@Creampaj, verstehe immer weniger, um was es Dir geht.
Verstehe zunehmend, dass Du Dich selbst nicht wirklich kennst,
dass Du manches Wichtige nicht ernst nimmst
und dass Dir die Exoten- und PolarisierungsRolle unter Männern schon ganz gut gefällt.
VIP in eigener Sache quasi.
Jetzt suchst Du nach Deinem Alleinstellungsmerkmal, weil Du zunehmend Gegenwind bekommst ....
Möglicherweise hast Du auch deshalb Angst vor Veränderung und Umorientierung, weil Du gegenüber Frauen noch fiesere Vorurteile hast, als gegenüber Männern und denkst .... alles andere kann nur noch schlimmer werden.....?
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 110
-
13.05.2009, 10:21Inaktiver User
AW: Bist du zu stark, sind sie zu schwach
-
13.05.2009, 10:32
AW: Bist du zu stark, sind sie zu schwach
-
13.05.2009, 10:39Inaktiver User
AW: Bist du zu stark, sind sie zu schwach
Dann such Dir angenehme Gesellschaft für Dein Hobby.
Eine Gruppe, villeicht kleiner, mit der Du mindestens zu 70% kannst.
Mich irritiert Deine Kokettierei mit dem Thema.
Doofe Typen ..... noch doofere Weiber.
Das ist nicht die gesamte Realität.
Das ist ein Ausschnitt.
- Einer der nicht mehr zu Dir passt.
So what?
Trotz?
"Will aber"?
-
13.05.2009, 11:26
-
13.05.2009, 11:45Inaktiver User
-
13.05.2009, 13:38Inaktiver User
AW: Bist du zu stark, sind sie zu schwach
Das klingt nicht mehr wie ein Wettkampft, sondern wie ein Machtkampf, ist mir schon im Eingangsposting aufgefallen.
Du hast 2 Möglichkeiten:
- Du nimmst das als sportlichen Wettkampf und passt dich damit den Männer-Regeln in einer Männer-Gruppe an
- Du lässt es sein, Ratschläge zu geben und andere wissen zu lassen, dass du Ahnung und Fachwissen hast und gehst einfach nur Bergsteigen.
Darüber habe ich mich im Eingangsposting auch gewundert. Ich würde auch davon ausgehen, dass jeder seine Ausrüstung selbst trägt, auch wenn man ausgepowert ist. (Notfälle wie gebrochener Knöchel mal abgesehen). Wenn man es nicht mehr schafft, nach sich selbst zu schauen, seine Ausrüstung zu tragen, etc., hat man sich überschätzt und sollte das nächste Mal langsamer machen.
So eine Einstellung klingt für mich bißchen wie "Prinzesschen", weiß nicht, ob das auf dich in diesem Fall zutrifft.
Ich habe den Eindruck, dass du schon auf eine Art "Sonderrolle" pochst: Seht her, ich bin mindestens genauso gut wie ihr, aber wenn ich müde werde, brauche ich doch starke Männer.
So eine Einstellung würde mich auch als mitwandernde Frau in der Bergsteigermannschaft irritieren.
-
13.05.2009, 13:40Inaktiver User
AW: Bist du zu stark, sind sie zu schwach
Ich habe auch mitgelesen und wollte dir eigentlich anfangs raten, nicht zu viel Subtiles in das Verhalten des sich aufblasenden Mannes hineinzulesen. Irgendwie klang es für mich, als ob du dir mit aller Kraft einreden wolltest, dass da irgendwelche heimlichen Gefühle für dich wohl die Ursache für sein ablehnendes Verhalten sein könnten.
Mag sein, dass das eine Rolle spielt, mag aber auch sein, dass sich die Gruppendynamik in der Männerrunde im Laufe der Zeit so entwickelt hat, vielleicht hat derjenige auch einfach ein Problem mit Frauen, die ihn seiner Meinung nach belehren wollen, wer weiß. Wahrscheinlich spielt das mit deinem Ex auch eine Rolle (ja, auch wenn sie ihn nicht gemocht haben; das - eventuell vorher schon labile - Gleichgewicht ist durch sein Fehlen trotzdem gestört).
