Wie wahr.
Ich mag es außerdem überhaupt nicht, einem Geschlecht irgend eine Hauptlast aufzutragen.
Böse Männer.... langweilig, denn die Frauen müssen sich fragen, was sie wie wollen und dann ran da
Böse Emanzen.... langweilig, denn die Männer müssen sich fragen, was sie wie wollen und dann da ran
Und jetzt sind wieder die Frauen schuld, wenn sie unglücklich sind*. Tolle Wurst. Wenn es um das ganz private Glück geht, finde ich die Fragestellung von Zurhorst (in diesem Beziehungsbuch) richtig und zielführend - die Anregung von mehr "Weiblichkeit" im Beruf finde ich gnadenlos daneben.
* Und diese Zuweisung hat natürlich logisch zur Folge, dass man andere Ursachen auch erwähnt und *zack* ist man wieder im Kleinkrieg. Die Ursache dafür liegt aber nicht in der Reaktion, sondern in der einseitigen Zuweisung.
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24.11.2009, 17:28Inaktiver User
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
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24.11.2009, 17:50
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Ich auch nicht.
Wie war doch gleich der Titel eines - aus meiner Sicht - sehr interessanten Buches: "Schuld sind immer die Anderen" (auch wenn dieses "andere Folgen" der Emazipation behandelt) ...Böse Männer.... langweilig, denn die Frauen müssen sich fragen, was sie wie wollen und dann ran da
Böse Emanzen.... langweilig, denn die Männer müssen sich fragen, was sie wie wollen und dann da ran
Und jetzt sind wieder die Frauen schuld, wenn sie unglücklich sind*. Tolle Wurst. Wenn es um das ganz private Glück geht, finde ich die Fragestellung von Zurhorst (in diesem Beziehungsbuch) richtig und zielführend - die Anregung von mehr "Weiblichkeit" im Beruf finde ich gnadenlos daneben.
* Und diese Zuweisung hat natürlich logisch zur Folge, dass man andere Ursachen auch erwähnt und *zack* ist man wieder im Kleinkrieg. Die Ursache dafür liegt aber nicht in der Reaktion, sondern in der einseitigen Zuweisung.
Es ist aus meiner Sicht mittlerweile nur einfach und nervig, dauernd zu sehen, wie Energie in diese Grabenkämpfe gesteckt wird anstatt sie einmal zu deren konstruktiver Überwindung einzusetzen.
„Auf unserer Suche nach allem, was die Leere erträglich macht, haben wir nur eins gefunden … einander.“
(aus Contact)
"Wir vertreiben uns aus einem Paradies, aus dem nur wir uns selbst vertreiben können."
(H. Lesch)
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24.11.2009, 19:13Inaktiver User
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Na, wenn ich einen hätte, der mir das tägliche Leben finanziert auf einem gewissen Niveau, dann könnte ich den Tag durchaus mit Gedanken darüber zubringen......

Ich habe langsam den Eindruck, dass das Problem, das Frau Zurhorst und ihre Klientel beschäftigt, hier die wenigsten tangiert. Und zur Lösung unserer Probleme, da gibts jemand anderen als Frau Zurhorst.
Gruß, Elli
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24.11.2009, 19:44
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Liebe Userinnen, liebe User,
wenn ein Thema nicht auf die eigene Person zutreffend ist, sollte es dennoch möglich sein, darüber sachlich und ohne Mutmaßungen und Herabsetzungen zu diskutieren.
Wir würden uns freuen, wenn Sie das beherzigen.
Freundliche Grüße
das Bfriends-TeamDas BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.
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24.11.2009, 21:30
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Liebes Bfriends-Team,
alle sind voll beim Thema. Ich weiß nicht was Sie als Reaktion erwarten. Ich bedauere außerordentlich, wenn die Reaktionen nicht die erwünschten oder erhofften sind.
