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  1. User Info Menu

    AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    um das ganze mal in eine scheinbar besser zu besprechende richtung zu lenken:

    habt ihr mit euren partnern diesen möglichen fall besprochen?
    oder geht ihr "einfach" von etwas aus?

    lgS
    Wie kann man eine Partnerschaft eingehen und so etwas Elementares nicht besprechen?

  2. Inaktiver User

    AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?

    Zitat Zitat von Sternenmeeeer Beitrag anzeigen
    Ich versuche mal, mir das praktisch vorzustellen.....

    Das ist rein aus der Phantasie geboren.

    Aber mal ehrlich: glaubt hier irgendjemand, dass so etwas auch nur annähernd funktioniert? Bei einer tödlichen Krankheit? Wie muss sich wohl der Partner fühlen? Aber das ist ja nicht so schlimm, weil ER muss ja nicht sterben...

    *Kopfschüttelnd hinaus*

    @sternenmeer, tabea & Co.

    Naja, dann schüttelt doch eure Köpfe.

    Ihr habt das ganze, ich wiederhole es gern nochmal, offensichtlich anders verstanden als ich oder konzentriert euch eben auf einen Aspekt des Problems, der euch wichtiger erscheint.

    Mir ging es nicht um den Punkt, die Krankheit zu verheimlichen - sondern um den Zeitpunkt, wann ich meinem Partner mitteile, dass ich an dieser Krankheit in absehbarer Zeit sterben muss.

    Ist mir völlig schleierhaft, warum ich nur von denjenigen, die es für sich anders halten wollen, nicht verstanden werde (also, worum es mir überhaupt geht). Ich kann ja eure Position auch verstehen und ich finde eure Einstellung ja auch in Ordnung, wenn da zwischen 2 Partnern Einigkeit besteht.

    Was ist aber, wenn das vorher nicht besprochen wurde? Und der kranke Partner würde euch erst nach 2 Wochen davon erzählen, aus welchem Grund auch immer? Oder erst, wenn es nicht mehr zu verheimlichen wäre?

    Würdet ihr dann schmollen oder was?

    Muss sich in der Konsequenz der Kranke tatsächlich erstmal um die Befindlichkeit seines Partners kümmern & sorgen?

    Ich geh dann jetzt auch mal kopfschüttelnd ab.....

  3. User Info Menu

    AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?

    Ich habe eine Patientenverfügung und einen Organspender-Ausweis.
    Wir haben besprochen, ob und wie wir in einer Pflegeeinrichtung "dahinsiechen" wollen. (das ist KEINE Kritik!)
    Wir wissen, wie wir bestattet werden wollen.

    Und selbstverständlich erfährt jeder vom Anderen, wie es um ihn steht.

    In guten wie in schlechten Tagen...
    Eigentlich bin ich ganz anders, nur komm ich so selten dazu! (frei nach Harald Juhnke)
    Nehmen Sie die Menschen so wie sind - es gibt keine anderen!

  4. Inaktiver User

    AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?

    Zitat Zitat von LizzyBorden Beitrag anzeigen
    Wie kann man eine Partnerschaft eingehen und so etwas Elementares nicht besprechen?
    tihi; kurios - denn genau das habe ich bisher in keiner meiner beziehungen getan.

    allerdings war, rückblickend, auch nur ein mann dabei, von dem ich denke, dass er meine sichtweise verstehen und akzeptieren würde.
    die anderen würden es, schätze ich mal einfach, eher wie die mehrzahl der schreiberinnen hier sehen.

    und mich würde das (und das ist keine kritik an euch, sondern nur eine darstellung meines gefühls) eher belasten, wenn ich wüsste, dass ich meinem partner durch mein (noch-)nicht-davon-erzählen das gefühl gebe, ihn zu hintergehen/ihm nicht zu vertrauen/...
    ich wüsste somit nicht mehr, ob ich es ihm aus freien stücken erzähle oder wegen eines gewissen zwangs dahinter.

    mmmh.

  5. Inaktiver User

    AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?

    Zitat Zitat von Sternenmeeeer Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Patientenverfügung und einen Organspender-Ausweis.
    Wir haben besprochen, ob und wie wir in einer Pflegeeinrichtung "dahinsiechen" wollen. (das ist KEINE Kritik!)
    Wir wissen, wie wir bestattet werden wollen.

    Und selbstverständlich erfährt jeder vom Anderen, wie es um ihn steht.