Im Grunde hätte ich dir geraten, dir eine zweite Frau für die Gruppe zu suchen, eine andere sportliche Bergsteigerin (möglicherweise auch eine von den Ehefrauen). Das könnte die Lage entkrampfen und vieles einfacher machen.
Irgendwie klingt es für mich jetzt aber auch danach, als ob du ganz gern die Polarisierende sein möchtest. Und auch die, auf die alle heimlich scharf sind. Ich glaube nicht wirklich, dass ALLE Männer und ALLE Ehefrauen auf diesem Trip sind (manche möglicherweise schon, vermutlich aber auch vorübergehend) und da Phantasien oder Befürchtungen haben.
Immerhin ist es aber eine Tatsache, dass du mit deinem von dir so bezeichneten "Helden" geflirtet hast. Auch wenn du nicht mehr wolltest und im Grunde nichts gewesen ist, so darfst du trotzdem nicht unterschätzen, dass die anderen Menschen um dich rum dennoch deine Bereitschaft oder Sehnsucht SPÜREN konnten und das ist etwas, was in einer gleichgeschlechtlichen Gruppe von Heteros nun mal nicht passieren würde und in gewisser Weise natürlich verkrampft und stört. Dieses Vertrauen, dass die Anderen in dich als NUR-Sportkumpelin da vorerst verloren haben, musst du eben auch wieder zurückgewinnen und das wird nicht funktionieren, indem du den Anderen die alleinige Schuld an der Entwicklung zuschiebst.
Nix für ungut, ich wünsche dir, einen Weg zu finden und schöne Bergsteigetouren!
-
13.05.2009, 13:50
AW: Bist du zu stark, sind sie zu schwach
Hallo Creampaj,
danke, dass du auf meinen Beitrag geantwortet hast. Er sollte dir Mut machen, damit du nicht aufgibst. Ich weiss, dass man ein solches Hobby garnicht oder nur sehr ungern aufgibt. Es hat sogar Konsequenzen, die sich auch wieder auf dein Sozialverhalten auswirken können. Und ich halte den Ratschlag, dir eine andere Gruppe zu suchen, für sehr sinnvoll, wenn du nicht aufgeben willst.
Ich war einmal in einer Single-Wandergruppe, die nur aus dem Grund zustande kam, dass die Beteiligten alle eine/n Partner/in suchten. Es war die umgekehrte Situation in Bezug auf Deine Situation. So nach und nach verwandelte sich die Gruppe (Sie bestand aus mehr als 50 Menschen) zusehends in einen Pärchenverein. Das Klima hat mir sehr gefallen. Natürlich, Eifersucht kommt immer überall irgendwo irgendwie ins Spiel, aber sie muss nicht die zerstörerische Funktion haben, wie sie es in deinem Fall tut. Ich wollte dir mit meinem Beitrag auch sagen: Es geht anders. Übrigens finde ich Leda's Beiträge sehr klug.
Ich verstehe wirklich nicht, was dich um alles in der Welt noch bei dieser Gruppe hält? Denkst du nicht manchmal darüber nach, ob sich das Klima nicht auch lebensgefährlich auswirken könnte? Wo genau geht ihr denn bergsteigen? In den Alpen? In den Phyrenäen? Willst du wirklich bedenkenlos in dein Unglück laufen und irgendwann doch noch in einer Felsspalte enden? Ich sehe diese Gefahr tatsächlich bedrohlich wachsen. Du scheinst auch etwas desorientiert und konfus, um nicht zu sagen kopflos zu handeln. Das sagte mir eine Äusserung in deinen Beiträgen, die ich jetzt nichtmehr genau im Zusammenhang zitieren kann. Sei ein bischen sorgsamer zu dir und deinem Gefühlsleben. Achte auf deine Situation und die Gefahren, die sie birgt. Sie ist bereits lebensgefährlich.
Du bist alt genug und selbst schuld an den Umständen, im genauen Sinn. Du hast sie miterschaffen, wenn auch überhaupt nicht gewollt. Du hast sogar gegengesteuert.
