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    Wichtige Ereignisse verdrängen/vergessen

    Hallo ihr

    Ich bin ja schon lage stille Mitleserin und hab jetzt auch mal ein Anliegen.

    Ich tat mich etwas schwer, einen passenden Titel zu waehlen.

    Ich frage mich schon ziemlich lange, warum ich so bin wie ich bin. Ob das unnormal ist.
    Vielleicht gibt es ja doch den einen oder anderen, dem es genauso geht?

    Und zwar vergesse/verdraenge ich viele "wichtige" Sachen/Situationen, weil mein Gehirn entscheidet, dass bestimmte Erinnerung nicht abspeicherungswuerdig sind.

    Mal ein paar Beispiele:
    Mein erster Kuss? Hmmm, wie sah der Typ ueberhaupt aus?
    Mein erstes Mal? Ich weiss, mit wem es war, aber ich weiss nicht mehr wann (wie alt war ich da?). Ich koennte zurueckrechnen und den Zeitpunkt zumindest eingrenzen.
    Ich wuesse auch nicht, wann ich mit meinem letzten Freund zusammengekommen bin (muesste ich auch zurueckrechnen).
    Meine letzte Beziehung kommt mir auch so unwirklich vor (dabei erst 3! Monate her, dauerte 3 Jahre).
    Wenn ich mir Fotos angucke, kommen ein paar klarerer Erinnerungen wieder.
    Auch habe ich das Gefuehl, dass meine beste Freundin oft mehr weiss ueber meine vergangenen Beziehungen, als ich. Die kann sich an Sachen erinnern ... .

    Dabei bin ich 29 (weiblich). Meine Freundin schaetzt mich als sehr pragmatisch ein.
    Es ist auch nicht so, dass ich ein vergesslicher Mensch waere. Ich habe nur noch nicht herausgefunden, nach welchem System mein Gehirn entscheidet, was unwichtig ist und was wichtig ist.
    Ich studiere (zwei Strukturwissenschaften) und bin bald fertig.

    Das ist jetzt alles erstmal nur grob umrissen.

    Dankeschoen fuers Lesen

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    AW: Wichtige Ereignisse verdrängen/vergessen

    Hallo dixgard,

    das geht mir auch so. Früher konnte ich mir das alles merken, heute sind viele Daten und auch Gesichter weg. Bin 32.

    Woran es liegt, habe ich mich auch schon gefragt. Ich kann von mir aus nur sagen, dass mir heute wohl andere Dinge wichtiger sind. Die kann ich mir auch merken, teilweise besser als früher.

    Hilft dir das etwas?


    Anne
    Why does it always rain on me?
    Try to use an umbrella!

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    AW: Wichtige Ereignisse verdrängen/vergessen

    Zitat Zitat von dixgard Beitrag anzeigen
    Und zwar vergesse/verdraenge ich viele "wichtige" Sachen/Situationen, weil mein Gehirn entscheidet, dass bestimmte Erinnerung nicht abspeicherungswuerdig sind.
    Nun, der Teil von Dir, der Dein Gehirn ist, hat offensichtlich andere

    Prioritäten

    Frage: Wer - außer Deinem Gehirn - bestimmt, was wichtig ist?

    Und ist es nicht auch so, dass "wichtig" immer das ist, was mit intensiven Gefühlen verbunden war? Und ist nicht auch die Erinnerung manchmal durch etwas wie ein Geruch oder eine Geste, ein Blick ganz schnell wieder da?

    Ich weiß auch nicht mehr mit wem ich meinen ersten Kuss getauscht habe. Nehme an, das ist auch besser so. Aber ich weiß noch ganz genau mit wem ich das erste Mal Sex hatte. Das habe ich vier Jahre geplant

    Ansonsten kannst du trainieren oder ein Tagebuch schreiben, wenn Du meinst, dass solche Details wichtig sind für Dein Leben.

