Guten Morgen allerseits
Ich brauche dringend Hilfe, Anregungen, Denkanstöße, Therapie Kopf waschen. Der Grund für meine Probleme ist die Wandlung, die ich in den letzten Jahren durchgemacht habe. Diese Wandlung hat durchaus ihre positiven Seiten, summa summarum aber ergibt sich ein deutliches Minus in der ganzheitlichen Betrachtung des Sockenviehs
Nun, beginnen wir bei früher...Ich war immer sehr quirlig, ja, durchaus auch etwas zu quirlig, ich neigte sehr stark zu spontanen Aktionen die ich auch im Regelfall als sehr positiv empfand. Ich war immer sehr ehrgeizig und motiviert, stand häufig auf der Bühne (Singen, Instrumente spielen, Tanzen, Theater spielen), trieb sehr viel Sport (bis zu 20 Stunden wöchentlich; Leistungssport). Ich war immer sehr perfektionistisch, konnte mich aber dennoch recht gut selbst einschätzen, ich war stolz auf meine Leistungen und nahm Kritik immer als Chance wahr, noch besser zu werden bzw. um zukünftig gewisse Fehler ganz zu vermeiden.
Ich war im Laufe der Jahre immer wieder in leitendenden Funktionen tätig, kam meiner Natur entgegen, da kam immer wieder die Löwin durch. Kurz und gut, ich stand mit beiden Beinen im Leben, widmete mich meiner Familie (ich habe drei Kinder) und arbeitete...
Irgendwann kam es zum großen Knall in unserer Familie. Ich beschloß zurück in meine Heimat zu gehen und fand dort auch sofort Arbeit. Als ich hier ankam war ich seelisch sehr stark angeknackst, ich warte seither auf einen Termin bei der psychologisch-theraupheutischen Praxis. Immer wieder wird verschoben, nicht aus Scheu, sondern aus Notwendigkeiten heraus.
Als ich hier ankam habe ich sofort wieder einen Job bekommen. Ich arbeite Vollzeit. Landwirtschaftliche Tätigkeiten und Tierbetreuung zählen ebenso zu meinem Aufgabengebiet wie die Hauptaufgabe Erziehung von Kindern. Langfristig soll ich dort in eine leitende Funktion und merke ausgerechnet jetzt, dass ich nicht mehr das nötige Selbstvertrauen besitze. Mein Auftreten schwächelt, meine früher sehr guten rhetorischen Fähigkeiten scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben. Ich stammele, finde die Worte nicht mehr, wirke und bin unsicher.
Doch die Rückmeldungen in Personalgesprächen sind durchweg positivImmer wieder merke ich, dass meine Selbsteinschätzung nichts mit dem zu tun hat, was andere an mir wahrnehmen. Das verunsichert mich wiederum erneut.
Kurzum, ich traue mich auf keine Bühne mehr (ich bin in einer Band), habe plötzlich Scheu mich zu bewegen, ich schäme mich furchtbar schnell, ich suche nach Worten (früher undenkbar! Das sprachliche ist sicherlich meine größte Stärke- da decken sich auch mal die Meinungen von mir und Außenstehenden). Ich lasse mich sehr schnell verunsichern, halte mich aus zu vielem raus wenn man von mir eine Stellungnahme erwartet. Mich überfordert es meine Meinung zu äußern (es ist krank!).
Ich traue mir nicht und warte auf meinen Termin, der stets wieder verschoben werden muss, weil es aus beruflichen Gründen einfach oft zur nicht planbaren Mehrarbeit, zu Personalausfällen und Urlaubsvertretungen kommt.
Ich bin ein Sockenviehwürstchen geworden und will etwas dagegen tun, ja aber was????
Einfach Nachfragen wenn etwas unklar ist, etwas fehlt...und danke![]()
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Ergebnis 1 bis 10 von 15
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04.10.2009, 11:04Inaktiver User
Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Geändert von Inaktiver User (11.10.2009 um 12:18 Uhr) Grund: unkenntlicher gemacht...
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04.10.2009, 11:15
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Offensichtlich warst du immer auf der Erfolgsschiene und hast dir vermutlich daraus deine ganze Stabilität gezogen. Durch den Knall in der Familie hast du vermutlich eine tiefe Verunsicherung erfahren und wohl gemerkt, dass du dich bislang nur durch den äußeren Erfolg gefestigt fühltest und dass, wenn da was einbricht, du nur noch wacklig dastehst. Und das zu leugnen und wieder zu der gewohnten Erfolgsschiene zurückzukehren und sich darüber vorzumachen, wie stark man ist, funktioniert wohl nicht mehr.
