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09.08.2009, 17:12Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
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09.08.2009, 17:13Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
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09.08.2009, 17:15Inaktiver User
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09.08.2009, 17:17Inaktiver User
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09.08.2009, 17:19Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
die Frage ist doch, inwiefern "Wichtiges verschweigen" in der Beziehung vorkommt oder nicht - bzw. wie die Einstellung zur Ehrlichkeit insgesamt ist.
ich muss meinem Mann nicht alles erzählen und er mir auch nicht - aber wir erzählen uns alles, was wichtig ist. Und darauf können wir uns gegenseitig verlassen. Und das schließt Dinge ein, die (erst einmal) nur für einen wichtig und ggf. gar nicht mal für die Beziehung wichtig sind.
was wäre denn, wenn sich abzeichnen würde, dass bei Dir beruflich etwas sehr schief läuft z.B.
und als Analogie zum "Verschweigen, um den anderen nicht zu belasten" fiel mir spontan "Erzählen, dass ich fremdgegangen oder fremdverliebt bin" ein - auch wenn das in anderer Hinsicht natürlich nicht vergleichbar ist.
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09.08.2009, 17:19Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
... was in der Konsequenz bedeutet, dass dein Partner seine Meinung dazu in der akuten Situation nicht mehr ändern dürfte.
Oder du müsstest die Konsequenzen ziehen und ihn, wegen Bruch des Treuversprechens, verlassen, weil er massiv eure Abmachung verletzt hat. Wie bizarr, die Vorstellung einen Todkranken zu verlasssen, weil er ein Prinzip verraten hat....
Schon klar - da herrscht Konsens in deiner Beziehung, das hab ich schon verstanden.
Aber allein schon dieser Gedanke - dass ich da meine Meinung nicht mehr ändern dürfte - würde mir die Luft abschnüren.
Gedanken haben in meiner Beziehung übrigens immer Platz. Denn die Gedanken sind frei.
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09.08.2009, 17:22Inaktiver User
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09.08.2009, 17:23
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
Natürlich weiss ich nicht, wie es wird, wenn diese Situation akut eintritt. Ich kann nicht hellsehen.
Ich wüsste aber auch keinen Grund, eine solch elementare, existenzbedrohende Nachricht für mich zu behalten. Wenn es meine letzten Wochen und Monate sind - dann werde ich mich wahrscheinlich an meinen Partner "klammern", jede Minute - so es möglich ist - mit ihm verbringen und mein Leben Revue passieren lassen.
Ich werde meinen Ängsten freien Lauf lassen, ich werde vor Kummer weinen, ich werde für Erlebtes dankbar sein - und das möchte ich mit meinem Partner teilen.
Ich möchte mich verabschieden können - und er möchte das sicher auch.
Einfach so vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, wenn "ES" so weit ist - das ist nicht fair.
Ich wäre tieftraurig, wenn mein Partner mir dies verschweigen würde. Und andersherum würde er es auch nicht verstehen.
Wir haben das Leben miteinander geteilt - ich möchte ihn auch am Ende dabeihaben.
Aber nur meine Meinung.Eigentlich bin ich ganz anders, nur komm ich so selten dazu! (frei nach Harald Juhnke)
Nehmen Sie die Menschen so wie sind - es gibt keine anderen!
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09.08.2009, 17:24Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
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09.08.2009, 17:27Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
Nein, das ist nur die gedachte Konsequenz aus dem, was du hier sagst. Um die drückst du dich einfach, indem du den Fall ausschliesst, da magst du nicht drauf eingehen. Du weisst ja so genau, wie alles mal sein wird.....
Das hat nichts mit wohlwollend zu tun. Es klingt nur schockierend, weil du dich damit nicht auseinandersetzen magst.




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OHA. das is ja ma ne aussage.
- genau so meinte ich es (auch).

