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  1. Inaktiver User

    AW: Als Mann fühlen

    Ne, Alaska, es wird so laufen:

    Die Frau Rein installiert über die Werbung die 10 diversifizierten Männertypen.

    Und bei der nächsten Erhebung wird der Herr Rheingold ins Schwitzen kommen: Denn er muss einen viel längeren Satz formuliern, da es nicht nur den verständnisvollen Mitshopper-Softie gibt, der sich in Maniküre und Pediküre auskennt (wieso eigentlich? Kann der sich die Nägel nicht einfach sauber und kurz halten???) und den Macho-Bohlen (hat der denn dreckige, gelbe, verpilzte Krallen als gegenentwurf?), sondern auch noch den Abenteurer, den Rapper, den Giovanni, den Intellektuellen und den Oben-ohne-Waldarbeiter, die ein Mann nicht auf die Reihe kriegt und um sich alternativ für einen zu zu entscheiden, ist er zu entscheidungsschwach.

    Und wer ist Schuld?
    Die Frau Rein und ihre Schwestern.

    Hoffentlich haben die Männer dann wenigstens bis dahin alle saubere und kurze Nägel und wissen wofür ein Bimsstein gut ist.
    - Das ist nichts Unanständiges, Männers ... gaaanz falsche Fährte.
    Geändert von Inaktiver User (26.06.2009 um 17:13 Uhr)

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wer ist Schuld?
    Die Frau Rein und ihre Schwestern.
    Genau!

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    AW: Als Mann fühlen

    die Cowboys (Gitte 1963 und auch den Marlboro Man) fand ich nie so gut wie die Indianer:
    YouTube - Gus Backus - Da sprach der alte Häuptling der Indianer 1972

    womit ich mich als Mann identifiziere und infiziere ist dies hier:
    YouTube - Ich bin ein Mann

    ich bin ein Mann..., meine Küsse brennen heisser als der Wüstenwind usw.

    nur leider ernte ich nie mehr als ein müdes Lächeln von Frauen (und von Männern ?) wenn ich dies Lied singe.


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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von kaafee Beitrag anzeigen
    Dazu kann ich dann nur sagen, es wird wohl endlich mal Zeit, dass „jeder“ Mann auch ein klares Bild von sich erhält und dann kann es ja auch erst abgegeben werden. Niemand ! findet zu sich selbst, wenn er es allen Positionen recht machen will. Das ging und geht den Frauen auch nicht anders. Jede hat nämlich auch ihre ganz eigenen Päckchen mit sich rumzutragen. Und einige schaffen es, ihr Leben so zu leben, wie sie es wollen und andere eben nicht.
    Der kleine (ganz kleine) Unterschied ist nur: die Frauen haben diese Notwendigkeit eher begriffen und nehmen es quasi für selbstverständlich - mehr oder weniger. Bei den "Männern" als Gesamtheit beiginnt gerade erst das Einsehen dieser Notwendigkeit. Einige sind schneller, andere langsamer.

    Der eine Mann ist z. B. gern Macho, weil er es einfach gern ist, der andere tut nur so, weil er denkt, es könnte wohl besser ankommen, schwankt dabei hin und her und wirkt dann doch nur peinlich, weil er sich dabei nicht selbst fühlt. Ganz genau wie bei Frauen, die stark wirken, es aber eigentlich doch nicht sind. Und ja, wer ist sowieso immer "stark"?
    Wobei der echte Nicht-Macho wahrscheinlich noch besser ankommt als der "unechte Macho", oder?