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04.10.2009, 11:54Inaktiver User
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Danke für den Denkanstoß Abendstille

Ich kenne keinen Menschen der immer auf der Erfolgsschiene war und auch ich war es sehr lange nicht. Aber du könntest recht damit haben, dass ich ab einem gewissen Punkt tatsächlich meine Stabilität ausschließlich aus der Anerkennung anderer gezogen habe.
Diese Wackligkeit ist mir nichts Neues. Aber es ist sehr lange her, dass ich so wacklig war. Ich hatte mir daraufhin viele Dinge hart erarbeitet und dabei einen Stolz entwickelt, der mich sicherlich häufiger dazu trieb mich selbst zu überschätzen. Meine Selbsteinschätzung war also genau in die andere Richtung gestört, was immer dass nun bedeuten mag.
Die Erfolgsschiene ist für mich nichts Gewohntes, im Moment empfinde ich es als beängstigend. Ich arbeite zwar in dem Beruf den ich gelernt habe, aber die 10 Jahre seit Abschluß der Ausbildung habe ich immer in anderen Berufsbereichen gearbeitet. Ich bin sozusagen ein Berufsanfänger in meiner Branche und sehe nun diese leitende Funktion vor Augen und habe Angst vor der Verantwortung, vor meinem Versagen. Ich habe das Gefühl, dass man ein besseres Bild von mir hat (insbesondere in der Chefetage) als ich es mir erklären kann.
Der Punkt in deinen Ausführungen den ich anders sehe ist dieser
Früher besaß ich eine "echte" Stärke, eine die ich von mir selbst bezog. Ich musste mir nichts vormachen. Zum besseren Verständnis: ich arbeitete bis Ende 2005 und ging dann nochmal in Elternzeit. Ich war dann zuhause und mein Mann arbeitete. Die familiären Vorfälle fielen in die Zeit der Berufstätigkeit meines Mannes. Irgendwann wurde meinem Mann gekündigt und wir gingen in meine Heimat. 3 Monate nach dem Umzug bot man mir zwei verschiedene Vollzeitstellen an. Ich begann sofort zu arbeiten.Und das zu leugnen und wieder zu der gewohnten Erfolgsschiene zurückzukehren und sich darüber vorzumachen, wie stark man ist, funktioniert wohl nicht mehr.
In der Zeit zwischen meiner Berufstätigkeit bis zu meiner nächsten Vollzeitstelle (kleinere Jobs hatte ich dazwischen immer) passierte sovieles, dass ich einfach keine Perspektive mehr hatte, alles anzweifelte, insbesondere mich. Ich hoffte durch meine neue Arbeit wieder das Gefühl für mich zu bekommen. Ich hatte nie vor mir etwas vorzumachen. Ich merke, dass ich mich sehr verändert habe und fühle mich überfordert damit. Es handelt sich nicht um ein wiederkehrendes Muster. Für mich ist es gefühlter Weise die Zeit nach einer Zeit die mich in jeder Hinsicht gebeutelt hat. Und ich habe das Gefühl nicht schnell genug wieder Stärke zu erlangen. Ich habe Angst wieder zu versagen. Meine Versagensängste sind sehr stark ausgeprägt und liegen in der Kindheit begründet.
Ich denke noch weiter über deine Worte nach...
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04.10.2009, 12:14Inaktiver User
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Vielleicht ist jetzt für Dich die Zeit gekommen, Dich mehr in Dich selbst zurückzuziehen. Die Seele holt sich durch den Körper das was sie braucht. Du bist überfordert und am Ende, also brauchst Du jetzt Ruhe, vielleicht führt das auch zu einer Wendung in Deinem Leben? Zu einer anderen Lebensphilosophie?
Nicht nur immer nach außen hin zu agieren, für andere der Macher zu sein, bereit zu stehen für die, die Dich brauchen und da zu sein für andere. Dich zu opfern für den äußeren Erfolg, den Status, das Ansehen.
Du kannst nur wieder an Stärke gelangen, wenn Du innerlich Stabilität hast. Und die kannst Du nur bekommen, wenn Du Dir mal eine Auszeit gönnst. Vielleicht etwas langsamer Dinge angehst, weniger ehrgeizig bist, auch mal alle fünfe grad sein läßt.
Achte auf Dich und Deinen Körper und die doch recht eindeutigen Signale, die er Dir gibt.
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04.10.2009, 12:50
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Liebes Sockenvieh,
zu mir sagte mal ein lieber Freund: "Lass jetzt mal die andern laufen und zieh deine Laufschuhe aus. Sie gehen so langsam kaputt. Und pass auf dich auf."
Den Satz möchte ich dir auch gerne sagen. Dein Körper und dein inneres Selbst rebellieren. Sie wollen Ruhe.