    Und um ein wenig über die Funktionsweise des Gehirns zu lernen - und damit neue/andere Zugriffsmöglichkeiten zu erhalten - hast Du die Möglichkeit, Dich ein wenig mit NLP (Neurolinguistisches Programmieren) zu beschäftigen. Dies lehrt Dich (wie bestimmt auch andere Techniken) über Dich selbst und die Funktionsweise des Gehirns etc.

    Grüße und viel Spass beim Entdecken!
    -ND-

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    AW: Wichtige Ereignisse verdrängen/vergessen

    Also bei Daten bin ich auch extrem schlecht. Ich muß meinen Mann immer wieder mal fragen, nach unserem Kennenlern-Datum.

    Wie kommt es denn überhaupt, daß du dich so "verkehrt" fühlst? Du kannst dich an manches unwichtige nicht erinnern, ist doch ok! Der Alltag ist überbordend voll mit Informationen, da sortiert das Gehirn messerscharf. Zum Glück. Denn das täglich Wichtige ist ja wirklich wichtiger zum Überleben als das Gesicht eines Ex, der irgendwie keine sonderliche Bedeutung hat heute.

    Menschen sind verschieden.
    Soweit mal meine Gedanken dazu.

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Wichtige Ereignisse verdrängen/vergessen

    Zitat Zitat von _Anne_ Beitrag anzeigen
    Hallo dixgard,

    das geht mir auch so. Früher konnte ich mir das alles merken, heute sind viele Daten und auch Gesichter weg. Bin 32.

    Woran es liegt, habe ich mich auch schon gefragt. Ich kann von mir aus nur sagen, dass mir heute wohl andere Dinge wichtiger sind. Die kann ich mir auch merken, teilweise besser als früher.

    Hilft dir das etwas?
    Anne
    Ja, hilft mir. Ich bin nicht allein (:



    Zitat Zitat von -ND- Beitrag anzeigen
    Nun, der Teil von Dir, der Dein Gehirn ist, hat offensichtlich andere

    Prioritäten

    Frage: Wer - außer Deinem Gehirn - bestimmt, was wichtig ist?

    Und ist es nicht auch so, dass "wichtig" immer das ist, was mit intensiven Gefühlen verbunden war? Und ist nicht auch die Erinnerung manchmal durch etwas wie ein Geruch oder eine Geste, ein Blick ganz schnell wieder da?

    Ich weiß auch nicht mehr mit wem ich meinen ersten Kuss getauscht habe. Nehme an, das ist auch besser so. Aber ich weiß noch ganz genau mit wem ich das erste Mal Sex hatte. Das habe ich vier Jahre geplant

    Ansonsten kannst du trainieren oder ein Tagebuch schreiben, wenn Du meinst, dass solche Details wichtig sind für Dein Leben.

    Und um ein wenig über die Funktionsweise des Gehirns zu lernen - und damit neue/andere Zugriffsmöglichkeiten zu erhalten - hast Du die Möglichkeit, Dich ein wenig mit NLP (Neurolinguistisches Programmieren) zu beschäftigen. Dies lehrt Dich (wie bestimmt auch andere Techniken) über Dich selbst und die Funktionsweise des Gehirns etc.

    Grüße und viel Spass beim Entdecken!
    -ND-
    Das mit dem intensiven Gefuehl leuchtet schon ein, aber auch hier finde ich, dass ich die Prioritaeten "falsch" setze.
    Z.B. wuerde ich spontan sagen, dass der schoenste Moment in meinem Leben der war, als mein Leistungskurs-Lehrer mich nach der muendlichen Pruefung mit Daumen hoch anstrahlte (musste eine bestimmte Punktzahl erreichen um nicht durchzufallen).
    Das finde ich schon irgendwie idiotisch.

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Also bei Daten bin ich auch extrem schlecht. Ich muß meinen Mann immer wieder mal fragen, nach unserem Kennenlern-Datum.