    In guten wie in schlechten Tagen...
    *ironiemodusan*

    Ach so. Das heisst: weil ihr das alles so super geregelt habt, könnt ihr den Fall ausschliessen, dass man/frau seine Meinung dazu noch mal ändert.

    ZUm Beispiel unter echten Bedingungen. Das kann... oder das darf dann gar nicht anders geschehen?

    Na, dann herzlichen Glückwunsch zu so viel Voraussicht und Planungssicherheit.

    *ironiemodusaus*

  6. Inaktiver User

    AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Muss sich in der Konsequenz der Kranke tatsächlich erstmal um die Befindlichkeit seines Partners kümmern & sorgen?

    Ich geh dann jetzt auch mal kopfschüttelnd ab.....
    m.E. geht es dabei nicht darum, "sich erst einmal um die Befindlichkeit des Partners zu kümmern" (die wäre ja vielleicht tatsächlich besser, wenn er es nicht wüsste) - sondern darum, weiterhin eine ehrliche Beziehung zu führen. Wobei die Betonung sowohl auf "Beziehung" wie auch auf "ehrlich" liegt - Wichtiges zu verschweigen ist auch unehrlich und hat in unserer Beziehung keinen Platz.

    Den Wunsch des Kranken, darüber nicht reden zu wollen, kann ja unabhängig vom Wissen respektiert werden.

  7. Inaktiver User

    AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und mich würde das (und das ist keine kritik an euch, sondern nur eine darstellung meines gefühls) eher belasten, wenn ich wüsste, dass ich meinem partner durch mein (noch-)nicht-davon-erzählen das gefühl gebe, ihn zu hintergehen/ihm nicht zu vertrauen/...
    ich wüsste somit nicht mehr, ob ich es ihm aus freien stücken erzähle oder wegen eines gewissen zwangs dahinter.

    mmmh.
    Liebe Supawetta,

    in einer guten Beziehung - so, wie ich sie verstehe - solltest du dir in einer solch extremen Situation nicht das Herz schwer machen müssen mit diesen Gedanken.

    Ich verstehe dich gut.

  8. Inaktiver User

    AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    m.E. geht es dabei nicht darum, "sich erst einmal um die Befindlichkeit des Partners zu kümmern" (die wäre ja vielleicht tatsächlich besser, wenn er es nicht wüsste) - sondern darum, weiterhin eine ehrliche Beziehung zu führen. Wobei die Betonung sowohl auf "Beziehung" wie auch auf "ehrlich" liegt - Wichtiges zu verschweigen ist auch unehrlich und hat in unserer Beziehung keinen Platz.
    Das überrascht mich jetzt irgendwie nicht, dass für dich die Ehrlichkeit in der Beziehung an erster Stelle - vor dem Befinden des Kranken - gehen würde.

    Den Wunsch des Kranken, darüber nicht reden zu wollen, kann ja unabhängig vom Wissen respektiert werden.
    Dann wäre es jetzt interessant zu hören, wie das in deiner Welt konkret aussehen würde. Mir erscheint das als Widerspruch.

  9. Inaktiver User

    AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Den Wunsch des Kranken, darüber nicht reden zu wollen, kann ja unabhängig vom Wissen respektiert werden.
    ist das durchführbar?

    wenn mein partner dann, nachdem ich ihm sagte, dass ich was schreckliches habe, aber nicht drüber reden will, der meinung ist, dass ich ihm ja wohl nicht so nen brocken hinwerfen könnte, ohne darüber zu reden?!
    wäre ja dann im zweifel wieder ein fall von "irgendwas (vertrauen, ...) in frage stellen"?!

    lgS

  10. Inaktiver User

    AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?

    Zitat Zitat von LizzyBorden Beitrag anzeigen
    Wie kann man eine Partnerschaft eingehen und so etwas Elementares nicht besprechen?
    darüber haben wir nicht explizit gesprochen - aber über "Beziehung" und "Ehrlichkeit".

    Ziemlich am Anfang unserer Ehe hat mein Mann mir eine schlimme Nachricht mal mit zwei Stunden Verzögerung gesagt - mich kennend wollte er in bester Absicht, dass ich davor noch einmal etwas esse.

    Abgesehen davon, dass das nichts genützt hat und alles im Klo gelandet ist, haben wir besprochen, dass wir das nicht wieder so handhaben - und offen und ehrlich zueinander sind und was wir darunter verstehen.

    Für mich gehört das zu den Selbstverständlichkeiten einer Beziehung - da muss nur derjenige ein Gespräch anfangen, der es "abweichend vom Üblichen" sieht.

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