Ich unterstelle in meier Argumentation diese Denkweise ausdrücklich als komplett unbewußt (habe ich wahrscheinlich vergessen zu erwähnen, sorry). Im Vordergrund stehen klar andere Dinge
Nein, diese "Angst" meine ich nicht.Es mag sein, dass es bei jungen Männern (bis 30-35) dieses verengte Rollenbild gibt. Diese Gruppe von Männern kenne ich kaum und kann dazu aus eigener Erfahrung auch gar nichts sagen. Ansonsten sehe ich in meinem realen Umfeld keine Männer in einem wie auch immer eingeschränkten Rollenbild. Inwiefern soll denn die weibliche Emanzipation das Rollenverhalten des Mannes konkret verengt haben? Kannst du ein Beispiel nennen? Jetzt bitte aber kein Beispiel eines jungen Mannes, der sich nicht traut, eine ihre "Emanzipation" zur Schau tragende "Lady" anzusprechen. Diese Art von Frauen vermittelt oft aus Unsicherheit den Eindruck von Unnahbarkeit - in Wirklichkeit, wenn man sie ein bisschen näher kennen lernt, sind sie ganz nett.![]()
Vielleicht war Rollenbild auch ein ungeschickt gewählter Begriff.
Was ich meine ist Folgendes: Während es vor Beginn der "weiblichen Emanzipation" noch klare Refugien für "Männlichkeit" gab, wurden diese im Zeitverlauf immer weniger, so dass doch viele Männer heute nach einer Art "Rückzugsmöglichkeit" suchen. Im Prinzip so etwas wie "was einmal Frau gemacht hat, kann nicht mehr "männlich" sein". Übertrieben formuliert. Und da bleibt in Folge der Emanzipation nicht mehr viel übrig.
Ich hoffe, es ist jetzt etwas klarer was ich meine
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Thema: Als Mann fühlen
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17.05.2009, 23:55
AW: Als Mann fühlen
„Auf unserer Suche nach allem, was die Leere erträglich macht, haben wir nur eins gefunden … einander.“
(aus Contact)
"Wir vertreiben uns aus einem Paradies, aus dem nur wir uns selbst vertreiben können."
(H. Lesch)
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18.05.2009, 04:57Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen
@Palma & Klee
Unnötig und unnütz es zu erwähnen:
Es geht mir natürlich nicht um PC und ich besitze auch kein Allwissen über die Befindlichkeiten von Schwulen und Lesben.
Gleichwohl vermute ich, diese werden sich als Mann oder Frau fühlen und ich vermute weiter, deren Mann/Frau-Gefühl wird wohl kaum primär aus dem "Blick des Komplementärgeschlechts" herrühren.
Mir erscheint das logisch.
Worin besteht euer Problem mit meiner Vorliebe dafür, ein Mann zu sein?
Zitat von Inaktiver User
Das ist keine künstliche Distanz, sondern meine Vorliebe.
Die begründe ich auch nicht.
Die muss auch niemand verstehen - die sollte aber jede/r respektieren.
Ich respektiere, dass ich wegen meiner Präferenz am Tisch nicht wohlgelitten bin. Da diese Aussage aber nicht das letzte Wort war, schreibe ich weiter.
Es mag sein, dass ich Frauen unterschätze in der Annahme, dass in ihrem Bild vom Mann kein Platz ist für dessen "als Mann fühl"-Überlegungen.
Aber ich las hier in Quintessenz von Frauen erst einmal:
"Ein Mann, der über sowas nachdenkt, ist ein neidisches Würstchen, ein Frauenimitator oder ein Gefühls-Gedanken-Darsteller, der seine Wirkung auf Frauen zu verbessern versucht."
Überspitzt, na klar.
Jetzt die Volte:
"Darüber denken viel zu wenige Männer nach."
Ich fragte es vor einigen Postings bereits:
"Ja, ... was denn nun?"
Oder wieder beides, mithin ein Widerspruch, den es auszuhalten gilt?
Eine Frau schränkt einen Mann nicht damit ein, dass sie "als Mann fühl"-Überlegungen negativ belegt, wenn dieser sich dadurch nicht einschränken lässt.
Sie verwehrt ihm damit lediglich die Anerkennung als Mann, der er eben ist, den Respekt für diese Seite seines Mannsein.
Kann sie machen.
Dann muss sie sich aber nicht wundern, wenn das bei den Männern nicht gut ankommt.
Oder die Distanz zwischen Männern und Frauen beklagen - die stellt sie damit nämlich selbst her.
