Hab ich ja. Nicht gelesen?
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Ergebnis 31 bis 40 von 57
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03.07.2009, 09:06
AW: Opfer-Mentalität - wie rauskommen?
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03.07.2009, 09:57Inaktiver User
AW: Opfer-Mentalität - wie rauskommen?
Doch, habe ich.
Und dann verstehe ich nicht, was es da noch zu besprechen gibt.
Warum du das immer noch analysieren musst.
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03.07.2009, 11:17
AW: Opfer-Mentalität - wie rauskommen?
Mit ihr analysiere ich nichts mehr. Und hier hilft es mir beim Denken.
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06.07.2009, 10:42Inaktiver User
AW: Opfer-Mentalität - wie rauskommen?
Hallo,
ich finde es wichtig, noch mal ein wenig zu differenzieren: Einer Freundin helfen zu wollen, die in Not ist, ist kein Sympton für ein Helfer-Syndrom, sondern in meinen Augen normal und Ausdruck der freundschaftlichen Verbundenheit - so lange es ausgeglichen ist.
Schwierig wird es da, wo sich eine Freundin nicht helfen lassen kann bzw. nicht will und man trotzdem das Gefühl hat (oder es sich macht), Verantwortung zu tragen. Oder hilft, wo jemand sich selbst helfen kann (die alte Frau, die man über die Straße bringt, obwohl sie eigentlich auf ihrer Straßenseite bleiben wollte
). Da gerät nämlich die Beziehung in eine Unwucht.
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06.07.2009, 12:52Inaktiver User
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06.07.2009, 15:15Inaktiver User
AW: Opfer-Mentalität - wie rauskommen?
In dem Fall hat sich die Paarung "Mensch mit Opfermentalität" und "Mensch mit Helfer-Syndrom" perfekt gefunden. Und der Teufelskreis beginnt. Denn statt Problemlösung dreht sichs in dem Moment nur darum, die entsprechenden, den Rollen zu Grunde liegenden, Bedürfnisse auszuleben.
Wollte lediglich darauf verweisen, dass nicht jede helfende Tätigkeit auf ein Helfersyndrom verweist. Und nicht jede Hilflosigkeit auf eine Opfermentalität.
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22.12.2011, 07:06
AW: Opfer-Mentalität - wie rauskommen?
Hallihallo,
Achtung, der Strang ist zweieinhalb Jahre alt - habe gerade mich selbst in der Suchfunktion wiedergefunden. Gesucht habe ich, weil mir schon wieder Opfermentalität bescheinigt wurde - von meinem Partner.
Entweder hab ich einen gewaltigen blinden Fleck, oder ich weiss auch nicht.
Viele aus dem Strang scheinen gelöscht, aber vielleicht gibt es hier einige neue Meinungen?
Ich hab jedenfalls das Gefühl mit der Thematik kein Stück vorangekommen zu sein ...
KittyCoat check girl: Goodness! What lovely diamonds!
Mae West: Goodness had nothing to do with it...
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22.12.2011, 09:38
AW: Opfer-Mentalität - wie rauskommen?
Kitty,
gabs denn in dem "Opfer- Vorwurf" deines Partners noch eine Erklärung von ihm dazu? In welchem Kontext stand denn seine Bescheinigung an dich?
Ich hab die anderen Postings nur überflogen und hab den Eindruck ohne genauere Verhaltensweisen kann ich schlecht mir ein Bild machen. Vielleicht bin ich jetzt auf dem Holzweg aber ich gebe dir einfach mal meine Gedanken wieder:
Ich neige selbst dazu, schnell in mir das Opfer zu sehen. Das passiert meist dann wenn ich mal wieder jede Verhaltensweise von Anderen als Kritik an mir selbst aufzufassen. Ich fühle mich dann unverstanden und schon geht die Opfer- Gedankenspirale los. Mein Mitbewohner hatte mir mal gesagt, ich solle nicht alles auf mich beziehen, das muss ich mir oft vor Augen halten. Könnte sowas bei dir auch sein?Die Bricom bildet mich immer noch
- formerly known as marimekko
_clementine_fruchtig süß & kernarm
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22.12.2011, 10:44
AW: Opfer-Mentalität - wie rauskommen?
Eine Opfermentalität zeichnet sich dadurch aus, dass man sich selbst als Opfer wahrnimmt.
Nun ist kein Mensch immer nur Opfer. Er nimmt diese Rolle in Beziehungen nur schnell ein, weil er sich selbst so sieht.
Man kann aus der Opfermentalität rauskommen, indem man sich selbst ganz bewußt anders verhält, als man es sonst tut: Man sagt nein, wenn einem etwas angetragen wird, das man nicht will, man macht selbst Vorschläge, anstatt sich immer nur denen der anderen unterzuordnen, man besteht auf dem, was man selbst beiträgt, und lässt sich nicht unterbuttern.
Auch gehört dazu, sich mal die Leute anzuschauen, mit denen man sich freiwillig umgibt.
Wenn das lauter dominante Persönlichkeiten sind, hat man als Nichtmehr-Opfer natürlich einen schwereren Stand. Man kann sich dann auch mal bewußt Menschen aussuchen, die nicht so dominant sind, z.B. ruhigere, schüchterne, wo man selbst mehr gestalten muss.
Oft ist die Opfermentalität auch mit einem Gefühl des Ständig-Benachteiligt-werdens verbunden: "Warum immer ich?" "Warum hab ich dauernd dieses Pech?"
Nun, in dem Moment, wo man erkennt, was man selbst dazu beiträgt, um sich zum Opfer zu machen, sieht man Handlungsalternativen und kann aktiv werden. Dann werden sich die Fälle verringern, wo man sich als Opfer erlebt, weil man selbst mehr an seinem Leben mitgestaltet und die Dinge selbst in die richtige Richtung schiebt.
Dazu gehört allerdings, dass man sich darüber im Klaren ist, was man will und was man nicht will. Und manche Dinge werden trotzdem so nicht umsetzbar sein.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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22.12.2011, 10:59Inaktiver User
AW: Opfer-Mentalität - wie rauskommen?
Ich sage dazu nur Verantwortung übernehmen für sein eigenes Denken, Handeln und Fühlen. Man hat immer die Wahlfreiheit wie man Dinge aufnimmt, wie man damit umgeht. Niemand im Außen ist daran schuld.


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