Bitte verstehe Schuld nicht im Sinne von schuldig. Aber alles, was einen betrifft, kann man selbst in die Hand nehmen und verändern, auch wenn das nicht auf die Weise funktioniert, wie du dir das vorgestellt hast. Du must es trotzdem versuchen. Das genau meine ich mit der Äusserung: Du bist selbst schuld an den Umständen. Denn du änderst sie nicht wirklich. Du beschwerst dich stattdessen. Verstehe mich nicht falsch. Es ist sehr menschlich, wie du reagierst, aber es scheint keineswegs zielführend zu sein. Ich will den Anderen keinerlei Mordabsichten unterstellen, aber es gibt umso leichter Verkettungen unglücklicher Umstände, wenn die Gruppendynamik so auseinaderdriftend für die einzelnen Mitglieder ist. Und ich sage dir nocheinmal: Es ist bereits lebensgefährlich. Ich würde an deiner Stelle keine gewagte Klettertour mehr mit dieser Gruppe unternehmen. Mir wäre das für mein Leben zu riskant. Und dann kannst du dich hier nichtmehr beschweren. 

Ich habe mit fünfzehn Jahren meine erste gewagte Klettertour gemacht, in über 2000 Metern Höhe. Und in einer reinen Männergruppe. Hätten die mich nicht schützend und liebevoll über eine glatte Felswand gehievt (Nein, es waren nur wenige Schritte entlang dieser Wand über einem gähnenden Abgrund), ich wäre schon allein vor lauter Angst in die Tiefe gestürzt.
Gib dich nicht auf. Du hast mein vollstes Verständniss und Daumendrücken, da ich ebenso Eine bin wie du. Wer sollte dich besser verstehen?
Vielleicht bedeutet dein erster Schritt tatsächlich, dir eine andere Gruppe zu suchen? Und lass trotz aller Unkenrufe - auch die, die hier zu Recht auftauchen - den Männern eine Option offen.
Vielleicht lernst du auch in der nächsten Gruppe, deine Erfahrung für dich zu nutzen.
Lieben Gruß
NichiraGeändert von Nichira (13.05.2009 um 13:56 Uhr)
Niemand ist eine Insel.
John Donne
-
13.05.2009, 14:50
AW: Bist du zu stark, sind sie zu schwach
Das habe ich wohl unglücklich formuliert. Es ging nicht darum, dass ich auf Touren schlapp mache und dann erwarte, dass mir irgendjemand den Kram hinterher schleppt oder etwas in der Art. Dann würde ich sofort aufhören.
Nein, es ging um Dinge wie: am Anreisetag laden alle die Autos aus, teilweise auch Kisten mit der Verpflegung. Von keiner der anderen Frauen wird erwartet, dass die da mit anpacken und sie packen auch nicht mit an. Mir hat aber keiner geholfen und zugeschaut, wie ich mich mit einer schweren Kiste abmühe, bzw. solche Dinge.
-
13.05.2009, 14:58
AW: Bist du zu stark, sind sie zu schwach
Es ist mir aufgefallen, weil man es kaum übersehen kann, selbst wenn man will. Wenn es dann noch anderen auffällt, die das auch ansprechen...macht man sich Gedanken.
Es ist ja keine reine Männerunde. Die Frauen sind auch noch dabei; sie üben den Sport nur durch die Bank weg nicht aus. Es gibt ein Herrenprogramm und ein Damenprogramm.
Bei einer der letzten Touren war tatsächlich eine weitere Frau dabei (mit ihrem Mann), aber ich kann nicht sagen, dass das die Lage entkrampft hätte.
Um Gottes Willen - wenn du wüsstest welche Männer dabei sind (Altersstruktur) würdest du das nicht sagen.
Es ist ja nicht so, dass man eine offene Feindschaft spürt, aber es ist halt auch nicht so wie vorher. Da ich den direkten Vergleich habe, merke ich das
Nun, das haben die anderen sogar vor mir gemerkt. Ich weiss nur nicht was ich noch tun soll um klar zu machen, dass ich kein Interesse habe - wenn man schon generelles Interesse unterstellt bekommt nur weil man Single ist.
(Auch das wurde mir, sehr direkt mitgeteilt).


Zitieren

