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    AW: Tatsachen vermitteln vs. verstellen

    Zitat Zitat von Shawneee Beitrag anzeigen
    Das was du schreibst, kommt mir sehr schmerzlich bekannt vor. Mir sagen auch oft Leute, dass ich so stark wirke usw. Ich glaube, dass ich damit auch Menschen abschrecke. Es ist schwer, das zu ändern, wenn man unbewusst einfach nicht verletzt werden möchte. Ich versuche dann manchmal, mich ganz bewusst darauf einzustellen, dass mich jemand verletzen könnte, wenn ich mich öffne, und dass ich das zulasse. Dann geht es ein wenig besser. Wirklich stark ist man erst, wenn man es zulässt, verletzt zu werden. Man muss sozusagen aus seiner Deckung heraustreten und sich in "Gefahr" begeben. Ich beneide alle Menschen, denen das leicht fällt, bzw. die es eben einfach tun.
    Hallo Shawneee;
    und wie schafft man das, diesen "Schutzmechanismus" ausser Kraft zu setzen;
    ich kämpf grad auch damit, mal zu sagen: ich bin auch nicht immer stark--oder: heut gehts mir schlecht......oder......
    Lucky1

    die heut ihren GRübeltag hat
    Immer wenn du meinst es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo ein Lichtlein her

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    AW: Tatsachen vermitteln vs. verstellen

    Hallo Lucky,

    wenn ich es wüsst, hätte ich nicht dasselbe Problem! Ich denke, es ist ein langwieriger Prozess, wenn man halt mal so drauf ist...
    Eins weiss ich aber: Grübeltage solltest du dir sparen. Aktiv werden, nicht rumgrübeln! Da kreist man nur um sich selbst.
    Bei mir ist es eigentlich so, dass es mir bei den ganz nahestehenden Personen, also meinem Mann oder meiner besten Freundin, nicht schwer fällt zu zeigen, dass ich auch mal schwach bin oder traurig usw. Fremden gegenüber aber schon, da habe ich wohl unbewusst Angst, dass sie das ausnutzen könnten. Mir hilft es ab und an, mir das bewusst zu machen und mir ganz bewusst zu sagen, dass ich jetzt zulasse, "durchlässiger" zu sein und das Risiko einzugehen, dass ich eben verletzt werde. Tut mir leid, aber mehr kann ich dir echt auch nicht sagen!

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    AW: Tatsachen vermitteln vs. verstellen

    liebe Shawneee

    ich glaub genau daran hapert es bei mir, dass ich es lange nicht mehr zeigen konnte, jetzt damit anfange.......
    und mein Umfeld nciht damit umgehen kann/will
    bzw. meine Tochter das auch etwas "ausnutzt"--was wohl normal ist in der Pubertät--aber für mich sehr kräftezehrend

    und Angst vor Verletzungen--wenn man eh schon angeschlagen ist, dann vergrößert die sich, das hab ich schon festgestellt.....
    und dann wird es immer schlimmer-------so ein richtiger Kreislauf---

    es sind wohl Verhaltensmuster die sich langsam entwickelt haben und da wieder rauszukommen ist harte Arbeit.

    Danke für dein Mutmachen bezüglich des Grübelns ; ich überleg mal was ich ncoh SChönes machen könnte--oder zumindest was sinnvolles
    Lucky1
    Geändert von lucky1 (01.11.2009 um 13:26 Uhr)
    Immer wenn du meinst es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo ein Lichtlein her

  4. Inaktiver User

    AW: Tatsachen vermitteln vs. verstellen

    In deinen Beispielen geht es nicht um Tatsachen vermitteln,
    sondern um Gefühle:
    Sorge um dein Auto, Trennung, Wut auf Mitstudent.

    Bist du denn ein emotionaler Mensch?
    Oder nüchtern/sachlich?

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