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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht will sie ja keine Männer in soziale Berufe bringen.
    Vielleicht ist das Anliegen, den Frauen sagen, dass sie nicht so emanzenmäßig mit den Jungs umgehen sollen.
    An dieser Stelle würde mich aber wirklich mal interessieren:
    1. Was unterscheidet einen sozialen von einem nicht-sozialen Beruf?
    2. Wofür sollen (mehr) Männer in soziale Berufe 'gebracht' werden?

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Männer: Würdet ihr dann Grundschullehrer werden wollen? Ohne Verbeamtung?
    Na dann erst recht! ;-)

    Im Ernst: Beamtenstatus hat in meiner Vorstellung keine Rolle gespielt, im Gegenteil begrüße ich das sogar. Es würde endlich ermöglichen, Lehrer qualitativen Untersuchungen auszusetzen und unfähige Lehrer rauszuschmeißen, wovon es leider viel zu viele gibt. Natürlich macht es den Job ein klein wenig unattraktiver.

    LG
    Masin

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber bleibt Ihr nur bei Eurer Männerschelte..das ist ja auch ein nettes Thema für manche, mich langweilt das.

    :-)
    Ich sehe hier nur die immer gleiche Frauenschelte, ohne je ein Ergebnis oder Schlussfolgerungen zu bekommen.

    MasinAD ist hier der einzige Mann bis dato, der zumindestends überlegt, an eine Grundschule zu gehen.

    Und was die Beamtenschelte betrifft, ich war an einer privaten Wirtschaftsschule auch dort gab es miese Lehrer und innen. Die wurden, trotz Beschwerden von Eltern und Schüler auch nicht gefeuert
    Alles Liebe, Nellie

    Jetzt auch als Next erhältlich

    WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein

  4. Inaktiver User

    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zitronenmond : Wie viel Zeit hast Du ?



    Hättest Du Interesse daran, Dich ernsthaft mit Vorschlägen auseinander zu setzen oder möchtest Du doch nur kleine Verbalkämpfe führen?

    Ich sehe in Deinen Kommentaren leider letzeres und dafür ist mir meine Zeit zu schade.

    Zu schade, um immer wieder zu lesen, dass mancher gar nicht bereit ist, sich intensiv mit dem auseinander zu setzen, um das es geht.

    Mir ist das Thema und der drängende Handlungsbedarf zu nah und zu wichtig, als meine Energie in Diskussionchen zu verschwenden, in der doch nur olles Frauenkämpferpseudozeugs runter geduddelt wird, weil Frau das scheinbar irgendwie gut findet und glaubt das gut zu können. Mich langweilt das.

    Langweilt mich angesichts des Handlungsbedarfs : ich bin hier auch kein Erklärbär, der dann nur Futter bietet, damit manche Dame wieder ihr bauchgefühltes ABER einwerfen kann.. : und ihr Spiel weiter spielen darf.

    Ich habe dazu keine Zeit.
    Ich bin heute leider zeitlich begrenzt. Dafür reicht es aber - und ich antworte Dir stellvertretend, Klee:
    Ich glaube ich bin im falschen Film.

    Weißt Du, was mich an diesem Thread am meisten wundert bisher? - Dass er sich (für mich) auf Stammtischniveau bewegt und dass hier rauf und runter alte, obsolete Rollenkisten incl. Kleidungsgewohnheiten und - Ungewöhnlichkeiten diskutiert werden + "Jungszahlen" + Bildungmisere + Überhang Lehrerinnen + veraltete Lehrerkollegien und dass, nach dem Du bisher kaum anderes dazu beigetragen hast, als zu widersprechen - in jede Richtung - JETZT beklagst, dass es nicht in die Tiefe geht.

