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  1. User Info Menu

    verwirrt Frauen-Freundschaften

    Ich befinde mich momentan in einem ziemlichen dunklen Loch. Seit geraumer Zeit stelle ich fest, dass viele meiner Freundinnen, denen ich bei jedem Probelm mit Rat und Tat zur Seite stand und stehe, eigentlich nichts für mich tun. Auch wenn sich dies harsch formuliert anhört - aber ich empfinde es einfach als sehr enttäuschend. Ich bin zur Zeit selbst in einer ziemlich langen stressigen Zeit, von der sie wissen. vor allem wissen sie auch, dass es mir schlecht geht und ich Aufmunterung brauche. Eine Freundin, von der ich bisher glaubte, dass sie meine beste Freundin sei, meldet sich eigentlich kaum noch, seitdem ihre Probleme gelöst sind, bei denen ich sie stark und täglich sehr einfühlsam unterstützt habe. Des Weiteren kümmert es sie kaum, dass ich in letzter Zeit krank war, und dass, obwohl ich mich selbst aufopfernd um sie gekümmert habe. Langsam kommt es mir so vor, als ob ich immer der "Fels in der Brandung" für alle Freundinnen bin, und sobald ich mal ne schwere Zeit habe, dann sind alle damit "überfordert", weil sie scheinbar nichts mehr mit mir anfangen können. Besagte Freundin, von der ich gerade erzählt habe, unterstreicht auch immer wieder, wie wichtig ihr IHRE beste Freundin ist, für die sie alles tut und ich auch nie dabei sein kann, wenn es der anderen nicht passt. Ich finde solch ein Verhalten ziemlich kindisch, bin aber gleichzeitig sehr enttäuscht. Immer wieder wiederholen sich solche Freundschaften in meinem Leben und ich finde, dass ich das nicht verdient habe, dass ich immer nur Nr. 2 bin und immer nur die Starke sein muss für andere. Spricht man das Thema an, kommt es sofort zu Zickereien oder Auflösung der Freundschaft. Ich bin ein sehr reflektierter Mensch und denke langdam darüber nach, was ich die ganze Zeit falsch mache, wenn sich meine Frauen-Freundschaften nur einseitig entwickeln und ich dauerhaft auf der Strecke bleibe. Ich weiß, dass man nicht immer im Mittelpunkt stehen kann, aber obwohl ich alles für Freundinnen mache, so bin ich immer Nr. 2, 3 oder 100 und werde bei eigenen Problemen nicht aufgefangen. Das macht mich sehr traurig.

  2. User Info Menu

    AW: Fauen-Freundschaften

    Hallo Boomy,

    tut mir leid, dass ich die erste bin, die Dein Posting liest, weil das was Du hier erwartest wohl eher nicht von mir kommen kann.

    Vielleicht hilft Dir aber dieses:

    obwohl ich mich selbst aufopfernd um sie gekümmert habe
    Wer sich denen aufopfert die er liebt, wird damit enden die zu hassen denen er sich aufgeopfert hat.

    Frage: Warum opferst Du Dich auf? Ist das Freundschaft für Dich?

    Grüße

    -ND-

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    AW: Fauen-Freundschaften

    Naja, ich denke, dass man bei einer Freundschaft für einader da ist und auch gemeinsam durch schwierige Zeiten geht. D.h.: geht es einer mal schlecht, dann hält die andere Händchen.

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    AW: Fauen-Freundschaften

    Zitat Zitat von Boomy Beitrag anzeigen
    Naja, ich denke, dass man bei einer Freundschaft für einader da ist und auch gemeinsam durch schwierige Zeiten geht. D.h.: geht es einer mal schlecht, dann hält die andere Händchen.

    Naja, und warum funktioniert das bei Dir nicht?

    -ND-

  5. Inaktiver User

    AW: Fauen-Freundschaften

    Das Problem kenne ich.

    ND hat recht, leider musste ich gerade am eigenen Leib erfahren. Meine Geschichten mit meiner bestens Freundin sind hier im Bricom nachzulesen.

    Schade, dass Hilfsbereitschaft in Freundschaften hinterraus so einen Beigeschmack haben.

