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    AW: Fauen-Freundschaften

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die erwarten öfter mal was und ich bin die Doofe, die schlecht nein sagen kann.

    Hallo Gisi,
    wenn ich mir hier Deinen Satz herauspicke, dann frage ich mich, warum Du Dich selbst immer wieder selbst zur Doofen machst?

    Sprich: Wieso ist es das Merkmal "doof", wenn jemand nicht nein sagen kann?

    Und wieso bemühst Du Dich darum, mit Frauen in Kontakt zu sein, die "nicht doof" sind, weil sie nämlich "nein" sagen können?




    Letztendlich stellt sich mir jedoch die Frage, ob es hier im Strang nicht in erster Linie Frauen sind, die nicht in der Lage sind, anzunehmen?

    Sie brauchen ständig Hilfe und sie zieren sich nicht, das auch zu äußern!
    Das sind dann Situationen, in denen ich nie um Hilfe fragen würde, weil ich das auch gut und gerne alleine schaffen kann.
    -ND-

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    AW: Fauen-Freundschaften

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Seid Ihr Leute, die öfter mal Hilfe brauchen und es daran messen können, ob Hilfe zurückkommt oder nicht?

    Ich habe zwar öfter meine Krisen, aber ich frage seltenst um Hilfe!
    Deshalb finde ich es schwierig, frühzeitig festzustellen, ob jemand mir gleiches entgegenbringen würde oder eher nicht.

    Meine Freundinnen haben irgendwo doch alle was gemeinsam gehabt:
    Sie brauchen ständig Hilfe und sie zieren sich nicht, das auch zu äußern!
    Das sind dann Situationen, in denen ich nie um Hilfe fragen würde, weil ich das auch gut und gerne alleine schaffen kann.
    Leider kann ich aber auch nicht gut NEIN sagen.

    Ich glaube, wir alle hier hatten ein wenig an Profil und Persönlichkeit verloren (in deren Augen), weil wir wenig forderten und zu nachgiebig waren. Kann das sein?!
    Hallo Gisi,

    es liegt bestimmt auch an deiner Persönlichkeit, weshalb du dich ausgenutzt fühlst. Du bist demnach ein Typ, der nicht jammert oder große Forderungen stellt, sondern seine Sachen alleine regelt.

    Deine Freundinnen werden es vll so wahrnehmen:

    a) Die Gisi braucht keine Hilfe.
    b) Sie könnte ja mal sagen, wenn sie Hilfe braucht.
    c) Vll will sie nicht, dass ich mich einmische.
    d) Ich habe keinen Bock ihr zu helfen.
    e) Solange sie nichts sagt, weiß ich nicht, was sie braucht und will.
    f) Sie ist tough und kommt besser alleine klar.
    g) Gisi hat keine Probleme.

    Verstehst du, was ich meine? Wenn du deine Erwartungen klar formulieren würdest, würdest du auch eine deutlichere Reaktion erhalten.

    Liebe Grüße,
    Seepony

  3. Inaktiver User

    AW: Fauen-Freundschaften

    Danke ND!

    Die Sache ist: Ich weiß meistens nach Jahren noch nicht, ob diese Leute mir gegenüber gut ein NEIN aussprechen können, weil ich ja schließlich nie um etwas bitte!

    Ich sollte mir aber vielleicht mal ein paar Bitten einfallen lassen .

    Und okay, du hast recht: Ich brauche mich nicht zur Doofen abzustempeln, nur weil ich schlecht Nein sagen kann.
    Doof ist nur, wenn das ausgenutzt wird. Hat aber nichts mit mir persönlich zu tun. Hab ich jetzt verstanden. Danke

    Übrigens habe ich mich nie um den Kontakt dieser Leute BEMÜHT.
    Entweder fand man zusammen oder nicht.
    Trotzdem danke für den Gedankenanstoß: Meine zurzeit beste Freundin hat sich um Kontakt mit MIR bemüht. Es fing mit einem Umzug an, wofür sie niemanden hatte .
    Als ich dort ankam (ist schon viele Jahre her), war die Bude brechend voll .

    Frage mich gerade, wo diese ganzen Leute nach dem Umzug eigentlich abgeblieben sind?

    Schön, dass ich nun drüber lachen kann.

  4. Inaktiver User

    AW: Fauen-Freundschaften

    Letztendlich stellt sich mir jedoch die Frage, ob es hier im Strang nicht in erster Linie Frauen sind, die nicht in der Lage sind, anzunehmen?
    Genau das wollte ich herausfinden.
    Aber dazu müssten sich noch mehr Leute äußern, um da Gemeinsamkeiten feststellen zu können.

  5. Inaktiver User

    AW: Fauen-Freundschaften

    Ich danke dir, Seepony!

    Vielleicht bin ich sogar wirklich so wie du es beschreibst. *nachdenk*

    Und vielleicht sollte ich mir wirklich mal was einfallen lassen, um meine Freundschaften zu testen.

    Dann sehen die mich bald so:

    Gisi braucht neuerdings ständig Hilfe


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    AW: Fauen-Freundschaften

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Dann sehen die mich bald so:

    Gisi braucht neuerdings ständig Hilfe

    Richtig. Wenn sie genau so denken wie Du.

    Vielleicht denken sie aber auch: Wie schön, dass gisi sich endlich öffnet und wir mehr Zeit zusammen verbringen können.

    Oder:

    Ups, ich wußte gar nicht, dass Gisi auch diese Seite hat. Interessant.

    Evtl. aber auch so:

    Wie kommt es dass Gisi MICH das fragt? Sehe ich so aus, als wenn ich zuwenig arbeite?



    -ND-

  7. Inaktiver User

    AW: Fauen-Freundschaften


    Ich musste echt lachen über "Wie kommt sie dazu, dass sie MICH das fragt?"

