Nun habe ich erst über meinen verlorenen Ex hier geschrieben, dann über Energiefresser und nun bin ich wohl bei mir selber in meiner Grübel
"essential change" Phase angekommen.
Folgende eigentlich persönliche Erfahrung:
Bin ich Single, geht es mir gut.
Habe ich einen Freund, geht es mir irgendwie, über den Kamm geschert und abgesehen von Zärtlichkeiten und Diskussionen nicht gut.
Nicht gut heißt: ich werde wackelig in meinen Meinungen, ich verliere meine Ziele aus dem Blick. Meine Zeit geht flöten. Der andere hat so unglaublich wichtige Probleme, dass meine noch nicht einmal wert sind darüber zu reden. Nun stehe ich hier als Single und frage mich, was will ich überhaupt mit einer Partnerschaft. und wisst ihr was: ich fühle mich zu jung um so zu denken und brauche ein paar positive Anregungen, dieses Beziehungsding malwieder positiv zu sehen.
Zwei Möglichkeiten oder gibts noch mehr:
1. Ich suche mir die falschen Männer. Denn sie sind egoistische Alphatierchen.
2. Ich bin unfähig meine Persönlichkeit in einer Beziehung zu entfalten und weiß nicht was ich will.
2. könnte mit 1. durchaus zusammenfallen.
Bei dem letzten netten Kerl, bei dem ich gedacht habe, ah cool da kribbelt was, habe ich sofort auf stur gestellt, sobald ich gemerkt habe, er ist schon wieder so ein Aufmerksamkeitsfresser.
Aber insgeheim denke ich ja, ich selber bin zu nachgiebig, was meine Positionen angeht.
Könnt ihr mich wieder vom Boden der Tatsachen lösen?
SchliSchla mit hängenden Flügeln
Antworten
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Thema: Abgrenzung
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05.09.2009, 18:11Inaktiver User
Abgrenzung
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05.09.2009, 20:02
AW: Abgrenzung
Wie alt bist du denn?
Ist dein Problem, dass du eine gewissen Angst in Beziehungen hast, deine Ziele mit Mann nicht erreichen zu können oder konzentrierst du dich mit Mann gar nicht mehr auf deine Ziele?
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05.09.2009, 20:57Inaktiver User
AW: Abgrenzung
Wenn Du Dir mal die Beziehung Deiner Eltern genau anschaust entdeckst Du da ein ähnliches Muster:
Mutter hat sich aufgegeben, hat keine eigenen Ansprüche etc.
Es ist auch möglich, dass die Oma so ein Verhalten hatte. Spür mal hin, dauert ein bischen falls was kommt!
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05.09.2009, 22:11
AW: Abgrenzung
Wieviel bist du dir in einer Partnerschaft selbst wert?
Kitty
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06.09.2009, 01:33Inaktiver User
AW: Abgrenzung
Ich bin Ende 20.
Familie kommt in Frage allerdings auf andere Weise, wie ihr denkt.
Oma kenne ich nicht. Vater ist seitdem ich 12 bin tot. Mutter war Zeit ihres Lebens größtenteils alleinerziehend, mit 5 Kindern.
Weiß nicht ob es daher kommt, dass ich nie eine echte Beziehung vorgelebt bekommen habe. Aber das fände ich jetzt auch ein wenig zu sehr Küchenpsychologisch. ich möchte eher bei mir bleiben, als irgendetwas was ich eh nicht ändern kann herbeiziehen.
Und nein es ist nciht so dass ich mich aushebel in einer Beziehung. Nur habe ich mich oft gefragt, warum in einer Beziehung denn immer nur die Meinung und die Wünsche des anderen gelten, obwohl ich meine doch äußere.
Daher meine vermutung, dass ich mir einfach dominante Alphatierchen aussuche.
Irgendwie strengen mich Beziheungen immer unglaublich an, was mit Sicherheit an meinem Beuteschema liegt. Immer hatten sie irgendein Problem, waren irgendwelche Zicken in Bärenfell.
Ich selber komme mit Männern sehr viel eher klar wie mit Frauen. Mit die absolute Nicht Zicke. und manchmal frage ich mich schmunzelnd, ob das eventuel ein grund ist. Brauchen Männer mehr Zicke?
Schlaft schön!
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06.09.2009, 11:49Inaktiver User
AW: Abgrenzung
Nein für Männer sind Zicken, das was für Mädels die Machos sind und die Mauerblümchen das was für Euch die NiceGuys sind. Beides sind die Extreme auf der Skala.
