Liebe Community,
ich habe schon länger in diesem Forum mitgelesen und mich nun dazu entschlossen, auch einmal selbst etwas zu schreiben. Mein Problem ist, dass ich keine Nähe zulassen kann und es mir sehr schwerfällt, jemanden an mich heranzulassen. Ich denke, dass ich schon immer eher schüchtern und zurückhaltend war und dass die Situation in meiner Familie letztendlich auch mit dazu beigetragen hat. Seit über zehn Jahren gab es sehr viele Probleme (Trennung meiner Eltern, sehr schwierige Beziehung zum Vater etc). In all den Jahren habe ich gelernt, mich selbst völlig zurückzunehmen, meine Bedürfnisse hintenanzustellen und zu funktionieren wie ein Roboter und Gefühle zu verdrängen und wegzuschieben. Ich habe ein perfektes Studium absolviert mich nebenbei um meine Familie gekümmert und ich selbst bin dabei irgendwie auf der Strecke geblieben.
Und nun, nachdem sich die Situation Gott sei Dank gebessert hat und ich zum ersten Mal seit langem wieder über mich und mein eigenes Leben nachdenke, empfinde ich nichts als Leere. Ich habe seit Jahren keinen Partner und weiß auch nicht, wie ich das ändern kann. Ich habe Angst davor, mich anderen Menschen zu öffnen und zu erzählen, wie es wirklich in mir aussieht hinter der gut funktionierenden Fassade. Während der ganzen Jahre habe ich mehrfach Therapien gemacht, um mit der Belastung besser umgehen zu können, aber wirklich geholfen hat es nicht.
Ich habe ein paar gute Freundinnen, denen ich ab und zu Bruchstücke erzähle, aber die meiste Zeit reden wir über ihre eigenen Probleme. Ich fühle mich oft minderwertig und ausgeschlossen, wenn ich unter Leuten bin. In den letzten Jahren habe ich ein paarmal sehr negative Erfahrungen gemacht mit Männern und aufgrund der Tatsache, dass es mir sowieso meistens nicht gut ging, wollte ich keine weiteren Rückschläge mehr und habe mich bewusst oder unbewusst dagegen entschieden, noch weitere Versuche in Bezug auf Kennenlernen etc in Angriff zu nehmen. Ich habe das Gefühl, dass mir jeder gleich ansieht, dass mit mir etwas nicht stimmt, dass ich unsicher bin, nicht selbstbewusst und voller Zweifel. Ich wirke oft abwesend, abweisend und desinteressiert unter Leuten und wenn ich das Gefühl habe, jemand könnte sich eventuell für mich interessieren, zeige ich erstrecht Desinteresse, weil ich nicht mehr verletzt werden will.
Ich habe eigentlich noch nie wirklich jemandem erzählt, wie ich mich fühle. Ich komme mir vor wie ein Schauspieler, der seine Rolle perfekt spielt. Meine Familie wollte ich nicht belasten und vor anderen habe ich mich immer geschämt. Ich habe den inneren Drang, auf andere bloß nicht schwach und verletzlich zu wirken, sondern möglichst „normal“ zu erscheinen.
Nun ist es so weit gekommen, dass ich gar nicht mehr weiß, wie es ist, sich zu öffnen und dass dies ja auch die Chance birgt, jemandem näher zu kommen, egal ob in einer Freundschaft oder in einer Beziehung. Ich habe eine Scheu vor Menschen entwickelt und am liebsten bin ich alleine zu Hause und lese oder sehe fern, was mich dann wiederum erschreckt. Dass das die Wahrscheinlichkeit jemanden kennenzulernen nicht gerade fördert und mich auf Dauer nur noch einsamer macht, weiß ich vom Kopf her, aber meine Angst vor Ablehnung ist einfach zu groß.
Wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, ist meine Antwort automatisch immer „gut“, ohne dass ich wirklich darüber nachdenke. Ich traue mich auch nie, vor anderen meine Meinung zu vertreten oder laut zu werden. Ich scheue jede Konfrontation und lasse mir so vieles gefallen, wo andere längst ihre Grenzen aufzeigen würden.