    Du, öffnen tu ich mich gegenüber Freundinnen schon.
    Die können sich in der Hinsicht sicher nicht beklagen!

    Zuhören bei Problemen und anderen Dingen beruht bei uns natürlich auf Gegenseitigkeit.

    Es wird auch keiner denken: Schön, dass wir mehr Zeit miteinander verbringen, denn das tun wir ja ohnehin.
    Das Leben besteht ja nicht nur aus Hilfeleistungen.

    Aber nun gut. Ich bin dabei mich abzugrenzen und ich werde sehen, wer von meinen Freundinnen dann noch übrig bleibt und wer nicht.

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    AW: Fauen-Freundschaften

    Ich glaube, solche Erfahrungen macht jede Frau mal in ihrem Leben. Komisch wird es nur, wenn sich das ständig wiederholt.

    In meinem Fall habe ich erkannt, dass es z.T. auch daran lag, dass ich mich selber einfach nicht ernst genug genommen habe bzw. dass die Frau, die mich letztlich dann als Freundin enttäuscht hat, in meinem Empfinden immer "über mir" stand.
    Ich fand sie toll und mich nicht. Dafür, dass sie mit mir befreundet war, war ich dankbar und habe eine Menge getan, ohne mir dessen bewusst zu sein.

    Fall 1 war eine absolute Chaos-Frau mit einer unglaublichen Ausstrahlung. Flippig, verrückt, immer in Zeitnot, immer mit 1000 Problemen belastet.
    Als sie mich "erkor", fühlte ich mich geschmeichelt. (Selber bin ich eher der 0815-Typ, zwar mit einer Kodderschnauze gesegnet, äußerlich aber eher unscheinbar.) Wir lernten uns '97 kennen, ich war damals 32, sie 28. Wir wohnten im selben Ort.
    Bis zum Jahr 2001 glaubte ich, sie sei eine gute Freundin - dann starb meine Mutter. Alles, was kam, war ein "Oh! Damit kann ich nicht umgehen."
    Nachdem sie eine Verabredung mehrmals verschoben hatte, weil sie mit "ihrer besten Freundin" lieber um die Häuser zog, habe ich mich verabschiedet. Worauf sie meinte, sie hätte doch nie behauptet, meine beste Freundin zu sein, dass sei eben XXX und wenn die nunmal Bedarf hätte, würde sie lieber dorthin gehen. Ok.

    Das war mir echt zu doof. Ich wollte weder beste noch einzige Freundin sein, sondern lediglich Freundin. Nicht mehr und nicht weniger.

    Sie verstand nicht, was ich meinte und ich hatte irgendwann keine Lust mehr, meine Vorstellung von Freundschaft zu erklären. Dieses "beste Freundin"-Dings hatte schon damals für mich eher Kindergarten-Charakter und je länger sie darauf herumritt, umso klarer wurde mir, dass ich auf ihrer Skala irgendwo zwischen "Bekanntschaft" und "man kennt sich" rangierte.
    Ich war maßlos enttäuscht, habe aber nach langer Selbstzerfleischung erkannt, dass sie mich in den Jahren vorher eigentlich nur dazu benutzt hat, ihren Kummer loszuwerden, wenn ihr danach war. Ich durfte zwar auch mal reden, aber nur, solange es interessant war.
    Ach ja, ihren Hund habe ich auch noch adoptiert, weil sie den irgendwann nicht mehr wollte...

    Von diesen Geschichten gibt es einige in meinem Leben. Frauen, die ich toll fand, denen ich viel Zeit und Energie geopfert habe, weil ich dachte, sie mögen mich (auch). War aber nicht so. Hat weh getan, diese Erkenntnis. Und mich dazu angehalten, mal ernsthaft darüber nachzudenken, warum ich mir oft solche Mädels suche.

    Auflösung: Selbstwertgefühl. Aufwertung durch tolle Frauen an meiner Seite, weil ich mich selber so minderwertig fühlte.

    Heute habe ich 2 wundervolle Freundinnen, die alles andere als toll im landläufigen Sinne sind. Aber sie sind toll als Freundin, haben einen tollen Charakter und dafür ein stinknormales Leben mit stinknormalen Problemen.
    Beide fand ich anfangs eher langweilig und es war Zufall, dass wir uns näher gekommen sind. Wir haben uns nicht gesucht und doch gefunden.

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    AW: Fauen-Freundschaften

    Ich danke euch allen für eure Postings , ihr habt es auf den Punkt gebracht. Zumindest ist das die Grundidee bei mir passend. Ich habe keine Schwierigkeiten zu Geben, aber wenn ich Hilfe brauche, dann kann ich das nicht artikulieren. Ob ich sie annehmen kann, weiß ich (noch nicht).

    Da ich mir sicher bin, dass man das "passende" anzieht, ist es meiner Meinung nach kein Zufall, dass wir genau über solche Frauen gestolpert sind. Sie zeigen uns ganz deutlich, dass man sich helfen lassen kann und wir spüren sogar, dass wir gerne helfen. Dass es nichts dabei ist, sich helfen zu lassen. Und anstatt zu lernen und uns mit dem Annehmen zu beschäftigen, ist das Ego frustriert .

    Danke, dass ich durch euch so klar sehen konnte .

  10. Inaktiver User

    AW: Fauen-Freundschaften

    Hallo Ella,

    ich habe das auch gerade hinter mir, habe meiner Freundin in harten und in lustigen Zeiten immer zur Seite gestanden.

    Dann habe ich mich ein wenig zurückgenommen und habe jetzt alles verloren, so eine Freundin will sie wohl nicht.

    Sie wollte 120% und ist nicht mal mit 100% zufrieden.

    Eine sehr schmerzhafte Erfahrung.

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