Ich fahre nach folgendem Muster:
Tag 1: denke ohne zu handeln.
Tag 2: handele ohne zu denken.
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Ergebnis 11 bis 15 von 15
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23.06.2009, 18:29Inaktiver User
AW: Times flows - und wird manchmal ein reißender Fluß
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23.06.2009, 18:41
AW: Times flows - und wird manchmal ein reißender Fluß

wenn ich denke, wieviel zeit ich haben werde, wenn ich nur noch einmal pro woche hier poste: ein second, third life! mindestens
ich sags euch dann
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24.06.2009, 08:43
AW: Times flows - und wird manchmal ein reißender Fluß
ich möchte wissen was dann bei mir falsch läuft! denn ich kenne dieses problem nicht! mir läuft die zeit nicht davon, im gegenteil mir ist zu hause oft langweilig! wenn ich grad nichts zu tun habe. das verstehe ich auch nicht. ich gebe zu, ich bin kein putzteufel, ich mache nur das notwendigste, und dann auch nur wenns unbedingt notwendig ist. mein freund fühlt sich bei mir wohl, also kann meine wohnung nicht so schlimm aussehen. sicher könnte ich viel mehr tun, aber wozu soll ich mir deswegen einen stress machen?
ich mache es zwischendurch wenn ich grad daran denke und lust habe, und auch zeit natürlich. gebügelt wird bei mir alle paar wochen. ich lasse die wäsche zusammen kommen, soviel zum bügeln habe ich nicht. obwohl wir zu dritt sind (meine kinder und ich). die wäsche bleibt mitunter tagelang am wäscheständer hängen, aber der steht nicht wirklich im weg. im gegenteil, mein freund wundert sich wenn er mal weg ist, weil er nichts mehr hat wo er seine kleidung rauflegen kann (die wäsche steht nämlich im schlafzimmer). die getrocknete wäsche liegt auch oft lange im wäschekorb. aber das stört mich alles nicht so, weil ich nicht täglich darüber stolpere.
in der küche bin ich am ordentlichsten, da kommt alles gleich in den geschirrspüler!
schon als meine kinder klein waren hatte ich mit haushalt oder so kein problem. ich wunderte mich immer über aussagen von freundinnen, dass sie zu nichts mehr kommen würden! das kannte ich nicht.
seit ich meinen freund habe kommt mir doch ein wenig zeit abhanden, das muss ich zugeben. an meinem kinderfreien wochenende bin ich bei ihm und da bleibt die wäsche oder sowas halt schon noch länger liegen.
aber ansonsten kann ich nicht behaupten, dass mir die zeit davon läuft.
lg
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24.06.2009, 09:52Inaktiver User
AW: Times flows - und wird manchmal ein reißender Fluß
Ich habe gestern mit einer Freundin telefoniert, die jetzt nach vielen Jahren einen neuen Partner hat. Sie, die sonst neben vielen Büchern auch noch eine dicke Wochenzeitung lesen konnte, fotografiert hat und oft joggen gegangen ist, hat auf einmal kaum noch Zeit dafür. Einfach, weil sie so viel Zeit wie möglich für ihren Süßen einplant.
Und mir gehts ähnlich. Die meiste Zeit außerhalb des Jobs verbringe ich mit meinem Partner. Das ist auch wunderschön so. Aber dadurch bleibt für langgeliebte Tätigkeiten wie Lesen, Musik hören (das, was für mich Muße bedeutet) nicht mehr sooo viel Zeit. Seit wir zusammenleben, pendle ich. Dadurch bin ich täglich im Durchschnitt 11-12 Stunden aus dem Haus, manchmal auch am Wochenende. Bleibt ja auch nicht mehr viel übrig!
Ich finde Deine Tips, Malina, überdenkenswert. Wir werden einfach nicht alles delegieren können, und es gibt hier immer wieder was zu tun, weil wir auch einen Hund und eine Katze haben. Aber einiges kann an eine Putzkraft delegiert werden, und anderes sollte vielleicht einfach neu gewertet werden: Ich ertappe mich tatsächlich oft dabei, auf emails sofort zu reagieren, selbst wenn es gar nicht notwendig wäre und es mich in einer anderen Tätigkeit unterbricht. Am Freitag erwarten wir einen Haufen lieber Gäste zum Grillen, ich bin seit dem Wochenende dabei, die Hütte dafür zu putzen. Dabei sind die Gäste unter anderem deswegen so lieb, weil sie durchaus auch mal fünfe gerade sein lassen. Ein nicht perfekt gemähter Rasen würde sie nicht im Geringsten stören. Manchmal macht man sich wohl doch selbst den Druck...
