kaafee biete nicht das Beispiel der beleidigten Prinzessinnenleberwurst : reiner is watching you..
Ich stellte nur klar, das Du aufgrund eines Beispiels ( wurscht ob mein Sohn oder einanderer ) wild ein Gedankenmuster Assoziierst und dazu sogar ein eine Idee ghast was da mit der Mutter los sein könnte..
Das fand ich lustig, ja..
Verzeih, aber das muss die Lust an Logik und weibliche Lust an entlarvender Situationskomik in mir sein..
Und in dieser Situationskomik liegt viel Wahrheit und ist auch ernst..
Du hast nach einer Schilderung eines Kindes wild ein anderes Beispiel assoziiert : hattest einige Punkte : maltest ein neues Bild eines männliches Kindes, das unsicher " unstimmig " wirkt und hast Idee über das Verhalten der Mutter..
Alles sicher interessant : aber auch Beispiel für die Gefahr von Mustern im Kopf..
Und das ist nichts persönliches, kaafee..das ist ein gesellschaftspolitisches Problem..
Solches ist manchen nicht bewusst : viele tun das : basteln Bilder zurecht und malen dazu gleich Bilder der Eltern dazu : alles einfach so : ganz schnell aus der Hüfte : und das ist nicht immer gut und selten richtig :-)
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Thema: Als Mann fühlen
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19.05.2009, 13:35Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen
Geändert von Inaktiver User (19.05.2009 um 13:38 Uhr)
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19.05.2009, 13:44
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19.05.2009, 13:47
AW: Als Mann fühlen
Und warum sagst Du das nicht gleich? Direkt und offen und nicht irgendwo und irgendwie in Deiner Form versteckt und verwandelt?
Denn damit kann ich dann sehr gut umgehen, mit dem anderen dagegen nicht, aber nur, weil ich nicht möchte. Mir gehts hier z. B. vordergründig um gesellschaftliche Probleme und dazu gehören nun auch Beobachtungen - ob es nun jedem persönlich auch mal genehm ist oder nicht, sollte dabei außen vor bleiben. Fände ich jedenfalls angenehmer.
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19.05.2009, 13:52
AW: Als Mann fühlen
Dass Kinder sich wesentlich an ihren Mütter sozialisieren und dass ein negatives Bild der Mutter von Männern auf das Kind abfärbt, ist kein Muster im Kopf von kaafee sondern schlicht Fakt. Egal wieviel Zeilen mit der enstprechenden Anzahl Leerzeilen du dazu fabulierst.
Aber schön wärs ja wenn wir hier beim Thema bleiben könnten, Erziehungstränge gibts genug. Merkst du eigentlich nicht, dass dein Schreibstil jeden Strang totreiten kann?
Aber wahrscheinlich ist das sogar Absicht.
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19.05.2009, 14:02Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen
Das sind Adjektive. Adjektive einer Sprache zum Zwecke der modellhaften Beschreibung der Art des Verhaltens einer Person. Nicht mehr, nicht weniger.das verstehe ich eben nicht. Welche "typisch weiblichen" Eigenschaften machen denn die Persönlichkeit aus. Ich dachte Charaktereigenschaften machen die Persönlichkeit aus.
sowas wie:
zuverlässig
treu
ehrlich
hilfsbereit
entschlossen
sensibel
fleißig
perfektionistisch
spontan
offen
strebsam
scheu
bescheiden
großspurig
selbstsüchtig
misstrauisch
Die Unterschiede zwischen Menschen und Mann / Frau, das jeweilige Wesen / die Persönlichkeit, liegen jenseits der Sprache und somit jenseits der bisher im allgemeinen geführten Diskussionen. Eine Persönlichkeit wird durch ihr Wesen von innen bestimmt, nicht durch unskalierbare Adjektive. Zum Wesen gehört das Geschlecht bzw. die gefühlte Geschlechtsidentität. Das, was das Wesen im Außen sichtbar werden lässt, wird versucht durch Adjektive zu beschreiben. Und nicht anders herum.
Das kann man z.B. damit belegen, dass viele Kinder mit unzutreffenden Zuschreibungen groß geworden sind, die kommen irgendwann in eine Krise, manche entdecken sich selbst, verändern das bisher falsche, von außen bestimmte Selbstbild, lösen sich von den Zuschreibungen .... und leben dann ihrem Wesen entsprechend.
Extremfälle sind Transsexuelle. Kommt aber auch "im Kleinen" in den besten Familien vor.
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19.05.2009, 14:12
AW: Als Mann fühlen
Um nochmal das Thema Mann/Frau aufzugreifen: Ich hatte ja in diesem Zusammenhang eine kürzlich gesehene Sendung im ZDF erwähnt, die leider nicht mehr online verfügbar ist und in der quasi verzwiefelt versucht wird herauszustellen, was denn den Mann zum Mann macht.
Für die, die es interessiert, habe ich hier einen Mitschnitt zum Download eingestellt.„Auf unserer Suche nach allem, was die Leere erträglich macht, haben wir nur eins gefunden … einander.“
(aus Contact)
"Wir vertreiben uns aus einem Paradies, aus dem nur wir uns selbst vertreiben können."
(H. Lesch)
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19.05.2009, 14:17
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19.05.2009, 14:30
AW: Als Mann fühlen
Meiner Meinung nach wird Persönlichkeit sehr wohl auch in der Sprache, natürlich nicht nur mit den allein bezeichnenden Adjektiven, aber schon auch innerhalb einer allein nur mit Worten geführten Diskussion ausgedrückt. Nach dem Motto: „Wir können nur das sehen, was Du uns auch zeigst." Und wie, wenn nicht mit Sprache und den dazugehörigen, möglichst auch "passenden" Gesten? Nur mit Gedankenübertragung? Wohl eher nicht!
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19.05.2009, 14:34
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19.05.2009, 15:05
AW: Als Mann fühlen
Danke, damit kann ich was anfangen. Die Persönlichkeitseigenschaften sind theoretische Konzepte, klar.
Jenseits der Sprache, ok.Die Unterschiede zwischen Menschen und Mann / Frau, das jeweilige Wesen / die Persönlichkeit, liegen jenseits der Sprache und somit jenseits der bisher im allgemeinen geführten Diskussionen. Eine Persönlichkeit wird durch ihr Wesen von innen bestimmt, nicht durch unskalierbare Adjektive. Zum Wesen gehört das Geschlecht bzw. die gefühlte Geschlechtsidentität.
Aber mal praktisch. Wenn jemand sagt: Ich fühle mich nicht weiblich, kann man darüber nicht reden wenn man sich nicht der Sprache und der Begriffe die zur Verfügung stehen bedient.
Selbst wenn eine andere Frau sagt: Ja, das versteh ich, ging mir auch schon so, heißt das keineswegs, dass beide das gleiche Gefühl meinen, oder die gleichen Begriffe zur Beschreibung verwenden würden.
"Jenseits der Sprache" bringt uns in der Kommunikation nicht weiter.




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