Hallo Klabauterfrau
ich fühle mich nicht besonders geeignet, Dir Tipps und Ratschläge zu geben, weil ich Deine Erfahrungen nicht gemacht habe.
Weil Du aber eben erst gepostet hast und Dich so traurig anhörst, schreibe ich Dir.
Ich denke, daß Deine Gefühle normal sind: Diese Leere, die Traurigkeit, die sich einstellt, obwohl Du weißt, das Du die richtige Entscheidung gefällt hast. Spielen nicht die Hormone eine wichtige Rolle für unser seelisches Gleichgewicht? Das ist jetzt alles sehr durcheinander.
Wie geht es Dir körperlich? Bist Du fit genug für Bewegung? Hast Du jemanden, der mit Dir einen Spaziergang machen kann, Dich ablenkt? Vielleicht auch jemand, der dich ablenkt!
Nicht den Kopf in den Sand stecken, bitte...sondern Dir Zeit geben, aber mit Blick nach vorn!
Erst mal liebe Grüße von franky
Antworten
Ergebnis 81 bis 87 von 87
Thema: gegen das Kind entscheiden?
-
27.09.2009, 12:39Inaktiver User
AW: gegen das Kind entscheiden?
-
27.09.2009, 12:56
AW: gegen das Kind entscheiden?
Hallo Franky,
danke für die lieben Zeilen!
Körperlich geht es mir definitiv besser als vor der OP. Habe hin und wieder noch Bauchschmerzen, Übelkeit und Blutungen doch im großen und ganzen sind das im Gegensatz zu Freitag absolut keine Schmerzen.
Seelisch bin ich so ziemlich angekratzt, habe hier in der Nähe eine Freundin, dich mich jedoch nicht wirklich versteht(Sie ist glücklich verheiratet und hat 3Kinder).
Ich weiß, das ich das Richtige getan habe- doch weißt du, die letzten Tage waren der pure Horror für mich...nun fällt die ganze Last von mir ab- worauf ich die ganzen Wochen gewartet habe und nun, nun bin ich leer. Weiß nicht wo ich beginnen soll, etwas anzupacken. Muss mir darüber keine Gedanken mehr machen, nur das irgendwie versuchen zu verarbeiten. Und verarbeiten kann man diese Geschichte doch nur, wenn man irgendwas zutun hat, oder?
Ich wollte, bevor ich schwanger wurde meinen neuen Job antreten- den ich absagen konnte, da der AG nicht so lange auf mich warten wollte.
Ich hatte eine möblierte Wohnung bekommen, von einer Bekannten meines Ex- hätte am 15.09 einziehen müssen...konnte ich nicht, da ich nicht wußte was mit mir passiert- nun ist die Wohnung weg und ich wohne immernoch auf kleinsten Raum bei einer Bekannten.
Ich wollte eigentlich, wenn das alles vorbei ist in die Schweiz, Österreich...für eine Saison oder so. Doch andere sagen zu mir, ich würde dann weglaufen. Da ich eigentlich vorhatte mich endlich niederzulassen. Mir eine Wohnung zu suchen und so weiter. Da ich jahrelang Saison geareitet habe.
Mein Kopf ist so verdammt voll...obwohl ich mich doch eigentlich sooooo frei fühlen müsste:-(
-
27.09.2009, 13:10Inaktiver User
AW: gegen das Kind entscheiden?
Hallo!
Als Außenstehende ist es natürlich einfach, zu sagen: Mach dies und mach jenes.
Trotzdem versuche ich jetzt mal, dir Mut zu machen.
Es haben einige geplante Veränderungen nicht geklappt - mach nen Haken dran.
Wer weiß, wofür es gut war. (Sag ich mir häufig-und habe im Nachhinein gar nicht so unrecht gehabt
)
Mach neue Pläne, es müssen ja nicht Luftschlösser sein und pack sie (demnächst ) an.
Ein neuer Job ist sicher das Schwierigste-bei ´der derzeitigen Wirtschaft, aber ist vielleicht ein Anfang.
Es wäre jetzt für mich einfacher, dich auf einen Gang in der Sonne mitzunehmen und dich abzulenken, als hier schriftlich was sinnvolles zu produzieren - sorry. Aber es grad keiner da von denen, die sich viel besser hineinfühlen können. Sie melden sich sicher bald.
-
27.09.2009, 13:27
-
27.09.2009, 15:31Inaktiver User
AW: gegen das Kind entscheiden?
Liebe Klabauterfrau,
es wird Dir nicht viel helfen, aber ich halte es für völlig normal, was Du gerade empfindest. Durch das, was Du schreibst, wird deutlich, dass es nicht "nur" um einen Schwangerschaftsabbruch ging, sondern ja ein ganzer "Rattenschwanz" dabei war: Job, Wohnung, verknatterte Beziehung... Oft ist es so, dass man in ein Loch fällt, wenn etwas Wichtiges umgesetzt wurde. Darüber hinaus (ich kann hier nur sehr "theoretisch" sprechen, da ich noch nie schwanger war) ist ein Abbruch auch etwas, was die Seele verarbeiten muss, selbst wenn Du voll und ganz hinter Deiner Entscheidung stehst.
Den Spruch finde ich sehr schön und passend. Ergänzend dazu kenne ich noch "Das Leben kann man nur vorwärts leben, aber nur im Rückblick verstehen" (ich glaube, von Sören Kierkegaard).
Es klingt leichter als es ist: Sei geduldig mit Dir und Deinen jetzigen Gefühlen, tu Dir selbst so viel wie möglich Gutes.
Und fühl Dich einmal gründlich umarmt!
-
28.09.2009, 17:57
AW: gegen das Kind entscheiden?
Nun das ist leichter gesagt als getan...mir selber etwas gutes tun....hmmm, ich liege fast den ganzen Tag im Bett mit einer Wärmflasche, da ich immernoch Bauchschmerzen habe und schaue Fernsehen oder lese und mach mir darüber Gedanken ob das alles richtig war, wofür ich mich entschieden habe.
Wie mein Leben weitergehen soll u.s.w.
-
01.10.2009, 16:55Inaktiver User
AW: gegen das Kind entscheiden?
Hallo Klabauterfrau,
und wie ist die Lage ?
Ist der körperliche Zustand besser geworden ?
Ich schick dir mal ganz liebe Grüße und halt die Öhrchen steif....


Zitieren

