Vor allem oft viel interessanter für Frauen, die eifrig bemüht sind, ihren Anteil am Zustand der Gesellschaft und der Geschlechterverhältnisse zu übersehen, um sich als Opfer konstruieren zu können.
Das ist angenehmer für's fragile Selbstbewußtsein, "unschuldig" zu sein.
Auch ertragreicher.
Denn "Opfer" können guten Gewissens Kompensation fordern von den "Tätern".
Können sich als Alphamädchen fühlen und trotzdem Förderkrücken verlangen, die ihnen beim Laufen helfen sollen.
Sehr bequem.
Ich denke, der Einfluß von Männern auf Frauen, von Frauen auf Männer, von Frauen auf Frauen ist nicht weniger interessant.
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Thema: Als Mann fühlen
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19.06.2009, 12:19
AW: Als Mann fühlen
Cum grano salis
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19.06.2009, 12:22
AW: Als Mann fühlen
Alles Liebe, Nellie
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WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein
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19.06.2009, 12:24
AW: Als Mann fühlen
Dazu spontan zwei weitere Fragen:
1. Leisten z.B. ADAC-Pannenhelfer, Pflichtverteidiger, Rettungshubschrauberpiloten, Polizisten im Streifendienst, Hausmeister, Busfahrer in ihren Berufen keine Hilfe?
2. Für mich ist der Berufs-Zweck 'Vorbild für ein realistisches und erfüllendes Lebenskonzept' zu sein irgendwie ein Widerspruch in sich. Es mag sein, dass dann Intention ist, über Generationen hinweg ein Berufsbild zu verwandeln, aber das beantwortet für mich immer noch nicht die Frage: Wofür? Was würde dadurch und warum besser als bisher? Mal abgesehen davon, dass nach meinem Verständnis Berufswahl sich an Interesse und Befähigung für eine mit dem Beruf verbundene Aufgabe orientieren sollte (wenn nicht an den Verdienst- und/oder Selbstverwirklichungsmöglichkeiten), und nicht an einer eher darstellerischen konstruierten Vorbildfunktion.
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19.06.2009, 12:26Inaktiver User
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19.06.2009, 12:32Inaktiver User
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19.06.2009, 12:32
AW: Als Mann fühlen
Du kannst ruhig kreischen, wie du willst.
Arouet 58 stellt hier doch die These auf, das wegen fehlender Vorbilder und männlichen Verhalten die Jungs keine Männer werden können und versandeln.
Und du erzählst ständig von ältlichen Beamtengrundschullehrinnen, die deinen Sohn quälen.
Also Antwort bitte. Von mir aus auch gekrischen
Im übrigen weiß ich, das es in diesen Strang nicht nur darum geht.
Es geht auch um Männerröcke und reiners immer gleichen FrauenhassAlles Liebe, Nellie
Jetzt auch als Next erhältlich
WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein
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19.06.2009, 12:32
AW: Als Mann fühlen
Kriege ich eigentlich irgendwo Bonuspunkte für besondere Geduld?
Also: Die gesellschaftliche Anerkennung von Männern wird auch heute noch zu sehr großen Teilen über ihren beruflichen Erfolg definiert. Für viele, viele Männer ist das das einzige Kriterium für Selbstwertgefühl, geht damit doch eine Menge Annehmlichkeit einher: Beruflich erfolgreiche, gut verdienende Männer gelten als erfolgreicher bei Frauen, Aufmerksamkeit von Frauen wiederum ist gut für das Selbstwertgefühl, sagt zumindest die Gesellschaft. Und zur Not kann Mann sich diese Aufmerksamkeit auch kaufen.
Frauen andererseits haben durch gesellschaftliche Konvention andere Möglichkeiten, das Selbstwertgefühl zu manipulieren, am einfachsten wohl über eine neue Frisur. Das klingt banal und klischeehaft, es gilt aber weiterhin, dass Streben nach Schönheit ein gesellschaftlich anerkanntes Merkmal von Frauen ist. Auch darin kann Erfüllung, zumindest zeitweise, gefunden werden. Desweiteren gibt es auch die Fürsorgeschiene, auf der Frauen positive Bestätigung erfahren, Männer hingegen erfahren, dass sie von 'ihrer' Rolle abweichen. Ökonomischer Erfolg ist heutzutage für Frauen nur ein Kriterium unter mehreren, ihr Selbstwertgefühl zu steigern.
LG
Masin
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19.06.2009, 12:33
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19.06.2009, 12:36Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen

Wer hat bitte welches bodenlose Fass geöffnet?
DU hast die Interpretation geliefert: Die Mär der "stärkeren, tollen Frauen".
- Meinst Du das ist MEINE Intention?
Da ist übrigens auch die gute alte Alice Schwarzer nicht stecken geblieben.
Unterschiede werden nicht über Bewertungen aufgedeckt, sondern durch Beschreibung.
Oder willst Du nur stellvertretend das Stammtischproletariat von gestern vertreten?
Ich kapier es echt nicht, was Du hier machst und willst.
Dan sag doch, wie Du das siehst und halte Dich nicht mit dem alten Scheiz auf.
Was gibst Du Deinem Filius mit, damit er bei Arbeitslosigkeit nicht ins Bodenlose stürzt, weil er keine anderen tragenden Lebenssäulen hat?
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19.06.2009, 12:45
AW: Als Mann fühlen
Exakt deswegen habe ich die Abgrenzung zu technischen und anderen Berufen versucht, wo eben ein Gegenstand der Technik und nicht der Mensch im Fokus der Tätigkeit liegt. Arbeit mit Menschen unterscheidet sich doch ein wenig davon, den Menschen ihre Probleme zu lösen.
Beim Polizisten jedoch könnten wir tatsächlich einen sozialen Beruf vorliegen haben, zumindest wenn er nicht gerade Verbrechen bearbeitet, wo dann eben das Verbrechen und die Durchsetzung von Gesetzen im Vordergrund stehen.
Wofür? Nochmal: Stand der Dinge ist, dass männlichen Heranwachsenden die Wichtigkeit sozialer Kompetenzen für sich nicht deutlich gemacht wird, da es an Vorbildern ihres Geschlechtes mangelt. Das Streben nach sozialer Kompetenz wird damit zu einer Nebensächlichkeit oder gar 'Unmännlichkeit'. Diese Jungen und jungen Männer wiederum neigen im Verhalten stärker zu asozialen Problemlösungsstrategien und Verhaltensweisen und dienen damit wiederum als für die nachfolgende Generation als Vorbilder eines Typus 'Mann', der keine sozialen Kompetenzen benötigt, da diese ja nebensächlich und 'unmännlich' seien.
Dieser Mangel an sozial kompetenten Vorbildern erzeugt sich also praktisch selbst, jetzt, wo wir in einer Zeit leben, wo Männer nicht mehr zwingend ihre klassische Rolle vom Versorger ausleben können, dessen zeitaufwendige und anstrengende Arbeit ihn von der Pflicht des sozialen Umgangs entbindet. Mit anderen Worten: In Zeiten, wo nicht jeder eine Arbeit bekommt, bedarf es Qualitäten aus dem klassisch 'weiblichen' Repertoire, um damit nicht-destruktiv (für sich und das Umfeld) umgehen zu lernen.
LG
Masin



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