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Ergebnis 31 bis 40 von 317
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24.11.2009, 11:23
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
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24.11.2009, 11:51Inaktiver User
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Psst Zitronenmond.

Denn eine sozusagen „weibliche“ Frau macht so was doch ganz anders.
Geht ja auch viel galanter und vor allem charmanter. Weiblich halt.
Sollte sie das nämlich auch noch in ihrem Inneren finden, sucht sie sich einfach nur einen mächtigen oder machtgeilen Mann, der dann für sie an den unterschiedlichsten Stäben rüttelt. (Wenn er es denn überhaupt tun muss.) Auf jeden Fall bleibt sie dabei eher sehr entspannt und ja, möglicherweise auch glücklicher.
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24.11.2009, 11:53
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Oh, das ist ganz einfach.
Frauen wollen wie Männer werden und trotzdem Frauen bleiben und von Männern nicht wie Männer, sondern natürlich wie Frauen behandelt werden.
Männer sollen wie Frauen werden, aber natürlich trotzdem Männer bleiben, damit sie Frauen wie Frauen behandeln können und Frauen auch weiterhin Männer zu begehren vermögen.
Also wirklich ganz einfach.
Nur leider Gottes unmöglich.
Das scheitert an der Natur der Sache.Cum grano salis
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24.11.2009, 11:57
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Zitronenmond hat schon auf die unterschwelligen Pauschalurteile über Männer hingewiesen, die in den Aussagen stecken.
Eva-Maria Zurhorst: Weil wir nicht in uns ruhen und egal, was wir auch erreichen, unterschwellig immer an uns zweifeln. Weil wir immer am Kämpfen sind. Erst für unsere Rechte, jetzt für unsere Karriere. Wir kämpfen wie die Männer, das verhärtet uns.
>Männer sind verhärtet
Letztlich saß eine Frau in meiner Praxis, die hat eine Bombenkarriere gemacht und die gesteht mir dann wie ein Verbrecher, dass sie gerne ein Kind hätte. Aber das könne sie ihrem Lebensgefährten, mit dem sie seit 10 Jahren zusammen ist, doch nicht sagen. Das ist das Fatale: die Konzepte, die unser Leben bestimmen.
>Die Kerle wollen keine Kinder
BRIGITTE.de: Und warum folgen wir so selten unserem Herzen?
Eva-Maria Zurhorst: Weil das immer bedeutet, auf sich selbst zu vertrauen und oft auch gegen den Strom zu schwimmen.
>Die Mehrheit schwimmt mit dem Strom, sonst gäbe es keinen.
Eva-Maria Zurhorst: Sich wirklich zu fühlen, empfänglich und offen zu sein – das ist weiblich – und gleichzeitig auch ein ziemliches Risiko. Den Aspekt der Weiblichkeit, den ich hier meine: Dass Frauen wieder mehr auf ihre innere Steuerung vertrauen, die eigenen Signale empfangen und deren Botschaft ernster nehmen, als all den äußeren Ansprüchen und Zielen hinterher zu jagen.
> Männlich zu sein heißt sich nicht wirklich zu fühlen, nicht empfänglich und nicht offen zu sein
Ich will eine Revolution anzetteln. Eine Horde jammernder Heimchen ist dafür sicher nicht geeignet.
>Revolutionäre sind nie die Mehrheit
Aus dem Video: Wir leben in einer Berufswelt wo soll ich da loslassen.
>Also alle Raus aus der Berufswelt? Oder das alte Phantasma einer „Weibliche Berufswelt“?
Dann mal los, um die Berufswelt zu verändern muss man rein und drin bleiben bis zur Rente. Oder soll’s die kleine Witwenrente sein?
Interviewerin: Ich glaube dass Frauen mehr können als Männer zumindest in der Vielfalt, Männer reduzieren sich auf ihre Rolle.
>Kein Kommentar
Da fühle ich mich als Mann doch zumindest veräppelt wenn nicht diskriminiert. Merkt denn keine mehr wie sie die Menschen in Geschlechter spalten und dass das zu nichts führt, auch nicht zu mehr Glück und Zufriedenheit?
Dahinter steckt ein großes Wertlosigkeitsgefühl, bei Männer übrigens auch nicht nur bei Frauen.
>Na spät, aber doch noch.
Grüße"Eine Frau ist viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Kerzen zu platzieren, Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen" Eva H.
Trinke 8 Liter Wasser am Tag, schlafe 24 Stunden, verzichte auf jeden Stress und du siehst aus wie Iris Berben.
Länger glatte Achseln! Denn Schönheit ist Freiheit.
Konfuzius sagt: "Die Ziege beschwert sich, dass sie einen Affen zum Mann hat."
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24.11.2009, 12:15
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Und an dieser Wahrheit hat sich inzwischen nichts geändert.
Das sollten Frauen mal überdenken, falls sie ihre Persönlichkeit im Karrierekampf behalten wollen.
Warum gibt es dann keine Ratgeber für Männer ausser solchen "Wie kann ich die Karriereleiter noch schneller raufkommen ?"Ich kann es wirklich nicht mehr hören.