    Also, all die Aufregung kann ich nun wirklich nicht mehr nachvollziehen. Wo sind die Männer, die sich nicht von jeder/m X-Beliebigen und die damit verbundenen Sprüche / Taten einschüchtern lassen? Ja und wieviel Sprüche und Taten mussten und müssen sich denn Frauen oft so gefallen lassen? Liegen die denn nun alle heulend und ihre Wunden leckend in den Gräben? Eher nein!
    Glaube ich nicht. Ich glaube viel eher, die suchen schön einfach nach einem "Schuldigen", an statt das Problem einer wirklichen Lösung zuzuführen, die allerdings - wahrscheinlich weder für Mann noch für Frau - einfach ist: einfach mal "ich selbst" sein, ganz ohne Äußere Fremdbestimmung. Oder - um es mit einem Filmzitat zu sagen (ich weiß, hatte ich in diesem Strang schon mal)

    "... To explore strange new worlds
    To seek out new life and new civilizations
    To boldly go where no man has gone before."

    Triffts irgendwie

    Mensch Mann, macht doch endlich mal, seid nicht so fremdbestimmt und ja, nicht mehr so hasserfüllt und nachtragend, sondern verarbeitet Eure eigenen Erlebnisse doch einfach mal selbst – geht in s. g. Selbstfindungskurse, wenn unbedingt nötig, aber stülpt die ganz eigenen Probleme nicht immer anderen über, auch wenn das manche offensichtlich gern annehmen wollen, immernoch. Aber hört bitte, bitte endlich auf zu jammern, die Schuld ständig bei anderen zu suchen und auch mit all diesem Selbstmitleid! Geht sowieso eh nach hinten los, bzw. das Karussell fängt an, sich wieder von vorn zu drehen!
    „Auf unserer Suche nach allem, was die Leere erträglich macht, haben wir nur eins gefunden … einander.“
    (aus Contact)


    "Wir vertreiben uns aus einem Paradies, aus dem nur wir uns selbst vertreiben können."
    (H. Lesch)

  5. gesperrt

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von SwedishChef Beitrag anzeigen
    Wobei der echte Nicht-Macho wahrscheinlich noch besser ankommt als der "unechte Macho", oder?
    Meinst Du bei mir? Denn ich kann ja nur von mir selbst sprechen.

    Also wenn ich das Wort Macho jetzt mal als betont männlich verstehe und nicht mit Chauvinismus verbinde, was ja im Gegensatz dazu ein Verhalten beschreibt, dass aufgrund des eigenen Geschlechtes ein Überlegenheitsanspruch über das jeweilige andere Geschlecht beansprucht, ist mir persönlich der „echte“ Macho doch sehr viel sympathischer als der „unechte“. Mit unechten Menschen und besonders Chauvinisten und Chauvinistinnen verkehre ich persönlich doch eher sehr ungern. Ist leider aber nicht immer auszuschließen.

    Auch glaube ich, dass besonders Chauvinisten und Chauvinistinnen selbst sehr große Probleme haben, sich zu erkennen und diese sich dann im Umgang mit anderen durch eine s. g. eingebildete Überlegenheit äußern. Ich gehe sogar davon aus, dass denen das und die eigentliche Ursache selbst nicht mal bewusst ist. Aber sie können mit ihrem Verhalten sehr großen Schaden anrichten, besonders gesellschaftlich und das ist das eigentliche Dilemma.

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von kaafee Beitrag anzeigen
    Meinst Du bei mir? Denn ich kann ja nur von mir selbst sprechen.
    War eigentlich rhetorisch gemeint.

