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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast auch gegen alle was...


    Egal, ob Mann, ob Frau, ob hü oder hott... passt es nicht in Deine Interpretation, fliegt es raus.

    *Opfer*
    Du hast Recht.
    Im Ernst.
    Bei Gender Studies reagiere ich mittlerweile fast humorlos.
    Wie weiland auf Studien der diversen Karl-Marx-Hochschulen des verblichenen Ostblocks.
    Was von dort kommt, ist meist empiriefreies Ideologiegesuder, feminisitische Scholastik, die Gläubige überzeugt.
    Ich bin katholisch.
    Das deckt meinen Bedarf an empiriefreien Glaubensinhalten.
    Für Gender Study Unsinn ist mir mittlerweile die Zeit zu schade.
    Die ersten Lehrstühle der Spätachtunsechzigergenderstudieskultur werden ja Gott sei Dank wieder abgebaut.

    Warum also Zeit verschwenden.
    Geändert von arouet58 (20.06.2009 um 19:19 Uhr)
    Cum grano salis

  2. Inaktiver User

    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Dass man dieses Nichtredenwollen der Jungs respektieren soll.
    Nicht in sie dringen, in der wohlmeinenden Absicht, ihnen so die Überwindung des "Männlichen" zu erleichtern.
    Dass man sie dort abholen soll, wo sie stehen, sie in ein Gespräch verwickeln soll über DINGE, die sie interessieren und sich auf diese indirekte Weise an ihre Gefühlswelt heranzutasten.
    Man soll sie also mit der Gutmenschenpenetranz mancher PädagogInnen verschonen, die im Übereifer, den Jungen ihre Innenwelt zu "erschließen", mit der Sensibilität eines Presslufthammers in sie dringen.
    Was ja in der Regel nur dazu führt, dass ein Junge noch mehr "verstockt".
    Auf den Punkt gebracht und von allen Fiesigkeiten abstrahiert, heißt das: Gesprächsgegenüber respektieren, ein Gesprächsangebot machen, bei sich bleiben, nicht insistieren.

    Das ist Grundlage jeder guten Kommunikation, die auf Wohlwollen und Vertrauen basiert: Gegenüber Männlein, Weiblein, Buben, Mädchen.

    Da sehe ich keine Jungs-spezifische Anforderung drin.

  3. Inaktiver User

    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Dass man dieses Nichtredenwollen der Jungs respektieren soll.
    Nicht in sie dringen, in der wohlmeinenden Absicht, ihnen so die Überwindung des "Männlichen" zu erleichtern.
    Dass man sie dort abholen soll, wo sie stehen, sie in ein Gespräch verwickeln soll über DINGE, die sie interessieren und sich auf diese indirekte Weise an ihre Gefühlswelt heranzutasten.
    Man soll sie also mit der Gutmenschenpenetranz mancher PädagogInnen verschonen, die im Übereifer, den Jungen ihre Innenwelt zu "erschließen", mit der Sensibilität eines Presslufthammers in sie dringen.
    Was ja in der Regel nur dazu führt, dass ein Junge noch mehr "verstockt".
    und das ist auch ein gutes Gedankenfutter für Söhnemütter..

    die mit ihrer Penetranz das Wesen des Jungen in ein ihr verstehbares biegen. Sie das Kind damit irritieren und dem Kind das Gefühl geben, nicht richtig zu sein.

    Das kann fatale Folgen haben und auch davon erzählen Kinderpsychologen.

    Davon verschließen aber manche die Augen, die natürlich alle Weisheit der Welt mit Löffeln gegessen haben..

    Ja, Frauen müssten auch diesbezüglich umdenken und die "Fremdheit" des männlichen Kindes akzeptieren und nicht nur negativ sehen und verbiegen wollen, nicht nur für sie verstehbares als postiv werten lernen. Lernen ? Ja, warum denn nicht ?
    Ja, ein männliches Kind ist nicht wie die Mutter als Mädchen war. Ein männliches Kind ist anders und das zu verneinen, wäre sich am Kind zu versündigen.

    Ich höre seit Jahren hanebüchenen zwar lieb gemeinten Quatsch aus Müttermund : Klagen ( Augen zum Himmel gerichtet), über das männliche Kind, das ja so "schwierig " sei. So sorgenvoll, als sei ein Junge eine Last.

    Und wie sieht es heute aus beim Kinderwunsch, welches Geschlecht wird da bevorzugt ? Mädchen.

    Mir tun die kleinen Wichte dieser Mütter leid.
    Geändert von Inaktiver User (20.06.2009 um 19:32 Uhr)

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Das ist Grundlage jeder guten Kommunikation, die auf Wohlwollen und Vertrauen basiert: Gegenüber Männlein, Weiblein, Buben, Mädchen.

