Hehe. Aber manchmal will sie es doch. Und wiederum manchmal ist eine Lösung sooooo offensichtlich, dass es mir unangenehm gewesen wäre sie vorzuschlagen. Es kommt eben vor, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Passiert eben, ist ja auch nicht weiter schlimm.
LG
Masin
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Thema: Als Mann fühlen
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09.06.2009, 15:50
AW: Als Mann fühlen
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09.06.2009, 16:02
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09.06.2009, 16:07
AW: Als Mann fühlen
tut mir leid wenn ich zu "freakig" rüberkomme.
Hat mich halt inspiriert von David Carradine (Rest in Pieces - sorry Peace), hab zuviel "Kung Fu" angeschaut früher als kleiner und seither spinne ich ein bischen im Kopf, hab so verschiedene Zwischenebenen eingebaut zur "Wirklichkeit".
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09.06.2009, 16:40
AW: Als Mann fühlen
Ach Masin, solche Aussagen sind zwar auf den ersten Blick immer sehr lustig, aber auch sehr treffend. Manchmal braucht es gar nicht so viele Worte, also ich verstehe. Also mich widert diese Reise schon an und ich habe sie dann doch abgebrochen. Es war ja nicht mal eine Abenteuerreise, sondern für mich so was zwischen Horrortrip und eine Reise mit Rosamunde Pilcher. Wirklich sehr schwierig in Worte zu fassen.
Hm ... schwierig, ich denke auch manchmal daran, diese Erkenntnisse weiter vermitteln zu wollen, aber dann sehe und erkenne ich, dass es sich viele in ihren Schubladen doch sehr bequem gemacht haben.Und gegen s. g. Windmühlen antreten, naja, da ist auch leicht mal der Arm oder noch mehr weg. Und ich hänge sogar an meinem, manchmal auch "schmerzenden rechten Arm". Immer noch.Ergebnis: Schubladen sind Vereinfachungen, Vorurteile. Und Vorurteile sind wichtig, damit wir nicht ständig von Anfang an denken müssen. Ohne sie Gelegentlich entwickeln sie aber auch gefährliches Eigenleben, wenn die Schublade zur Wirklichkeit verklärt wird. Die Geschichten darum sind wohlbekannt. Ich kann allerdings leider nicht feststellen, ob ich anderen gleiches Unrecht zugefügt habe.
Aber ich bin optimistisch, dass Menschen ihre Schubladen erkennen lernen können. Auch deswegen bin ich hier und manches Mal vll. ein wenig zu forsch. Ich bin noch auf der Suche danach, wie man die notwendigen Gedanken dafür am besten vermitteln kann. Und ja, ich habe mich schon gefragt, ob ich das Recht dazu habe. Bislang ist meine Antwort darauf 'ja'.
Und der ist mir dann sogar wichtiger als alles andere. Also kümmere ich mich erst mal um mich und bin besser auf der Hut, nie wieder in eine Schublade – auch nur versuchsweise – gestopft zu werden. Denn die Schubladen warten an jeder Ecke – unverhofft - ist manchmal wie mit den Hundehaufen. 
Und warum kannst Du nicht feststellen, ob Du anderen gleiches Unrecht zugefügt hast? Ich glaube, dazu ist jemand gar nicht in der Lage, wenn er sich erst mal auf die Reise dahin machen muss. So ein Verhalten „lernt“ man schon sehr früh oder eher nicht mehr. Aber die Gefahr besteht schon, dass man aus eigener Bequemlichkeit irgendwann dann mal sagt: Ach, gehe ich doch in eine Schublade oder stecke ich andere da rein und mache das zur Wirklichkeit. Ist halt einfacher und machen ja so viele vor. Und gibt bestimmt immer noch welche, die mit so etwas gar nicht rechnen und die man damit überrumpeln und einschüchtern kann oder halt die, die einfach nur „mitspielen“.
Und vielleicht wäre es ja eine andere, viele effektivere Möglichkeit, jemanden wie z. B. HQking und seine Partnerin konsequent zu klonen. Die bekommen dann wieder Kinder u. s. w. u. s. f. . Dann hätten doch alle was davon. Dauerhaft.
