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    AW: Energiefresser, wie sich davor schützen

    hallo!

    am freitag habe ich meinen zweiten termin bei der therapie. ich wollte die tatsache umgehen, dass ich, wenn ich erstmal wieder zu hause bin, keinen neuen termin mehr mache. und jetzt überlege ich, ob ich ihn nicht absage

    irgendwie ging's ja zunächst mal darum, dass wir ja nicht genug kohle haben. und dann wollte ich einen besserbezahlten job. und sie natürlich: klar, bei den ausbildungen ist es ja auch schade, wenn ich bloß als aushilfe arbeite. letztenendes hat sie mir ein paar möglichkeiten aufgezeigt, was ich noch tun könnte. und sie hat mir bewusst gemacht, dass woanders auch nur mit wasser gekocht wird (was mit theoretisch mittlerweile auch klar ist) und was ich in meinem leben bisher so gemacht habe. vieles wird ja oft einfach vergessen und so.

    innerhalb meines jetzigen betriebs gibt's ja auch noch möglichkeiten, sich nach oben zu arbeiten. und den mann, der mehrere filialen betreut, den würde ich ja dann auch kennen. dem habe ich zweimal die pfote geschüttelt. aber mutig geworden, weil meine anderen aushilfskollegen auch auf seiner liste bei wkw drauf sind, hatte ich ihm über wkw eine nachricht nachträglich zum geburtstag geschickt. naja, eine antwort habe ich nicht bekommen: so viel zum thema - den kennen sie ja. na, ich weiß nicht so genau. und von wegen ich sei ja nicht allein. die leute würden mir ja auch helfen. da hatte ich halt leider viele andere erfahrungen. in meinem jetzigen betrieb mag das vielleicht sogar stimmen, aber dazu muss ich ja auch eine enstprechende persönlichkeit erstmal haben, die selbstbewusst auftritt und vor allen dingen auch nicht so viele schusselfehler macht, den durchblick hat und die nerven behält...

    der erste schritt wäre eben mal so einen lebenslauf zu schreiben, um sich selbst auch sortiert zu kriegen. bewerbungsfoto, anschreiben entwerfen. ich habe am schluss mein ziel da stehen gehabt, dass ich spätestens in einem jahr eine besser bezahlte stellung haben möchte. jetzt kriege ich panik, weil ich mich wohl gleich schon mal bewerben soll. dabei frage ich mich, was mir das jetzt bringt. es ist wohl so, dass niemand richtig versteht, warum ich es in der berufspraxis nicht bringe. ich möchte mich jetzt nicht im mitleid suhlen. aber es sind halt tatsachen. und ich möchte ja etwas tun, damit das besser wird.

    das problem ist der gedanke, in irgendeinem betrieblichen gefüge zu landen, wo man dann festhängt. vielleicht werde ich wieder jeden tag gepiesackt und veräppelt. die vorstellung graust mich. außerdem habe ich ja noch das energieproblem. jeden tag diesen stress aushalten.

    ich werde ihr das wohl mal erklären am freitag anstatt jetzt panisch wieder abzusagen. letztenendes aber werde ich meinen krempel wohl alleine ordnen müssen. irgendwie wird's wohl schon gehen.

    vielleicht sollte ich psychologe werden. die hat's schön gemütlich da. und kriegt gar nicht so viel mit, was rumdum so abgeht. wie sie sich gegenseitig das leben schwer machen auf der arbeit und welch einem mordsstress man ausgesetzt ist...

    liebe grüße


    SweetTiger

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    AW: Energiefresser, wie sich davor schützen

    @ SweetTiger

    Ich hab gestern einen sehr interessanten Artikel zum Thema 'Energiefresser' gelesen: Artikel - GIB MIR DEINE ENERGIE

    Dort werden sowohl mögliche Ursachen genannt als auch Vorschläge gemacht, wie man damit besser umgehen kann.

  3. Inaktiver User

    AW: Energiefresser, wie sich davor schützen

    @sweettiger
    ...hallo, hörst du zu?

