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    glücklich- und das macht mir angst

    Hallo ihr Lieben,

    ich komme mir ein wenig kindisch vir aber mich beschäftigt etwas seit Wochen und ich habe das Gefühl, dass mich keiner so richtig verstehen möchte.

    Ich bin frisch verliebt in einen wundervollen Mann und die Verliebtheit ird von Tag zu Tag stärker, wir erleben wundervolle Tage und ich fühlich mich so froh, ihn an meiner Seite zu haben.

    Ich habe tolle Freunde, täglich spreche ich mit ihnen, unternehme viel und habe viel Spaß, gleichzeitig nehmen sie mich ernst (bis auf diese sache) und stehen immer zu mir.

    mein neuer job ist toll, die kollegen sind sehr nett, wir unternehmen auch in der freizeit viel oder auf externen seminaren und jeder respektiert die kleinen macken des anderen, obwohl wir eigentlich im großen konkurrenzkampf stehen sollten, wenn wir kommen aus dem vertrieb...

    ich sehe hübsch aus, ich habe eine tolle wohnung und ein nettes auto...


    ......... und trotzdem habe ich angst.... ich habe angst, dass irgendwas in die brüche geht, ich schaffe es nicht die zeit mit meinem freund einfach nur zu genießen, ständig sorge ich mich, dass es zuende sein könnte.... und es gibt keine anzeichen.... vielleicht ist es auch die unsicherheit, was aus dieser frischen beziehung werden soll und die frage, was ich wirklich möchte .... oder auch nicht...

    meine groben vorstellungen vom leben in der zukunft habe ich... aber will er das auch? und was wenn nein- obwohl er ab und zu andeutet, er würde gerne ein haus kaufen, heiraten und kinder bekommen.... einen hund haben....

    das sind auch meine wünsche, wir haben so viele gleiche vorstellungen... aber was, wenn man sich schon so früh alles zurechtlegt und dann alles damit kaputtmacht?

    auch möchte ich mich nicht wirklich fallen lassen, nicht ganz jedenfalls... ich könnte ja verletzt werden...

    kann mir jemand aus dem chaos helfen?

    Liebe Grüße

    wisterialady
    Bei einem Flirt erprobt die Frau ihre Unwiderstehlichkeit. Der Mann aber sollte seine Widerstandskraft testen.

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    AW: glücklich- und das macht mir angst

    Fühlst du dich denn im Unglück mehr "zu Hause" als im Glück? Ist es Neuland für dich, dass alles läuft wie geschmiert?

    Ich habe früher immer gedacht: Wenn ich schon mal in Gedanken durchgespielt habe, was schief laufen könnte, dann wird genau das nicht mehr eintreten. Weil ja nur Unvorhergesehenes eintritt . Und hab mir damit mal ganz locker, flockig die schönen, glücklichen Momente versaut .

    Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Du hast daher in der Gegenwart exakt zwei Möglichkeiten:

    a) Du genießt das Schöne solange es anhält oder
    b) du vermiest dir die schöne Zeit schonmal mit negativen Gedanken.

    Im Fall a geht es dir wenigstens eine Zeit lang gut. Im Fall b nie. Du entscheidest, ob du a oder b favorisierst .

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    AW: glücklich- und das macht mir angst

    Liebe wisterialady

    Merkwürdig. Was glaubst du, warum du dir mit aller Macht alles schlecht redest?

    Viele Grüsse

    annapaulemax
    The aim of life is to live, and to live means to be aware, joyously, drunkenly, serenely, divinely aware (Henry Miller)

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    AW: glücklich- und das macht mir angst

    Hast Du schon mal eine Depression gehabt?
    Viele Grüße, Tanja.

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    AW: glücklich- und das macht mir angst

    Glaubst Du so viel Glück nicht zu verdienen??

    Gruß Riva
    Lieber aus der Rolle fallen
    als in eine Falle rollen

  6. Inaktiver User

    AW: glücklich- und das macht mir angst

    hallo wisteria,

    "keep calm and carry on".

    oder auch: einatmen, ausatmen - einatmen, ausatmen.

    relax. take a deep breath...

