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    AW: Ich werde zum Neidhammel - Hilfe

    Zitat Zitat von schoenbuerzel Beitrag anzeigen
    Genau so habe ich mir das gedacht und mich ausgesprochen clever dabei gefühlt .
    war ja eigentlich auch eine geniale Idee, das Ganze. Hätte vielleicht aber nur 5 Tage, höchstens 5 Wochen und bestimmt nicht 5 Jahre lang andauern sollen!

    LG Kyria

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    AW: Ich werde zum Neidhammel - Hilfe

    Zitat Zitat von ersatzbank Beitrag anzeigen
    in diesem fall (und also im gegensatz zu deiner vergangenen beziehung) bist du hier nicht das opfer, sondern die mitwisserin der untreue des mannes. ihr seid nicht zusammen, folglich bist du davor gefeit, bezüglich einer wesentlichen beziehungsvereinbarung hintergangen zu werden. 1A vermeidungsverhalten also. oder? du ziehst es doch schon in betracht, dass er dich sehr wohl betrügt, nämlich hinsichtlich der fortexistenz seiner erstbeziehung. du fühlst dich betrogen. dieses vermeidungsverhalten ist also dysfunktional. in die tonne damit!
    Stimmt, einerseits fühle ich mich sicher, andererseits betrogen.

    Nee, das kann man auf Dauer nur mit einem Herzen aus Eis aushalten.

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    AW: Ich werde zum Neidhammel - Hilfe

    Zitat Zitat von Kyria Beitrag anzeigen
    war ja eigentlich auch eine geniale Idee, das Ganze. Hätte vielleicht aber nur 5 Tage, höchstens 5 Wochen und bestimmt nicht 5 Jahre lang andauern sollen!

    LG Kyria
    Hatte niemals vor, dass das so lange geht!

    Leider ist mein Vertrauen in Beziehungen allgemein mittlerweile ziemlich kaputt. Überhaupt frage ich mich, was Leute noch alles bereit sind mitzumachen. Was ich mache, ist schon schlimm genug, aber wie kann man denn so zusammen leben wie die beiden? Für mich ist das alles krank, von allen Seiten her gesehen. Jeden Abend sitzt er alleine in seiner Wohnung und schaut fern und telefoniert mit mir, es sei denn, er ist bei mir. Von ihr keine Spur.
    Es gab Zeiten, da habe ich es regelrecht provoziert, auch sie mal ans Telefon zu bekommen! Habe z.B. angerufen, wenn ich genau wusste, er ist auf dem Weg zu mir und es war Sonntag. Fehlanzeige. Ich wollte einfach mal real spüren, dass da jemand ist. Sie ist für mich ein Phantom.

    Wieso bleibt ein Mann so beharrlich bei einer Frau, mit der er keine Kinder hat und nicht mal verheiratet ist, während er seit 5 Jahren ständig eine andere trifft? Andererseits will ich diese Art der Abhängigkeit vielleicht gar nicht wissen.

    Bei mir ist es ohnehin genau so bescheuert, dass ich noch da drin hänge.

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    AW: Ich werde zum Neidhammel - Hilfe

    Zitat Zitat von schoenbuerzel Beitrag anzeigen
    Wieso bleibt ein Mann so beharrlich bei einer Frau, mit der er keine Kinder hat und nicht mal verheiratet ist, während er seit 5 Jahren ständig eine andere trifft?
    er muss sich nicht auf eine einlassen, sich nicht ausliefern. das vermittelt ihm vielleicht ein gefühl von sicherheit - oder gar macht.

  5. Inaktiver User

    AW: Ich werde zum Neidhammel - Hilfe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also, ICH zolle einer Nur-Hausfrau, die völlig vom Einkommen ihres Mannes abhängig ist, keine Anerkennung. Ich würde nämlich eher putzen gehen, als ohne eigenes Geld zu leben und mir vom Göttergatten ein Taschengeld zahlen zu lassen.