    Ich weiß nicht ich war schon immer so ein Typ Freundin. Gestern habe ich mit meinem Freund darüber diskutiert, warum das bei mir so sein könnte. Er findet mich als Freundin (also nicht als seine Partnerin) einfach toll, sagte aber auch, komisch dass es Menschen gibt die dich als Freundin sehen, dich aber andereseits so aussaugen. Käme ihm nie in den Sinn.
    So oder So rum nicht, keine der Rolle wäre gesund.
    Geändert von Inaktiver User (18.06.2009 um 15:00 Uhr) Grund: Die Rechtschreibung ;-)

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    AW: Fauen-Freundschaften

    Das ist ja die Frage, die sich mir stellt. Hätte ich ne Antwort darauf, würde ich das hier nicht zur Diskussion stellen. Bin nämlich offen für neue Meinungen.

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    AW: Fauen-Freundschaften

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Problem kenne ich.

    Gestern habe ich mit meinem Freund darüber diskutiert, warum das bei mir so sein könnte. Er findet mich als Freundin (also nicht als seine Partnerin) einfach toll, sagte aber auch, komisch dass es Menschen gibt die dich als Freundin sehen, dich aber andereseits so aussaugen. Käme ihm nie in den Sinn.
    So oder So rum nicht, keine der Rolle wäre gesund.
    Solche Gespräche kenne ich leider auch. Nur hat man irgendwann trotzdem keine Lust mehr, immer nur einseitige Freundschaften zu führen. Ist doch echt schade. Man fühlt sich einfach ausgesaugt und ich wird einfach immer misstrauischer was neue Freundschaften angeht. Auch wenn letzteres nicht gut ist, kann man aber bei siolchen Erfahrungen nicht ändern. Wie kommt man nur da raus?

  8. Inaktiver User

    AW: Fauen-Freundschaften

    Ich versuche es gerade mal mit Selbstliebe.

    Meine Freundin hat mich sehr verletzt, ich habe sie enttäuscht u.s.w ich habe keine Schuld auf mich genommen, habe zu meinen Standpunkten gestanden und sie hat mir die Freundschaft gekündigt, zack einfach so.

    Und ich denke voller Freundschaftlicher Verbundenheit, ich könnte ihr das verzeihen, warum auch nicht, und dann denke ich schön blöd dann denkst sie wieder mit mir kann frau es ja machen.
    Also ein Teufelskreis.

    Außerdem ist der in der in der KÜMMERMICHMALROLLE später oft der Depp, warum keine Ahnung.

    Leute die unsere Freundschaft beobachteten habe immer gesagt wie sehr ich mich dort einbringen würde, wie sehr ich sie unterstütze u.s.w und sie sieht das wohl ein wenig anders.

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    AW: Fauen-Freundschaften

    Zitat Zitat von Boomy Beitrag anzeigen
    Das ist ja die Frage, die sich mir stellt. Hätte ich ne Antwort darauf, würde ich das hier nicht zur Diskussion stellen. Bin nämlich offen für neue Meinungen.


    Ich denke, ein Schlüssel liegt in Deiner Formulierung aufopfern. Darin verborgen ist nämlich auch, dass Du keine Grenze findest für Dich.

    Und ich frage mich auch, ob Du - vielleicht ebenso automatisch und aufopfernd - von denen um die Du Dich kümmerst, ebenso automatisch erwartest, dass sie sich für Dich aufopfern?

    Die Frau, die Dir gesagt hat, dass sie eine beste Freundin hat, wie bist Du ihr danach begegnet?

    Gibt es außer dem hier:
    bei einer Freundschaft für einader da ist und auch gemeinsam durch schwierige Zeiten geht. D.h.: geht es einer mal schlecht, dann hält die andere Händchen.
    noch andere Kriterien, die für eine Freundschaft gelten?

    Und wie genau sieht das Händchen halten aus? Ist das wortwörtlich gemeint? Und wenn nein, was ist wortwörtlich gemeint.

    -ND-, die sich erinnert, dasselbe erlebt zu haben.....

  10. Inaktiver User

    AW: Fauen-Freundschaften

    Wichtiger Ansatz.

    Meine beste Freundin wollte immer an erster Stelle stehen, gefühlte erste Stelle und gelebte erste Stelle.
    Puh das kann oft sehr anstrengend sein.

    Freundschaftlich gefühlt hat sie das auch immer für mich, sie ist der Mensch dem ich mich am verbundensten gefühlt habe. Aber je mehr ich meine Grenzen gewahrt wissen wollte desto schlechter ging es dieser Freundschaft, trotz gefühlten und gelebten 120%.

    Ich spreche da aber nur für mich, sie kann es natürlich ganz anders empfunden haben.

    Und Bonny hast du nicht gespürt dass du mehr gibst als du bekommst? Hast du das nicht angesprochen?

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