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    AW: Als Mann fühlen

    Ja, HQKing, ich finde auch diese verkopften Diskussionen überflüssig und je mehr man versucht "es" festzunageln desto konfuser wird man und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht..

    Lieber mal "hinspüren", die "Hirnwichserei" abstellen und dann mal überlegen wie weise und wunderbar dieses duale Prinzip ist..

    Go with the flow!

    Zu deiner Frage: ich finde es ziemlich klasse einen (meinen) Mann zu küssen und der riecht auch super...

    Ich meinte auch eher solche Gesten wie zum Trost einen Freund in den Arm nehmen geschweige denn seine Hand halten

    Sowas ist unter Frauen üblich und wie mir scheint unter Männern ein Tabu...was meinst Du?

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Ja, HQKing, ich finde auch diese verkopften Diskussionen überflüssig und je mehr man versucht "es" festzunageln desto konfuser wird man und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht..

    Lieber mal "hinspüren", die "Hirnwichserei" abstellen und dann mal überlegen wie weise und wunderbar dieses duale Prinzip ist..

    Go with the flow!

    Zu deiner Frage: ich finde es ziemlich klasse einen (meinen) Mann zu küssen und der riecht auch super...

    Ich meinte auch eher solche Gesten wie zum Trost einen Freund in den Arm nehmen geschweige denn seine Hand halten

    Sowas ist unter Frauen üblich und wie mir scheint unter Männern ein Tabu...was meinst Du?
    das mit dem Mann küssen war ein kleiner Witz (mit der Sicht von mir einen Mann küssen "zu müssen"). Ist mir ja klar dass Frauen (oder auch schwule Männer) gerne Männer küssen.
    Nur ich schrieb halt als Mann und die Berührungsqualität und Zärtlichkeit einer Frau ist "anders" (besser) für mich als Mann, wenns um sinnliches Erleben geht.

    Wenn es rein um freundschaftliche Gesten geht (und z.B. Fussmassagen mache ich jede Woche bei einem älteren Ehepaar als "Liebe-Deinen-Nächsten-Geste") habe ich kein Problem einen Mann zu umarmen. Aber Händchen halten käme auf die Situation an, im Krankenhaus, wenn ein Kumpel schwer krank ist, würde ich das sicherlich machen, als Trost.

    Ansonsten Danke für Deinen Beitrag, ich steh sonst immer alleine da gegen die verkopften Betragsschreiber. Aber das ist ja das Schöne in einem Forum, einen Einblick zu bekommen wie andere denken.


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    AW: Als Mann fühlen

    Ja, diese zähe, verkopfte Argumentiererei macht nur verbiestert und unsexy
    Auch diese ständige "political correctness"

    Ich zB. liebe auch alles mögliche an Tand und Schmückwerk dass es für Frauen ja gibt (vielleicht neiden uns Männer das ja? In den Herrenabteilungen der Geschäfte könnte man ja trübsinnig werden, dunkelblau, moosgrün und anthrazit soweit das Auge reicht..)

    Wenn ich in ausgelassener Sommerstimmung bin trage ich leichte Kleider, hochhackige Sandalen und male mir die Fußnägel pink.
    Und klar fühle ich mich damit weiblich - darfste als "emanzipierte Frau" kaum äußern, wirst du direkt in die "eitle Tussi" Schublade gesteckt - besonders gerne von anderen Frauen

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    SwedishChef:
    Ich befürchte, dass wir ein wenig aneinander vorbei argumentieren. Wenn ich den o. g. Text umdrehe müssten Frauen Verhalten und Kleidung, die mit Männern assoziiert werden meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Tun sie aber nicht.
    Dass es Frauen schwerer haben bezog sich auf den Zusammenhang von Kleidungsstücken, die normalerweise Männern zugeordnet werden und dem Weiblichkeitsgefühl. Da ich selbst eine Frau bin, finde ich diesbezüglich keine direkte Abgrenzung, das bedeutet für mich, dass sich Weiblichkeit und ihre Definition nicht durch Äußerlichkeiten beschreiben lassen. Damit wird auch ein Gefühl noch schwerer beschreibbar.

    Sollte ich Dich missverstanden haben, so bitte ich noch einmal um Erklärung für die 1:1-Variante.
    Im Prinzip denkst du völlig richtig, es "fehlte" nur der Vergleich am Schluss.