    Und das gilt auch für Hausfrauen mit Dienstmädchen und BMW.
    So halte ich es auch. Und eine Frau, egal, ob arm oder reich, ist für mich nicht wertvoller dadurch, dass sie Kinder hat (dasselbe gilt natürlich auch für Männer). Es ist ja wohl so ziemlich das Primitivste und Dümmste, sich darauf etwas einzubilden und sich allein deswegen für etwas Besonderes zu halten, statt schlicht und einfach für dieses Geschenk dankbar zu sein. Schließlich ist es doch kein persönliches Verdienst, Kinder zu haben, und Intelligenz oder Charakter gehören schon gar nicht dazu. Ich habe in meinem Leben genug Frauen kennen gelernt, die sich in Ehe und Mutterschaft geflüchtet haben, weil sie beruflich nicht allzu ambitioniert bzw. zu faul zum Arbeiten oder jedenfalls nicht intelligent genug waren, um eine anspruchsvolle Berufsausbildung oder ein Studium mit guten Noten abzuschließen. Gerade diese Frauen jubeln nachher am meisten mit ihrer ach so tollen Familie und ihren so perfekten Kindern herum ("ich als Mutter"). Sie haben ja sonst nichts, worauf sie stolz sein können. Ehefrauen und Mütter, die eine gute Ausbildung absolviert haben und beruflich etwas Vernünftiges leisten, haben dieses übertriebene Getue gar nicht nötig.

    Auch eine Familiengründung an sich hat viel mit "Glück" und weniger mit Leistung zu tun, auf die man stolz sein kann. Die eine findet eben den passenden Partner, der ihren Vorstellungen und Ansprüchen entspricht, die andere nicht. Die eine Frau hat relativ junge, gesunde, rüstige Eltern und kann sich unbekümmert auf Partnersuche begeben, die andere hat von Kindheit an solche Belastungen mit chronischen Krankheiten, Sucht etc. in ihrer Herkunftsfamilie zu tragen, dass ihre Unbeschwertheit dabei auf der Strecke bleibt und ihre Chancen, einen Partner zu finden, schon allein dadurch deutlich gemindert sind. Manche gehen auch faule Kompromisse ein, nur um irgendeinen Mann vorweisen zu können; ich sehe nicht ein, warum ich mir die zum Vorbild nehmen sollte. Und die eine Frau wird vom Sex schwanger, die andere nicht. Es gibt ja sogar Frauen, die freiwillig auf Sex verzichten (Nonnen z.B. oder Frauen, für die Sex nur in einer festen Partnerschaft infrage kommt). Und es gibt tragische Fälle wie meine Freundin, die aufgrund einer Krebserkrankung keine Kinder mehr bekommen kann. Trotzdem leistet gerade sie Wertvolles für die Gemeinschaft; viel Wertvolleres als Frauen, die nur vom Staat leben und zehn Hartz IV-Empfänger produzieren. Außerdem gibt es viele kinderlose Menschen, die noch Jahrhunderte nach ihrem Tode berühmt sind (nehmen wir Beethoven, Edith Stein etc.), weil sie Herausragendes für die Menschheit geleistet haben, während manche einfache Hausfrau trotz zehn, zwölf Kindern längst vergessen ist. Und bringt es die Menschheit wirklich weiter, wenn überwiegend Gene von tumben Toren weitergegeben werden? Das ist doch eher etwas, was man seufzend in Kauf nimmt, nicht aber wirklich begrüßt.

    Und was ist eigentlich mit Menschen, deren Kinder vor ihnen sterben, vielleicht sogar einem Gewaltverbrechen zum Opfer fallen? Verlieren diese verwaisten Eltern dann schlagartig ihren Wert?

    Aus all diesen Gründen zolle auch ich einer Nur-Hausfrau, die sich vom Geld ihres Mannes abhängig macht, keine Anerkennung. Egal, wieviel Geld er hat. Edelhausfrau und Kinder allein ist in der heutigen Zeit, in der Frauen genauso Zugang zu guter Ausbildung haben wie Männer, 'n büschen wenig, nicht wahr?
    Geändert von Inaktiver User (18.09.2009 um 08:50 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Ich werde zum Neidhammel - Hilfe

    Hab diesen Strang mit großem Interesse verfolgt und muss sagen: Hut ab vor deiner Leistung Kyria

    Zwischendurch dachte ich auch, was hat das ständige Fragen wegen der Affaire denn mit dem Hauswunsch zu tun. Aber dein beharrliches Nachboren hat offensichtlich schönbürzel geholfen ihren waren Wunden Punkt zu finden, wirklich tolle Leistung!