    [sorry für die blödsinnigen anmerkungen....]

    ich glaube, ich weiß was du meinst: es ist dieses gefühl von "kann das alles sein?", "meint das leben es gerade echt so gut mit mir?"

    bei mir ist das so: mir geht's total gut, und dann kommt irgendwann so diese befürchtung: "boah - irgendwann demnächst passiert was voll schlimmes - so - ein unfall, der liebste stirbt, eine schlimme krankheit, sie schmeißen mich raus..." einfach, weil ich nicht glauben kann, dass man doch "alles" haben kann: einen tollen job, eine tolle wohnung, eine tolle beziehung (entnommen aus den stadtgeschichten von armistad maupin)...

    meistens komme ich dann von selbst wieder runter und das umfassende glück wird alltäglich.

    also: ich kann deine angst glaube ich total verstehen, aber ich kann dir nicht sagen, was "dagegen" zu tun ist. ich interpretiere es für mich inzwischen als ein, hm, symbol, oder signal für die bewusstwerdung der tatsache, dass es mir gerade saugut geht - und dass ich damit einfach tierisches glück habe.

    hoffe, geholfen zu haben.

    ach so: lass dir nichts einreden in sachen depri und so - ich glaube, was du empfindest, ist was ganz normales und ein zeichen dafür, dass du nicht wie ein "zufriedener narr" vor dich hinlebst, sondern dazu in der lage bist, verschiedene dinge, stimmungen, situation mit einem gewissen feingefühl wahzunehmen und eben zu "erkennen". denn auch dir ist es im leben sicher schon mal anders gegangen. oder?

  7. Inaktiver User

    AW: glücklich- und das macht mir angst

    Zitat Zitat von beklamo Beitrag anzeigen
    Du hast daher in der Gegenwart exakt zwei Möglichkeiten:

    a) Du genießt das Schöne solange es anhält oder
    b) du vermiest dir die schöne Zeit schonmal mit negativen Gedanken.

    Im Fall a geht es dir wenigstens eine Zeit lang gut. Im Fall b nie. Du entscheidest, ob du a oder b favorisierst .
    Beklamo, ich glaub du hast c) vergessen: die selbsterfüllende Prophezeihung. Klingt furchtbar verkopft, unwahrscheinlich und sowieso nicht zutreffend - is aber trotdem so, im positiven ("Wünsche an das Universrum") wie im Negativen. Wenn du dir denkst, "das wird sowieso nix" oder "das dicke Ende kommt nach" oder ähnliches, WIRD es so kommen.

    Insofern würd ich versuchen, mich auf das Positive in Gedanken auszurichten, mich daran zu freuen, dass es passt, mir auszumalen, was das Ziel sein könnte.

  8. Inaktiver User

    AW: glücklich- und das macht mir angst

    Hallo wisterialady,

    ich halte Dich für völlig normal. Es entspricht ja unseren Erfahrungen, dass das Leben immer mal wieder auch eine Portion Sch...e bereit halten kann. Der "Kontrast", wenn gerade alles in Butter ist, ist natürlich umso heftiger.

    Jetzt wäre es in der Tat schade, wenn Du Dir die gute Zeit damit versaust, nur auf das mögliche Schlimme zu schauen, das Dich vielleicht irgendwann irgendwo auf diese oder jene Art und Weise erwischen könnte. Ich persönlich glaube, es geht um das "Trotzdem". Denn Du liest hier in allen Foren immer wieder von dem, wie andere Scheitern erlebt haben, Schicksalsschläge hinnehmen mussten, etc.. Es ist auch total normal, am Anfang einer Beziehung unsicher zu sein, selbst wenn alles blendend läuft. Aber Du weißt ja noch gar nicht, wie es ist, gemeinsam eine Krise zu bewältigen, Du weißt noch nicht vollständig, wie er zu bestimmten Dingen steht. Du bist einfach sensibel genug, diese Ambivalenz deutlich zu spüren.

    Andererseits ist es sehr schön zu wissen, dass ihr beiden dieselben Lebensvorstellungen habt. Das ist doch gut, das schon zu Anfang zu wissen, denn wenn Du hier Differenzen spüren würdest, wäre Deine Angst ja viel eher berechtigt.

    Ich kann Dir nur als jemand, die sich schon unzählige Male gehörig die Pfoten verbrannt hat, sagen: Lebe das "Trotzdem"! Das Leben ist bunt, auf "Bestellungen beim Universum" folgt auch schon mal eine saftige Rechnung, und "Think positive!" kann auch mal zur Zwangsjacke werden. Lebe bewusst, nimm das Schöne wahr und genieße es, dann hast Du die Power und den Willen, das Negative anzugehen oder es, wenn es sich nicht ändern lässt, hinzunehmen.

    Liebe Grüße von einer, die diese Haltung auch liebend gern stärker verinnerlichen würde!

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