Ich fühle mich nur noch leer und einsam. Als hätte ich irgendwie und irgendwann den Anschluss unwiederbringlich verpasst. Ich habe mich so an diese innere Isolation gewöhnt, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, wie es anders sein könnte. Die Sonne scheint. Es ist Sommer. Ich bin noch jung und sollte ein ganz anderes Leben führen. Aber ich glaube, die ganzen letzten Jahre haben meine ganze Energie genommen. Und das was mir in meiner Familie vorgelebt wurde, resultiert wohl in meiner eigenen Lethargie und Einsamkeit.
Ich würde so gerne etwas verändern, aber ich habe keine Ahnung, wo ich anfangen soll!
Wie kann ich lernen, Menschen wieder zu vertrauen? Wie kann ich lernen, mich zu öffnen und andere an mich heranzulassen und sie an meinem Leben, meinen Gedanken und meinen Ängsten teilhaben zu lassen?
Über Ratschläge würde ich mich sehr freuen.
Elaya
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Ergebnis 1 bis 10 von 44
Thema: Ich kann mich nicht öffnen
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26.07.2009, 14:58
Ich kann mich nicht öffnen
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26.07.2009, 15:48
AW: Ich kann mich nicht öffnen
liebe elaya,
erstmal
wie alt bist du denn? lebst du in einer stadt oder eher ländlich, sprich: ist rund um dich viel los oder eher nicht?
fühlst du dich wohl dort, wo du lebst, bzw: lebstdu dort, wo du dich wohlfühlst? arbeit?
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26.07.2009, 18:46
AW: Ich kann mich nicht öffnen
Spontan kommt mir die Idee, dass dich vielleicht eine Gruppentherapie weiterbringen könnte. Du schreibst, du hast schon Therapien gemacht, ich vermute mal, das war Einzeltherapie?
Eine Gruppe hätte den Vorteil, dass du andere Menschen in ihrem Fühlen und Denken kennenlernst, dass du dann merkst, dass du mit manchen Problemen nicht allein dastehst, weil andere sie teilweise auch haben und dass du mit deinen Schwierigkeiten dort von anderen Menschen angenommen wirst.
Du könntest dort lernen, dich in einem geschützten Rahmen zu öffnen.
Außerdem lernst du dort Leute kennen, mit denen du auch außerhalb der Gruppentherapie Kontakt haben kannst.
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27.07.2009, 18:31
AW: Ich kann mich nicht öffnen
Hallo Lizzie und EinzigARTig,
vielen Dank für Eure Antworten.
Ich bin 29 und lebe zwar in der Stadt, jedoch nicht direkt im Zentrum, sondern etwas außerhalb am Stadtrand, so dass die Gegend eher ruhiger ist und außer ein paar Restaurants auch nicht wirktlich etwas los ist. Um direkt in die Innenstadt zu gelangen, braucht man mit dem Auto ca. 10 Minuten.
In meiner Wohnung fühle ich mich sehr wohl. Ich könnte mir momentan auch gar nicht vorstellen, woanders wohnen zu wollen. Ich habe alles (Läden, Bäcker, etc) direkt vor der Tür und bin trotzdem mit dem Auto schnell im Zentrum, aber eben nicht zu Fuß, was das Ausgehen in der Stadt sicher hin und wieder auch erschwert, wenn man sich nach der Arbeit noch aufraffen muss, extra nochmal loszufahren.
Meine Arbeit mache ich grundsätzlich gerne. Sicher gibt es immer mal wieder etwas, was mich nervt oder stört, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden und möchte auch nicht wechseln. Ich denke, dass ich ziemlich perfektionisitisch bin in Bezug auf mein Studium und meine Arbeit, vielleicht auch deshalb, weil im privaten Bereich nur Chaos herrscht.
