Hallo Kyria
Nun, es waren nicht immer drei Kinderund die Vollzeittätigkeiten und die damit verbundenen Aufgaben waren sehr aufreibend. Es gab Zeiten in denen ich 16 Std. täglich gearbeitet habe, wieder neue Mitarbeiter schulte und dann drei Tage am Stück weg war, irgendwo in Deutschland. Mein Mann kümmerte sich in dieser Zeit um die Kinder. Die Zeit danach, es waren 4 Jahre, hatte ich nur nebenher Jobs und kümmerte mich hauptsächlich um Haus und Kinder. Die neue Arbeit habe ich erst in diesem Jahr angetreten, eine gänzlich andere Herausforderung.
Nun, diese Zeit hatte ich schon sehr lange nicht mehr. Nach meinem Umzug in die Ferne, vor bald 10 Jahren, lebte ich ich insgesamt 8 Jahre mit den Kindern sehr isoliert, konnte keinen Bekanntenkreis aufbauen, hatte keine Zeit für Sport und eine schlechte Beziehung.Wo blieb da noch Zeit für Dich? Für spontane Aktionen, für Hobbies, für relaxen, dazu, die die Seele mal baumeln zu lassen?
Mein aktives Leben begann erst wieder als ich hierhergezogen bin. Seither nehme ich mir Zeit für mich und fühle mich dabei schrecklich egoistisch
Wie ist es nun aktuell: Du arbeitest Vollzeit. Ist Dein Mann nun zuhause bei den Kindern? Oder hast Du derzeit eine Doppelt- bzw. Dreifachbelastung als ganztags berufstätige Mutter- und Ehefrau?
Ich arbeite Vollzeit. Mein Ex-Mann ist zuhause bei den Kindern. Wenn ich nach Hause komme kümmere ich mich um Wäsche, Haushalt- je nach Kraft- und bei Hausaufgaben, auch die Kinder, wie das eben so is. In den Nachtdiensten ist es mehr, weil ich dann die gesamte Nacht weg bin und bis abends mit Kindern und Haushalt beschäftigt bin.
Laut meinem früheren Partner mache ich mir meine Doppelbelastung selber![]()
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11.10.2009, 12:31Inaktiver User
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
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11.10.2009, 13:12
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Hallo liebes Sockenvieh,
Neeenee, die machst Du Dir bestimmt nicht selber, die ist einfach vorhanden: Vollzeitjob + 3 Kinder + Haushalt, das ist trotz ganztägiger Kinderbetreuung durch Deinen Exmann noch wahnsinnig viel, finde ich.
Ich persönlich war jahrelang mit einem Kind und einem 30 Stunden-Job mehr als ausgelastet.
Glaubst Du nicht, daß Deine Arbeitsbelastung durch die Leitungsfunktion noch steigen würde?
Ginge es nicht auch anders: Anstatt Dir den Kopf darüber zerbrechen, wie Du es bewerkstelligen könntest, die in der ferneren Zukunft liegende Leitungsfunktion perfekt auszufüllen, könntest Du doch auch Deine Energie darauf verwenden, Dir Dein jetziges Leben zu erleichtern: Könntest vielleicht versuchen, beruflich etwas kürzer zu treten, durchzuatmen, aufzuschnaufen.
Meine VorschreiberInnen haben es bereits hier bemerkt: Wo bleibst eigentlich Du in dem ganzen Rennen am Arbeitsplatz? Bist Du nicht eher wie ein Hamster, gefangen im Laufrad Deiner eigenen Perfektionsansprüche?
Liebe Grüße
Kyria
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11.10.2009, 13:37Inaktiver User
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Doch, natürlich...
Beruflich kürzer treten geht nicht. Ich habe eine 40 Std. Woche plus nicht vermeidbare Überstunden. Enge Besetzung. Wenn ich kürzer treten wollte, müsste ich dort weg und das will ich nicht.Ginge es nicht auch anders: Anstatt Dir den Kopf darüber zerbrechen, wie Du es bewerkstelligen könntest, die in der ferneren Zukunft liegende Leitungsfunktion perfekt auszufüllen, könntest Du doch auch Deine Energie darauf verwenden, Dir Dein jetziges Leben zu erleichtern: Könntest vielleicht versuchen, beruflich etwas kürzer zu treten, durchzuatmen, aufzuschnaufen.
Wie meinst du dasMeine VorschreiberInnen haben es bereits hier bemerkt: Wo bleibst eigentlich Du in dem ganzen Rennen am Arbeitsplatz?
Generell ganz sicher.Bist Du nicht eher wie ein Hamster, gefangen im Laufrad Deiner eigenen Perfektionsansprüche?
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11.10.2009, 13:50
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Hallo liebes Sockenvieh,
nur noch ganz kurz, denn ich muß gleich weg: Klappt eigentlich die Kinderbetreuung durch Deinen Exmann gut?
Fühlst Du Dich derzeit nicht mehr als ausgelastet mit Deiner Vollzeitstelle, dem Haushalt und den Kindern?
Warum strebst Du eigentllich die Übernahme dieser Leitungsstelle an?
Das mit dem "Rennen am Arbeitsplatz" meine ich so, daß ich aus Deinen Beschreibungen den Eindruck gewonnen habe, daß Du Dein Handeln am Arbeitsplatz stark reflektierst und auch da höchste Perfektionsansprüche an Dich selber stellst. Du erwartest, supergut zu sein und beobachtest mehr oder weniger angespannt, ob Dich die anderen Mitarbeiter auch so einschätzen.
Hört sich in mienen Ohren ziemlich streßig an.
Liebe Grüße
Kyria
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13.10.2009, 08:44Inaktiver User
AW: Und weg isses, das Vertrauen in mich selbst
Hallo Sockenvieh,
Du hast schon viele gute Tipps hier bekommen.
Etwas fällt mir noch ein, dieser "Knall" von dem Du schreibst, könnte es sein, dass er Dir - unterbewusst - aufgezeigt hat, dass im Leben leider nicht alles planbar und mit Willen und harter Arbeit erreichbar ist?
Du hast immer sehr hart gearbeitet, Dich sehr bemüht und auch viel erreicht und jetzt leider einmal Pech gehabt.
Du musst selber beurteilen können, wie lange Du das so durchstehen kannst.
Wäre es fürs erste möglich, Deine innere Einstellung der Sache gegenüber etwas zu ändern?
LG
Monsoon




und die Vollzeittätigkeiten und die damit verbundenen Aufgaben waren sehr aufreibend. Es gab Zeiten in denen ich 16 Std. täglich gearbeitet habe, wieder neue Mitarbeiter schulte und dann drei Tage am Stück weg war, irgendwo in Deutschland. Mein Mann kümmerte sich in dieser Zeit um die Kinder. Die Zeit danach, es waren 4 Jahre, hatte ich nur nebenher Jobs und kümmerte mich hauptsächlich um Haus und Kinder. Die neue Arbeit habe ich erst in diesem Jahr angetreten, eine gänzlich andere Herausforderung.
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