    Ich habe es zu Beginn versucht. War wohl nicht verständlich. Ich behaupte mal zwei Schritte weiter zu sein: Gesellschaftliche Veränderung ja - UND Geschlechterunterschiede nicht nur zulassen zu können, sondern sie im ureigemsten Sinne zu fördern, letztendlich um die Einzelperson zu befähigen 'sich in allen für sie relevanten gesellschaftlichen Bereichen selbst zu finden'. Ist wohl noch ein paar hundert Jahre zu früh. Na, gut. Aber mich auf die Rockgeschichten, reiners subtiles Frauenmobbing und Deine unhaltbaren Unterstellungen einzulassen, tut mir persönlich körperlich weh. Auf das Niveau begebe ich mich nicht, nicht ernsthaft, tut mir Leid.

    Auch auf einen arouet nicht, der Frauenarbeitsplätze "kaffenah" sieht und Diskriminierung in den gesundheitlich bedenklichen Männerarbeitsplätzen. Der Mann war wohl noch nie in Produktionsbetrieben unterwegs. Und außerdem fehlen die Unfallstatistiken des Haushaltsbereichs - wenn man schon so linear argumentieren will. Mit mir aber bitte nicht. Ich brauche wenigstens einen Grundkonsens um Lust zu haben, weiter zu machen. Das hier ist mir eindeutig zu beschränkt. Um's mal deutlich zu formulieren.

    Vielleicht geht es in den einen oder anderen Kopf ja hinein, der hier (wem eigentlich?) "veraltetes Denken" und Uraltparolen unterstellt, dass manche hier - mit und ohne Kind - u.U. doch schon ein bisschen weiter sind und mindestens die Fakten bereits kennen? Und sogar in der Lage sind über einseitige Interpretationen hinaus zu schauen?

    Ein Mann, der sich mit der Passung von Blümchenröcken für Männer auseinandersetzt, sollte wenigstens soviel Reflektionsfähigkeit ud Selbstkritik mitbringen, dass er merkt, warum ihm "Spott / Kritik" entgegenkommt - das ist nämlich auch selten simpel und stets aus einer Richtung kommend. man muss sich schon auch INDIVIDUELL mit den Kritikern auseinandersetzen um nicht in seinem märtyrerischen Exotenstatus zu stecken zu bleiben.

    Und das Gleiche gilt meiner Meinung nach auch für KämpferInnen mit chronischem Widerspruchgeist und statistischen Zahlen im Unterordner "was ich selber ganz fest glaube". Wird nämlich der Tunnelblick des Widerspruchs und der Statistik ebenfalls chronisch, könnte man verpassen, dass die anderen schon längst weg sind.
    Geändert von Inaktiver User (19.06.2009 um 11:52 Uhr)

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    wie schön, dass Du weiterhin "Manndat" Weisheiten postest.
    Klingt auf deren Homepage komischerweise alles genauso, genauso, wie die Felder miteinander vermischt werden.
    Woran das wohl liegt?
    Ich nehme an, dass sie ganz einfach stimmen, die "MANNdat-Weisheiten", belegbar stimmen, ob hier oder anderswo.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mittlerweile ist es wohl so, dass deutsche Jungen im Durchschnitt bessere und höhere Abschlüsse (also auch quantitativ) ablegen, dagegen ist die Abbruchzahl der Migranten erhöht.

    Bitte auch dies berücksichtigen.
    Was schrieb ich denn?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ....denn Mädchen geht es in allen Schichten und Gruppen wesentlich besser in dieser realen Mädchenförderschule.
    Das heißt: bildungsbürgerlichen Mädchen geht es im Schnit besser als bildungsbürgerlichen Jungen, Arbeitermädchen besser als Arbeiterjungen, Migrantenmädchen besser als Migrantenjungen.
    Auch wahr ist allerdings, dass selbst in dieser Mädchenförderschule eine sehr kleine Leistungselite von Jungen an der Spitze steht.
    Das sind die mit IQ 125 und mehr.
    Die hält niemand auf, um die mache ich mir auch keine Sorgen.
    Es geht um die durchschnittlich begabten Jungs, von denen in diesem System sehr viel mehr vor die Hunde gehen als durchschnittlich begabte Mädchen.
    Das ist ungerecht, diesen Kindern gegenüber, zutiefst ungerecht.

