Ich übe mich sozusagen als Geburtshelfer eines menschlichen Bewusstseins.
Masin, ich glaube du überschätzt dich...
Und - wie gemein!!!
Frauen dürfen all das, Rock tragen (und darin bewundernde Blicke bekommen), heulen, ohrfeigen...
Statt Hebamme des Bewusstseins zu sein würde ich Dir raten tüchtig am Karma zu arbeiten.. vielleicht wirst du im nächsten Leben Frau?
Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen![]()
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Thema: Als Mann fühlen
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10.06.2009, 18:10
AW: Als Mann fühlen
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10.06.2009, 18:23
AW: Als Mann fühlen
Siehst Du? Spott auch hier! :) Wozu auch mal ernsthaft reden?
Mich überschätzen? Natürlich. Würden sich alle mit dem Machbaren zufriedengeben, keine Visionen mehr haben, wäre dies in der Tat eine trostlose Welt.
Und aus Deinem Spott spricht so eine widerliche Infantilität, dass mir gleich schlecht wird. Ich geh mal besser an die frische Luft.
Masin
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10.06.2009, 18:34
AW: Als Mann fühlen
Infantil benimmst du dich eher..
Meine Güte, Masin es kann ganz befreiend sein mal über sich zu lachen.
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10.06.2009, 19:06
AW: Als Mann fühlen
doppelt...
aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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10.06.2009, 19:07
AW: Als Mann fühlen
Meine Güte. Hast DU denn dieses Bedürfnis bereits heute?
Und was hindert dich denn konkret daran, das zu tun, was jeder Jung-Goth doch auch macht?
Rock oder Hose? Hose oder Rock?
Sein einziges Problem ist dabei, sich vor dem Kleiderschrank überhaupt für etwas entscheiden zu müssen, egal ob Rock oder Hose, weil ihm beides gleichermaßen gefällt.
Und das ist kein Grund, um mit Frauen und ihrer Emanzipation zu hadern. Im Gegenteil, denen geht es doch täglich ganz genauso: was ziehe ich denn heute mal an?
Ja, so kommt es bei mir an. Im Namen des Rockes und du bist sein Prophet?Ich übe mich sozusagen als Geburtshelfer eines menschlichen Bewusstseins. Aus egoistischen Gründen und moralischer Überzeugung.
Wozu das Ganze? Verrate halt mal deine "egoistischen Gründe".
Du würdest gerne, traust dich aber nicht oder wie nun?
aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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10.06.2009, 21:10
AW: Als Mann fühlen
Zustimmung

Nervt mich auch.Schade dass wir jetzt wieder nur bei Gemoser landen..
ich finde den Ansatz vielversprechender Positives zu fokussieren und tatsächlich bemühe ich mich um einen wohlwollenden Blick sowohl auf Männer als auch auf Frauen...
Wobei mir etwas aufgefallen ist: Wenn ich verschiedene Charakterzüge durchgehe, seien es positive oder negativ besetzte und versuche, diese nach "typisch weiblich" bzw. "typisch männlich" einzuordnen, lande ich entweder bei den altbekannten Stereotypen, der aktuell vorherrscheenden "Mainstream-Meinung" womöglich sogar p.c.), oder ich muss schlicht und einfach feststellen, dass es - zumindest mir - nicht wirklich möglich ist.
Oder sieht das jemand von euch (selbst - nicht aus Studien etc,) anders?Geändert von SwedishChef (10.06.2009 um 21:19 Uhr)
„Auf unserer Suche nach allem, was die Leere erträglich macht, haben wir nur eins gefunden … einander.“
(aus Contact)
"Wir vertreiben uns aus einem Paradies, aus dem nur wir uns selbst vertreiben können."
(H. Lesch)
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10.06.2009, 21:23
AW: Als Mann fühlen
Und ich sag dazu nur: die arme, arme Person, kann sie sich nicht wehren? Und warum lässt sie sich Vorwürfe machen oder anheulen? Braucht sie es etwa doch, wie manch einer die Luft zum atmen? Scheint oft so zu sein. Denn es gibt immer einen Versender und Empfänger. Vorausgesetzt natürlich, der Empfänger kann und hat auch die Möglichkeit, sich selbst zu schützen.