Gilt genauso mit umgekehrten Geschlechterrollen.
Das dürfte von Mann zu Mann unterschiedlich sein.Welches Bild hat der Mann von sich?
Wann fühlt sich ein Mann als Mann?
Könnte sie vielleicht, muss sie aber gar nicht können.Könnte das eine Frau beschreiben und nachfühlen, wenn sie es wollte?
Sie könnte ja mit einen Mann darüber sprechen, wenn ein entsprechendes Vertrauensverhältnis besteht.
Und nachfühlen, ... ich weiss es wirklich nicht.
Wenn Gespräche zwischen verschiedenen Frauen und mir in die Richtung gingen, hatte ich oft den Eindruck, wir sprechen eigentlich nicht darüber, wann Mann ein Mann ist.
Sondern darüber, wann Mensch ein Mensch ist.
Vielleicht haben wir das Thema verfehlt, vielleicht liegt's an meinem seltsamen Mannsein.
Viele machten und machen Bilder vom Mann und von der Frau, mal unschöne, mal schöne.Wer macht "das Bild" vom Mann?
Wer hat es gemacht?
Viel spannender: Wer macht es in Zukunft?
Manchmal solche, die aus beispielsweise aus unabänderlichen biologischen Fakten Unterschiede herauszerren, um mit ihnen Stimmung zu machen. Zum Nachteil des einen oder anderen Geschlechts.
Besser wäre es wohl, jede/r macht sich sein Bild selbst, behielte im Bewusstsein, dass dies "nur sein Bild" ist. und überdenke und diskutiere, wenn es am Bild etwas Unschönes gibt, warum das im persönlichen Bild so unschön ist.
Idealerweise redet man dann noch darüber.
Wie gesagt, ich werde das nicht begründen.Lieber Mann als Frau sein?
Nur weil einem das näher ist?
Was steckt dahinter?
Was auch immer dahinter steckt, ein Gefühl der Überlegenheit, eine Ablehnung des Weiblichen, eine Wertung ist es nicht.
Das könnt ihr glauben, für eine Lüge oder meine Dummheit halten.
Es ist meine Präferenz.
Seid doch froh.
Was wär dieser Planet für ein Jammertal, wenn niemand von sich sagen könnte: "Ich bin, was ich bin, ein Mann (oder eben eine Frau) und will nichts anderes sein."?
Warum nicht?Ist so Hin-gabe möglich?
Und Hin-nahme?
Auf verschiedensten Ebenen?
Ich gebe schliesslich was hin, was mir selbst (meist) liebenwert erscheint.
Ich nehme -ins Extrem gedreht- an, was ich selbst nicht habe oder haben kann, bin oder sein kann.
Dann wäre es an der Zeit, unsere Bewertungen zu ändern.Und was ist, wenn genau das einer der prägnanten Unterschiede zwischen Mann und Frau ist?
Dass der Mann im Tun / im Machen / in der Aktivität / im Materiellen seine ursprüngliche Geschlechtsidentität hat.
Und die Frau im Nicht-Materiellen und im Passiven?
...
Also, was wenn das alles so gehört - nur unsere Bewertungen darüber wären nicht zutreffend?
Das Wahrnehmen von Individualität durch Unterschiede, das ist für mich das Hauptthema. Wahrnehmen, respektieren, vielleicht verstehen.
Mein Unterthema ist:
Das Wahrnehmen meiner Individualität als Mann im Unterschied zu der Individualität einer Frau.
Ziemlich spezielles Unterthema wird's, eine heimliche Hauptrolle hat's dann, wenn es um Sex, Erotik, diese Art der Anziehung, diese Art von Plan oder Wunsch ginge.
Geht's aber seltenst.
Äääääääähm, ja, das schrieb ich doch.In meiner Leda-Frau-Welt habe ich das genauso erlebt: Nähe vorgeben, Macht ausüben (wollen). Und von viel schlimmeren Frauen-Welten will ich gar nicht erst sprechen. Dem Layout (schöne Formulierung) wird nicht zu viel Bedeutung aufgebürdet - für mich im Gegenteil: Da gehört noch mehr Aufmerksamkeit hin, denn die Bedeutung, die es hat, war vom Erfinder so nicht gedacht. Schön, wer schöne, runde Sexualität hat und leben kann - mit allen Unterschieden und in Augenhöhe. Noch nicht mal ich kann behaupten, dass ich das immer hatte.
Die Bedeutung, die dem Layout beigemessen wird, ist unangemessen, so war's nicht "gedacht".