    Alles Gute Schönbürzel

  7. Inaktiver User

    AW: Ich werde zum Neidhammel - Hilfe

    Zitat Zitat von ersatzbank Beitrag anzeigen
    allerdings. wiederum frage ich mich aber, woher du weißt, dass sie im sommer an der frischen luft "hohles zeug quatschen", wo du doch währenddessen schuftest und also nicht zugegen bist.
    Nun, als berufstätiger Mensch hat man ja hin und wieder mal Urlaub. Und Wochenenden, an denen man Gelegenheit hat, im Park spazieren zu gehen und zwangsläufig Gesprächsfetzen aus den überaus anspruchsvollen Unterhaltungen gewisser Frauen mitzubekommen, gibt es auch.

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    AW: Ich werde zum Neidhammel - Hilfe

    Hallo @schoenbuerzel und @Kyria,

    großes Kompliment für Euer Gespräch hier!

    Sehr bemerkenswert, welchen Verlauf es genommen hat: einerseits durch Deine Konsequenz Kyria, andererseits durch Dein echtes Einlassen auf Kyria, schoenbuerzel!

    Ich kann Dir, Kyria, in allem, was Du schreibtst nur zustimmen.

    Und ich möchte Dir, liebe schoenburzel
    von meiner Seite ergänzend sagen, dass Deine Lebenskonstellation auf mich so wirkt, als hättest Du mit Deiner Affäre Dir nicht nur eine Art Hängematte geschaffen, sondern es erscheint mir auch so, als rächtest Du Dich in gewisser Weise an der Untreue Deines Ex`, wie auch gleichzeitig an Deinem Affärenmann. Immerhin bist Du ja jetzt der Grund für die Untreue diesen Mannes, was Du ganz bewußt so mitmachst.

    Findest Du nicht, dass Du jetzt genau das tust, was Du eigentlich so verachtest? Wenn auch in anderer Rolle, da Du zwar nicht selbst die Untreue bist, aber ganz bewußt die Mitspielerin.

    Dass mit diesem ganz sicher etwas nicht stimmt, scheint mir offensichtlich zu sein! Weißt Du, schoenbuerzel, mir gibt es sehr zu denken, dass Du Dich in so einer Situation überhaupt wohl fühlst, in der Du eigentlich nur erniedrigt und entwertest wirst! Nicht nur, indem Du Deinerseits mit Deinem Einverständnis von Deiner Affäre mit seiner angeblichen Freundin betrogen wirst, sondern ganz offensichtlich auch noch mit einem ganzen Lügengebäude, in das Dich dieser Mann zu verstricken scheint.

    Und Du läßt es zu, weil für Dich scheinbar die Bilanz irgendwie aufgeht. Aber ist der Preis nicht viel zu hoch?

    Deine Ängste gegenüber dem Beenden der Affäre, die Du hier mit bewundernswerter Offenheit schilderst, zeigen aber doch, dass mit dem so langjährigen Festhalten an dieser Affäre irgendetwas verdeckt, geradezu "eingelullt" werden soll, was Du unbewußt als innere Katastrophe empfindest.

    Das kann ich nun ganz besonders gut nachvollziehen! Das Verlieren allen inneren Bodens macht Angst! In meinem Leben ist es mir aus anderen Gründen ebenso ergangen, und ich bin fast 10 Jahre älter als Du. Mir blieb nichts anderes übrig, als allen trügerischen Halt aufzugeben, und ich befinde mich zur Zeit genau in diesem existentiellen "Schwebezustand".

    So viel Angst mir das im Moment macht, so haltlos ich mich jetzt auch fühle: ich kann Dir nur sagen, wie befreit ich mich von den Lügen und dem Selbstbetrug fühle!!! Ich versuche das im Moment noch alleine, ohne Therapie, zu bewältigen, und fühle mich auf gutem Wege. Aber das ist nicht Jedermanns Sache, und auch nicht zu empfehlen. Daher finde ich den Rat von Kyria sehr wichtig, zuerst um Halt bei der Therapeutin zu suchen, bevor Du allen Schutz, so trügerisch er auch sein mag, aufgibst. Innerlich bist Du - so klingt es in Deinen letzten Beiträgen- längst auf diesem Weg!

    Lieber schoenbuerzel,
    ich wünsche Dir wirklich alles Gute auf Deinem Lebensweg! Bleib dabei, die Augen nicht mehr zu verschließen vor der Wahrheit.

    "Nur wer bereit ist, den Anker zu lichten und das Ufer aus den Augen zu verlieren, kann neue Welten erreichen!"

    Herzliche Grüße,
    E.