    Wie kommt es denn überhaupt, daß du dich so "verkehrt" fühlst? Du kannst dich an manches unwichtige nicht erinnern, ist doch ok! Der Alltag ist überbordend voll mit Informationen, da sortiert das Gehirn messerscharf. Zum Glück. Denn das täglich Wichtige ist ja wirklich wichtiger zum Überleben als das Gesicht eines Ex, der irgendwie keine sonderliche Bedeutung hat heute.

    Menschen sind verschieden.
    Soweit mal meine Gedanken dazu.

    LG Karla
    Aber ich denke mir dann immer, dass das total unnormal ist, dass zB meine letzte Beziehung total unwirklich ist. Die ist ja nicht mal lange her!
    Als ob ich mir das von aussen anschaue, aber keinen Bezug dazu habe.
    Die Beziehung war ja nicht mal furchtbar oder so, so dass man sie verdraengen muesste. Immerhin habe ich mit meinen Freunden einiger Zeit verbracht, also einen Teil meines Lebens.

    Oder ist das total normal?

    Das verunsichert mich, ich denke mir, dass man sich doch daran erinnern muss.
    Ich komme mir so vor, als ob mein Gehirn eine zu geringe Speicherkapazitaet hat.

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    AW: Wichtige Ereignisse verdrängen/vergessen

    Zitat Zitat von dixgard
    dass ich die Prioritaeten "falsch" setze.
    Z.B. wuerde ich spontan sagen, dass der schoenste Moment in meinem Leben der war, als mein Leistungskurs-Lehrer mich nach der muendlichen Pruefung mit Daumen hoch anstrahlte (musste eine bestimmte Punktzahl erreichen um nicht durchzufallen).
    Das finde ich schon irgendwie idiotisch.
    Du setzt die Prioritäten falsch?

    So als Frau? Oder als Mensch im Allgemeinen?
    Oder in Bezug auf Deine Diät?

    Weißt Du denn, was Dein Lebensziel ist?

    Oder woran mißt du Deine Prioritäten?

    Falsch kann doch nur sein, was nicht Deinen Zielen dient.

    Wenn Dein Ziel jedoch lautet:
    Ich möchte in dem Fach, in dem ich meinen Leistungskurs hatte, beruflich tätig sein und erfolgreich arbeiten...

    Dann ist dieses Ereignis natürlich von großer Bedeutung für dich und idiotisch finde ich, wie Du Dich dafür verurteilst, dass Du fühlst wie Du fühlst.

    Und Du kannst Deine Gefühle bewußt ändern, wenn Du das willst. Das was jetzt so ist, muss nicht so bleiben, wenn Du es ändern möchtest.

    Möchtest Du das?

    -ND-

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    AW: Wichtige Ereignisse verdrängen/vergessen

    Zitat Zitat von -ND- Beitrag anzeigen
    Du setzt die Prioritäten falsch?

    So als Frau? Oder als Mensch im Allgemeinen?
    Oder in Bezug auf Deine Diät?
    Ich habe das Gefuehl, die Prioritaeten falsch zu setzten. Eben hat es noch Sinn gemacht.
    Ich mache keine Diaet.
    Also ich habe das Gefuehl, dass andere Dinge wichtiger sein sollten.

    Zitat Zitat von -ND-
    Weißt Du denn, was Dein Lebensziel ist?

    Oder woran mißt du Deine Prioritäten?
    Ich vermute ja, dass ich mich eher mit Menschen umgebe, die Gefuehlsmenschen sind und ich mir deshalb so unnormal vorkomme.
    Das ging sogar schon soweit, dass ich zum Psychiater gegangen bin um abzuklaeren, ob ich einen Hang zum Authismus habe.
    In der Richtung ist aber nichts.

    Zitat Zitat von -ND-
    Falsch kann doch nur sein, was nicht Deinen Zielen dient.
    Wie wahr.