    Da sehe ich keine Jungs-spezifische Anforderung drin.
    Gerade das fehlt doch in der heutigen Pädagogik: das WOHLWOLLENDE Betrachten/Eingehen von/auf Jungenverhalten.
    Dies wird zunächst als defizitär gesehen, weil sie sich ja nun einmal anders verhalten als die Mädchen, die der Mädchenförderschule so viel mehr am Herzen liegen als Jungen, da sie doch das Gute, Wahre und Schöne repräsentieren, das vor dem sich in den Jungen andeutenden Unterdrückerisch-Bösen geschützt werden muss.
    Dieses "Böse" in den Jungen kann manch frauenbewegte Pädagogin nicht früh genug bekämpfen.
    Geändert von arouet58 (20.06.2009 um 19:33 Uhr)
    Cum grano salis

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Dies wird zunächst als defizitär gesehen, weil sie sich ja nun einmal anders verhalten als die Mädchen, die der Mädchenförderschule so viel mehr am Herzen liegen als Jungen, da sie doch das Gute, Wahre und Schöne repräsentieren, das vor dem sich in den Jungen andeutenden Unterdrückerisch-Bösen geschützt werden muss.
    Dieses "Böse" in den Jungen kann manch frauenbewegte Pädagogin nicht früh genug bekämpfen.
    Ja, da fällt mir wirklich keine andere Bezeichnung als Sexismus für ein, der anscheinend tatsächlich seinen Weg in die Köpfe von Müttern gefunden hat:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich höre seit Jahren hanebüchenen zwar lieb gemeinten Quatsch aus Müttermund : Klagen ( Augen zum Himmel gerichtet), über das männliche Kind, das ja so "schwierig " sei. So sorgenvoll, als sei ein Junge eine Last.
    Und das finde ich wirklich krank und halte es für ein eklatantes Versagen auch von Bildungs- und Familienpolitik.

  6. Inaktiver User

    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auf den Punkt gebracht und von allen Fiesigkeiten abstrahiert, heißt das: Gesprächsgegenüber respektieren, ein Gesprächsangebot machen, bei sich bleiben, nicht insistieren.

    Das ist Grundlage jeder guten Kommunikation, die auf Wohlwollen und Vertrauen basiert: Gegenüber Männlein, Weiblein, Buben, Mädchen.

    Da sehe ich keine Jungs-spezifische Anforderung drin.
    Nein, das findest Du in den meisten Erziehungsratgebern und hat sicherlich nichts mit dem Geschlecht des Kindes zu tun.

    Ansonsten fällt das auch gerne unter "Herzensbildung"

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Ja, da fällt mir wirklich keine andere Bezeichnung als Sexismus für ein, der anscheinend tatsächlich seinen Weg in die Köpfe von Müttern gefunden hat:



    Und das finde ich wirklich krank und halte es für ein eklatantes Versagen auch von Bildungs- und Familienpolitik.
    Ich wurde aufmerksam gemacht auf diesen Mangel an Wohlwollen gerade durch eine Feministin.
    Doris Lessing, die ja auf ihren Lesereisen durch die englischsprachige Welt von vielen Schulen eingeladen wurde, mit vielen Lehererinnen Kontakt hatte:
    Bei einem Besuch in einer Schule, in der die Lehrerin Beifall heischend erklärt habe, Kriege seien auf die angeborene Gewalttätigkeit von Männern zurückzuführen, berichtet die Schreiberin: "Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort."
    Es ist das Ausgehen von dem, was Guggenbühl als das in den Sozialwissenschaten dominierende Standardmodell "Mann" bezeichnet, das eher eine Negativkarikatur ist als realistisch, dass das Klima in der Schule für Jungen vergiftet, ganz unabhängig von Güte und Versagen einer einzelnen Lehrerin.
    Der Geist der Pädagogik selbst ist in meinen Augen misandrisch verheert.
    Üble Folgen einer üblen Ideologie.
    Geändert von arouet58 (20.06.2009 um 20:01 Uhr)
    Cum grano salis

  8. Inaktiver User

    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich höre seit Jahren hanebüchenen zwar lieb gemeinten Quatsch aus Müttermund : Klagen ( Augen zum Himmel gerichtet), über das männliche Kind, das ja so "schwierig " sei. So sorgenvoll, als sei ein Junge eine Last.

    Und wie sieht es heute aus beim Kinderwunsch, welches Geschlecht wird da bevorzugt ? Mädchen.

    Mir tun die kleinen Wichte dieser Mütter leid.
    Darf ich fragen, wo Du lebst? Was für ein Umfeld Du hast?

    Das Sorgenvolle, das Su ansprichst: Das scheint ja gerade auch der Underachievment Debatte geschuldet zu sein...

    (vgl. meinen Link zu dieser Debatte im angloamerikanischen Raum weiter oben...)

  9. Inaktiver User

    AW: Als Mann fühlen

    Denkt Ihr, Ihr seid damit hier am richtigen Ort, zur richtigen Zeit?


    N'Abend!

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    AW: Als Mann fühlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Denkt Ihr, Ihr seid damit hier am richtigen Ort, zur richtigen Zeit?


    N'Abend!
    Was ist falsch am Ort?
    Was ist falsch an der Zeit?
    Cum grano salis

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