Kein Sich-beweisen-müssen.
Kein Stark-sein-müssen.
Kein Vorne-wegrennen-müssen.
Kein Oben-stehen-müssen.
Einfach nur sein. Mit allem, was zu einem dazu gehört. Mit den schwachen Anteilen, den Veränderungen, dem Nichts-tun-wollen, dem Ausspannen-müssen.
Du bist ein wertvoller Mensch, auch wenn du nicht auf der Bühne stehst, auch wenn dir die Stimme versagt, auch wenn du unsicher bist.
Nehm die Pausen an, wenn sie sein müssen. Sie sind ein Teil von dir, den du willkommen heißen solltest, denn sie gehören zu deinem Leben dazu, auch wenn du das am liebsten verdrängen möchtest
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04.10.2009, 18:17Inaktiver User
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Erst einmal, letztlich ist es doch positiv, Wandlungen zu erleben, auch wenn Veränderung verunsichert und sich manches ganz grauslig anfühlt (ich kenn das nur zu gut). Man steht immer wieder (manchmal staunend) vor dem Neuen, was sich auftut, gerade wenn man an dem Punkt angekommen zu sein glaubt, jetzt können mir die Unbilden des Lebens nichts mehr anhaben. Und dann zeigt sich auch noch die gefühlte Unsicherheit nach außen
Ich fühl mich etwas getröstet von dem Gedanken, das Leben tritt eben nicht auf der Stelle, ich verändere mich (und fühle, dass es für mich am Ende Gewinn ist). Dann mag ich auch den Spruch, was mich nicht umbringt, macht mich stark. Hoffe, das klingt nicht zu platt, ich empfinde das tatsächlich als tröstlich, wenn ich mich mit den eigenen Beschränkungen herumschlage. Dass meine eigene Selbsteinschätzung nicht mit der anderer übereinstimmt, kenne ich auch aus solchen Phasen. Man selbst stellt sich ja infrage, die anderen kennen das Idealbild nicht, was man von sich hat (und meistens ist man selbst sein strengster Kritiker). Welche Maßstäbe legst Du bei Dir an?
Ich erlebe es so bei mir, dass immer wieder Zeiten des Umbruches anstehen, manchmal ziemlich unvorbereitet. Als ich z. B. nach meiner Ausbildung - währenddessen ich genau wusste, was mich interessiert und wo ich mich hinbewegen will – tatsächlich dann auf Jobsuche gegangen bin, war ich auf einmal ein Häuflein Elend. Nach der ersten Euphorie nach gutem Abschluss fühlte mich total unsicher, hatte das Gefühl, kaum Praxiserfahrung zu haben (trotz spezifischer Praktika), nix zu können, habe mich infrage gestellt – mein Selbstbewusstsein war am Boden. In meinem Fall hat mich das (in einem längeren Prozess) zu der Erkenntnis gebracht, was ich tatsächlich als nächstes anstrebe und wo ich investiere (bzw. welcher Berufszweig für mich erstmal doch nicht infrage kommt). Die Zeit der Verunsicherung war jedoch sehr schmerzhaft, und es hat mich Überwindung gekostet das zuzugeben (damaligen Arbeitskollegen gegenüber, von denen ich mir jedoch auch entsprechendes Feedback erhofft u. bekommen habe).
Du hast einen (größeren) Umzug hinter Dir, erzählst von einem „großen Knall“ in Deiner Familie, hast einen (Vollzeit)Job angefangen, der neu für Dich ist und der nach der Erziehungszeit (mit kleineren Jobs) ja nun Neuorganisation des täglichen (Familien)Lebens bedeutet – das ist viel Neues, was, finde ich, auch für sich genommen das Potential hat, Verunsicherung auszulösen. Den Schritt, Dir professionelle Gesprächspartner zu suchen, um Dich emotional unterstützen zu lassen, hast Du ja schon gemacht.
Was mir an Fragen so eingefallen ist: Möchtest Du denn die Leitungsfunktion in dem Umfeld, in dem Du jetzt arbeitest, wirklich übernehmen? Oder bist Du ambivalent – Karriere versus ‚das ist doch nicht ganz das, was ich will’? Erwarten andere von Dir, dass Du Karriere machst? Du schreibst auch, Du warst schon verunsichert, als Du diesen aktuellen Job angetreten hast. Nun ist ja die Arbeit mit schwererziehbaren Jugendlichen nicht einfach, z. B. wird einem emotional viel abverlangt. Da sind eigene Reserven schnell mal aufgebraucht. Hast Du denn gute Supervision/Intervision?