    Der Bildungsverlierer der Gegenwart, einer Gegenwart die schon 20 Jahre andauert, ist der MigrantenJUNGE aus dem Großstadtghetto, nicht mehr das katholische Mädchen vom Lande.
    Unnötig zu erwähnen, dass es dazu eine Studie unserer Frauenministerien (Bildung, Gesundheit, Frauen) gibt, eine Studie über die Bildungschancen der Migrantenmädchen, die zu dem Schluß kommt, sie müßten besonders gefördert werden.
    Unnötig auch zu erwähnen, dass die größte Teilgruppe unter den Bildungsverlierern "Jungen" mit keiner Studie bedacht wurde, eine über Migrantenjungen gibt es nicht.
    Schließlich ist die Aufgabe frauenministerieller Studien vor allem auch, Förderbedarf für Mädchen/Frauen zu begründen, weshalb in schöner Regelmäßigkeit Studien zu Jungen-/Männerbenachteiligungen fehlen.
    Sicher ein Zufall, ein seltsam systematischer zwar, aber wer könnte denn anderes vermuten?
    Trotzdem gut, dass es MANNdat gibt, die mit den bescheidenen Mitteln eines privaten Vereins dieser "Blindheit" des politischen Forschungsinteresses entgegenwirken.

    Auch vor 40 Jahren ging es übrigens bürgerlichen Mädchen besser als Arbeitermädchen, auch damals spiegelte der Bildungserfolg soziale Schichten, aber damals wollte den Geschlechteraspekt kaum jemand verleugnen, schon gar nicht die Alphamänner der rot-gelben Koalition, die die Reformpolitik maßgeblich einleiteten und durchsetzten.
    Und... hilft das beim sich als Mann fühlen weiter?
    Im Gegenteil, all das erschwert es gerade Jungen heute, gerne das zu werden, was sie unausweichlich werden MÜSSEN, ob sie wollen oder nicht: ein Mann.

    Diese für manche Frauen offensichtlich höchst unwillkommene Realität bestimmt das Sich - als - Mann - fühlen in dieser Gesellschaft wesentlich mit, zunehmend auch das der jungen, erwachsenen Männer, auch derer die Wehr- u. Zivildienst leisten dürfen für diesen frauenzentrierten Staat.
    Hoffentlich braucht er die Solidarität dieser Männer nicht einmal.
    Es könnte sein, dass viele sich verweigern.
    Geändert von arouet58 (19.06.2009 um 11:54 Uhr)
    Cum grano salis

  6. Inaktiver User

    AW: Als Mann fühlen

    Männer: Würdet ihr dann Grundschullehrer werden wollen? Ohne Verbeamtung?
    Frage doch mal nicht so frauenbewegt, frage doch einfach mal :

    Würde der Lehrerberuf für Männer nicht attraktiv sein, würde die Beamtung wegfallen ?

    Und wer könnte das beantworten ?

    Fritz Schmitz, der vielleicht Pharmazie studiert, für alle Männer ?

    So ganz hypothetisch aber ehrlich ? ;-))

    Oder Bricommänner, die schon in Pension sind ?

    Um ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis zu stellen ?


    Oder doch ich : soll ich mich erst geschlechtsumwandeln lassen, dann bekunden Lehrer werden zu wollen, um zu beweisen, dass es Männer gibt, die auf den Beamtenstatus nicht unbedingt Wert legen bzw es andere Motiivationen zur Wahl des Lehrerberuf gibt ?

    Ich wäre dafür, alle mit der Idee mit dem Beamtenstatus ein gemütliches Ruhekissen zu haben, eh nicht Lehrer werden zu lassen ( Scherz )

    Ernst : wer das in den Vordergrund stellt, der sollte tatsächlich nicht Lerher werden : weder als Frau, noch als Mann..

