeren Zeitpunkt, beispielsweise über 6 Monate hinweg, jeden Tag eine Antwort darauf geben, ob man einen (in meinem Falle) Neuanfang möchte.

    Hallo liebe Schlaflos,

    nur ein kurzer Zwischenruf, obwohl ich immer fleißig mitlese.
    Ich finde die obige Möglichkeit super. Jeden Tag einmal die Entscheidung treffen und dann die (deine) Mehrheit entscheiden lassen.

    Vielleicht kannst du ja die tägliche Entscheidung auf einen Zettel schreiben und dann sammeln. So sieht man die Masse.

    PS: hier im Strang hast du auch schon für ein paar Tage Entscheidungen getroffen. Vielleicht kannst du die zu deiner Zettelsammlung legen.



    Eine Frage, die ich mir stellen würde, wenn ich solch einen Brief erhalten würde:
    Hat sich irgendetwas verändert an der Situation? Gibt es ganz konkrete Verbesserungen? Vorher/ Nachher vergleichen (auf ein Papier malen ist immer gut ). Gibt es überhaupt einen Anlass irgendetwas an der vorherigen Entscheidung zu ändern.


    Liebe Grüße,

    Farmelli

  10. Inaktiver User

    AW: Wer bin ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (...)
    "In Herzensangelegenheiten führt Denken ironischerweise nur zu noch größerer Verwirrung. Was am besten funktioniert, ist: einfach festzustellen

    • was dein Körper fühlt
    • wie du reagierst, was deine Handlungen sind
    • was dir deine Intuition eingibt.


    Feststellen führt zu Wissen. (...) Eine Entscheidung wird sich dann "richtig" anfühlen, wenn sie ohne Eile getroffen wird und mit dem Gefühl, dass sie zu diesen drei persönlichen "Gebieten" gehört. (...) Solch eine Entscheidung schließt das Risiko mit ein, sie klammert es nicht aus.
    "

    Es gibt auch einen Vorschlag, wie man zum Beispiel mit der eigenen Unentschlossenheit umgehen könnte, ohne größeren Druck zu verspüren. Da heißt es, man könnte über einen längeren Zeitpunkt, beispielsweise über 6 Monate hinweg, jeden Tag eine Antwort darauf geben, ob man einen (in meinem Falle) Neuanfang möchte. So gäbe ich mir die Erlaubnis herauszufinden, was "die Zeit bringt".


    Was haltet ihr davon? Denn mich spricht diese Schrift wirklich sehr an (ohne sie jetzt als "Bibel" anzusehen).
    (...)
    Ich finde insbesondere den Hinweis "ohne Eile" und "ohne Druck über einen längeren Zeitraum" sehr gut!

    Welche Antworten würdest Du Dir denn selbst auf die Liste geben?:

    • was dein Körper fühlt
    • wie du reagierst, was deine Handlungen sind
    • was dir deine Intuition eingibt.

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