Hm- bei mir sind es Nervenschmerzen, Übelkeit...
Oh, dann mag mich vermutlich gerade gar keiner. Ich habe den Eindruck, immer wenn es mir nicht gut geht, sehe ich vor allem die Absätze. Ich habe wohl nicht immer richtig hingesehen.
Entschuldige, wenn ich- mein erster Gedanke war: Bei so was arbeite ich doch...
Ich versuche es gerade mit TV und musikalischer Dröhnung...hilft (noch) nicht.
Ja, es muss sich etwas ändern. Zunächst brauche ich Mut. Das ist so, als müsste ich auf eine hohe Leiter steigen (habe Höhenangst, das muss man dazu schreiben). Tief durchatmen, Stufe um Stufe....
Im Augenblick habe ich noch nicht mal den Atemrhythmus.
Du machst mir MutIch will, ich will, ich will - was ändern.
Taffi
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08.07.2009, 22:44Inaktiver User
AW: Lebenskrisen - wo beginnt die Wende?
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08.07.2009, 22:55Inaktiver User
AW: Lebenskrisen - wo beginnt die Wende?
Das kommt mir irgendwie etwas bekannt vor. Ein braves Mädchen sein...

Ich auch nicht, ich kann kaum noch schlafen. Bin todmüde, aber aufgedreht. Tagsüber zwinge ich mich so dazu, mich zu konzentrieren, dass mir der Kopf schmerzt. Ich sass erst einmal da und wusste gar nicht mehr so recht, was ich da tue. Hatte einen Ordner in der Hand und wusste nicht wozu. Ständig kommen Leute..."Frau Taffi, nur kurz...", ich könnte dann jedes Mal am Rad drehen.
Oha - das klingt nicht gut. Der Prellbock sozusagen. Ich bin Bindeglied zwischen Chef und Kollegen. Die Kollegen mag ich definitiv lieber, Chef will mich nicht. Verhält sich gerade auch wieder...naja, jedenfalls habe ich so keine Möglichkeit, ordentlich zu arbeiten. Auch mein Ex-Chef hat mir "Eier" gelegt, ich sass schon da und war den Tränen nahe, weil ich das Land nicht mehr gesehen habe.
Ich! Meine Mutter ist sehr lieb, aber sie leidet unter Einsamkeit, innerer Einsamkeit. Ein wenig habe ich gelernt, gegen die Schuldgefühle zu kämpfen. Wenn wieder eine Phase kommt, werde ich wütend. Aber es sitzt dennoch.
Deine Mutter ist krank - sie ist zuhause? Bist Du ganz alleine mit ihr.
Man liebt den Menschen ja, fühlt auch Verantwortung, aber etwas in einem selbst geht kapu
Niemand, man rutscht selbst in die Einsamkeit.
Ist das aber nicht auch schön, jemanden zu haben? Ich habe niemanden, im Augenblick kann ich mich nicht mal mehr erinnern, wann ich einmal in den Arm genommen wurde.
Das kenne ich von mir auch - ich habe schon Tage gehabt, da habe ich alle Telefone ausgeschaltet.
Du hast nicht den Faden verloren, Du hast darüber geschrieben, was Dich belastet -und das muss auch einmal sein.
TaffiGeändert von Inaktiver User (08.07.2009 um 22:57 Uhr) Grund: ..ich und Kopierfunktionen...
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08.07.2009, 23:01Inaktiver User
AW: Lebenskrisen - wo beginnt die Wende?
*Seufz* - ich denke, Du bist schon ganz schön weit
. Ich wurde heute vor dem Burnout gewarnt, ich solle auf mich aufpassen - und das sagt ein Mensch, der mich kaum kennt!
Wenige Freunde, anstelle von 20 - aber wie? Wie schafft man es, wieder Vertrauen zu fassen? Klappt das? Ehrlich, ich habe gerade vor so vielen Dingen Angst, dass auch ich ohne Mittelchen nicht mehr einschlafen kann.
Im Augenblick steht da die Erkenntnis: So geht es nicht mehr weiter, sonst brauche ich gar nicht für die Rente zu sparen.
Taffi
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08.07.2009, 23:03Inaktiver User
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08.07.2009, 23:04Inaktiver User
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08.07.2009, 23:05Inaktiver User
AW: Lebenskrisen - wo beginnt die Wende?
die wende beginnt in dem moment, wo du im kopf, im herzen, in deiner seele sagst: stop! alle maschinen stop.
da fängt es schon an
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09.07.2009, 11:24
AW: Lebenskrisen - wo beginnt die Wende?
Ich hab mal im Deutschunterricht gelernt:
Krise ist Griechisch und meint den Punkt einer Krankheit, in dem es sich entscheidet, ob der Patient stirbt oder wieder gesund wird.
Krise = Wendepunkt zum Leben oder zum Sterben (auch emotional).
So sehe ich das für mich.
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09.07.2009, 20:21Inaktiver User
AW: Lebenskrisen - wo beginnt die Wende?
Im Augenblick weiß ich noch nicht, wohin der Weg geht - manchmal ins Leben, manchmal auch nicht.
Etwas, das ich selbst spiele, spiegelt meine Stimmung gerade wieder:
YouTube - Maria Linnemann: Souvenir
Ich möchte mich mögen, ich möchte gemocht werden...empfinde aber alle anderen so viel stärker als mich selbst.
Wenn ich nach Hause komme nach einem langen Arbeitstag mit ausreichend Ärger und Überstunden, dann ist da Leere. Ich kann nicht mehr sprechen, nur mal noch etwas spielen...
Himmel, ich glaube, so tief war ich schon lange nicht mehr unten, oder überhaupt?
Taffi
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09.07.2009, 23:08Inaktiver User
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11.07.2009, 02:13
AW: Lebenskrisen - wo beginnt die Wende?
Hallo Taffi
einen besseren Überblick bekommst du möglicherweise, wenn du deine Themen 'von aussen' betrachtest.
Wann warst du das letzte Mal im Urlaub? Kannst du jetzt und gleich Urlaub nehmen?
Und dann nach ein paar Tagen Ausruhen eine Liste machen, was weg muss und was du brauchst (und wo man es finden könnte)?
Dein (anstrengender) Job als Ablenkung von einer ungeliebten privaten Situation klingt nicht sehr erfolgsversprechend, so als wolle man ein Feuer mit Whisky löschen.
lg
frangipani"I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.




- mein erster Gedanke war: Bei so was arbeite ich doch...
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