Whoa, Mohnblume...
Kann sein - muss nicht. Ich habe das Gefühl, du interpretierst Joselies Beschreibung ihrer alten Arbeitsstelle auf eine Art, nämlichIch kann mir vorstellen deine Träume sind nicht die Erleichterung über die Veränderung.
Du wirst mit deiner Einstellung bald wieder an einem ähnlichen Punkt sein.
Das sei dir unbenommen. Ich lese das für mich übrigens überhaupt nicht, aber wer weiss - vielleicht hast du da eine bessere Antenne als ich.Vielleicht lässt du einfach andere Menschen zu wenig an dich heran, zeigst ihnen zu wenig von dir, deiner echten Persönlichkeit, dem liebenswerten Menschen.
Trotzdem stört es mich, wenn du aus deiner Vermutung sofort eine Behauptung machst, nämlich die, dass Joselies "mit ihrer Einstellung bald wieder an einem ähnlichen Punkt sein wird." Hier wurde schwuppsdiwupps aus einer Annahme eine in meinen Augen ominös bedrohliche Tatsache.
Es handelt sich aber immer noch um eine Vermutung deinerseits, wollte ich mal angemerkt haben...
Viele Grüsse
annapaulemax
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08.07.2009, 10:25
AW: Zu spät erkannt was mich fertig macht?
The aim of life is to live, and to live means to be aware, joyously, drunkenly, serenely, divinely aware (Henry Miller)
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09.07.2009, 04:00
AW: Zu spät erkannt was mich fertig macht?
Kann es sein, dass die Träume daher kommen, dass du keine Freundin zum Ausquatschen hast? So mußt du es alleine verarbeiten ... nachts ...im Traum.
Kennst du andere Promovenden? Hast du Hobbys?
Gruß, Kitty
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09.07.2009, 07:59
AW: Zu spät erkannt was mich fertig macht?
Hallo annapaulemax,
nein, ich wollte hier keine Tatsachen aufzeigen!
Ich wollte eine Möglichkeit aufzeigen, über die die TE nachdenken kann - nichts weiter! Ich kenne sie nicht, daher kann ich keine Tatsachen in den Raum stellen, nur Denkansätze geben.
Wenn ich nicht Recht habe ist das auch ok, dann kann sie das einfach verwerfen.viele Grüße
Mohnblume
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09.07.2009, 08:06
AW: Zu spät erkannt was mich fertig macht?
Du könntest es auch anders sehen:
Zitat von Joselie
Dass Du gekündigt hast, zeigt eben kein Scheitern, sondern eine aktive Auseinandersetzung mit einem Problem. Ein Verharren in oder auch ein Aussitzen einer belastenden Situation würde ich viel eher als Scheitern bezeichnen.
Nun kann man natürlich einwenden, dass das einer Flucht gleichkommt. Hättest Du Dich mit den Kollegen nicht besser arrangieren können, usw....
Das aber kannst nur Du für Dich beantworten. Generell zu hinterfragen, wie Du auf Menschen zugehst und ob Du da was ändern könntest, wie Du überhaupt Beziehungen (partnerschaftliche, kollegiale und freundschaftliche) lebst, finde ich sehr gut.
Und das passiert vielleicht gerade auch in Deinen belastenden Träumen.
Ich habe letztens eine Sendung über Schlafstörungen gesehen.
Da ging es u.a. um eine Frau, die wiederkehrend den gleichen Alptraum hatte. Leider ist dieser Beitrag in o.g. Link nicht enthalten.
Der Arzt gab ihr jedenfalls den Tip, ihren Traum aufzuschreiben.
Damit war es aber nicht getan, sie sollte ein eigenes "Drehbuch" entwerfen mit einem Ende, das ihrem Traum den Schrecken nahm.
Ein Beispiel: der Traum zeigt immer eine unheimliche Situation. Eine dunkle Straße, die man allein in der Nacht entlang geht. Man fürchtet sich vor dem Unbekannten, nebulös lauert irgendwo eine Gefahr.
Das Ende wird dann im Drehbuch auf- oder umgeschrieben: Am Ende der Straße wurde plötzlich alles hell, Freunde tauchen aus dem Nichts auf und hatten eine Überraschungsparty organisiert.
Eine ganz profane Sache, aber mit großer Wirkung. Die Alpträume hörten bei der Patientin auf.
Wenn Du jetzt Dein Drehbuch umschreibst, könnte es z.B. in der Art sein, dass Du im Traum Deinem Kollegen mal so richtig die Meinung sagst. Ein reinigendes Gewitter also.
Oder Du sagst dir vielleicht, dass Du mit den Kollegen zwar nicht gut klar gekommen bist, es aber eventuell nicht nur an ihnen gelegen hat. In der Wirklichkeit wirst Du kein klärendes Gespräch mehr führen können. Aber Deinem Traum kannst Du die Wendung geben, in dem Du z.B. Dich vor versammlter Mannschaft hinstellst und eine Art Abschiedsrede hälst und zur Feier des Ausscheidens einen Umtrunk gibst.
Ich weiß nicht, ob das alles funktioniert, probieren würde ich es.
Das Loslassen muss einfach geübt werden.Moderatorin in
*Gesundheit* und *Frauengesundheit*
*Fasten* und *Welchen Nutzen haben Diäten?*
*Haushalt - Tipps und Tricks*
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09.07.2009, 10:45
AW: Zu spät erkannt was mich fertig macht?
Ja, ich kenne im Prinzip viele Leute. Das Problem ist aber, dass die allesamt einen Abstand halten "müssen". Ich kann das schwer erklären, warum es so ist... ich weiss es im Prinzip selbst nicht.
Es ist nicht so, dass ich völlig einsam bin und ich bin mir auch sicher, wenn ich jemanden aus meinem Bekanntenkreis anrufen würde, würde ich sofort jemanden finden, der z.B. heute abend etwas mit mir unternehmen will, aber im Normalfall tue ich das eben nicht...
Zu den anderen Beiträgen (danke dafür) noch ein wenig:
ich mache mir im Prinzip nur geringe Vorwürfe dafür, dass es mit den Ex-Kollegen nicht so gut geklappt hat. Ich habe mehrfach anderen von den Erlebnissen in meiner Abteilung erzählt und stets nur Kopfschütteln geerntet: "Was sind das für Leute?" war die Standard-Antwort.
Den Schuh, dass ich dort irgendetwas unglaublich falsch gemacht habe, ziehe ich mir nicht an. Aber irgendwo kommt der Gedanke ab und an hoch, dass ich es anders hätte angehen können...
Ich werde ab sofort mal anfangen meine Träume aufzuschreiben. Mal schauen ob es sich dann bessert.
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09.07.2009, 11:26


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