Und gerade das ist es, was es m.E. maßgeblich verhindert, eine schöne, runde Sexualität zu haben und zu leben, mit allen Unterschieden und in Augenhöhe.
Ich hatte das übrigens in aller Regel nicht, in meiner NM-Mann-Welt ist das die Ausnahme.
Von mir vermutete Gründe siehe weiter oben.
Und wenn wir das Layout noch aufmerksamer betrachten, was sagt uns das dann? Was sagt es Dir?
Wo liege ich schief mit dem Beispiel des Gastes in meinem Bett?
Ich nehme zur Kenntnis: es geht Ledas Meinung nach im Leben zuvörderst um Wettbewerb. Das Leben als eine Frage von Gewinnen und Verlieren.
Damit bin ich schon raus, denn darum geht es mir nicht.
Dass es viele Menschen gibt, denen es genau darum geht, weiss ich. Ist ein Scheißspiel, mach ich nicht mit.
Sex ist mir damit weder Wettbewerb noch Alternativprogramm, sondern win-win oder fuck off.
Keine Ahnung, wo Du da den Elfenbeinturm siehst, es ist ganz leicht: Mach es irgendwie anders.
Und die Auffassung vom GV als
"... grundsätzlich [nicht] mit Nähe und schon gar nicht mit Fühlen von weicheren Seiten verbunden ..."
muss sich nicht mit dem Empfinden vieler Menschen, dass gerade der GV das Höchstes der Nähe zwischen Liebenden sei, vertragen. Aha.
Ist das auch ein auszuhaltender Widerspruch?
Na, wer's mag ...
Also, ich muss Widersprüche auch nicht unbedingt auflösen - geht ja manchmal auch nicht.
Sie werden mir persönlich aber auch nicht dadurch angenehmer lebbar, dass ich einfach die Seite oder Rolle wechsle.
Gerade das ist ja meine Wahrnehmung: alle Rollen in diesem Widerspruch scheinen unbefriedigend zu sein.
Porca miseria.
Ja, weiss ich auch.Ich weiß allerdings, dass für erfolgreiche, im Leben stehende Männer sehr schnell die gesamte Welt zusammenbrechen kann, so bald ihr bestes Stück nicht mehr so will wie sie wollen und zwar sehr schnell bis hin zum Suizidgedanken.
Ich weiss weiterhin, dass die viele Frauen ein Problem damit haben, wenn ihre Männer Erektionsprobleme haben.
Möglicherweise ist deren Problem, dass sie vermuten, ihr Mann hätte eines damit, was vermutlich gut vermutet ist.
Manche Frau vermutet, sie würden einfach nicht mehr genug begehrt, oder noch trauriger, wäre nicht mehr begehrenswert oder attraktiv genug, als dass "der Zeiger ausschlägt".
Oder die Nicht-Erektion ist einfach das Resultat beispielsweise einer Prostatakrebs-OP.
Ganz sicher weiss ich, dass viele Frauen eben den GV als ihre höchste Wonne ansehen - für sie ist keine Erektion also aus egal welchen Gründen ein Problem.
OK, diese Frauen haben dann vielleicht keine Selbstmordabsichten.
Manche wenden sich vielleicht einfach einem anderen, "ganzen" Mann zu.
Dies vor Augen, tja, kann einem Mann schon mal die Welt zusammenbrechen. Finde ich, so als alte Schmalzbacke.
In dieser Weise kann auch einer Frau die Welt in Stücke gehen, die nach einer Brustamputation wegen Mamma-CA in tiefe Depressionen verfällt, weil sich sich nicht mehr ganz als Frau fühlt, die Angst hat, von ihrem Mann nicht mehr begehrt und als Frau angesehen zu werden.
Langer Rede kurzer Sinn:
Jeder kann sich überlegen, wie er vom hohen Ross herunter kommt: elegant und schmerzfrei über den Steigbügel oder mit der Schnauze voll Dreck, weil das Leben ihn aus dem Sattel gefegt hat.
Es werden zuwenig Menschen sein, um gesellschaftlich oder auch global zeitnah und unmittelbar einen Unterschied herbei zu führen.Was meinst Du wieviel Prozent der (männlichen) Bevölkerung sich damit auseinandersetzt? Weltweit? Wieviele sind die Vorbilder dafür?
Und wieviele die Vorbilder für das andere Modell?
Alles, was ich tun kann, ist das mir Zielförderliche und Mögliche zu versuchen, um in meinem Umfeld günstige Bedingungen für diese Art Gedanken und Austausch zu schaffen.