    Lies mal deinen eigenen Text nochmal durch! Hier ist er :

    hallo!
    ich gehöre selber zu den sogenannten energievampiren. ich belatschere gerne andere mit meinen problemen. das grundproblem ist, dass ich viele ungelöste probleme mit mir rumschleppe. ich bin unfähig, meine probleme zu lösen. andere können einem da auch nur bedingt helfen oder ratschläge erteilen. ich bin einfach nicht wirklich fähig mein leben in den griff zu kriegen. das hauptproblem ist eigentlich auch, dass mir die energie fehlt. wenn ich morgens aufstehe, frage ich mich, wie ich einen normalen tag bewältigen könnte so mit vollzeitjob, hobbies, freunden, partner, haushalt etc. ich bin auch extrem langsam beim arbeiten und brauche viele pausen.
    ich ziehe tätigkeiten oft auch aus jahrelanger gewohnheiten so lange raus, mit vielen pausen zwischendrin, weil ich kein soziales netzwerk habe, wo man sich mal trifft (wie sollte ich das zeit- und energiemäßig auch hinkriegen?) oder etwas am wochenende unternehmen - kommt ganz selten mal vor.
    und so ist es dann, dass ich auch den ganzen tag über meine ganzen probleme nachdenke. aber eine richtige lösung erhalte ich nicht. die probleme häufen sich halt auch, weil problem 1 noch nicht gelöst ist, wenn problem 2, 3 und 4 etc. auftauchen. ich finde das alles sehr belastend. obwohl ich nur einen minijob habe, keine kinder, keinen hund etc.
    ich versuche z. b. schon seit ein paar monaten mit dem sportprogramm mit selber auch klar zu kriegen, dass ich die gymnastik schaffen kann. ich denke so oft vorher: oh gott. ich schaff' das bestimmt nicht. und dann geht es meist besser als ich es gedacht habe. obwohl ich sicher im vergleich zu anderen energiemäßig schlechter abschneide. naja, trotzdem freue ich mich drüber, dass ich es schon so lange geschafft habe. immer wieder. aber der lernprozess ist langwierig. bis das mal richtig sitzt, dass man vielleicht mehr energie hat, als man immer so denkt.
    ich könnte jetzt noch viel erzählen....
    ich bin leider für andere überhaupt keine hilfe, da ich so sehr mit meinen eigenen problemen zu tun habe. allerdings war das bei mir immer schon so. ich habe mir immer schon gedanken gemacht, was wohl wird, wenn meine eltern mal pflegebedürftig werden und meine hilfe brauchen. ich weiß nicht, wie ich die energie dafür aufbringen könnte. sicherlich ist meine einstellung, sich eben zu viele gedanken über dinge zu machen, die vielleicht irgendwann mal eintreten, sehr energiefressend. ich habe irgendwo mal gelesen, dass, wenn man sich eine belastende situation aus der vergangenheit wieder vor augen führt und diese schlechten gefühle wieder hat, dann ist es ja quasi so, als wenn man diese situation noch einmal durchlebt. das frisst dann natürlich wieder energie.
    ich surfe auch sehr oft im netz, lese etliches, mir qualmt der schädel - und ich weiß dann nachher trotzdem keine wirklich lösung meines problems.
    ich habe ziemlich viele sachen aus der vergangenheit, die immer noch an mir hängen. da ich meist den ganzen tag zu hause sitze, ein tag wie der andere, kein soziales netz etc. ich habe mich nicht wirklich viel weiterentwickelt. das frisst sicherlich auch alles viel energie.
    ich mache mir viele gedanken um gesunde ernährung, weil ich hoffe, durch eine gesündere ernährung mehr energie zu erhalten. wirklich weiter bin ich auch in diesem punkt nicht.
    ich bin auch ein extrem mitfühlender mensch. ich erinnere mich an eine beerdigung, wo ich den abgelebten kaum gekannt habe. aber als ich gesehen habe, wie die angehörigen gelitten haben, musste ich selbst weinen. ist bei mir oft so. ich beschäftige mich sehr viel mit anderen, gedanklich.
    und es ist wohl tatsächlich so, dass man, wenn es einem selbst nicht so gut geht man irgendwie aufs elend ausgerichtet ist. vielleicht unbewusst lenkt man die themen fast schon auf diese unerfreulichen sachen. oder sucht sich leute, die ebenfalls zu jammern haben. auf jeden fall sucht man leute, bei denen man sich zum 1.375. mal ausheulen kann.
    hat jemand vielleicht erfahrung damit, wieviel energie einen solche negativen gedanken kosten und wie man das abstellen kann? ich kann es ja nachvollziehen, wenn man vorübergehend nicht gut drauf ist und sehr viel energie für sich selbst braucht. aber das geht bei mir ja schon seit der pubertät - und jetzt bin ich anfang 30.
    ich verstehe, dass die alten jammernden freunde nun nicht mehr passen. es ist ein befreiendes gefühl, wenn es einem plötzlich mal gut geht. ein energetisierendes gefühl. und dann kommen die wieder, denen es immer nur schlecht geht. das gefühl möchte man nicht mehr haben. und es geht wohl auch darum, dass man den menschen wohl eh nicht helfen kann. und man merkt, dass die positiven kontakte sooo gut tun. und es ein ganz neues lebensgefühl und man staunt, wie einfach und schön das leben sein kann.