Über den Vorschlag mit der Gruppentherapie habe ich nachgedacht, jedoch möchte ich eigentlich keine weiteren Therapien mehr machen. In den ganzen letzten Jahren habe ich so viele (Einzel)Therapien gemacht und es hat sich letztendlich nicht wirklich etwas verändert dadurch. Im Grunde genommen ist es so, dass ich einfach an dem Punkt angelangt bin zu sagen, dass es noch eine andere Möglichkeit geben muss, mit meinem Leben besser klarzukommen und ich auch nicht mehr von vorne anfangen möchte, jemandem zum 1000. Mal meine Geschichte zu erzählen. Ich denke, die Erfahrung, dass es anderen möglicherweise ähnlich geht, würde mir sicher schon guttun, aber vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, lernen zu können, sich außerhalb einer Therapie im "normalen" Umfeld zu öffnen???
Ich glaube, mein größtes Problem ist mein mangelndes Selbstverwertgefühl, weil meine Familie immer mit eigenen Problemen beschäftigt war, und ich immer die Starke sein musste, ich gelernt habe, keinerlei Risiko einzugehen, nicht über meine Gefühle und Gedanken zu sprechen und alles in mich hineinzufressen. Ich war, seit ich mich erinnern kann, auf mich alleine gestellt, habe meine Eltern so gut wie nie um Hilfe gebeten und auch alles irgendwie ganz gut hingekriegt, was das Berufliche angeht. Aber die privaten, zwischenmenschlichen Beziehungen und Emotionen sind dabei irgendwie auf der Strecke geblieben, so dass ich mich oft unverstanden und einfach andersartig im Vergleich zu meinem Umfeld fühle.
Ich kann nicht gut aus mir herauskommen und wirke immer eher ruhig, nachdenklich und bedacht. Besonders bei einem Mann, der mir gefällt, denke ich automatisch, dass er mich sowieso nicht mögen würde und bin dann sehr zurückhaltend. Nur bei Leuten, von denen ich weiß, dass sie mich wirklich mögen, kann ich auch mal ausgelassener sein. Trotzdem ist es so, dass eigentlich fast immer die anderen reden und von sich erzählen und ich die gute Zuhörerin bin, die Ratschläge erteilt, so wie es auch in meinem Elternhaus über Jahre abgelaufen ist. Ich weiß einfach nicht, wie ich aus dem Kreislauf ausbrechen kann.
Lieben Dank fürs Lesen
Elaya
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27.07.2009, 18:50
AW: Ich kann mich nicht öffnen
Hallo elaya,
das kann ich nachvollziehen, weil nach dem 1000.Mal meistens relativ banale Ratschläge kommen. Mir ist es jedenfalls so ergangen.
Ich war selbst bis zum ca. 30 Lebensjahr sehr introvertiert, oder habe es erstmal so benannt, weil ich mir nicht sicher war, ob diese Innen-Ausrichtung bloss eine Schutzhaltung darstellte.
Inzwischen würde ich sagen: es war beides.
Jedenfalls muss deine "Schüchternheit" kein Dauerzustand bleiben.
Ich habe mich damals nach und nach ins kalte Wasser geworfen und auf Affairen eingelassen, um meine emotionale Verhärtung aufzulösen.
Das hat auf jeden Fall geklappt.
Wie gesagt, es waren keine auf Dauer angelegten Beziehungen, in denen alles funktionierte, sondern schräge Sachen, die in mir Wut, Trauer, Begeisterung, Frust auslösten.
Ich hoffe, diese Darstellung entsetzt dich nicht. Sie ist auf jeden Fall offen und ehrlich und gut gemeint.
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28.07.2009, 10:56
AW: Ich kann mich nicht öffnen
Hallo Schnarchstop,
danke für Deine Antwort.
Deinen Vorschlag finde ich einen interessanten Gedanken. Könntest Du, wenn Du magst, ein bisschen genauer erzählen, inwiefern sich das Einlassen auf Affairen positiv auf Deine Schüchternheit ausgewirkt hat?
Wie hast Du es überhaupt geschafft, auf Männer zuzugehen, auch wenn es nur Affairen wurden?
Wo und wie hast Du diese Männer kennengelernt? Hat es Dich nicht noch mehr verletzt, wenn Du gemerkt hast, dass diese Männer nichts Ernstes suchen?