    Zitat Zitat von -ND-
    [...]
    Und Du kannst Deine Gefühle bewußt ändern, wenn Du das willst. Das was jetzt so ist, muss nicht so bleiben, wenn Du es ändern möchtest.

    Möchtest Du das?

    -ND-
    Eigentlich moechte ich mich nicht aendern. Hat ja schon auch seine praktischen Seiten.
    Man laesst nicht soviel an sich ran.

    dixgård

  8. Moderation

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    AW: Wichtige Ereignisse verdrängen/vergessen

    Zitat Zitat von dixgard Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir Fotos angucke, kommen ein paar klarerer Erinnerungen wieder.
    Auch habe ich das Gefuehl, dass meine beste Freundin oft mehr weiss ueber meine vergangenen Beziehungen, als ich. Die kann sich an Sachen erinnern ... .

    Dabei bin ich 29 (weiblich). Meine Freundin schaetzt mich als sehr pragmatisch ein.
    Das wird noch schlimmer, glaub mir, ich habe 20 Jahre Vorsprung.
    So eine Freundin habe ich auch. Wir leben beide 150 km von unsrer Heimatstadt entfernt. Ich habe fast gar keine Kontakte zu alten Freunden aus der Schulzeit, sie noch einen.
    Wenn sie ankommt mit "Weißt Du noch...." krieg ich Zustände!

    Einmal fragte sie nach dem Namen eines gewissen Mitschülers, mit dem ich damals eine zeitlang zusammengewesen sein soll. Ich konnte mich absolut nicht erinnern, nicht nur an den Namen nicht, sondern überhaupt an die Tatsache eine Beziehung zu ihm gehabt zu haben. Erst als sie mir ein Foto zeigte, dämmerte mir was.

    Nun gut, das ist auch 30 Jahre her. Ich will nur sagen, dass es mit der Zeit ganz natürlich ist, dass wir selektieren. Wie schon Karla sagte, kann das Gehirn gar nicht die Masse an Informationen behalten und filtert automatisch.

    Aber ich denke mir dann immer, dass das total unnormal ist, dass zB meine letzte Beziehung total unwirklich ist. Die ist ja nicht mal lange her!
    Als ob ich mir das von aussen anschaue, aber keinen Bezug dazu habe.
    Die Beziehung war ja nicht mal furchtbar oder so, so dass man sie verdraengen muesste. Immerhin habe ich mit meinen Freunden einiger Zeit verbracht, also einen Teil meines Lebens.

    Oder ist das total normal?

    Das verunsichert mich, ich denke mir, dass man sich doch daran erinnern muss.
    Ich komme mir so vor, als ob mein Gehirn eine zu geringe Speicherkapazitaet hat.
    Ich denke, das hat alles nichts mit "verdrängen", "geringer Kapazität" und schon gar nicht mit "unnormal" zu tun. Meines Erachtens bedeutet es vielmehr, dass Du mit der Beziehung völlig abgeschlossen hast und gut loslassen kannst.

    Und darüber kannst Du sehr froh sein.

    Als pragmatischer Mensch wirst Du analytisch und strukturiert an Problemlösungen herangehen. Deine Studienwahl zeigt ja auch, dass Dir das liegt.
    Das kann einem das Leben schon erleichtern, hat aber nichts mit besser oder schlechter als eine gefühlsmäßige Herangehensweise zu tun.
    So ist es einfach Deine Art.

    Und die letzten Sätze:
    Eigentlich moechte ich mich nicht aendern. Hat ja schon auch seine praktischen Seiten.
    Man laesst nicht soviel an sich ran.
    hören sich ja schon viel besser an. Bis auf den letzten.

    "Ran lassen" darfst (und solltest) Du alles an Dich. Sonst könntest Du Dich vielleicht mit insgeheimer Abwehrhaltung um vieles bringen.

    Was nicht wichtig ist, siebst Du eben aus.
    Du wirst nur mit eventuellen Enttäuschungen anders umgehen.