    Was ich andeuten wollte ist schlicht und einfach die Einseitigkeit, mit der sich der gesellschaftliche Wandel in den letzten Jahrzehnten vollzogen hat und welche - gerad ein letzter Zeit - langsam auch Einzug in die öffentliche Betrachtung rückt:

    Während Frau sich in diesem Zeitraum enorm weiterentwickelt hat :schild respekt: ist ein Großteil der Männer geblieben, wo er vor zwanzig Jahren war. Aus Bequenlichkeit? Wahrscheinlich. Aber vielleictht auch Desinteresse oder Arroganz? Ich weiß es nicht, ist auch nicht so wichtig.

    Wenn du oben schreibst

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... wie der Teufel das Weihwasser. Tun sie aber nicht.
    triffst du die den Kern der Sache recht gut. Dieses ewig "Verkrampfte", nicht-den-Hintern-bewegen-wollen, das (leider) noch viel zu verbreitet ist.

    @Brombeerkatze:
    Ja, diese zähe, verkopfte Argumentiererei macht nur verbiestert und unsexy
    Auch diese ständige "political correctness"
    - nerv - (warum gibt es eigentlich immer noch keinen Kotz-Smiley?)
    In den Herrenabteilungen der Geschäfte könnte man ja trübsinnig werden, dunkelblau, moosgrün und anthrazit soweit das Auge reicht..)
    Sind für depressive Gemüter doch schöne Farben, oder?

    Mir sind petrol, türkis, violett, hellgrün, gelb, u.ä. lieber - ist halt schwerer zu bekommen. (Bei der Suche könnte man depressiv werden und wieder bei oboigen Farben landen )
    „Auf unserer Suche nach allem, was die Leere erträglich macht, haben wir nur eins gefunden … einander.“
    (aus Contact)


    "Wir vertreiben uns aus einem Paradies, aus dem nur wir uns selbst vertreiben können."
    (H. Lesch)

  5. gesperrt

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von MasinAD Beitrag anzeigen
    Die Weigerung zu akzeptieren, dass komplizierte Sachstände auch verbal korrekt erfasst und daraus weitere und potentiell hilfreiche Erkenntnisse abgeleitet werden können, scheint unter Erwachsenen sehr weit verbreitet zu sein. Man hat einfach keine Lust mehr, über Dinge nachzudenken, die Neugierde ist erlahmt. Dieses aber zu tun schließt umgekehrt nicht aus, Anteilnahme zu zeigen, jemanden an die Hand zu nehmen und mit ihm die Herausforderungen zu durchstehen oder schlicht zu helfen.
    Interessant, diese ganz persönliche Theorie. Neugierig zu sein, setzt ja schon auch ein Maß an Offenheit voraus. Die haben Kinder z. B. noch sehr oft, aber viele Erwachsene leider gar nicht mehr. Insoweit stimme ich Dir da schon zu.

    Nun daraus aber zu schlussfolgern, dass zu viel nachdenken immer auch gleichzeitig viel mit Neugierde zu tun hat, sehe ich anders. Auch jemanden an die Hand nehmen zu wollen und dann auch sicher zu glauben, damit auch wirklich helfen zu können, obwohl derjenige am andern Ende der Hand vielleicht nicht mehr oder noch gar nicht offen ist, für was auch immer, das ist dann eher doch nur ein endloser Krampf und oft keine wirkliche Hilfe. Für beide Kommunikationsseiten. Dieses Wollen und vor allem das Können sollte schon von jedem selbst heraus kommen. Ganz ohne noch so hilfreich gemeinte Überzeugungsarbeit. Auch weil jeder einen ganz individuellen Horizont erreicht hat und sich in diesem befindet, mehr oder weniger wohl fühlt, halt resultierend auf ganz eigene Erfahrungen und Beobachtungen. Mehr oder weniger offen für anderes. Und manchmal ist es auch nur ein scheinbarer und vermeintlicher Horizont, sehr eingeschränkt, oft nur angenommen oder abgeschaut und eben nicht wirklich selbst erfahren. Einfach oft nur zuviel nachgedacht, angeblich korrekt erfasst und abgeleitet aber weniger gefühlt – was dann sehr oft nur noch behindern und ja, auch nerven kann.