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25.06.2009, 11:24
AW: Times flows - und wird manchmal ein reißender Fluß
hallo!
ja, was nutzt mir eine bude, wo man kein staubkorn sieht, die bewohnerin aber kurz vorm nervenzusammenbruch steht. ich gebe ja zu, dass ich plötzlich anfange zu wuseln und putze und wienere (zumindest oberflächlich), wenn sich besuch ankündigt
aber anstatt immer schneller zu putzen oder öfter und dann immer das gefühl zu haben, dass ich nie fertig werde damit. denn es gibt so tage, da habe ich das gefühl, ich bin nur am aufräumen, sauber machen etc. das kommt dann daher, dass ich mir denke: schon wieder eine tasse, die ich vom wohnzimmer in die küche tragen muss. schon wieder papierschnipsel, die ich vom wohnzimmer in die küche tragen muss. schon wieder das, schon wieder das. dazwischen hat man ja immer zeit, wo man "nichts" tut. aber die momente, wo man dann schon wieder was machen muss, die fallen einem besonders auf, weil man emotional negativ dran beteiligt ist: "oooh, schon wieder! mache ich eigentlich den ganzen tag nix anderes!" es ist ein sehr subjektives empfinden. ich versuche mein gerümpel zu vereinfachen. dann brauche ich mich mental nicht mehr um so viele dinge zu kümmern. außerdem muss ich nicht mehr so viele dinge ausm weg räumen, wenn ich saubermachen möchte.
vor allen dingen, wenn man etwas immer sofort erledigt. wie z. b. beim email-checken. das mache ich auch viel zu oft. oder hier im forum nach antworten gucken. und dann kommt man auch sonst zu nix. eigentlich logisch. und das frustriert dann am ende des tages. man hat das gefühl, den ganzen tag auf den beinen gewesen zu sein - und wofür??? DAS ist denke ich, das hauptproblem. dass man am ende des tages nicht wirklich sieht, was man eigentlich da geleistet hat. dann könnte man sich zufrieden zurücklehnen für eine weile und das auf sich wirken lassen. und man hat eine ganz andere motivation.
generell ist es wirklich wichtig, tätigkeiten zu bündeln, wo immer möglich. z. b. das mit der wäsche. nicht jedes mal für 5 teile das bügelbrett raus, bügeleisen anwerfen. emails einmal die woche, ich nehme an, das war aus einer zeit, wo das noch nicht sooo verbreitet und wichtig war. das wäre natürlich zu wenig. aber einmal am tag eine feste zeit. die frau aufm sozialamt liest ihre emails immer morgens bei dienstantritt. das sehe ich an der lesebestätigung. und der rest - der kann warten bis zum nächsten tag. gut, wenn man selbstständig ist und hat dann was ganz dringendes im postkasten... aber das mit dem autoresponder wäre dann eine tolle idee. darauf hinweisen, wann die mails gelesen werden. alles andere muss dann anrufen, wenn's superdringend ist. das ist nämlich auch so ne marotte heutzutage: heute bestellt, am besten gestern schon geliefert. oder auch mal den ab anschalten, auch wenn man zuhause ist. man ist ja nur am reagieren den ganzen tag.
aber das muss jeder für sich rausfinden, was er bei sich verbessern kann. manchmal ist es eben einfach nur zuviel, was man zu tun hat. na, und auf dauer kann das sowieso nicht gesund sein. vielleicht doch wenn möglich jetzt von sich aus ein wenig "langsamer" arbeiten, als später durch nervenzusammenbruch oder depression oder herzinfarkt dazu gezwungen zu werden. außerdem gibt es den spruch: work smart, not hard! und das stimmt auf jeden fall.
liebe grüße
SweetTiger


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