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  1. Inaktiver User

    AW: Richtig lieben lernen?

    @ valeriana

    ja- den frauen wird das hegen und pflegen schon als gen zugeordnet.
    das fängt bei der kinderpflege an und hört bei der pflege der hilfsbedürftigen alten auf.
    pflege war jahrhundertelang eine weibliche domäne.

    selbst heute sind krankenpfleger nicht überall zu finden. und werden auch von alten wirklich schwerkranken menschen nicht immer vorbehaltslos akzeptiert.

    das bild der selbstlos, sich aufopfernden frau-------------
    geprägt aus den alten bildern,mittelalter, hospize und damals in der regel die klosterschwestern.

    es hat eine lange "tradition".

  2. Inaktiver User

    AW: Richtig lieben lernen?

    Zitat Zitat von Valeriana Beitrag anzeigen
    Dieses hier genannte "Helfersyndrom" gefällt mir nicht ganz, es scheint so als wäre das ein kranker Zustand, das ist er nicht, er ist einfach nur sozial und mitfühlend.
    Leider habe ich bloß das Gefühl, das solche soziale Kompetenzen vor allem von Frauen verlangt werden, wenn ein Mann also nicht mithalten kann und abhaut, wird in der Regel, viel mehr Verständnis und Mitgefühl gezeigt, wohingegen bei Frauen eine solche Unfähigkeit viel nachtragender gewertet wird.
    Ich bin darauf gekommen,weil man mir oft zu viel Gutmütigkeit zuspricht. Irgendwie bin ich auch gerne für andere Menschen da und renne bei Problemen nicht so schnell davon, aber ich suche sie mir auch nicht aus.

    Manchmal im Leben gerät man an seine Grenzen, wenn z. B. Menschen, die man wirklich gerne hat, im Grunde nur noch nehmen, aber nichts mehr geben (können). Das Gefühl ist immer noch da, und dann kommen die warnenden Stimmen: Was tust Du da? Denkst Du auch an Dich? Hast Du ein Helfersyndrom?

    Anima

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