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  1. Inaktiver User

    AW: Eigene Ziele setzen

    hmmm,

    ich denke es gibt verschiedene Formen sich Ziele zu setzten.

    Manche Menschen machen es bewusst, andere rein intuitiv-das fällt mir immer auf wenn besonders erfolgreiche Menschen gefragt werden, ob sie das alles geplant hätten.

    Es gab durchaus Einige die sagten, das sich eben eine Gelegenheit aus der Anderen ergeben hätte und sich so Ihr Weg Stück für Stück entwickelt hat.

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    AW: Eigene Ziele setzen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gab durchaus Einige die sagten, das sich eben eine Gelegenheit aus der Anderen ergeben hätte und sich so Ihr Weg Stück für Stück entwickelt hat.
    Exakt darauf will ich hinaus, wenn ich sage, eher globale Ziele, als direkte, absolute Ziele. Denn mitunter muss man flexibel sein und mache kleineren ziele auch über Bord werfen, um das große, ganze im Blick zu behalten. Wenn jemand stur fixiert ist, wird er zwar die kleinen Ziele, selten aber die großen erreichen.
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

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    AW: Eigene Ziele setzen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keiner muss müssen. Keiner muss deine Art, Ziele zu definieren und zu verfolgen, annehmen. Ich mag diese Art, anderen Ratschläge geben zu wollen, nicht. Wenn ich schreibe: Ich tue etwas ohne Ziel, dann tue ich das ohne Ziel, manchmal sogar ganz bewusst und ausdrücklich. Was jemand anderes mit derselben Tätigkeit bezwecken mag, bleibt davon völlig unberührt.

    Wenn die Frage ist, ob man sich Ziele setzen *muss*, dann kann die Antwort nur sein: Nein. Und es kann, wie ich zu beschreiben versuchte, sehr sinnvoll sein, ohne permanente Zielpeilung zu leben.
    Klar, man kann auch ohne Ziele durchs Leben wandeln. Jeder tickt da anders. Es geht nicht um Ratschläge, ich habe lediglich meine Meinung kundt getan.
    Fakt ist aber, dass Menschen, die ohne Ziel durchs leben gehen, zumindest gemessen an den Massstäben "Erfolg" und "Karriere", zum Teil auch mit den Massstäben "persönliches Glück" weniger zufireden/erfolgreich sind.
    Wenn man sich mit Depressiven Menschen unterhält, dann fehlen oft Ziele. Ebenso bei älteren Menschen. Auch junge Menschen, die keine Ziele haben, sind oft arbeitslos/Hoffnungslos. Für mich besteht da ein grundsätzlicher Zusammenhang und das war mein Statement.
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    AW: Eigene Ziele setzen

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Für mich besteht da ein grundsätzlicher Zusammenhang
    Das sehe ich auch so. Es gibt viele Menschen deren Definition von Glück ist das Erreichen von Zielen. Arbeitet man gezielt darauf hin, empfindet und empfängt man Glück nämlich viel öfters als wenn man auf den Zufall wartet.

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    AW: Eigene Ziele setzen

    Hallo,
    vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!
    Also, so gesehen, habe ich natürlich auch Ziele, aber das sind eher kleine und nicht super konkret. Mein Ziel ist es, unsere Tochter gut großzuziehen, so dass sie mal auf eine schöne Kindheit zurückblicken kann und ein glücklicher, selbstständiger Mensch wird. Mein Ziel ist es, für meine Tochter einen guten Kindergartenplatz für nächstes Jahr zu finden. Mein Ziel ist es, dieses Jahr mal Weihnachten bei meinen Eltern zu verbringen, statt wie in den letzten Jahren bei denen meines Mannes etc.
    Aber beruflich habe ich mein Ziel mehr oder weniger erreicht. Ich habe eine schöne Arbeit in einem Bereich, der mich interessiert. Eine Führungsposition oder so will ich gar nicht. Und Wohneigentum haben wir im Übrigen schon, es geht eher darum aufzustocken. Und das geht im Moment nicht, aber das heißt doch nicht, dass es vergessen ist.
    Aber ich sehe schon, das ist ein sehr komplexes Thema.

    Gruß,
    Inselfreundin

  6. Inaktiver User

    AW: Eigene Ziele setzen

    Zitat Zitat von blackjack21
    Wenn man sich mit Depressiven Menschen unterhält, dann fehlen oft Ziele. Ebenso bei älteren Menschen. Auch junge Menschen, die keine Ziele haben, sind oft arbeitslos/Hoffnungslos. Für mich besteht da ein grundsätzlicher Zusammenhang und das war mein Statement.
    Nun, ich bin nicht depressiv und dennoch setze ich mir keine Ziele. Auch war ich nie arbeitslos bzw. hab mich nie in einem hoffnungslosen Zustand gefühlt, wenn ich „Ziele“ nicht hatte. Und einfach so ohne innere Motivation durchs Leben „gewandelt“ bin ich trotzdem auch nie.

    Traurig und niedergeschlagen war ich jedoch, wenn ich ein Ziel, was ich mir von anderen auferlegen ließ, trotz Anstrengung nicht erreichen konnte. Ich glaubte versagt zu haben, minderwertig zu sein. Ich erkannte dann irgendwann, daß das gar nicht „mein“ Ziel war. Es war Manipulation durch andere Menschen. Es waren die Wunschvorstellungen meiner Eltern, Ausbilder, Lehrer und Vorgesetzten, die ich als meine übernommen habe. Ihnen wollte ich allen entsprechen und lebte nicht nach mir, nicht nach meinen Neigungen und lebte nicht meine Kreativität.

    Hab ich dagegen was aus Liebe getan, wie z.B. Geige spielen – weil dieser Vergleich hier gefallen ist, dann bereitet mir das Freunde, ohne Ehrgeiz, ohne Kampf, ohne Verbissen- und Verbohrtheit. Da war nicht der Druck etwas erreichen zu wollen und anderen beweisen zu müssen und darum zu kämpfen. Ist mir da mal was misslungen, hab ich es mit Freude erneut probiert. Das ist Spiel, was Energien freisetzt, was motiviert, begeisterungsfähig macht und Lebensfreude weckt.

    Zitat Zitat von blackjack21
    Fakt ist aber, dass Menschen, die ohne Ziel durchs leben gehen, zumindest gemessen an den Massstäben "Erfolg" und "Karriere", zum Teil auch mit den Massstäben "persönliches Glück" weniger zufireden/erfolgreich sind.
    Ich habe dennoch Erfolg gehabt, ich bin zufrieden und glücklich. Und ich habe Karriere gemacht ohne Ellenbogen und Machtkampf, habe mein „persönliches“ Glück gefunden, was ganz sicher von entscheidend längerer Dauer ist als ständig irgendwelchen Zielen hinterherzujagen, weil man mit nichts zufrieden zu sein scheint und so am Ende seines Lebens, wenn man selber nicht mehr kann, als der Schrecken seiner ganzen Umgebung dazu neigt, seine Mitmenschen weiter herumzudirigieren.

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