Und wenn der Strang jetzt sogar schon bei einer Art von Körperlichkeiten, wie z. B. Ohrfeigen angelangt ist, klinke ich mich doch lieber aus. Das Niveau rutscht irgendwie rasant in den Keller … schade. Also unter ernsthaft miteinander reden verstehe ich dann offensichtlich doch etwas ganz anderes und Gewalt lehne ich generell ab.
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10.06.2009, 21:30
AW: Als Mann fühlen
Ich brachte ihn - glaube ich - schon einmal in einem anderen Strang:
Einen ausgezeichneten Bericht des amerikanischen Fernsehsenders abc zu eben diesem Thema:
Reaction To Women Abusing Men In Public
Seine Meinung kann sich jeder selbst bilden.
„Auf unserer Suche nach allem, was die Leere erträglich macht, haben wir nur eins gefunden … einander.“
(aus Contact)
"Wir vertreiben uns aus einem Paradies, aus dem nur wir uns selbst vertreiben können."
(H. Lesch)
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10.06.2009, 21:49
AW: Als Mann fühlen
Und Du entscheidest, wann ich über mich zu lachen habe? Oder irgendjemand sonst? Vor allem nach so einem "Ätschebätsche, ich darf das"-Auftritt wie dem Deinen? Nachdem ich einen Punkt präsentierte, der mich berührt?
Wenigstens hast Du mir damit das Gefühl vermittelt, nicht der Weltfremdeste hier zu sein, danke.
'Teilhabe am Alltag' ist das Stichwort. Ja, einfach machen, klar. Leichter gesagt als getan. Bist Du ein Mann? Mir war so. Mach das doch mal dann.
Ich übe mich, schrieb ich. Manche rhetorische Feinheit scheint echt verschwendet, wenn Leute eh nur verstehen, was sie wollen. *seufz* Das war natürlich in Anspielung darauf, dass das eine Aufgabe ist, die über die Möglichkeiten eines einzelnen Menschen hinausgeht. Üben bedeutet, etwas zu lernen, was man nicht beherrscht, so wie "Ich übe mich in Geduld" darauf hinweist, dass Geduld in diesem Fall eine sehr schwer bis unmöglich zu erfüllende Anforderung darstellt.
Egoistischerweise will ich die Freiheit eines Rockes genießen, ohne im Hinterkopf das Gelächter ein paar Meter weiter hinten auf mich zu beziehen. Und wenn wir schon bei 'Wünsch Dir was' sind: Keine Rückschlüsse von der Kleidung auf eventuelle sexuelle Identitäts- oder Präferenzstörungen.
Wie gesagt: Ich gehe schon mit Rock auf die Straße, auch zur Arbeit. Ich verstecke mich damit nicht zuhause. Aber je nach Tagesform, Tageszeit und Gegend ist es ein Spießrutenlauf oder sehr angenehm.
LG
Masin
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10.06.2009, 22:13Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen
Hallo, Masin
das kann ich gut verstehen. Aber leider reagiert die Masse nun mal intolerant, wenn jemand in welcher Weise auch immer gegen die Normen oder Rollenerwartungen verstößt, so lange eben, bis sie sich daran gewöhnt hat. Was sollen den Menschen sagen, denen es aufgrund irgendwelcher Merkmale, die sie nicht ändern können, so ergeht wie dir, wenn du Dich nicht "rollengemäß" verhältst? Gewissermaßen sitzt du mit ihnen in einem Boot, nur dass Du Dein Anderssein frei wählen kannst. Insofern sollte Dich der Spott der Leute, die Dich nicht verstehen können, nicht verletzen, denn auf ihre Anerkennung bist Du doch sowieso nicht angewiesen, oder?
lg



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