Aber wir sind nicht hier um die Erwartungen zu erfüllen, sondern unsere Einschätzung zu einer journalistischen Veröffentlichung / Meinung abzugeben. Und das ist bislang alles völlig in Ordnung."Eine Frau ist viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Kerzen zu platzieren, Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen" Eva H.
Trinke 8 Liter Wasser am Tag, schlafe 24 Stunden, verzichte auf jeden Stress und du siehst aus wie Iris Berben.
Länger glatte Achseln! Denn Schönheit ist Freiheit.
Konfuzius sagt: "Die Ziege beschwert sich, dass sie einen Affen zum Mann hat."
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24.11.2009, 23:58
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Nun lese ich hier seit zwei Tagen Ihre Beiträge und frage mich: Worauf sollst du antworten? Es gibt hier keine Fragen an mich. Es gibt nur eine Diskussion bei der ich mich wenig wertgeschätzt und schon gar nicht als Mensch angesprochen fühle. Mitzuschreiben widerstrebte mir da einfach.
Denn ich erlebe ehrlich gesagt genau den analytischen, oft harten Umgang mit meinen Thesen, meiner Arbeit und meiner Person, von dem ich glaube, dass er nicht weiter bringt. Im "satt und glücklich Projekt" dreht sich alles darum, nach neuen wegen im Umgang miteinander zu suchen. Und deshalb möchte ich hier nicht mitdiskutieren, da es weder mir noch Ihnen wirklich etwas außer weiterer Polarsierung bringt. Und misssionieren oder für meine Ansätze bekehren möchte ich auch niemanden. Ich weiß, wo ich in meinem Leben dabei sein will und was mein Weg ist. Und Sie wissen es sicher auch.
Aber nun hatte ich der Brigitte ja versprochen, den Lesern und Leserinnen Fragen zu beantworten. Das hat mich schon ziemlich beschäftigt. Bis ich mich gefragt habe, was ich jemand anderem an meiner Stelle raten würde.
Wenn jemand zu mir käme und mich um Rat fragen würde, was er mit dieser Geschichte hier tun soll, so würde ich ihm sagen: Frag dich, ob du hier etwas Sinnvolles bewirken oder gar geben kannst - und vor allem - ob es sich jetzt akut richtig für dich anfühlt - egal, was du vorher theoretisch versprochen hast. Wenn nichts davon zutrifft, dann geh da nicht tiefer hinein, da Du sonst nur Deine Kraft vergeudest, ohne etwas sinnvolles zu bewirken. Wozu sollte das gut sein?
Ich fühle mich hier nicht eingeladen und ich habe auch nicht das Gefühl, hier wirklich etwas geben zu können. Jedes Mal, wenn ich mitgelesen habe, habe ich mich hinterher eher frostig gefühlt und gefragt, wen diese Diskussion wirklich berührt und wem sie Impusle bringt, die ihn vielleicht etwas offener, mitfühlender und innerlich bewegt sein lassen?
Das ist es zumindest, was ich liebe und wofür ich mit meinem Herzen und meiner Arbeit gehen möchte.
Alles Liebe Ihre Eva-Maria Zurhorst
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25.11.2009, 00:45
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Guten Abend Frau Zurhorst,
ich hab nur eine Frage: Wen sehen Sie, als ihre Zielgruppe?Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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25.11.2009, 07:55
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Das ich das noch erleben darf (wische mir ein Tränchen aus dem Auge
)
Voll und ganze Zustimmung auf deine Frage.
Wen, sehr geehrte Frau Zurhorst, sehen Sie als Ihre Zielgruppe an?
Die Schlecker-Verkäuferin, die Karstadt-Verkäuferin, den Opel-Mitarbeiter, den Postler, den "Mann" oder die "Frau" auf der Straße?
Die vielleicht Angst haben um ihre Arbeit, die sich in Teilzeit-Stellen vollzeit abrackern (natürlich trotzdem nur Teilzeit bezahlt, ohne Freizeitausgleich), die in Niedriglohn Sektor oder Hartz 4 gerade so über die Runden kommen?