Wie fühlst Du Dich heute bzw. wann kam der Punkt, an dem Du gemerkt hast, dass sich Deine Verhaltensmuster geändert haben?
Hoffe, das waren nicht zu viele Fragen?
Ich wüßte momentan gar nicht, wo ich Männer kennenlernen soll. Meine Freundinnen sind mehr oder weniger alle seit Jahren fest liiert, so dass ich mit ihnen nicht oft ausgehe, sondern wir uns eher zu Hause treffen oder ins Kino gehen. Meine männlichen Kollegen kenne ich schon alle, sie sind auch meistens um einiges älter und bereits verheiratet. Beim Sport habe ich ein paar nette Frauen kennengelernt, mit denen ich mich ab und an zum Laufen verabrede, aber Männer, die mich interessiert hätten, waren auch da nicht dabei.
Lieben Gruß,
Elaya
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28.07.2009, 11:51
AW: Ich kann mich nicht öffnen
Ist schon so lange her, aber vielleicht schaff ich das noch.
Ich weiss noch, dass sich grosse Erleichterung und Erheiterung in mir breit machte, als ich merkte, dass körperliche Nähe nicht weh tut. Da kam einfach ein Student zu mir und sagte, "es hätte ihn doch erregt, als er mich tröstete"
und wir hatten dann ein bisschen Petting (so sagte man damals). Witzig war, dass er hinterher meinte, dass er natürlich für mein Kind sorgen würde, falls ich schwanger würde ... was natürlich biologisch unmöglich war. Da bekam ich schonmal das Gefühl, dass Männer Sachen sagen, die hundertprozentig überflüssig sind.
und das der Anfang eines unverkrampfteren Umgangs mit meinen Mitmenschen.
Habe Männer und Frauen bei Veranstaltungen aller Art kennengelernt. Zum Beispiel bei einer Gruppenführung "Leben und Wohnen im Gewächshaus" (ist kein Witz). Da hat mich ein junger Mann zu einem Kakao eingeladen. Das war ungewöhnlich und deshalb hab ich's bis heute nicht vergessen.Wie hast Du es überhaupt geschafft, auf Männer zuzugehen, auch wenn es nur Affairen wurden?
Wo und wie hast Du diese Männer kennengelernt? Hat es Dich nicht noch mehr verletzt, wenn Du gemerkt hast, dass diese Männer nichts Ernstes suchen?
Man kann bei Gruppenreisen und sonstigen Veranstaltungen leicht Menschen kennenlernen.
Ich wurde nicht verletzt, da ich selbst nichts Ernstes suchte. Warum soll man sich denn gleich fürs Leben binden ?
Heute habe ich das Gefühl, vom Leben mehrmals um die eigene Achse gedreht worden zu sein. Was früher wichtig war ist heute sehr weit weg, was früher belastend war ist ebenfalls sehr weit weg.Wie fühlst Du Dich heute bzw. wann kam der Punkt, an dem Du gemerkt hast, dass sich Deine Verhaltensmuster geändert haben?
Inzwischen lebe ich in einer Beziehung, in der Nähe und Distanz passen. Dafür findet man allerdings nur wenige Menschen.
Aber ich müsste wohl noch 200 Jahre alt werden, um wirklich bei meiner Mitte anzukommen.
Die Verhaltensmuster und Fühlmuster haben sich im Laufe der Jahre ständig verändert. Wo eine Türe aufgegangen ist wurde eine andere Türe zugemacht oder vergessen. Man kann ja nicht überall zugleich sein.
Ich habe allerdings kein Kontrollbedürfnis. Das hat es mir wohl etwas erleichtert, durch das Chaos der ersten Jahre mit positivem Denken herauszukommen.
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28.07.2009, 22:14
AW: Ich kann mich nicht öffnen
Hallo Schnarchstop,
Danke, dass Du das alles so genau beschrieben hast.
Ich denke auch manchmal, ich müsste mich komplett drehen in allen meinen Verhaltensweisen und Ansichten, damit diese ganzen alten Denkmuster mal aus meinem Kopf verschwinden.