    Habe letztens doch in einer aktuellen! Zeitschrift folgendes entdeckt: Eine Mutter (57, Hausfrau) wird gefragt: „In welchen Bereichen würden Sie sich wünschen, dass ihre Tochter (28, Projektmanagerin) mehr nach Ihnen kommen würde?“

    Die anscheinend ernst gemeinte Antwort war doch wirklich: „Bei der Männerwahl!. Sie sollte sich die Kerle etwas nüchterner anschauen und sich nicht ausschließlich von ihren Gefühlen leiten lassen.“



    Na, wenn das dann mal nicht sehr „nüchtern“ abgeleitet ist. Und ich persönlich finde so einen Rat von einer eigentlich erfahrenen Frau doch schon sehr eigenartig. Aber sie wird eben nur ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben und andere wohl leider nicht. Sonst würde sie bestimmt nicht solche „vermeintlich sehr gut gemeinten“ Ratschläge geben. Der Ratschlagempfänger kann dann sowieso selbst entscheiden, ob er seine eigenen Erfahrungen machen möchte, oder nur glauben zu wissen will. Das bleibt dann doch jedem sich selbst überlassen.

    Naja, hast Du ja eigentlich bereits schon treffend zusammengefasst:

    Zitat Zitat von MasinAD Beitrag anzeigen
    Herz UND Verstand müssen angesprochen werden ...
    ... Und selbst sprechen ... in jeder Hinsicht.

  6. gesperrt

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von HQking Beitrag anzeigen
    Wenn man seiner eigenen Körperlichkeit und seinem "Sein" nicht näher kommt dann wird's schwierig mit dem Fühlen, meine Meinung.


    Schon sehr bezeichnend, dass auch hier gern mal wieder vom eigentlichen Sein nur durch das Haben (z. B. konsumieren) abgelenkt wird. Es funktioniert wohl immer wieder (noch).

  7. gesperrt

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von SwedishChef Beitrag anzeigen
    Während Frau sich in diesem Zeitraum enorm weiterentwickelt hat :schild respekt: ist ein Großteil der Männer geblieben, wo er vor zwanzig Jahren war. Aus Bequenlichkeit? Wahrscheinlich. Aber vielleictht auch Desinteresse oder Arroganz? Ich weiß es nicht, ist auch nicht so wichtig.
    Hm … vielleicht ist gerade das aber doch sehr viel wichtiger als es scheint zu sein?

    Könnte es vielleicht nicht doch eher Angst, sehr viel mehr als z. B. Arroganz , Bequemlichkeit oder Desinteresse, sein? Denn das „Sich mit sich Selbst“ wirklich und ehrlich auseinanderzusetzen, ohne sich ständig mit nachdenken über andere und was die so denken könnten zu beschäftigen und sich damit doch nur abzulenken, kann schon ne Menge Angst verursachen für viele. Männer wie Frauen. Also sieht oft jedenfalls ganz danach aus.

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Ja, HQKing, ich finde auch diese verkopften Diskussionen überflüssig und je mehr man versucht "es" festzunageln desto konfuser wird man und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht..
    Das Lustige ist ja, dass ich über das Thema einen sehr umfassenden Überblick habe -- ich erspüre es, verdichte es, verbalisiere es aber. Ich bleibe nicht auf dem verbauchten Stand und sonne mich darin. Im Gegensatz dazu habe ich eine sehr klare Vorstellung vom Thema, da ich mich nicht weigere, alle meine Möglichkeiten auf das Thema anzusetzen. Und auch wenn meine Aussagen nicht immer auf Gegenliebe und teilweise erbitterte Widerworte stoßen, so geben mir meine Beobachtungen doch immer wieder recht.

    Aber um mal gleichermaßen charmant zu antworten: Ich finde diese verbauchten Unterhaltungsstränge auch überflüssig -- man erfährt nichts neues und das auf einem Niveau, dass ich auch in einem Groschenroman haben könnte. Man könnte diesen Strang bestimmt auf ein Fünftel eindampfen, wenn man mal alle Beiträge streichen würde, die einfach nur 'kontra' waren -- kontra Thema, kontra Ansatz, kontra Autoren. Komischerweise waren tendenziell eher die verbauchten Beiträge die destruktiven Beiträge.