Ein bischen bin ich verwundert, dass Du zuerst schreibst, dass Du mit Männern nicht klar kommst in Beziehungen und im letzten Absatz schreibst Du das Gegenteil.
Ich habe noch eine Vermutung:
Es ist schon einschneidend, wenn man als Kind ein Elternteil verliert. Manchmal (je nach Umstände) übernehmen die Kinder auch hier eine Schuld oder fragen sich, bin ich schuld am Tod von Papa?
Deine Mutter hat dann eine Doppelrolle übernommen. Sie musste gleichzeitig Mutter und Vater sein und ihre Ansprüche wahrscheinlich völlig zurückfahren.
Kannst Du Dich als Frau überhaupt annehmen? Der letzte Satz mit den Männern deutet darauf hin, dass Du Deine Weiblichkeit verleugnest.
Noch etwas zu Deinen "dominanten Alphatierchen". Dominanz hat nichts mit Unterdrückung zu tun! Und einen Alpha kennzeichnet vor allem, dass er auch die Meinung von anderen respektiert und nicht einfach darüber hinweggeht wie es anscheinend in Deinen Beziehungen passiert.
Ausserdem ist ein Alpha zwar was ganz schnuckeliges zum Aufreissen aber für eine Beziehung die länger dauern soll ist es auch nicht unbedingt das ware. Warum?
Wenn es einen Alpha gibt muss es zwangsweise eine Beta geben (zwei Alphas kratzen sich die Augen aus).
Die Beta ist angewiesen, dass sie vom Alpha geführt wird. Ganz toll
Was aber passiert, wenn der Alpha mal eine schlechte Phase hat? Dann ist das Beta verloren, enttäuscht fühlt sich nicht mehr getragen usw. und sucht sich einen neuen Alpha.
Ich gehe mal davon aus, dass Du eine Partnerschaft auf Augenhöhe suchst. Mal ist der eine dominant mal der andere. Zauberwort Geben und Nehmen.
Nimm Dir Zeit und schreib Dir mal auf was Dir zu folgenden Fragen einfällt:
Was bedeutet Weiblichkeit für mich?
Was bedeutet Männlichkeit für mich?
Mit welchen Eigenschaften kann ich mich besser identifizieren?
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06.09.2009, 12:09Inaktiver User
AW: Abgrenzung
Ich meinte damit, dass ich mit Männern generell sehr gut klar komme. Jedoch nicht mit Beziehungen-eventuell mit dem Zusatz: Beziehung an sich.
Mit den Alphas hast du wohl recht, obwohl ich mit einem schmunzeln darüber nachgedacht habe, ob meine Jungs wirklich Alphas waren. eigentlich auch ziemlich egal, denn das ist nur Begirffsschubserei.
Ich habe ihnen oft ihre Probleme gelöst, bzw. war immer gut für eine Ansage, einmal habe ich sogar zu hören bekommen, sei doch nicht immer so tough. Sprachs und fand mich fürchterlich lächerlich, als mir alles über den Kopf wuchs und ich mal geweint habe.
Aufgrund solcher Erfahrungen frage ich mich, inwieweit ich mir die richtigen Männer aussuche.
Deine Frage mit der Männlichkeit/Weiblichkeit finde cih durchaus interessant. Allerdings stehe ich hier wie der Ochs vorm Berg:
Was ist denn bitteschön Weiblichkeit? Was ist Männlichkeit? Inwieweit soll ich mich mit etwas identifizieren können, was ich nochnichteinmal beschreiben kann. Nicht aus Unlust, verstehe mich nicht falsch. Auch nicht aus Mangel an weiblichen Aussehen oder so.
Ich versteh bloss einfach die Begriffe, außerhalb ihrer biologisch natürlichen Färbung, nicht.
ich fühl mich als ob andauernd die Anforderung bestehen würde, ich solle mich in eine Rolle einfinden, deren Nutzen, deren Absichten und deren geschichte mir absolut fremd sind.
und du magst mir deinen Küchenwerkzeugen an Psychologie
da durchaus recht haben: Eventuell hat Mami mir da kein klaren Rollenbild vorgelebt, einfach weil sie nciht konnte. Aber ehrlichgesagt, bin ich da ganz froh drum.
Aber was nun?