    Ich finde, das kann man eigentlich als Geschenk betrachten.
    Moderatorin in
    *Gesundheit* und *Frauengesundheit*
    *Fasten* und *Welchen Nutzen haben Diäten?*
    *Haushalt - Tipps und Tricks*


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    AW: Wichtige Ereignisse verdrängen/vergessen

    Zitat Zitat von dixgard Beitrag anzeigen
    ich habe das Gefuehl, dass andere Dinge wichtiger sein sollten.
    Hm.. Du hast ein Gefühl? Oder ist es ein Gedanke?

    Wie fühlt sich das an? Ich kenne es, dass ich WEISS, dass andere Dinge wichtiger sind (auf der Arbeit zum Beispiel), es aber lieber verdränge, weil ich keine Lust hab (oder andere beliebige Gründe) Das nennt man dann ganz klassisch: Aufschieberitis.

    Und es fühlt sich so ein bißchen dumpf an und macht mich steif.

    Deins kenne ich so nicht.

    -ND-

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    AW: Wichtige Ereignisse verdrängen/vergessen

    ich habe fast 40 Jahre Vorsprung und kenne die Situation zur Genüge, dass ich mich partout an bestimmte Dinge nicht erinnern kann. Ich bin froh, dass ich meiner Dokumententasche wenigstens meine ersten Lebensläufe liegen habe, um meine Arbeitsstellen nachzuvollziehen.
    An meine erste Freundin kann ich mich bestens erinnern, da war ich 7 Jahre alt, gerade in eine einklassigen Dorfschule eingeschult und saß neben einer drallen 14-jährigen, die immer noch in der ersten Klasse war. Sie war wohl ziemlich lernbehindert, aber ich fand sie einfach toll. Und habe mich einmal ganz fürchterlich mit einem der älteren Dorfrabauken geprügelt, weil er sie vor allen anderen fertig machen wollte.
    An das erste Mädchen, dass ich mit 16 geküßt habe, kann ich mich ebenfalls sehr gut erinnern, obwohl die Geschichte nach dem Abend schon zu Ende war. Dafür weiß ich nicht, wie das Mädchen hieß, mit dem ich den ersten Sex hatte. Ich kann mich zwar präzise an die Gegebenheiten erinnern, die Geschichte dauerte immerhin ein halbes Jahr, aber wie sie hieß, ist in meinem Gedächtnis gelöscht.

    Ich denke, dass dieses Vergessen uns schützt, normalerweise. Ich muss mich nur mit meiner ältesten Schwester zusammensetzen, um zu erfahren, wie es ist, wenn man nicht vergessen kann. Es ist in meinen Augen nicht nur albern, sondern auch sie macht auf mich den Eindruck, als hätte sie sich in den letzten 50 Jahren nicht entwickelt. Ihre Scheidung z.B. liegt fast 40 Jahre zurück und sie ist selbst auf ihre alten Tage noch nicht damit fertig. Das finde ich schräg.

    Normalerweise ist der kommende Tag für jeden von uns der wichtigste und darauf konzentrieren wir uns. Nur wenn seelische Verletzungen vorliegen und sich Krankheitsbilder zeigen, ist es für Therapeuten von Bedeutung durch Tiefenanalyse in der Vergangehiet, vor allem in der Kindheit, zu graben, weil nicht bewältigte Konflikte halt böse Auswirkungen auf das Heute haben können.

    Irgendwer hat es hier schon gesagt, dass unser Erinnerungsvermögen gar nicht so sehr an Fakten orientiert, sondern noch am ehesten an Gerüchen. Und das ist wie Erinnerungen an Musik eine ganz andere Ebene! Für einen Menschen, der rein analytisch (im Studium oder Arbeitsleben) vorgeht, eine unvorstellbare Dummheit. Aber genau die wird inzwischen sehr gekonnt von Verkaufsstrategen angewandt, um uns in die richtige Kauflaune zu versetzen. Irgendiwe idiotisch, aber es funktioniert.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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