    Um mal eine Lanze für die Schriftsprache zu brechen: Schon seit Jahrhunderten erfreuen wir uns an Texten, weinen mit ihnen, spüren die große Liebe, die ihnen zugrundeliegt, wie auch die abgrundtiefe Verachtung. Gedichte, Lieder, Erzählungen, Romane, Briefe haben uns alle schon mal in unseren Herzen berührt. Brauchen wir einen weiteren Beweis, dass Text Emotion transportieren kann? Ich jedenfalls nicht. Und das ganze Gerede um die Unvollkommenheit des Mediums ändert nichts daran, dass viele Missverständnisse, Streitereien usw. an der Unfähigkeit derjenigen liegen, die dem Medium einfach nicht ihre Gedanken und Gefühle klar aufzudrücken in der Lage sind. Es ist viel einfacher, dem Medium die Schuld zu geben, als einen Mangel an eigener Kompetenz einzugestehen. "Entschuldige, ich habe mich ungeschickt oder unpassend ausgedrückt, lass es mich bitte so probieren: ..." sollte viel häufiger zu lesen sein, wenn sich die Diskussion unangenehm entwickelt. Überraschender- und angenehmerweise konnte ich das in diesem Strang zumindest zwei Mal lesen.

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Lieber mal "hinspüren", die "Hirnwichserei" abstellen und dann mal überlegen wie weise und wunderbar dieses duale Prinzip ist..
    Welches duale Prinzip? Worin äußert es sich? Was Du als wunderbar und weise erlebst, erlebe ich als krank und therapiebedürftig. Nicht der Stand heute, nicht der Stand gestern, auch nicht der Stand morgen. Aber der Trend ist besorgniserregend: Symptome einer akuten Gleichgewichtsstörung sind wahrzunehmen, wenn man sie denn nur wahrnehmen will. Mögliche Heilungen bestünden darin, das Rad der Geschichte zurückzudrehen oder das Verhältnis zwischen den Geschlechtern anders wieder in Balance zu bringen. Dazu ist jedoch erstmal eine 'Inventur' notwendig -- egal ob rational oder intuitiv.

    Um Dir mal einen Einblick zu verschaffen, worin das Problem liegt: Vor 100 Jahren fanden Männer dieses duale Prinzip wunderbar und weise. Die Frauen auch? Ich finde, wir alle sollten endlich mal aus Fehlern lernen und sie zu vermeiden trachten.

    LG
    Masin

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von kaafee Beitrag anzeigen
    Das da auch lauten könnte: Wer antwortet schneller oder vielleicht auch nur glücklicher?

    Diese Chance bleibt jedenfalls offen ... für jeden ... aber nur eventuell ...
    Du meinst, in der Menge von Antworten werden schon welche sein, die zufälligerweise den rechten Ton und Inhalt trafen? Prinzip Schrotflinte: Ungenau und keine große Reichweite, aber soviel, dass irgendwas schon treffen wird. :-)

    LG
    Masin

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Hm. Habe ich mich noch nie für interessiert. Könnte ich also auch gar nicht sagen 'Oh, darf ich leider nicht anziehen, wäre zu weibisch'.
    Ja, genau, das geht vielen Männern so. Nur: Was ist Ursache und was ist Wirkung? Ziehst Du es nicht an, weil es Dich nicht interessiert? Oder interessiert es Dich nicht, weil es nicht Deinem Männlichkeitsbild entspricht? Halten wir fest: Männer wollen stark und unverletzlich wirken. Welche 'weiblichen' Stilelemente dienen diesen Aussagen? Und warum tragen heutzutage fast ausschließlich Frauen Kniestrümpfe? Ja, die Frage gehört tatsächlich dazu.

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Sehe ich nicht so. Hört sich an wie 'salzig ist, was nicht süss ist' oder 'hellblau ist, was nicht rosa ist', so in der Art.
    Ist aber krankerweise so. Das wirst Du in den Köpfen vieler Männer finden. Dessen sind sie sich natürlich nicht bewusst, aber mit den richtigen Fragen kriegt man das schon raus. Meistens ist man richtig, wenn der Mann sich auf einmal windet, weil er gerade zugegeben hat, dass er gewisse 'weibliche' Eigenarten als minderwertig oder nicht erstrebenswert bezeichnet hat.

    LG
    Masin
    Geändert von MasinAD (07.06.2009 um 21:04 Uhr) Grund: Grammatikkorrektur

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