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    AW: Hilfe - ich bin materiell eingestellt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Geh in die armen Regionen dieser Welt, vielleicht wirst du dann demütig.

    Geh in ein Hospiz oder suche eine Krebsstation auf, besuche alleinerziehende Frauen und und...

    Tut mir leid, aber solche Frauen wie dich kann ich nicht ab. Jammern auf höchstem Niveau.

    Tiggers
    wo ortest du hier das niveau?
    wenn man's kann, ist's keine kunst - und wenn nicht erst recht nicht.
    Karl Valentin

  2. Inaktiver User

    AW: Hilfe - ich bin materiell eingestellt

    Ein dickes DANKESCHÖN und an alle, die hier geschrieben haben, sowohl positives als auch negatives.

    Ich konnte nur noch nicht alles lesen, da ich jetzt wieder in der Arbeit bin und - gott sei Dank - viel zu tun habe und das ablenkt.

    Ich werde mich aber 100% noch melden und antworten liefern!

    VIELEN; VIELEN; DANK!!!!

  3. Inaktiver User

    AW: Hilfe - ich bin materiell eingestellt

    Hallo Sabine,

    mich beschäftigt meine materialistische Einstellung auch seit einiger Zeit.
    Ich lese ganz gerne philosophische Ansätze, dabei bin ich auf eine Denkweise gestossen die ich mir jetzt Mantra- artig vordenke:

    Wenn ich auf meinem Sterbebett liege denke ich wahrscheinlich nicht an all die Handtschen, Pullis, Hosen, Brillen, gefärbten Haare und Düfte die ich mir "gegönnt" habe - sondern an Momente in denen ich mit Freunden und Familie gelacht habe, das Meer rauschen gehört habe, das Hochgefühl nach den Abiprüfungen ect. (Zumindest hoffe ich dass ich dann an diese glücklichen, zufriedenen Momente denke). Dieses Bild hilft mir von meinem Konsumdenken herunter zu kommen.

    Zusätzlich versuche ich an meine Erkenntnis zu denken, dass mich Konsum in der Regel nur kurzfristig befriedigt. Meist isses so dass ich mich kurz über die neue Hose freue, im nächsten Augenblich denke ich schon daran dass mir passende Schuhe fehlen, zu den Schuhen die Handtasche, Jacke ect und schon ist aus einem neuen Kauf die Verpflichtung für weitere Käufe entstanden - oder je nach dem die Hose ist dreimal getragen und gammelt dann im Schrank rum weil ich ein neues Objekt der Begierde entdeckte

    Ich schreibe grad von Konsum weil ich denke draum gehts dir ja wenn du "materialistisch" bist. Ich arbeite jeden Tag an meiner Sichtweise, manchmal fühle ich mich befreit - und an manchen Tagen kotzt mich alles an und ich renne in den nächsten H&M.
    Aber man kann tatsächlich von so ner eingeimpften Schiene runter kommen, dauert halt und ist anstregend.

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    AW: Hilfe - ich bin materiell eingestellt

    Hallo Sabine!

    Ich bin auch materialistisch eingestellt. Und ich schäme mich kein bißchen dafür. Ich liebe Geld. Es bedeutet Sicherheit, Freiheit, Unabhängigkeit, ein angenehmes Leben. Ich war mal 2 Jahre obdachlos. Da habe ich den Wert des Geldes zu schätzen gelernt. Und selbst wenn die sogenannten Grundbedürfnisse alle befriedigt sind, ohne Geld ist das Leben doch sehr grau. Ich liebe auch den Luxus, hin und wieder nach Herzenslust shoppen gehen zu können oder schön in Urlaub fahren zu können. Ich kann auch verstehen, wenn jemand Geld für Fingernägel oder eine schöne Frisur ausgibt. Wenn man sich danach gut fühlt, was ist denn daran so schlimm.

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    AW: Hilfe - ich bin materiell eingestellt

    Ich brauche Geld um gemeinnützige Projekte unterstützen zu können, die mir am Herzen liegen. Ich sehe mich daher auch als materialistisch an, denn ohne Geld könnte ich das alles nicht machen.