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    AW: Ich werde zum Neidhammel - Hilfe

    Zitat Zitat von schoenbuerzel Beitrag anzeigen
    Das habe ich fest vor. Am liebsten hätte ich schon einen Termin fix, bevor ich den Schlussstrich ziehe.

    Und es geht letztlich wohl wirklich nicht um eine Villa, sondern um mein Innenleben. Also sozusagen mein inneres Haus.
    Hallo Schönbürzel

    Vielleicht geht es ja um beides?

    Ich kann dich gut verstehen. Ein Leben in einem schönen Haus zusammen mit einem Partner ist doch für viele Frauen ein Lebenstraum. Für mich auch.

    Man sieht in seinem Umfeld, dass es bei vielen einfach so passiert, als wäre es das einfachste auf der Welt.Und dann sieht man sich selbst und merkt, dass man scheinbar die Einzige ist, bei der sich nicht alles von allein fügt.

    Was mir bei dir aber auffällt ist, dass du diese beiden Dinge zu eng miteinander verknüpfst. Du denkst, würdest du den richtigen Mann finden, würde sich daraus automatisch die Möglichkeit einer deutlichen finanziellen Verbesserung ergeben. Das ist ein Trugschluss.

    Ich werde bald einen Mann heiraten, der unterhaltspflichtig ist und muss diese Last in Zukunft mit ihm tragen. Wir planen aktuell den Hausbau und es ist sehr bitter, wenn man eigentlich gemeinsam genug für ein schmuckes Häuschen verdient, dann aber doch beim Reihenhaus landet, weil bei uns finanzielle Verpflichtungen anstehen, die andere bei der Familiengründung nicht haben. Ich bin dann auch neidisch auf meine Freundinnen, die Männer ohne Altlasten geheiratet haben oder heiraten werden und besser gestellt sind, vom Hausbau, über die Reisemöglichkeiten bis hin zu den täglichen Ausgaben, obwohl sie häufig wesentlich weniger verdienen als ich. Der gut verdienende Mann ohne Unterhaltspflicht gleicht das bei denen aus.

    Trotzdem bin ich froh, wenigstens einen Mann fürs Leben und für die Familiengründung gefunden zu haben.
    Schlimmer geht immer

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    AW: Ich werde zum Neidhammel - Hilfe

    Guten Morgen,

    heute Nacht hatte ich einen total verrückten Traum, der gut in diesen Strang passt.

    In dem Traum hatte ich in den Wohnunganzeigen gesucht und das Angebot einer kleinen Wohnung in einer Villa zu einem günstigen Preis gefunden!

    Das Haus war der Albtraum. Es sah aus wie ein Geisterhaus aus einem Horrorstreifen. Nasser, schwarzer Stein, marode bis unters Dach. Plötzlich war Nacht, wo vorher doch noch die Sonne schien. Hätten nur noch die Fledermäuse gefehlt! Ein altes Hausmütterchen zeigte mir die total unaufgeräumte, sanierungsbedürftige Wohnung. Überall an den Wänden waren niedrigen Türen, mehr so Klappen. Ich fragte, wozu die gut seien und sie sagte mir, dass dahinter Gänge lägen, die Tief bis ins Herz der Stadt vordringen würden. Man könnte den Platz als Abstellraum nutzen. Ich schaute mir einen solchen Gang an, kroch tatsächlich da rein. Es war eng, stickig, voller Spinnweben, man konnte nur kriechen. Überall gingen von diesem Gang kleine Kammern ab, von denen ich gar nicht wissen wollte, was sich dahinter verbirgt. Zurück aus diesem Endlogsgang wurde mir zu allem Übel berichtet, dass unten in der Stadt ein Mann sei, der mir Böses wolle und der sich just in diesem Moment vom Friedhof aus (!), wo ein Eingang zu einem der Gänge wäre wäre, auf den Weg zu mir in diese Monsterburg machen würde. Aber das sei kein Problem: ich könne ja alle der Klappen in der Wohnung mit einem Sicherheitsschloss sichern. "Wahrscheinlich" würde ihn das dann abhalten.
    Ich habe kein Sicherheitsschloss besorgt, sondern bin aus dieser gruseligen Wohnung und dem schrecklichen Haus geflüchtet und gerannt, so weit ich konnte.

    Am Schluss saß ich in einem kleinen, sonnigen Park und habe die Spatzen gefüttert.

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