Meine Schwester (1 Jahr jünger) und ich haben kürzlich Folgendes festgestellt:
Ich gerate immer an denselben Männertyp: fürsorgliche, liebevolle Männer, die sich 'ein Bein ausreißen' für mich, die mich auf Händen tragen und vergöttern. Während sie an genau den entgegengesetzten Typ Mann gerät: selbstbezogen, bindungsunfähig, letztlich lieblos.
Und nein, es liegt sicher nicht daran, dass ich so überaus liebenswert bin und sie nichtWenn überhaupt, ist sie eher die Selbstlose, Aufopfernde und ich eher nicht.
Hat jemand eine Idee, wie das zusammenhängen könnte? Ist ein bisschen ein Schuss ins Blaue, ich weiß. Aber die Muster sind dermaßen eklatant, dass ich mich echt frage, was dahinter steckt.
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Ergebnis 1 bis 10 von 25
Thema: Immer derselbe Männertyp
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05.09.2009, 19:20
Immer derselbe Männertyp
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05.09.2009, 19:26Inaktiver User
AW: Immer derselbe Männertyp
in einer beziehung:
einer macht den sorger, den bekümmerer- und der andere nimmt sich die fürsorge an.
das machts dann auch wieder rund.
einer so- der andere so.
wäre doch anstrengend: in einer beziehung- zwei versorger, kümmerer.
also: ganz einfach: ab einem zeitpunkt lehnt sich einer zurück und lässt sich versorgen.
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05.09.2009, 22:08
AW: Immer derselbe Männertyp
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06.09.2009, 09:59
AW: Immer derselbe Männertyp
@brighid - ich weiß, was Du meinst, aber eine gewisse Ausgewogenheit fände ich nicht abwegig. Besonders im Fall meiner Schwester. Es kann ja nicht so sein, dass nur weil einer gibt, der andere automatisch nimmt.
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06.09.2009, 10:01
AW: Immer derselbe Männertyp
@ Kitty:
Es liegt auf der Hand, dass ich zufriedener sein kann als meine Schwester. Allerdings ist mir diese Prinzessinnen- oder Göttinnenrolle nicht so wirklich recht. Ich fühle mich nicht wohl auf einem Podest und hätte lieber eine ausbalancierte Beziehung, und ich möchte mich auch mal um einen Kerl bemühen müssen.
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06.09.2009, 10:13
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06.09.2009, 10:20Inaktiver User
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06.09.2009, 11:29Inaktiver User
AW: Immer derselbe Männertyp
Liegt das wirklich auf der Hand?
Ich würde nicht Deine Schwester coachen sondern Dich selbst.
Deine Schwester zieht eher die dominanteren Typen (in Richtung Macho gehend) an. Du bist eher auf der Schiene der Mr. NiceGuys.
Beides ist für eine längere Beziehung nicht tragfähig.
Du schreibst, Du fühlst Dich nicht wohl auf Deinem Podest. Ist ja auch klar auf einem Podest kann man nur runterfallen und es ist sehr eng darauf.
Das was Dir fehlt ist die Spannung, die männliche Agression. Du wirst von Deinen Männern zwar auf Händen getragen aber diese Männer geben sich sehr schnell auf in Euerer Beziehung (Vermutung).
Jeder Schritt ist berechenbar und damit ungefährlich.
Die Seite, die Du Dir anschauen könntest ist:
Könnte ich mit einem dominanten Mann (nicht verwechseln mit unterdrücken) überhaupt eine Beziehung führen? Was bin ich für eine Frau. Könnte ich damit leben einen Mann an meiner Seite zu haben, der nicht berechenbar ist?
Was würde ich verlieren, wenn ich nicht mehr auf ein Podest gestellt werde. Würde mir das überhaupt gefallen?
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06.09.2009, 12:43Inaktiver User
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06.09.2009, 12:57
AW: Immer derselbe Männertyp
Ich denke, es liegt -wie einewiekeine- schreibt
tatsächlich daran, dass die "Fürsorgliche"
zu lange an einem hängt, der ihr nicht guttut.
Vielleicht versucht sie sogar mit Fürsorglichkeit
dem Distanzierten näher zu kommen.
Ein wenig mehr Egoismus wäre da von Vorteil,
um eher Loszulassen.
Natürlich ist deshalb nicht automatisch ein
liebevollerer Partner zur Stelle - nur schützt
man sich davor, mit einem, der nicht passt
zuviel Energie zu vergeuden
und sich wohlmöglich den Selbstwert zu verdunkeln,
weil man es (vermeintlich) nicht "schafft".


Wenn überhaupt, ist sie eher die Selbstlose, Aufopfernde und ich eher nicht.
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