    es geht wohl auch viel um veränderungen. wenn man immer nur am jammern ist, ist man aus irgendeinem grund unfähig, an seiner situation oder an der einstellung etwas zu ändern. veränderungen sind oftmals sehr beängstigend. oft behält man lieber seine eigentlich verhassten gewohnten schlechten umstände, als ein risiko einzugehen und etwas an seinem leben zu verändern. denn: es könnte ja immer noch schlimmer kommen. oder aus mangelndem vorstellungsvermögen ist einem nicht klar, welche tollen möglichkeiten einem offen stehen und vor allem, wie man dahingelangen kann.
    der beitrag ist nun ganz schön lang geworden. hatte ich erwähnt, dass ich konzentrationsschwierigkeiten habe. möglicherweise auch auf die ständige grübelei, bei jeder gelegenheit, zurückzuführen. aber daran bin ich auch seit jahren gewöhnt. und das wird schwer, sich das abzugewöhnen.
    bin für alle tipps dankbar.
    liebe grüße
    SweetTiger
    hallo!
    ja, themir. das ist wohl so. es ging halt ganz normal, bis die witwe dann hereinkam - total fertig und natürlich geweint wie ein schlosshund - und da ging's bei mir los mit weinen - aber wie. mir war das schon richtig peinlich. ich kann mich irgendwie von den gefühlen anderer nicht so gut distanzieren, denke ich so. aber grundsätzlich ist das bei beerdigungen wohl ein wirrwarr an gefühlen, wobei auch die eigenen ängste eine große rolle spielen. sicherlich. meinereiner ist eh voll von ängsten. frisst sicher auch viel energie.
    weiß jemand, in welchem umfang ein trauma energie frisst? also ich meine sowas, wo man jahrelang gar nicht mehr zugriff drauf hatte. was nach jahren irgendwann ganz plötzlich wieder hochkommt.
    "in die kraft gehen" heißt wohl, aktiv energiequellen aufzusuchen? also ich merke schon, dass es wohl energie frisst, wenn man auf der stelle tritt, vor allem angst hat, ständig vermeiden möchte, immer im überwachungsmodus läuft, ständig rumjammert, opfer ist, da oft etwas mit einem gemacht wird, was man ja nicht möchte, weil man selbst kein ziel hat und einfach nur umhertreibt wie ein stück holz im ozean des lebens.
    ich fühle, wie mir das alles die energie abzieht. aber ich stelle es mir noch anstrengender vor, aktiv am leben teilzunehmen. kontakte zu knüpfen und zu pflegen, rückschläge einzukassieren, existenzängste (okay, die habe ich so auch), ständige angst komplett zu versagen, vielleicht wenig schlaf etc. ich versuche stück für stück weiterzukommen, aber die zeit ist irgendwie gegen mich. ich habe z. b. in den letzten jahren sehr viele sachen ausgemistet. ich bin sehr froh, dass ich diese dinge losgelassen habe. aber es dauert eben... und alte gewohnheiten weglassen bedeutet, meine zeit mit anderen dingen auszufüllen. oft tauchten eben dann genauso unnötige verhaltensweisen auf.
    liebe grüße
    SweetTiger
    hallo!
    das problem bei mir ist eben dieses chaos. ich habe sooo viele baustellen und habe richtig probleme dem therapeuten einzugrenzen, worum es bei mir geht. klar, der oder die kennt mich ja nicht und ist auf meine beschreibungen angewiesen. ich könnte jetzt sämtliche baustellen für mich mal aufschreiben und versuchen das einzugrenzen. allerdings finde ich es einfach superschwer, den knackpunkt ausfindig zu machen, um dann eine für mich passende therapie zu finden. wie stelle ich das an, den richtigen therapeuten zu finden. kaum ein therapeut verfügt über eine website, wo man sich über sein behandlungsgebiet informieren kann. man muss überall hin anrufen und dann eben am telefon erklären, worum es geht. ich habe einen termin für ein erstgespräch bei einer frau. der habe ich was von strukturproblemen erzählt, meinen alltag geregelt zu kriegen. sie fragte ob es so allgemeines strukturprobleme sind oder strukturprobleme in der persönlichkeit. dafür sei sie nicht zuständig für persönlichkeitsstörungen. da war ich dann schon wieder überfordert. woher soll ich das wissen? ich überlege, ob ich nochmal rundtelefonieren soll und den termin absage?
    ich würde schon gerne meine altlasten aufarbeiten und abhaken können, um mehr kraft zu haben für die gegenwart und die zukunft. das problem liegt jetzt also darin, den richtigen therapeuten zu finden. ich höre immer nur: dafür bin ich nicht zuständig. und was ist denn ihr problem?
    wenn ich das nur wüsste...
    liebe grüße
    SweetTiger
    hallo!
    die arbeit am inneren kind? ist das eine therapieform? könnte ein therapeut damit was anfangen?
    ich bin sicher, dass EIN problem gibt. aber welches ist jetzt primär?
    vielleicht kann die tante, bei der ich den termin habe, mir dabei weiterhelfen?
    liebe grüße
    SweetTiger