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    AW: Hilfe - ich bin materiell eingestellt

    Zitat Zitat von tigerteddy Beitrag anzeigen
    Hallo Sabine!

    Ich bin auch materialistisch eingestellt. Und ich schäme mich kein bißchen dafür. Ich liebe Geld. Es bedeutet Sicherheit, Freiheit, Unabhängigkeit, ein angenehmes Leben. Ich war mal 2 Jahre obdachlos. Da habe ich den Wert des Geldes zu schätzen gelernt.
    Es ist ganz klar, dass man finanzielle Sicherheit wünscht, jeder tut das. Es ist aber schon ein Unterschied, ob man die Erfüllung seiner Wünsche selbst in die Hand nimmt, oder einen Mann dafür verantwortlich macht.

    @Sabine: ich frage mich jedoch, wieso du glaubst, nur durch einen Mann könntest du ein finanziell abgesichertes Leben führen. Du hast ja wohl immerhin bis du 35 Jahre alt warst ganz gut für dich selbst gesorgt. Ich glaube, dein Problem geht darüber hinaus noch etwas tiefer, vllt. kannst du ja hier noch mehr über schreiben.


    Zitat Zitat von tigerteddy Beitrag anzeigen
    Und selbst wenn die sogenannten Grundbedürfnisse alle befriedigt sind, ohne Geld ist das Leben doch sehr grau. Ich liebe auch den Luxus, hin und wieder nach Herzenslust shoppen gehen zu können oder schön in Urlaub fahren zu können. Ich kann auch verstehen, wenn jemand Geld für Fingernägel oder eine schöne Frisur ausgibt. Wenn man sich danach gut fühlt, was ist denn daran so schlimm.
    Naja, es ist natürlich nicht schlimm sich dann ein wenig schicker zu fühlen, aber die TE scheint sich ja förmlich über diese Dinge zu definieren und das kommt mir dann schon ein wenig traurig rüber, so als gäbe es keine eigenen Inhalte und Ziele in ihrem Leben.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  7. Inaktiver User

    AW: Hilfe - ich bin materiell eingestellt

    Ich gehe auch (gerne) zum Friseur und das nicht eben selten und dann auch nicht zum Hairkiller. Und ich maniküre mir auch meine Fingernägel (das allerdings selbst). Eine Vorliebe für schöne Handtaschen und Schuhe ist mir auch nicht fremd. Und ich mag es auch, mich mit schönen Dingen zu umgeben.

    Doch mir ist absolut bewusst, dass es nicht zählt, unbedeutend ist und nur einen kleinen Teil meiner Bedürfnisse befriedigt.

    Habe ich die Wahl zwischen einer ausgiebigen Wanderung und einem ausgiebigen Stadtbummel, ziehe ich ersteres vor.

    Von daher gönne ich mir meine Schattenseiten ab und zu.

    Und ich weiß, dass ich auch mit wenig Geld glücklich sein könnte, so lange die Menschen, die ich liebe, bei mir sind.

    Denn Menschen, deren Zuneigung und die gemeinsame Zeit, die man verbringt - die kann man nicht kaufen.

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    AW: Hilfe - ich bin materiell eingestellt

    @ sabine

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    brauche unbedingt Hilfe.
    ... nachdem ich Deinen Beitrag las, tief durchatmen mußte, kann ich dazu nur sagen, dass Dein Gedanke u.U. nicht ganz verkehrt sein könnte ...



    Naja, jedenfalls habe ich mich an das schöne, sorgenfreie Leben mit ihm gewöhnt und ich durfte endlich glücklich sein. Durfte all die Dinge machen, die ich mir selber (aus finanziellen Gründen) verbot. Ich ging vorher all die Jahre am Leben vorbei.


    Ich habe festgestellt, daß ich ohne Geld nicht glücklich sein kann, wenn ich mir so viele schöne Sachen nicht mehr gönnen darf.



