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09.08.2009, 13:44Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
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09.08.2009, 14:01Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
Die Realität wird m.E. total überschätzt... aber das nur am Rande....
Das hängt wohl auch von der Perspektive ab, oder? Manches ist so leicht gesagt, wenn man nicht selbst betroffen ist.
Meiner Meinung nach sollte hier der Todkranke die Entscheidungshoheit haben dürfen - je nachdem, wie er sich besser fühlt oder wie er diese Zeit noch verbringen will. Auch, wenn sein letzter großer Traum, den er sich erfüllen wollte, meine/seine Anwesenheit ausschliesse z.B. eine Reise allein oder mit jemand anderem.
Ich würde zum Schluß einfach nur seine Hand halten wollen, aber meine Bedürfnisse würde ich zurück stellen.
Wenn mein Partner krank wäre, wäre ich natürlich auch froh, wenn ich ihn in dieser Zeit unterstützen könnte - so, wie er es braucht, wenn er es denn eben so will. Um mein Ego (Vertrauensbruch, nicht aushalten können blabla) sollte er sich dabei zuletzt Gedanken machen müssen....
Das würde ich meinem Partner zugestehen, und das würde ich mir auch für mich herausnehmen.
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09.08.2009, 14:45Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
tja.
so ähnlich sehe ich es (aus heutiger sicht) auch.
aber wenn man dann antworten hört, die sehr klar sagen "ich stelle dann die vertrauensfrage" etc. wird man als todkranker ja eben doch nicht im willen frei gelassen?!
hat jemand hier diesen etwaigen fall schonmal besprochen? also im sinne von "würdest du es wissen wollen"?
mir kommt der gedanke, dass man das vielleicht tun sollte?!
lgS
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09.08.2009, 14:47
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
Also ich finde die Frage doch sehr konstruiert.
Wenn mir mein Arzt (selbst, wenn man mir gesundheitlich tatsächlich nichts anmerken sollte) heute mitteilte, dass ich in einem halben Jahr sterben müsste - ich wäre doch völlig wesensverändert. Jeder, der mich auch nur ein bisschen kennt, würde das merken!
TabeaBis auf Weiteres a.D.
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09.08.2009, 14:57Inaktiver User
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09.08.2009, 14:59Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
klar isses konstruiert.
zum glück.
wahrnehmung: das stelle ich ja auch nicht in frage. meine frage bezieht sich auf das danach: "sagen oder nich sagen".
ergo: mir selbst eine gewisse erleichterung verschaffen oder das leben des anderen so wenig wie möglich (negativ) verändern.
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09.08.2009, 15:02
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
Also mein Mann und ich haben uns versprochen: in guten wie in schlechten Zeiten.
Und wir hatten schon manche schlechte Zeit - entweder auf uns, die Beziehung bezogen oder auch Dinge, die man als "Schicksalsschläge" bezeichnen würde. Und wir haben sie immer gemeinsam durchgestanden - etwas anderes kann ich mir nie und nimmer vorstellen.
Ich würde es selbstverständlich erzählen und auch selbstverständlich von ihm wissen wollen.
TabeaBis auf Weiteres a.D.
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09.08.2009, 15:19Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
Eine schwere Krankheit, der Tod, gibt es etwas, das einen nicht unmittelbarer betrifft? Das gehört zu den persönlichsten Dingen im Leben, die einem am tiefsten bewegen. Wenn ich diese elementaren Dinge nicht mir meinem Partner besprechen kann oder will, worauf begründet sich dann diese Beziehung? Mit wem sollte ich darüber sprechen, in erster Linie doch mit meinem Partner?
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09.08.2009, 15:24Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
selbiger könnte dir aber -mal ganz sachlich betrachtet- "eh nicht helfen" (körperlich).
du womöglich aber ihm (das kommt ja nun sehr auf die person an), indem du ihn nicht mit sowas belastest.
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09.08.2009, 15:27Inaktiver User
AW: tödliche krankheit - dem partner mitteilen?
a) um innerhalb von jahresfrist sich in die ewigen jagdgründe zu gehen------- wird es massive veränderungen geben.
wenn mein partner spätestens das nicht bemerkt----------- dann frage ich mich was ich mit ihm soll und wo seine gedanken sind.
b) ihn dann im unklaren zu lassen- mag nobel sein- aber nicht lebbar.



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