    hallo!

    am freitag habe ich meinen zweiten termin bei der therapie. ich wollte die tatsache umgehen, dass ich, wenn ich erstmal wieder zu hause bin, keinen neuen termin mehr mache. und jetzt überlege ich, ob ich ihn nicht absage

    irgendwie ging's ja zunächst mal darum, dass wir ja nicht genug kohle haben. und dann wollte ich einen besserbezahlten job. und sie natürlich: klar, bei den ausbildungen ist es ja auch schade, wenn ich bloß als aushilfe arbeite. letztenendes hat sie mir ein paar möglichkeiten aufgezeigt, was ich noch tun könnte. und sie hat mir bewusst gemacht, dass woanders auch nur mit wasser gekocht wird (was mit theoretisch mittlerweile auch klar ist) und was ich in meinem leben bisher so gemacht habe. vieles wird ja oft einfach vergessen und so.

    innerhalb meines jetzigen betriebs gibt's ja auch noch möglichkeiten, sich nach oben zu arbeiten. und den mann, der mehrere filialen betreut, den würde ich ja dann auch kennen. dem habe ich zweimal die pfote geschüttelt. aber mutig geworden, weil meine anderen aushilfskollegen auch auf seiner liste bei wkw drauf sind, hatte ich ihm über wkw eine nachricht nachträglich zum geburtstag geschickt. naja, eine antwort habe ich nicht bekommen: so viel zum thema - den kennen sie ja. na, ich weiß nicht so genau. und von wegen ich sei ja nicht allein. die leute würden mir ja auch helfen. da hatte ich halt leider viele andere erfahrungen. in meinem jetzigen betrieb mag das vielleicht sogar stimmen, aber dazu muss ich ja auch eine enstprechende persönlichkeit erstmal haben, die selbstbewusst auftritt und vor allen dingen auch nicht so viele schusselfehler macht, den durchblick hat und die nerven behält...

    der erste schritt wäre eben mal so einen lebenslauf zu schreiben, um sich selbst auch sortiert zu kriegen. bewerbungsfoto, anschreiben entwerfen. ich habe am schluss mein ziel da stehen gehabt, dass ich spätestens in einem jahr eine besser bezahlte stellung haben möchte. jetzt kriege ich panik, weil ich mich wohl gleich schon mal bewerben soll. dabei frage ich mich, was mir das jetzt bringt. es ist wohl so, dass niemand richtig versteht, warum ich es in der berufspraxis nicht bringe. ich möchte mich jetzt nicht im mitleid suhlen. aber es sind halt tatsachen. und ich möchte ja etwas tun, damit das besser wird.

    das problem ist der gedanke, in irgendeinem betrieblichen gefüge zu landen, wo man dann festhängt. vielleicht werde ich wieder jeden tag gepiesackt und veräppelt. die vorstellung graust mich. außerdem habe ich ja noch das energieproblem. jeden tag diesen stress aushalten.