    Aber leider steht es für manche im Vordergrund : als gemütliches Ruhekissen..auf dem man vieles aussitzen kann..
    Geändert von Inaktiver User (19.06.2009 um 11:51 Uhr)

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    An dieser Stelle würde mich aber wirklich mal interessieren:
    1. Was unterscheidet einen sozialen von einem nicht-sozialen Beruf?
    2. Wofür sollen (mehr) Männer in soziale Berufe 'gebracht' werden?
    Ich war zwar nicht angesprochen, ich versuche mich trotzdem mal an einer Antwort.

    Kurzantwort:
    1. Man hilft dort Menschen.
    2. Sie dienen als Vorbilder für realistische und erfüllende Lebenskonzepte.

    Langantwort:
    Soziale Berufe unterscheiden sich von nicht-sozialen Berufen dadurch, dass ihre gesellschaftliche Anerkennung unter 'ferner liefen' läuft. Auch die Bezahlung gleicht in den meisten Fällen eher einer Aufwandsentschädigung denn einem Lohn.

    Inhaltlich kann man einen sozialen Beruf als solchen sehen, wo Menschen als Mensch geholfen wird, im Gegensatz zum Handwerker oder Dienstleister, die Menschen entweder technische, finanzielle, rechtliche oder bürokratische Aufgaben abnehmen. Soziale Arbeit kann natürlich auch solche Arbeiten beinhalten, stehen aber nicht im Fokus; vielmehr soll einem Menschen in einer Position der Schwäche geholfen werden.

    Es werden mehr Männer in solchen Berufen benötigt, damit unser aller Nachwuchs soziale Kompetenz auch als Qualität von Männern anerkennen lernt. Man mag einwenden, dass Frauen die tatsächliche Arbeit besser leisten können (ich mag das bezweifeln, es ist individuell sehr unterschiedlich), ich denke jedoch, dass viele Sozialfälle gar nicht erst aufträten, würden soziale Kenntnisse auch Jungen und jungen Männern als erstrebenswerte und anerkannte Qualitäten gelten. Frauen spielen insofern eine Rolle dabei, dass auch sie wie die Männer lernen müssen, diese weichen Kompetenzen nicht als 'unmännlich' zu diffamieren.

    Das heutige Vorbild vom Mann ist geprägt von Sporthelden und Wirtschaftshelden, in der Fiktion haben wir Kämpfer, Wissenschaftler, Ingenieure. Vorbild Vater? Wenn er noch da ist, muss er arbeiten, wenn er nicht arbeitet, spüren die Kinder zumeist die Anspannung zwischen den Eltern, die fehlende Anerkennung des Vaters durch die Mutter. Vorbild Grundschullehrer? Davon gibt es zu wenige. Außerdem kann die Wirkung dieser wenigen männlichen durch die zahlreich vertretenen weiblichen Lehrkräfte sogar ins Gegenteil verkehrt werden. In der medizinischen Fiktion haben wir immer noch die klassische Rollenverteilung: Sie ist Krankenschwester, er ist Arzt. Wo ist die mutige Fiktion, die die Rollen mal umdreht? Wo die Ärztin eine Beziehung zu einem Krankenpfleger pflegt, und diese nicht an dem 'Standesunterschied' scheitert sondern als Beziehung gleichberechtigter Partner dargestellt wird? (Und nicht gleich offensichtlich als Erziehungsfernsehen rüberkommt)

    Dass Fiktion mit Männern in untypischen Rollen funktionieren kann, sieht man an manchen Filmen (mir fällt gerade 'Good Will Hunting' ein). Da gibt es also Möglichkeiten.

    LG
    Masin

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    PS:


    Ich habe ja den Verdacht, dass sich Männer gegenseitig sehr regulieren.
    Bei Frauen sind verschiedene Lebensentwürfe ja Programm und natürlich Streitpunkt.

    Männer homogenisieren sich... Kleidung... Arbeitszeiten... Familienarbeit usw.