(Die Vorlage ist mit Bedacht eingebaut.)
Schwierig genug.
Was ich mir anscheinend mal wieder beweisen musste.
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18.05.2009, 08:12
AW: Als Mann fühlen
aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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18.05.2009, 08:28Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen
NochnormalerMann
gleichwohl
zeigstst Du und andere Männer, dass es nicht stimmt, dass nur Frauen fast gar keinen Anlass brauchen, um sich (gut) zu unterhalten..
und sehr querbeet zu schreiben und zu denken..
und Dein Ärger über das
Aber ich las hier in Quintessenz von Frauen erst einmal:
"Ein Mann, der über sowas nachdenkt, ist ein neidisches Würstchen, ein Frauenimitator oder ein Gefühls-Gedanken-Darsteller, der seine Wirkung auf Frauen zu verbessern versucht."ist noch spürbar.Eine Frau schränkt einen Mann nicht damit ein, dass sie "als Mann fühl"-Überlegungen negativ belegt, wenn dieser sich dadurch nicht einschränken lässt.
Sie verwehrt ihm damit lediglich die Anerkennung als Mann, der er eben ist, den Respekt für diese Seite seines Mannsein.
Kann sie machen.
Dann muss sie sich aber nicht wundern, wenn das bei den Männern nicht gut ankommt.
Oder die Distanz zwischen Männern und Frauen beklagen - die stellt sie damit nämlich selbst her.
Gilt genauso mit umgekehrten Geschlechter
Trotzdem ist es auch eine bittre Wahrheit, dass manche Frau ihre Beine in die Hand nimmt, wenn ein Mann solche Bandwurmsätze anstrengt und Gedankenhasenhaken schlägt..
Ist so : beißt die Maus keinen Faden von ab : dann kann Mann sich weiter einen Wolf erklären : manche rennt dann noch schneller.
Mir persönlich ist recht egal was bei irgendwelchen Männern "gut ankommt" : mir ist interessanter, ein wenig die zu verstehen, denen ich nah bin.
Was ist mit reiners Ausgangsfrage ?
Stellen sich Männer solche ?
Und welche Männer und warum ?
Stellen sie die Frage, warum Frauen sich diese Frage nicht stellen ?
Finden Frauen diese Fragen tatsächlich spannend ?
Was ist mit den Mädchen von heute, die mit ihren Mamis GNTM schauen und mit 8Jahren ihre Oberschenkel und Nasen vergleichen und in Verzweiflung geraten, wenn die rosa Bluse, die sie tragen von Geschlechtsgenossinnen als altmodischer Trutschkram gewertet wird ?
Was ist da los ?
Wann beginnt das und endet das ?
Muss das beginnen, liegt das in den weiblichen Wesen oder tragen daran wie macher meint Frauenzeitschriften Schuld, die die Mamis der Kinder verblöden lassen, die widerum ihre Töchter als verblödetes Beispiel zu verblödeten/empfindlichen, zickigen, komsumsüchtigen, verkitschten, faulen Frauen erzieht, wenn Papi nicht geraderückt ? :-)
Was ist tatsächlich oder nur eingebildet anders an Männern, dass Frauen wie Männer manchmal glauben, dass die besssere Frau ein wenig männlich sein soll ?
Und wie schaut das mit den Männern aus ?
Ist der gute Mann, einer der etwas "weiblich" ist : und wann entkrampft sich diese Idee Menschen in Kategorien einteilen zu müssen und nach " korrekten Worten " zu suchen ?
Irrte die Mädchenforscherin, denken Männer nun auch schon völlig wirr und sind schnell zu erschüttern, wenn sie kritisiert werden und grübeln dann und grübeln dann und grübeln dann ?
Und wenn ja : was ist da passiet ?
Und ist das gut ?
Und wer behält nun einen klaren Kopf ? ( Scherzle )
Wo sind nun die anziehenden Pole hin, wenns doch gleicher wird ?
Oder stimmt das alles doch nicht ?
So viele Fragen
Mir wäre es lieber redete man etwas konkreter : aber das ginge fast nur in der Form von Satire, um manches klar zu machen..
Vieles geht eben nicht durch den Kopf...