    ich werde ihr das wohl mal erklären am freitag anstatt jetzt panisch wieder abzusagen. letztenendes aber werde ich meinen krempel wohl alleine ordnen müssen. irgendwie wird's wohl schon gehen.

    vielleicht sollte ich psychologe werden. die hat's schön gemütlich da. und kriegt gar nicht so viel mit, was rumdum so abgeht. wie sie sich gegenseitig das leben schwer machen auf der arbeit und welch einem mordsstress man ausgesetzt ist...

    liebe grüße


    SweetTiger


    ....und wie geht es dir jetzt?.......

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    AW: Energiefresser, wie sich davor schützen

    hallo!

    liebe soulsista
    danke für den link. hab's mir schon durchgelesen.

    ja, im grunde bin ich auf der suche nach positiven energiequellen und weiß nicht, wo ich sie finden kann. und wie ich die negativen gewohnheiten abstellen kann. ich neige schon dazu durch nörgeln und rumzetern mich zu pushen. ich dachte eher, dass die energie dann aus dem erhöhten adrenalinspiegel kommt. dass es für meine angehörigen nicht lustig ist, ist schon klar. und das tut mir auch leid. aber ich habe bisher noch keinen weg gefunden, um dagegen anzukommen. außer: nur 8 stunden die woche arbeiten zu gehen. aber das ist auch nicht wirklich die lösung.

    liebe karline
    ich hatte mir das alles schon mal beim ersten posting durchgelesen. ich nehme mal an, du willst darauf hinaus, dass ich nur am jammern bin (wo du auch recht hast). und dass diese ganzen negativen gedanken einen ja regelrecht runterziehen müssen. wenn man sich nicht dauernd damit runterzieht, hat man mehr energie für andere dinge, hab' ich recht? nun, ich suche ja nach einem weg, das zu ändern. aber damit das gelingt, müssen ja diverse faktoren zusammenspielen.

    diese negativdenke hat auch sehr viel mit gewohnheit zu tun. das heißt, ich muss mich da auf positiv regelrecht umgewöhnen.

    ich finde das mit dem arbeiten gehen ziemlich verfrüht. die thera hat gemeint, ob ich denn 8 stunden lang arbeiten gehen könne, also so vom gesundheitlichen wohl. und ich meinte nur, naja, also 8 stunden am stück stehen könnte ich wohl nicht stehen. und sie meint, dass ich das im büro ja wohl nicht brauche. ich weiß nicht, wie sie reagiert, wenn ich ihr sage, dass ich da zu wenig energie aufbringen kann - jedenfalls im moment noch. und ich glaube nicht, dass mir das weiterhilft, wenn ich im job ständig misserfolge einfahre... ich dachte, dass ich erstmal ein wenig aufgepäppelt werde bevor es losgeht. desweiteren gefällt mir der gedanke der selbstständigkeit irgendwie besser...

    primär denke ich wohl daran, dass ich mir in den letzten monaten mit meinem fitnessprogramm ein wenig was aufgebaut habe, worauf ich schon ein wenig stolz bin. dass ich mir aber sicher bin, wenn ich jeden tag wieder vollzeit malochen gehen würde, dann noch haushalt (welcher auch noch ziemlich chaotisch ist und noch viele dinge hier rumdümpeln, die mir energie abziehen) usw. das fitnessprogramm würde ich kräftemäßig wohl nicht mehr schaffen. und das letzte, was ich wollte, wäre irgendwann mit 40 wegen arthrose oder bandscheibenvorfall beim arzt dauerkunde werden.

    wenn jemand noch irgendwelche wirklich guten bücher oder webseiten kennt, wo es um energiegewinnung geht, nur her damit.

    liebe grüße


    SweetTiger

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    AW: Energiefresser, wie sich davor schützen

    Hallo SweetTiger,

    ich bin kein Fan von Lebenshilfe-Büchern. Aber ich möchte Dir die Bücher von Dr. Joseph Murphy empfehlen. Der Mann war Pastor und Psychologe und hat bereits in den 60er Jahren ein paar tolle Bücher zum positiven Denken geschrieben.