    Der Mann als Einheitswesen?
    Ja, Männer regulieren Männer, so wie Frauen Frauen regulieren.
    Frauen regulieren auch Männer, sowie Männer auch Frauen regulieren, durch ihr Elternsein, durch die Weisen ihres sexuellen Begehrens, durch ihre Erwartungen aneinander.
    Ich glaube aber nicht, dass der Regulierungseinfluss von Frauen auf Männer je stärker war als heute, denn viele Jungen lernen in den ersten 10 Jahren ihres Lebens nur Frauen kennen.
    Als Kindergärtnerinnen, als Grundschullehrerinnen, aber das ist nicht neu.
    Neu ist vor allem die hohe Zahl alleinerziehender Mütter, von denen mehr als 2/3 die Scheidung selbst beantragt haben, von denen nicht wenige den Vater höchst aktiv aus ihrem Leben und dem der Kinder hinausdrängen.
    Diesen Teil der Wahrheit ignoriert die Öffentlichkeit gerne, sie feiert lieber die Alleinerziehenden als unbesungene Heldinnen, die - na, was wohl - OPFER sind, natürlich Opfer der Männer, die selbstvrständlich die Hauptschuldigen sind, wenn frau sich scheiden lässt, immer.
    Weshalb in der Öffentlichkeit auch fast nur Väter vorkommen, die höchst freiwillig Frau und Kinder im STich lassen, auf dass das gepflegte Bild der Opferfrauen und der Tätermänner nicht gestört werde.
    Es gibt sie allerdings tatsächlich, die Tätermänner.
    Deshalb sollte mn sie nicht übersehen.
    Das werden sie auch nicht.
    Übersehen werden aber, sehr viel häufiger, die Täterfrauen.
    Die gibt es nämlich auch und nicht zu knapp.
    Geändert von arouet58 (19.06.2009 um 12:19 Uhr)
    Cum grano salis

  9. Inaktiver User

    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    An dieser Stelle würde mich aber wirklich mal interessieren:
    1. Was unterscheidet einen sozialen von einem nicht-sozialen Beruf?
    Die Antworten sind unterschiedlich - je nachdem, was Du diskutieren willst:
    - Die Bezahlung.
    - Der "Gegenstand" des Berufs und die damit verbundene Interaktion mit Menschen.
    - Die dazu benötigten Fähigkeiten.
    - Die Auswirkungen in den persönlichen Bereich.
    - Die gesellschaftlich wirksamen Auswirkungen.


    Falls Du im sozialen Bereich tätig bist; geh mal 4 Wochen in ein produzierendes mittelständisches Gewerbe.

    Falls Du im wirtschaftlichen Bereich tätig bist: Begleite mal 4 Wochen einen Sozialpädagogen im Jugendarbeits- / psychisch beeinträchtigten- / körperlich beeinträchtigten Bereich.

    2. Wofür sollen (mehr) Männer in soziale Berufe 'gebracht' werden?
    Es geht die Mär, dass dadurch die Jungs mehr vorbildhafte, prägende männlichen Rollenbilder haben, an denen sie sich orientieren können, um einen persönlich sowie gesellschaftlich gelingenden Weg zu beschreiten. Gesamtgesellschaftlich soll dadurch ein Gleichgewicht zwischen Männern und Frauen erreicht werden, so dass Machomänner und Frauendominanzen überflüssig sind, die breite Masse gefördert wird und Männer aus der sozialen Armut holt. Heißt es, oder so ähnlich, glaube ich.



    Interessant finde ich in dem Zusammenhang übrigens die Frage:
    Warum stürzen "Männer" komplett ab, wenn sie es wirtschaftlich / finanziell nicht schaffen Fuss zu fassen? Warum schaffen es Frauen eher, ohne wirtschaftlichen Erfolg (in der Arbeistlosigkeit), sich trotzdem sozial einigermaßen zu stabilisieren - sei es über Familie oder ehrenamtliches Engagement? Warum nehmen sich Männer nicht an Frauen ein Beispiel? Geht "Lebenskonzeptentwickeln und Lernen" nur über gleichgeschlechtliche Rollenvorbilder?


    Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, dann sind mir folgende Lehrerpersönlichkeiten präsent:
    - Frau A., 1.+2. Klasse, die uns sehr sorgsam, fast unmerklich schulisches Lernen beibrachte

    - Herr S., Sport, Grundschule, etwas streng, was die körperliche Ertüchtigung anbelangt. Ich glaube, er wusste immer, wozu das gut ist. Auch wenn die Methode manchmal schmerzlich war.

    - Herr G., Politik und Geschichte, Gymn., ein "weicher Mann", der sehr repektiert wurde aufgrund seiner Haltung und Sicht der Dinge.

    - Dito Herr Dr. M. Latein, Politik, Geschichte.

    Herr S., Deutsch, Oberstufe, sehr interessanter, förderlicher, weitreichender Deutschunterricht. Auch mal abschweifend, immer mit Humor, gleichzeitig ernsthaft, die Gemeinschaft fördernd. Leider mit Anfang 40 viel zu früh an Krebs verstorben.

    Nicht positiv in Erinnerung:
    Meine Kindergärtnerin, die flotte Deutschlehrerin Grundschule (die, die Blusenknöpfe immer bis unter den Brustansatz offen hatte), die toughe Mathe-und Sportlehrerin im Gymn., die mit Strenge agierte, die Englischlehrerin, die immer spöttisch lächelte und jeden nachäffte, wenn man das th nicht korrekt zwischen den Lippen hatte.

    Gelernt habe ich von allen etwas.

    Der Vollständigkeit halber:
    Meine Lehrer-Kollegien damals, hatten auch einen deutlichen Lehrerinnen-Überhang.
    Geändert von Inaktiver User (19.06.2009 um 12:27 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Als Mann fühlen

    Leda

    ja Stammtisch..genau

    aber nicht Deine Auslegung..

    Wenn ich hier lese, dass manche nur Meinungen als glaubwürig akzeptiert, wenn der Mann sagt, dass er bereit wäre, selbst Lehrer zu werden, wähne auch ich mich im falschen Film : in einem B-Witzfilm

    Daher verabschiede ich mich daraus..

    auch weil nun noch ein weiteres bodenloses Fass geöffnet wird

    Interessant finde ich in dem Zusammenhang übrigens die Frage:
    Warum stürzen "Männer" komplett ab, wenn sie es wirtschaftlich / finanziell nicht schaffen Fuss zu fassen? Warum schaffen es Frauen eher, ohne wirtschaftlichen Erfolg (in der Arbeistlosigkeit), sich trotzdem sozial einigermaßen zu stabilisieren - sei es über Familie oder ehrenamtliches Engagement? _________
    so wird das natürlich nie etwas mit Schritt A: es geht die Mär um, dass Frau das stärkere Geschlecht ist..

    und es verdichtet sich zur Wahrheit, die fast niemand bestreitet.

    Ja, sind sie und ist das toll? ja, es ist toll, Frauen sind ganz furchtbar toll : das bestreitet niemand..

    Wir sind ganz toll..meine Tochter sowieso..

    mein Sohn aber auch :-)

    :-)

    Stammtisch, ja..und es wabert frauenbewegt, aber leider Schritte zurück..

    Polemische Fragen an "die Männer".

    Ausloben eines Mannes, der bereit ist Bäcker zu werden, wenn wir über schlechte Brötchen reden..usw..

    Ausflüge in die heroischen Welten der starken Frau und natürlich wieder der Fokus darauf, dass Mann per se das menschliche Weichei sei..

    Immer wieder dieser Fokus : Ja, Frauen und Mädchen sind so tough und klasse und Jungs und Männer ein larmoyanter Haufen : eine andere Antwort willst Du doch gar nicht ..

    Ich sehe das ein wenig anders..





    :-)
    Geändert von Inaktiver User (19.06.2009 um 12:25 Uhr)

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