    Also wenn ich das Wort Macho jetzt mal als betont männlich verstehe und nicht mit Chauvinismus verbinde, was ja im Gegensatz dazu ein Verhalten beschreibt, dass aufgrund des eigenen Geschlechtes ein Überlegenheitsanspruch über das jeweilige andere Geschlecht beansprucht, ist mir persönlich der „echte“ Macho doch sehr viel sympathischer als der „unechte“. Mit unechten Menschen und besonders Chauvinisten und Chauvinistinnen verkehre ich persönlich doch eher sehr ungern. Ist leider aber nicht immer auszuschließen.
    Leider. Wobei sich diese meist der Sache gar nicht bewußt sind, siehe
    Auch glaube ich, dass besonders Chauvinisten und Chauvinistinnen selbst sehr große Probleme haben, sich zu erkennen und diese sich dann im Umgang mit anderen durch eine s. g. eingebildete Überlegenheit äußern. Ich gehe sogar davon aus, dass denen das und die eigentliche Ursache selbst nicht mal bewusst ist. Aber sie können mit ihrem Verhalten sehr großen Schaden anrichten, besonders gesellschaftlich und das ist das eigentliche Dilemma.
    Die Frage ist doch - und da scheint sich die ganze Diskussion im Kreis zu drehen - in wie weit man als Mensch (jetzt mal völlig abgesehen von Mann und Frau) bereit ist, sich mit seinem eigenen Selbst einmal völlig unvoreingenommen auseinanderzusetzen und sich derartige Fragen überhaupt einmal zu stellen und für sich selbst nach einer Antwort zu suchen (und nicht z.B. von der Werbung aufschwatzen zu lassen).

    Denn bei einem bin ich mir ziemlich sicher: egal, wie viele Stereotypen man unterscheidet: es findet sich immer ein Mensch, der nirgends wirklich getroffen wird: man selbst.
    „Auf unserer Suche nach allem, was die Leere erträglich macht, haben wir nur eins gefunden … einander.“
    (aus Contact)


    "Wir vertreiben uns aus einem Paradies, aus dem nur wir uns selbst vertreiben können."
    (H. Lesch)

  7. gesperrt

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von SwedishChef Beitrag anzeigen
    War eigentlich rhetorisch gemeint.
    Ach sooo ... !

    Dann kann ich ja diese Frage auch gut mal genau so weitergeben:

    ...in wie weit man als Mensch (jetzt mal völlig abgesehen von Mann und Frau) bereit ist, sich mit seinem eigenen Selbst einmal völlig unvoreingenommen auseinanderzusetzen und sich derartige Fragen überhaupt einmal zu stellen und für sich selbst nach einer Antwort zu suchen (und nicht z.B. von der Werbung aufschwatzen zu lassen).
    Für jeden individuell, auf jeden Fall spannend und halt ganz für sich selbst.

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von kaafee Beitrag anzeigen


    Für jeden individuell, auf jeden Fall spannend und halt ganz für sich selbst.
    Genau.
    Einfach Mann sein so wie mann es gut findet.
    Die dazu passende Frau stellt sich dann schon ein oder auch nicht.
    Auch das passende Rasierwasser findet sich mit solch einer Einstellung fast wie von selbst.
    Ich z.B. als machohafter Neandertaler mit einem fatalen, unerfüllbaren Hang zu Höhlen, die ein Pineau, Boffrand oder Cuvilliés dekoriert hat - wohl Ausdruck meiner "weiblichen" Seele - benutze Antiplaque von Aldi.
    Nach dem Rasieren gurgeln, Kopf in den Nacken und einmal kräftig prusten - fertich.
    Mit der Duftnote hab' ich sogar Schlag bei Frauen.
    Es hat jedenfalls noch keine gewagt, sich darüber zu beklagen.
    Geändert von arouet58 (28.06.2009 um 01:59 Uhr)
    Cum grano salis

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    AW: Als Mann fühlen

    Ich lese mich nach meinem Urlaub hier so durch und mir stellt sich langsam die Frage ob ich diese Diskussion für viel Geld Woody Allen verkaufe.. der könnte bestimmt was damit anfangen...

    Brombeerkatze

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Genau.
    Einfach Mann sein so wie mann es gut findet.
    Die dazu passende Frau stellt sich dann schon ein oder auch nicht.
    "Männerzeit, das ist die Zeit, in der nicht geredet werden muss, in der Mann einfach mit anderen Männern ist, die perfekte Auszeit genießt.“ Dorothee Rein ist sich sicher: Auch in diesem Wunsch drückt sich die Sehnsucht der Männer aus, ein selbst bestimmtes Bild von sich wieder zu entwickeln."

    Aber was kann sie diesen Männern noch verkaufen?

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