    Als ich vor gut einem Jahr eine schwere Krise hatte, habe ich mir in der Bücherei von ihm ausgeliehen: Die unendliche Quelle Ihrer Kraft. Und komplett gelesen. Danach habe ich mir sein Standardwerk Die Macht Ihres Unterbewusstseins gekauft, in dem ich jetzt sporadisch lese.

    Murphy ist umstritten und ich sehe auch durchaus kritisch, was er geschrieben hat. Aber man kann ja hinterfragend lesen und trotzdem das für sich gute rausziehen. Mir hat es jedenfalls sehr geholfen. Nicht nur in dieser speziellen Krise, sondern überhaupt. Ich neige auch zum Grübeln und zu negativen Gedankenspiralen und ich bin nun dabei zu lernen, dies zu durchbrechen - hoffe ich jedenfalls.

    LG vom Fischweib

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    AW: Energiefresser, wie sich davor schützen

    Zitat Zitat von SweetTiger Beitrag anzeigen
    ja, im grunde bin ich auf der suche nach positiven energiequellen und weiß nicht, wo ich sie finden kann. und wie ich die negativen gewohnheiten abstellen kann. ich neige schon dazu durch nörgeln und rumzetern mich zu pushen.
    Das Rumgenörgel ist oft ein Zeichen dafür, dass man mit sich und seinem Leben nicht so klar kommt. Das weiß ich selbst aus eigener Erfahrung. Und Energie bekommt man dadurch ganz sicher nicht - im Gegenteil: man verschwendet eine ganz Menge Energie in Dinge, die sich nicht ändern lassen. Oft sind es wirklich unwichtige Dinge, aber man fixiert sich darauf und kann sich da auch ganz schön reinsteigern.

    Ich lese gerade das Buch 'Lerne dich selbst zu lieben, dann liebt dich das Leben'. Durch das Buch bin ich übrigens auch auf den Artikel gekommen, den ich weiter oben verlinkt habe. Die Autorin Sabine Standenat schreibt: 'Es ist zwecklos ist, die Realität anders haben zu wollen, als sie ist. Haben Sie schon einmal versucht, einer Katze das Bellen beizubringen? Am Ende wird sie zu Ihnen aufschauen und 'Miau' sagen.' Da ist was Wahres dran, oder?

    Zitat Zitat von SweetTiger Beitrag anzeigen
    ich nehme mal an, du willst darauf hinaus, dass ich nur am jammern bin (wo du auch recht hast). und dass diese ganzen negativen gedanken einen ja regelrecht runterziehen müssen. wenn man sich nicht dauernd damit runterzieht, hat man mehr energie für andere dinge, hab' ich recht? nun, ich suche ja nach einem weg, das zu ändern. aber damit das gelingt, müssen ja diverse faktoren zusammenspielen.

    diese negativdenke hat auch sehr viel mit gewohnheit zu tun. das heißt, ich muss mich da auf positiv regelrecht umgewöhnen.
    Ein Weg das zu ändern ist: tu was für dich. Mach Dinge, die dir Spaß machen, die du wirklich tun WILLST. Nur für dich! Treff dich mit Freunden oder geh spazieren oder ein Eis essen oder kauf dir 'ne schöne Pflanze. Alles Kleinigkeiten, aber sie machen das Leben schöner.

    Zitat Zitat von SweetTiger Beitrag anzeigen
    primär denke ich wohl daran, dass ich mir in den letzten monaten mit meinem fitnessprogramm ein wenig was aufgebaut habe, worauf ich schon ein wenig stolz bin.
    Dass du Sport machst ist doch super und da kannst du auch wirklich stolz drauf sein! Ich versuch zur Zeit auch regelmäßig Sport zu machen und merke, dass es mir und meinem Körper gut tut.

    Zitat Zitat von SweetTiger Beitrag anzeigen
    dass ich mir aber sicher bin, wenn ich jeden tag wieder vollzeit malochen gehen würde, dann noch haushalt (welcher auch noch ziemlich chaotisch ist und noch viele dinge hier rumdümpeln, die mir energie abziehen) usw. das fitnessprogramm würde ich kräftemäßig wohl nicht mehr schaffen. und das letzte, was ich wollte, wäre irgendwann mit 40 wegen arthrose oder bandscheibenvorfall beim arzt dauerkunde werden.
    Wieso machst du dir so viele Gedanken über ungelegte Eier? Auch damit verschwendest du viel Energie.