    Gibt es dafür Hilfen? Irgendwelche Bücher oder Erfahrungen von Euch?

    ... eine "Umstellung Deines Geistes" könnte hilfreich sein. -> Buchtipp: Catherine Ponder, Ihr Weg in ein beglückendes Leben - Das Wohlstandsgeheimnis aller Zeiten




    Ich weiß, Hauptsache gesund und Dach über dem Kopf.

    ... nein, das hast Du glaub ich noch nicht verinnerlicht ...



    Aber was ist das für ein Leben, wenn man nur zu Hause sitzt, weil das Weggehen so teuer ist?

    ... ich find´s einfach nur traurig, wenn man sich nicht selbst beschäftigen kann - ohne TV ...






    Nur wer Geld hat, kann sich schön kleiden, kann sich Kosmetika und Friseur leisten, schöne Nägel, etc.... alles, was eine Frau eben schön macht und dadurch anziehend auf andere Männer wirkt....

    *kreisch und kopfschüttel* - ich bin entsetzt !! (und da gehört schon Einiges zu !!)






    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich bin keine von diesen verwöhnten Püppies.



    Ich möchte einfach nur Hilfe und Unterstützung, um von dieser Denkweise wegzukommen,

    ... dann könntest Du Dich um Deinen "Geist" kümmern, Dein Inneres -und evtl. Leere (die mit Konsum und Ablenkung von sich selbst "gefüllt" wird)- betrachten ...









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    AW: Hilfe - ich bin materiell eingestellt

    Natürlich sollte der Konsum nicht der alleinige Lebensinhalt sein. Ich finde es jedoch schon wichtig, dass ich mir was leisten kann. Selbstverständlich arbeite ich dafür selbst, sorge selbst dafür, dass ich mir leisten kann, was ich will. Dafür ist kein Mann verantwortlich, sondern nur ich selbst. Genauso wie ich selber für mein Glück verantwortlich bin. Wenn dann aber der Mann an meiner Seite bereit ist, mir ein bißchen Luxus zu gönnen, weil er vielleicht viel besser verdient als ich, finde ich das auch nicht verkehrt. Ich zwing ihn ja nicht dazu.

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    AW: Hilfe - ich bin materiell eingestellt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Freundin hingegen hatte schon einen Mann und ein Kind, von der soll ich mir eine Scheibe abschneiden...
    !!

    Hallo Sabine,

    kann es sein, dass Du noch immer versuchst, die Erwartungen Deiner Eltern und Deiner Großmutter zu erfüllen?

    als ich ihr erzählte, dass ich gerne studieren würde.
    es tut mir leid, dass Deine Oma es geschafft hat, ein natürliches Bedürfnis nach Bildung und Erweiterung bei Dir negativ zu belegen.

    Ist Deine Oma denn nun stolz auf Dich, dass Du verheiratet warst?

    Ich glaube, wenn Du die Werte und Glaubenssätze, die Dir von Deinen Verwandten mitgegeben wurden, ernsthaft hinterfragst und für Dich klärst, was Dir wirklich Freude bereitet, dann wird es für Dich auch okay sein, materialistische Freuden zu erleben.

    Weil Du dann sicher bist: Das ist meins!

    Und mit dieser Einstellung (mein eigener Wert, meine eigene Einstellung) strahlst Du auch aus, was Dir selbst wichtig ist und ziehst in Dein Leben, was Du brauchst, um weiter zu wachsen.

    was eine Frau eben schön macht und dadurch anziehend auf andere Männer wirkt....
    Kann es sein, dass Du Deine eigenen Wünsche nach einem eigenen Leben und einer eigenen Ausbildung dem Wunsch nach einem Mann untergeordnet hast und nun erlebst, dass dies nicht wirklich das ist, was Du auf lange Sicht wirklich brauchst?

    Diese Falle liegt auf dem Weg vieler Mädchen.

    -ND-
    Das Glück gehört denen die sich selber genügen." Aristoteles



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