Ich habe früher immer gedacht, dass wenn ich erstmal 30 bin, mein Leben sicher in anderen Bahnen verlaufen wird und ich kann mir einfach nicht erklären, wie es dazu kam, dass alles noch genauso kompliziert ist wie vor 10 oder 15 Jahren. Ich weiß einfach nicht, wo ich hingehöre. Zu meiner Herkunftsfamilie in meinem Alter nicht mehr wirklich und sonst habe ich ja niemanden, mit dem ich eine Zukunft planen könnte. Bei meinen Freundinnen sehe ich, dass sie irgenwie gefestigt sind, auch wenn sie immer mal wieder Probleme mit dem Partner, der Familie oder was auch immer haben, aber sie stellen nicht ihr gesamtes Lebensbild und ihre Person so in Frage wie ich.
Vielleicht muss ich mir jeden Tag vornehmen, fremde Leute anzusprechen, anzulachen etc, damit ich merke, dass es nicht wehtut, mit anderen in Kontakt zu treten. Ich denke einfach unheimlich viel über mich selbst und über mein Verhalten nach, das würde ich gerne abstellen können und zur Abwechslung einfach mal das Leben geniessen!
Kannst Du erklären, warum Du Dich im Laufe der Zeit so verändert hast in Deinem zurückhaltenden Verhalten, abgesehen von den Affairen, die Du eingegangen bist?
Danke nochmal!
Elaya
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29.07.2009, 13:19
AW: Ich kann mich nicht öffnen
Liebe Elaya,
du sprichst mir aus der Seele. Ich bin in einer sehr ähnlichen Situation. Ich habe zwar nicht das Problem Männer kennen zu lernen oder Nähe zuzulassen, aber ich kann mich nicht öffnen. Innerlich habe ich so viel Gefühl, aber äußerlich habe ich mir eine "Maske" aufgebaut, die ruhig und gelassen wirkt. Andere Menschen sehen in mir immer nur den fröhlichen Sonnenschein, weil ich immer ein Lächeln auf den Lippen habe.
Ich habe mich immer gewundert, dass andere Menschen es nicht merken, wenn sie mich verletzten und jetzt musste ich erkennen, dass es an mir liegt. Ich zeige keine Reaktion (doch ich lächel), d.h. die anderen können gar nicht merken, dass sie mich gerade verletzt haben.
Auch ich möchte aus dieser Zwickmühle rauskommen, aber ich weiß absolut nicht wie
Ich möchte nicht immer nach außen stark wirken und innerlich schwach sein. Ich möchte meine Verletzlichkeit auch mal zeigen können.
Der Tipp mit der "Affäre" wirkt bei mir nicht
Ich habe Anfang Mai einen Mann kennen gelernt und wir haben ziemlich schnell vereinbart, dass wir beide keine Beziehung wollen und uns nur zum poppen
treffen. Aber natürlich habe ich mich verknallt
Und weiß nun nicht, wie ich da rauskommen soll. Ich müsste mich dazu öffnen, aber das fällt mir so schwer...
Liebe Elaya, in welcher Stadt wohnst du denn? Magst du das sagen? Kannst mir ja sonst auch eine PN schreiben. Vielleicht können wir uns gegenseitig unterstützen
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29.07.2009, 13:31
AW: Ich kann mich nicht öffnen
Dafür muss du wohl das Ansehen, dass du geniesst, aufs Spiel setzen.
Wahrscheinlich bekommst du viele Sympathien, so wie du momentan nach aussen bist.
Der Tipp mit der "Affäre" wirkt bei mir nicht
Ich habe Anfang Mai einen Mann kennen gelernt und wir haben ziemlich schnell vereinbart, dass wir beide keine Beziehung wollen und uns nur zum poppen
treffen. Aber natürlich habe ich mich verknallt
Und weiß nun nicht, wie ich da rauskommen soll. Ich müsste mich dazu öffnen, aber das fällt mir so schwer...
In meinen Augen ist eine Affaire keine Beziehung mit geordneten Verhältnissen, sondern eher etwas Loses, aber durchaus Intensives.
Und genau darin liegt die Chance, dass man z.B. wütend werden kann.


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