Natürlich ist niemand einfach schlicht "glücklich" durch die Teilnahme am Berufsleben. Alle Tipps, die darauf abzielen, trotz Berufsleben Zugang zu den Gefühlen zu behalten, muss man Männern und Frauen geben. Das gilt für beide.
Anscheinend gilt obiges für Männer ganz und gar nicht und das mit Grund: Männer sind eben keine Frauen.
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24.11.2009, 12:29
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Aus dem Beispiel "Herzinfarkt" folgere ich zum Beispiel, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind. Und dieser Unterschied könnten sicher konstruktiv genutzt werden.
Allerdings sieht man an den ersten Seiten hier schon wieder das Bemühen, einen chaotischen Einheitsbrei herzustellen.
Dem stelle ich die Frage entgegen: Kannst du dir vorstellen, dass eine Frau den Film "2012" gedreht hätte ?
Erfolgreich-sein mittels Zusammenarbeit statt sich gegenseitig den Ellbogen in die Seite zu rammen; keine patriarchalischen Führungsstrukturen sondern flache Informationswege, statt "da müssen sie eben jemanden finden, der ihr Kind versorgt" die Gründung eines Firmenkindergartens usw.Ich bin erschüttert darüber, dass (wie im obigen Interview) den Frauen vorgehalten wird "ihr kämpft wie Männer". Erstens ist das sowieso nicht so. Zweitens wünsche ich vielen Frauen mehr Durchsetzungskraft - z.B. im Job - und da können sich Frauen m.A.n. durchaus Kampfmethoden von Männern abgucken - die sind ja nicht alle schlecht.
Schon in den ersten Seiten kann man hier Spannungen feststellen.Nee, so sehe ich das nicht.
Der Versuch, Unterschiede herauszuarbeiten, führt nicht zu Streit - aber die Folgerungen, die daraus resultieren, die sind das Problem. Und zwar ein reales.
Ja, solche Frauen gibts und wir wissen alle, dass Frau Merkel immer wieder Entscheidungsschwäche vorgeworfen wird. Ich glaube, ihr fehlt die natürliche Brutalität einer männlichen Führungskraft.Das ist sooo dämlich, den Frauen zu sagen, sie sollen mehr auf ihr Inneres hören. Was ist denn, wenn frau in ihrem Innersten Folgendes findet: "Ich will Macht in der Politik, um etwas verändern zu können." Dann stellt sie sich nachts vors Kanzleramt und rüttelt dort an den Stäben mit den Worten "ich will hier rein". Na, dürfte eine weibliche Frau sowas im Inneren vorfinden?
Da wäre die enge Zusammenarbeit mit einem Mann ihres Vertrauens sehr nützlich.
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24.11.2009, 12:42Inaktiver User
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Wie - konkret? (sehr interessiert)
Das Bemühen von wem?Allerdings sieht man an den ersten Seiten hier schon wieder das Bemühen, einen chaotischen Einheitsbrei herzustellen.
(Für mich ist der Ruf nach mehr Weiblichkeit eine unerträgliche Gleichmacherei)
Also ich habe da ja was umgetextet.
Ich bezog mich auf konkrete Aussagen.
Z.B. den Abschied von "weiblichen Erfolgsbiographien".
Ich würde da lieber gern konkret drüber sprechen, nicht so allgemein.
Den Film "2012" kenne ich leider nicht.
geht alles erst, wenn Frauen in Führungspositionen gelangt sind!!!...keine patriarchalischen Führungsstrukturen sondern flache Informationswege, statt "da müssen sie eben jemanden finden, der ihr Kind versorgt" die Gründung eines Firmenkindergartens usw....
Und wie gelangen sie dahin?
+ mit Ellenbogen
+ mit Anfeindungen
+ mit dem Vorwurf der Zickigkeit, wenn sie sich der gleichen Methoden wie Männer bedienen
+ mit dem Vorwurf, keine gute Mutter mehr zu sein
+ mit dem Vorwurf Emanze, Brillenschlange etc...
+ mit dem Vorwurf, keine Führungsqualitäten zu besitzen, wenn sie sich nicht wie Männer verhalten
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24.11.2009, 12:44Inaktiver User
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
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24.11.2009, 12:48
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
@ Zitronenmond
ich denke, deine Fragen könnten in die Zuständigkeit von Frau Zurhorst fallen.
Auf einen Teil davon habe ich aus meiner Sicht (mehr spontan) schon reagiert.
Der Film "2012" ist ein Gewaltporno (meine Interpretation) und läuft grad erfolgreich in deutschen Kinos.
Ich glaube, viele Frauen kennen den nicht oder gucken bloss mal kurz rein.
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24.11.2009, 12:52
AW: Eva-Maria Zurhorst zu Gast: Ist es Zeit für eine neue Ära nach der Emanzipation?
Das sehe ich genauso. Erst durch Krisen werden neue Türen geöffnet.
Zum Beispiel wird in England öffentlich darüber diskutiert, dass es mit Frauen in den Führungsgremien weniger spekulative Verluste gegeben hätte.
Allerdings saß auf dem Bild dieser Diskussionsrunde bloss 1 (eine) Frau
und die machte auf mich den Eindruck eines begossenen Pudels.


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