Und Arouet und Reiner, ihr könnt schon irgendwann wieder Eure allgemeingültigen und klugen Kommentare raus lassen. Ganz sicher. Denn gibt ganz bestimmt immer noch welche, die das dann auch noch lesen wollen und vor allem können!
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09.06.2009, 17:07
AW: Als Mann fühlen
Nun, ich bin der Auffassung, dass es vielen Menschen einfach nicht bewusst ist, wenn sie Schubladendenken betreiben. Ich unterstelle da keine Absicht (weder gute noch böse). Da die Erkenntnis, vorverurteilt worden zu sein, mich ereilte, als hätte ich zuvor geschlafen und sei dann erwacht, kann ich mir nicht wirklich sicher sein, andere nicht unwissentlich und unabsichtlich in Schubladen gesteckt zu haben. Heute passiert mir das zumeist nur noch unabsichtlich -- ich hau mir dann auch mental auf die Finger dafür.
'Sich seiner selbst bewusst sein' hat für mich jedenfalls seitdem, ich war 19, eine Bedeutung, die über eine Floskel hinausgeht. :-)
LG
Masin
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09.06.2009, 17:15
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09.06.2009, 18:02
AW: Als Mann fühlen
Meinst du etwa so?
„Auf unserer Suche nach allem, was die Leere erträglich macht, haben wir nur eins gefunden … einander.“
(aus Contact)
"Wir vertreiben uns aus einem Paradies, aus dem nur wir uns selbst vertreiben können."
(H. Lesch)
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09.06.2009, 18:39
AW: Als Mann fühlen
AUCH Literatur kann sehr gefährlich sein.

KLICK
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09.06.2009, 18:54
AW: Als Mann fühlen
Oh - da ist ja eine beachtliche Sammlung positiver männlicher Eigenschaften zusammen gekommen in meiner Abwesenheit..
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09.06.2009, 19:33
AW: Als Mann fühlen
Nun, ich musste leider oder g.s.d. etwas älter werden, um das zu erleben. Aber es ist ja nie zu spät.
Und ich sehe das so: Hatte lange Zeit meine „Ruhe“, ganz ohne wirklichem Schubladendenken, konnte mich und das Gegenteil wenn es dann mal nötig war, immer problemlos beweisen und daher natürlich leicht glauben, es gäbe gar keins. Es ist dann doch wie auf einmal wach werden – gut beschrieben. Nur habe ich vorher so gar nicht geschlafen, sondern meinte bereits voll zu leben und mich meiner ganz bewusst zu sein. Tja, so kann man sich dann selbst täuschen. Und das s. g. aber nur scheinbare Aufwachen kann dann vielleicht noch viel bitterer sein.
Mir war zwar schon immer klar, dass manche Menschen sich auch mal gern über andere stellen, nur um sich selbst besser zu fühlen. Aber auf dieser Ebene, war es wirklich etwas, was mir bis dato nie in dieser extremen Form begegnet ist. Da wurden bewusst Schwachstellen gesucht und scheinbar gefunden. Mein Fehler: Ich fühlte mich selbst in Sicherheit, geborgen, erfahrungsgemäß ganz ohne Sorge und nötige Vorsichtsmaßnahmen und ja, mir wurde dann aber fast das Genick gebrochen. Mit absoluter Absicht. Und das ist keine Unterstellung. Ich war auf einmal, ganz plötzlich „nur“ auf Grund meines Geschlechtes ein ganz offensichtliches Hassobjekt, plötzlich ohne jeden Wert, ganz jenseits meiner bisherigen Vorstellungskraft. Und was noch viel schlimmer ist, ich habe mich dann auch wirklich irgendwann so gefühlt.
Und mittlerweile denke ich sogar, es ist oftmals doch pure Absicht, nicht immer – na klar. Aber warum sonst arbeiten besonders Menschen, überwiegend mit einem sehr geringen universellen IQ ausgestattet, gerade darin eine gewisse Perfektion aus, die man sich eigentlich niemals vorstellen könnte? Aus Versehen? Sorry, aber das kann ich mir irgendwie so gar nicht mehr vorstellen!
So, ich für meinen Teil bin fertig mit wirklich "in den Pudding hauen" und wer noch will, kann bitteschön weitermachen, oder sich amüsieren oder was sonst noch.



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