Oder doch die Hera-Lind Superfrauen und Männer, Chefarzt und so
, die es ja anscheinden sooooo massig gibt.
Wäre mal schön zu erfahren, für wen Sie schreiben? Und wie weit Sie vom "normalen" Leben entfernt sind oder auch nicht?Alles Liebe, Nellie
Jetzt auch als Next erhältlich
WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein
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25.11.2009, 08:34Inaktiver User
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Oh, das war wohl ein Missverständnis
Ich hatte dies hier:
so verstanden, dass es erlaubt ist, die eigene Meinung zum Thema zu schreiben.
Gern stelle ich aber auch Fragen:
Glauben Sie, dass das Funktionieren am Arbeitsplatz möglich ist, ohne sich einem System anzupassen oder in einem System einen Weg zu finden, das Lebendigkeit und Zärtlichkeit, vor allem aber unmittelbare Nähe nicht fördert, sondern unterdrückt?Irrweg in Sachen Weiblichkeit: Diese Frauen funktionieren, aber Ihre Sehnsucht nach Lebendigkeit und Zärtlichkeit und vor allem nach echter, unmittelbarer Nähe in Beziehungen bleibt ungestillt.
Glauben Sie, dass Druck am Arbeitsplatz - verschärft durch die Wirtschaftskrise - Lebendigkeit/Zärtlichkeit/unmittelbare Nähe leichter oder schwerer macht?
Liegt Ihrer Ansicht nach, Frau Zurhorst, Lebendigkeit/Zärtlichkeit/unmittelbare Nähe in vorrangiger Verantwortung des Einzelwesens und ist es somit unabhängig von den Faktoren, die das "Funktionieren" des Einzelwesens bestimmen?
Was verstehen Sie unter Funktionieren der Frauen?
Warum nennen Sie dies einen Irrweg in Sachen Weiblichkeit und nicht Irrweg in Sachen Männlichkeit?
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25.11.2009, 09:32Inaktiver User
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Eben noch einmal in mich gegangen: Ich glaube, dass hier sogar ein gigantisches Missverständnis vorliegt.
Es ist ein Umgang mit den Thesen, nicht mit der Person. Ich weiß über Sie als Person ja gar nichts.
Aber die These der unterdrückten Weiblichkeit, die macht mich (persönlich; so wie ich gestrickt bin) halt zur Wildsau...
Zum anderen denke ich, ist das "satt und glücklich Projekt" im Diskussionsstrang zur Frauenbewegung gnadenlos falsch untergebracht. Das hat wohl eher die Brigitte-Redaktion verseppelt, denke ich. Denn Ihnen, Frau Zurhorst (und das wurde mir aufgrund Ihres Antwortpostings klar) geht es ja weniger um das Gesellschaftliche des Themas, als vielmehr um ganz persönliche Fragestellungen (Beziehung, Liebe, Sex...).
Diese persönlichen Fragestellungen habe ich konkret nicht an Sie. Wo es mir um so persönliche Fragestellungen geht, schätze ich die Bricomm eher als Austausch auf Augenhöhe - einen Experten würde ich mir dann in Form eines Therapeuten suchen oder wenn es um Fachfragen geht wie "welcher Kinderhelm ist richtig?".
Ich habe das in ihrem neuen Buch aufgegriffene Thema als gesellschaftlich relevant begriffen, glaube aber, dass es - wie das erste auch - um rein persönliche Fragestellungen geht. Diese Verwechslung kommt m.A.n. durch die falsche Platzierung des Themas zustande.
Persönlich-private Fragestellungen habe ich wie gesagt nicht an dieser Stelle. Die (eher gesellschaftlich orientierten) Fragen von mir erörtere ich sehr gern mit Ihnen, falls von Ihrer Seite daran Interesse besteht.



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