LG Jeanni
Geändert von Inaktiver User (04.10.2009 um 18:29 Uhr)
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04.10.2009, 19:06Inaktiver User
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Hallo Jeanni,
hab vielen Dank für deine Antwort
Nun, welche Maßstäbe lege ich bei mir an? Völlig überzogene natürlich. Findet jeder, außer myself. Ich habe niemals erreichbare Ziele, es sind die entfernten überzogenen die mich anspornen über mich hinauszuwachsen. Ich habe dabei durchaus Erfolgserlebnisse, aber ich fühle mich innerlich völlig zerrüttelt, nicht durch meine schon seit jeher utopischen und mich treibenden Ziele, sondern vielmehr durch diesen großen Knall.
Thema unvorbereitet gibt es bei mir nicht. Egal was ich tue ich habe mich vorbereitet. Und ich bereite nach. Meine Arbeitskollegen wissen übrigens um meine Verunsicherung, wir haben ein sehr intensives Verhältnis was sich einfach aus der Art und Intensität der Arbeit ergibt. Feedback bekomme ich dort durchaus. Aber man weiß nichts um den Knall und es hat dort auch nichts verloren...
Nun, möchte ich die leitende Funktion übernehmen? Irgendwann vielleicht. In ein paar Jahren könnte ich eher darüber nachdenken. Ich bezweifle aber, dass ich so früh in der Lage dazu sein werde, wie man es mir anscheinend zutraut. Ambivalent, nein. Ich möchte diese "Karierre" durchaus, aber ich habe erstmals das Gefühl, dass ich zu schnell die Leiter hinaufsteige ohne das zu leisten was ich von mir verlangen würde. Es erwartet niemand, dass ich Karierre mache. Mir gefällt die Arbeit, mir gefallen die Aufsteigschancen, mir gefällt mein Gehalt.
Meine Verunsicherung brachte ich mit in den Job, das ist richtig. Einfach aufgrund der landwirtschaftlichen Dinge mit denen ich wenig Erfahrung hatte schon. Gute Supervision habe ich, Gott sei dank. Auch eine Einzelsupervision wird mir auf Antrag finanziert.
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04.10.2009, 19:58Inaktiver User
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Liebes Sockenvieh,
Das kenne ich auch, dass ich mir die Trauben sehr hoch hänge, und wenn ich das Ziel dann erreiche, ist's ein tolles Gefühl (mir fällt grad ein, tolles Gefühl, sich besiegt zu haben..? ach nee, doch eher die Selbstzweifel besiegt zu haben
)
Das ist gut, damit bist Du also dort nicht allein mit Deinen Gefühlen. Dass Du auf Arbeit sehr persönliche Probleme auspacken sollst, habe ich nicht gemeint. Das gehört da nicht hin, da hast Du Recht. Aber was die arbeitsbedingten Belastungen angeht, wenn Du Dich damit gut aufgehoben fühlst im Kollegenkreis, das ist schon mal ein gutes Zeichen. Und gute Supervision ist auch eine Ressource.
Da hast Du ja schon Deine Einstellung. Vielleicht braucht man da, wo Du arbeitest, eine neue Führungspersönlichkeit. Steh zu dem was Du oben geschrieben hast. Wenn Dir ein entsprechendes Angebot zu schnell kommt, rede mit den Verantwortlichen. Ihnen nützt es ja auch nichts, wenn Du Dich in der Rolle (vorerst) nicht wohlfühlst.
Wie shadow und beklamo sagten, nimm den Druck etwas raus, horche in Dich hinein. Auch wenn der innere Schweinehund aufjault, geh' liebevoll mit Dir um!
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10.10.2009, 23:03Inaktiver User
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
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Geändert von Inaktiver User (11.10.2009 um 00:01 Uhr)
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11.10.2009, 11:26
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Hallo liebe Sockenvieh,
uff, mir bleibt schon beim Lesen Deiner Ausführungen fast die Luft weg. Wie hast Du das bisher nur alles hingekriegt: 3 Kinder + Vollzeitarbeit + Ausüben einer Leitungsfunktion?
Wo blieb da noch Zeit für Dich? Für spontane Aktionen, für Hobbies, für relaxen, dazu, die die Seele mal baumeln zu lassen?
Wie ist es nun aktuell: Du arbeitest Vollzeit. Ist Dein Mann nun zuhause bei den Kindern? Oder hast Du derzeit eine Doppelt- bzw. Dreifachbelastung als ganztags berufstätige Mutter- und Ehefrau?
Liebe Grüße
Kyria


Immer wieder merke ich, dass meine Selbsteinschätzung nichts mit dem zu tun hat, was andere an mir wahrnehmen. Das verunsichert mich wiederum erneut.
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