Du hast Recht.
Im Ernst.
Bei Gender Studies reagiere ich mittlerweile fast humorlos.
Wie weiland auf Studien der diversen Karl-Marx-Hochschulen des verblichenen Ostblocks.
Was von dort kommt, ist meist empiriefreies Ideologiegesuder, feminisitische Scholastik, die Gläubige überzeugt.
Ich bin katholisch.
Das deckt meinen Bedarf an empiriefreien Glaubensinhalten.
Für Gender Study Unsinn ist mir mittlerweile die Zeit zu schade.
Die ersten Lehrstühle der Spätachtunsechzigergenderstudieskultur werden ja Gott sei Dank wieder abgebaut.
Warum also Zeit verschwenden.
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Thema: Als Mann fühlen
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20.06.2009, 19:14
AW: Als Mann fühlen
Geändert von arouet58 (20.06.2009 um 19:19 Uhr)
Cum grano salis
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20.06.2009, 19:19Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen
Auf den Punkt gebracht und von allen Fiesigkeiten abstrahiert, heißt das: Gesprächsgegenüber respektieren, ein Gesprächsangebot machen, bei sich bleiben, nicht insistieren.
Das ist Grundlage jeder guten Kommunikation, die auf Wohlwollen und Vertrauen basiert: Gegenüber Männlein, Weiblein, Buben, Mädchen.
Da sehe ich keine Jungs-spezifische Anforderung drin.
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20.06.2009, 19:25Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen
und das ist auch ein gutes Gedankenfutter für Söhnemütter..
die mit ihrer Penetranz das Wesen des Jungen in ein ihr verstehbares biegen. Sie das Kind damit irritieren und dem Kind das Gefühl geben, nicht richtig zu sein.
Das kann fatale Folgen haben und auch davon erzählen Kinderpsychologen.
Davon verschließen aber manche die Augen, die natürlich alle Weisheit der Welt mit Löffeln gegessen haben..
Ja, Frauen müssten auch diesbezüglich umdenken und die "Fremdheit" des männlichen Kindes akzeptieren und nicht nur negativ sehen und verbiegen wollen, nicht nur für sie verstehbares als postiv werten lernen. Lernen ? Ja, warum denn nicht ?
Ja, ein männliches Kind ist nicht wie die Mutter als Mädchen war. Ein männliches Kind ist anders und das zu verneinen, wäre sich am Kind zu versündigen.
Ich höre seit Jahren hanebüchenen zwar lieb gemeinten Quatsch aus Müttermund : Klagen ( Augen zum Himmel gerichtet), über das männliche Kind, das ja so "schwierig " sei. So sorgenvoll, als sei ein Junge eine Last.
Und wie sieht es heute aus beim Kinderwunsch, welches Geschlecht wird da bevorzugt ? Mädchen.
Mir tun die kleinen Wichte dieser Mütter leid.Geändert von Inaktiver User (20.06.2009 um 19:32 Uhr)
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20.06.2009, 19:28
AW: Als Mann fühlen
Gerade das fehlt doch in der heutigen Pädagogik: das WOHLWOLLENDE Betrachten/Eingehen von/auf Jungenverhalten.
Dies wird zunächst als defizitär gesehen, weil sie sich ja nun einmal anders verhalten als die Mädchen, die der Mädchenförderschule so viel mehr am Herzen liegen als Jungen, da sie doch das Gute, Wahre und Schöne repräsentieren, das vor dem sich in den Jungen andeutenden Unterdrückerisch-Bösen geschützt werden muss.
Dieses "Böse" in den Jungen kann manch frauenbewegte Pädagogin nicht früh genug bekämpfen.Geändert von arouet58 (20.06.2009 um 19:33 Uhr)
Cum grano salis
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20.06.2009, 19:43
AW: Als Mann fühlen
Ja, da fällt mir wirklich keine andere Bezeichnung als Sexismus für ein, der anscheinend tatsächlich seinen Weg in die Köpfe von Müttern gefunden hat:
Und das finde ich wirklich krank und halte es für ein eklatantes Versagen auch von Bildungs- und Familienpolitik.
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20.06.2009, 19:47Inaktiver User
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20.06.2009, 19:50
AW: Als Mann fühlen
Ich wurde aufmerksam gemacht auf diesen Mangel an Wohlwollen gerade durch eine Feministin.
Doris Lessing, die ja auf ihren Lesereisen durch die englischsprachige Welt von vielen Schulen eingeladen wurde, mit vielen Lehererinnen Kontakt hatte:
Es ist das Ausgehen von dem, was Guggenbühl als das in den Sozialwissenschaten dominierende Standardmodell "Mann" bezeichnet, das eher eine Negativkarikatur ist als realistisch, dass das Klima in der Schule für Jungen vergiftet, ganz unabhängig von Güte und Versagen einer einzelnen Lehrerin.Bei einem Besuch in einer Schule, in der die Lehrerin Beifall heischend erklärt habe, Kriege seien auf die angeborene Gewalttätigkeit von Männern zurückzuführen, berichtet die Schreiberin: "Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort."
Der Geist der Pädagogik selbst ist in meinen Augen misandrisch verheert.
Üble Folgen einer üblen Ideologie.Geändert von arouet58 (20.06.2009 um 20:01 Uhr)
Cum grano salis
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20.06.2009, 19:50Inaktiver User
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20.06.2009, 20:08Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen
Denkt Ihr, Ihr seid damit hier am richtigen Ort, zur richtigen Zeit?

N'Abend!
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20.06.2009, 20:15





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