Ich mag meine Brüste; Finde es --soweit es meine Phantasie zuässt-- total toll als Frau liebe zu machen und nicht als Mann; Bin froh aus einem viel größeren Fundus an Mode schöpfen zu können. Nehme ich mich jetzt als Frau an?
Was meinst du denn damit?
neugierige Grüße,
SchliSchlaGeändert von Inaktiver User (06.09.2009 um 12:18 Uhr)
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06.09.2009, 13:04Inaktiver User
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06.09.2009, 13:19Inaktiver User
AW: Abgrenzung
Den Satz in meinem Posting, der dagegen sprach hast du gestrichen in deinem Quote. Doppelt schreib ichs nicht

nix Aufopferung. Ich frag mich, wie ich es hinbekomme auch mal meine Bedürfnisse durchzubringen und wie ich eventuell meine Sinne stärken kann, nicht schon wieder auf egomane Typen reinzufallen.
Habe weder irgendeinen Mann über den Kamm geschert noch sonstwas. Nur meine drei Verblichenen miteinander verglichen. Und frage mich warum ich auf den sensiblem Typen, den ich häufchenweise als normalen Freund besitze nicht stehe und habe das Ding mit der Mutter, Mutter sein lassen und mich gefragt, was denn der Herr Stecher unter Weiblichkeit versteht.
und der Rest des Forums.
Da ich mir schon sehr sehr lange darüber Gedanken mache auch hier im Forum zum wiederholten Male
und sogar als Antwort auf deine Postings stelle cih jetzt einfach mal die Frage konkret. Also: Gedanken sind schon sehr alt und im Hirn hin und her gewälzt:
Was ist denn Weiblichkeit, welche Gesten meinst du, welche Ausdrücke, welche weibliche Seele?
Was wenn ich einfach nicht so bin. Warum sollte ich mich verbiegen?
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06.09.2009, 14:36Inaktiver User
AW: Abgrenzung
Hallo!
Es liest sich so, als wenn Du Dich schon sehr gegen Psychologie...aussprichst
DAbei- und da wirst Du hinkommen, wenn Du Dich mehr und mehr mit DIR befasst-- sind wir was wir sind, weil wir durch alles so wurden, was wir mitbekommen haben!
Eltern- Mutter.....sind eine Möglichkeit um zu suchen!
Die andere-- DEINE Stellung innerhalb Deiner Familie!
Du schreibst- ihr ward 5 Kinder......wie war Deine Rolle darin??
Warst Du ein Kind, welches eher brav funktioniert hat??
Jedes Kind "besetzt" eine Rolle in der Familie- so wie jeder eine Position in einer Familie hat!
Und jedes Kind wird auch seinen eigenen "Mechanismus" finden, um am besten in dieser Familie klarzukommen!
Weisst Du- es geht nicht darum anzuklagen oder zu verurteilen!
wenn Menschen Dir hier schreiben-- dann wollen sie Dir helfen und Dir etwas aufzeigen-- bei dem Du mal hinsehen KÖNNTEST!
Deine Art zu ändern-- ist nunmal nichts, was man "mal einfach so" macht!
Man sucht sich bestimmte Menschen- weil wir auf eine bestimmte Art und Weise "angesprochen" werden.....werden wollen-- und das läuft auf einer ganz tiefen psychologischen Ebene ab!
Wir können das selber oft nur schwer auseinandernehmen-- erkennen-- dafür gibts dann Therapeuten und Psychologen, die das können
Es ist schonmal ein sehr guter Schritt- wenn DIR bewusst ist, daß Du unglücklich bist-- so wie es läuft.......und der 2.Schritt - das ändern zu wollen ist damit der Anfang!
Du kannst versuchen ganz bewusst die Männer abzulehnen, die Dich ansprechen.....um damit den Folgesituationen aus dem Weg zu gehen!
Damit-- werden für Dich aber nicht unbedingt DIE Männer für Dich attraktiv, die Du als "richtiger" bezeichnen würdest!
Vielleicht....wird Dir nun auch klar, daß es nicht ganz so einfach ist!
Das alles......ist ein Weg zu DIR.....Dich kennelernen- ansehen,wie Du wirklich bist-- was Du willst- was Dich bewegt- warum!
Vielleicht reicht für Dich ja auch nur das Abwenden des alten Musters-- probier es doch ruhig mal aus!
Wenn alles nciht besser wird.....dann bleibt Dir der Weg zu einem Therapeuten doch immer offen stehen.......es ist doch alles Deine freie Entscheidung!!
viel Glück
kenzia


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