Geändert von Inaktiver User (18.05.2009 um 08:39 Uhr)
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18.05.2009, 08:53
AW: Als Mann fühlen
Jetzt am Wochenende, meine Cousine zaubert zwei Lollies für ihre zwei kleinen Töchter hervor: "Guck mal! meiner ist ganz rund wie eine Kugel, Deiner nicht, der ist ja ganz eckig." "Meiner ist aber bunter, Deiner ist nur gelb." "Aber meiner ist größer!" "Nein, ist er nicht." "Doch ist er wohl!" "Mama! Sag doch mal!" "Ihr habt beide einen größeren, meine Engelchen." Leise zu mir: "Anders geht es nicht." Kurzes sackenlassen, sich aufhellende Mienen, Friede Freude Eierkuchen. Ich habe echt gestaunt, auf die Idee wäre ich nicht gekommen.
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18.05.2009, 09:15Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen
oh, somit ist das Fazit : immer einen imaginären Vergleich, der kleiner, hässlicher, dümmer ist, imaginieren und schon freuen sich zwei Konkurriernde ?
Sie haben also beide den größeren, weil es irgendwo auf der Welt ein Kind mit einem kleineren gibt ?
Nö, darauf wäre ich auch nie gekommen..
War das nun pädagogisch wertvoll oder ein einfacher Weg "a Ruh" zu haben ?
Ich werde mal darüber nachdenken..
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18.05.2009, 09:15
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18.05.2009, 09:17Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen
reiner, eine ernst interessierte Frage : was ist für Dich so schlimm an dem Gedanken, Deine männliche Erregung männlich zu nennen ?
Ist "männlich" für Dich so negativ besetzt ?
Wenn man ein Mann ist, ist es doch eines der tiefsten Gefühle, sich ganz zu fühlen : eben als Mann (wenn man einer ist) zu fühlen..
Das gleiche bei Frauen..
Wodurch man das fühlt, ob durch einen Mann/eine Frau ist völlig wurscht : das Gefühl, das palma beschrieb ist ein elementares..
Dieses Gefühl kennt jeder (hoffentlich): manche drücken es simpel aus: und manche Wahrheit liegt auch im Lakonischen : ich fühle mich bei Dir ganz : ich fühle mich mit Dir ganz : als Frau/als Mann : das ist eine wunderbare Aussage..: ein schönes Gefühl
Das muss nicht verkopft werden: dem muss man nicht mit Wortklauberei seinen Zauber nehmen..
der bleibt auch, wenns seltsame Auswüchse im "Gazettensprech" gibt, die das überreizen und lächerlich machen..
Wer das nicht in diese Worte fassen möchte, der tut es eben nicht : ein zu deutliches Ablehnen, führt bei mir dazu, dass ich hinterfrage, warum das so ist..Geändert von Inaktiver User (18.05.2009 um 09:30 Uhr)
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18.05.2009, 09:22Inaktiver User
AW: Als Mann fühlen
Wegen mir nicht.
Wegen der herkömmlichen Wirtschaft schon.
=> It's a man's world.
Sicher.Dabei unterstelle ich mal, daß es weiblichen Führungskräften ähnlich geht wie männlichen.
Aber auch da könnte man jetzt Thesen zu den grundlegenden geschlechtsspezifischen Möglichkeiten von Bewältigungsstrategien aufstellen - und zwar vor dem Hintergrund, welches der Geschlechter geübter ist in Rollenwechseln.
Lasse ich aber beser - letztendlich geht es- nicht zuletzt hier - immer wieder um die Individualebene, weil das Allgemeine so schwer fassbar ist.
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18.05.2009, 09:34
AW: Als Mann fühlen
Das ist doch geschlechtsunabhängig.

Ist Weiblichkeit / Männlichkeit und Sexualität das Gleiche ? Oder anders ausgedrückt, fühle ich mich meinem Geschlecht zugehörig, wenn ich mich sexy fühle?Ziehe ich immer wieder aufmerksame Blicke von Männern auf mich, so habe ich das Gefühl, dass ich da als Frau besonders wahrgenommen werde. Wenn ich Röcke und Schuhe mit hohen Absätzen trage, geschieht es viel häufiger als sonst. Wohl deshalb fühle ich mich da auch viel weiblicher als sonst. Fazit: Ohne Männer keine Weiblichkeit (?) Vermutlich ist es so.
Ich glaube bei einigen Beispiele, die ich aus diesem Forum im Kopf habe, nicht. Was ist es denn dann?Geändert von reiner (18.05.2009 um 09:50 Uhr)



) zu wissen, dass Männer in der Regel an alles Mögliche (und Unmögliche) denken, wenn sie eine Frau im engen Rock und hochhackigen Schuhen interessiert ansehen, nur nicht an das gesellschaftliche Rollenbild der Frau.
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