    Zitat Zitat von SweetTiger Beitrag anzeigen
    wenn jemand noch irgendwelche wirklich guten bücher oder webseiten kennt, wo es um energiegewinnung geht, nur her damit.
    Empfehlen kann ich dir 'Die Glücksformel' von Stefan Klein. Klein ist der Auffassung, dass man Glück lernen kann. Man muss nur sein Gehirn entsprechend trainieren. Das Buch enthält viel Wissenschaftliches, ist aber sehr interessant und verständlich geschrieben. Mir hat es sehr geholfen.

    Und auch das Buch, dass ich oben schon erwähnt habe (Lerne dich selbst zu lieben, dann liebt dich das Leben) kann ich sehr empfehlen - auch wenn ich es noch nicht ganz zu Ende gelesen habe.

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    AW: Energiefresser, wie sich davor schützen

    Zitat Zitat von SweetTiger Beitrag anzeigen

    und jetzt überlege ich, ob ich ihn nicht absage


    ich werde ihr das wohl mal erklären am freitag anstatt jetzt panisch wieder abzusagen.

    ... schön, dass Du auch den nächsten Termin wahrnehmen wirst ... !!




    Zitat Zitat von SweetTiger Beitrag anzeigen

    ja, im grunde bin ich auf der suche nach positiven energiequellen und weiß nicht, wo ich sie finden kann.
    ... Du kannst sie in Dir selbst finden - auch, wenn Du vielleicht etwas "buddeln" , erstmal überlegen müßtest ...



    ->->->

    (z.B.)

    ... worauf hast Du so richtig Lust ?
    ... was würdest Du wirklichwirklichwirklich gerne beruflich tun ?
    ... bei welchem Thema leuchten Deine Augen und Du spürst Dein Herz schneller schlagen ?
    ... an welchen Ort wolltest Du schon "immer" reisen ?
    ... welches Buch wolltest Du schon "immer" lesen ?
    ... welchen Wunsch wolltest Du Dir schon "immer" erfüllen ?
    ... was wolltest Du schon "immer" mal in Deinem Leben an Neuem ausprobieren ?

    usw. usw. ...





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    AW: Energiefresser, wie sich davor schützen

    Zitat Zitat von themir Beitrag anzeigen

    usw. usw. ...



    ... wo liegen Deine Talente ? ...

    ... was kannst Du besonders gut (jede/r kann iiiirgendetwas besonders gut !!) ? ...


    usw. usw. ...










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    AW: Energiefresser, wie sich davor schützen

    hallo!

    ich danke euch, dass ihr euch mein gejammer angehört habt. aber die angst vor einer therapie ist eben nicht unerheblich gewesen. daher habe ich es wohl auch so lange rausgeschoben und immer versucht, selber rumzudoktern. wirklich weit bin ich bis jetzt nicht gekommen.

    bin froh, dass ich heute dort war. es wird eine langzeit-therapie werden, da meine probleme nicht ganz so einfach zu beheben sind. aber ich freue mich, dass ich nun hilfe habe und hoffe natürlich, dass es mir bald besser gehen wird - und auch meinen mitmenschen damit

    ja, das wird wohl eine spannende reise zu mir selbst werden. denn wo ich schon immer mal hinwollte, was ich schon immer mal lesen wollte - das sind so sachen, auf die eigentlich keine antwort weiß

    aber das kommt bestimmt endlich

    von bewerbungen schreiben war heute nix mehr zu hören und der nächsten stunde sehe ich viiieel gelassener entgegen.

    liebe grüße


    SweetTiger

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    AW: Energiefresser, wie sich davor schützen

    Zitat Zitat von SweetTiger Beitrag anzeigen

    ja, das wird wohl eine spannende reise zu mir selbst werden. denn wo ich schon immer mal hinwollte, was ich schon immer mal lesen wollte - das sind so sachen, auf die eigentlich keine antwort weiß
    ... dann könntest Du Dich ja am Wochenende mit einem Block hinsetzen und ein paar Gedanken dazu auf´s Papier bringen ...



    von bewerbungen schreiben war heute nix mehr zu hören
    ...die Bewerbungen schreibst Du ja FÜR DICH, nicht für die Psychologin !
    ... Sie führt Dich "nur" an Deine Themen heran ... .




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