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  1. User Info Menu

    AW: Es gibt niemanden in meinem Leben, nicht mal Familie...

    "In den allermeisten Fällen habe ich mich auch nicht getäuscht, und wir freunden uns tatsächlich an."

    Das sagt aber nichts über die Möglichkeiten aus, die Du nicht wahrgenommen hast :-)
    Wer weiß, wie viele wunderbare Freudinnen Du hättest haben können, die Dein Raster nicht erfasste....

  2. Inaktiver User

    AW: Es gibt niemanden in meinem Leben, nicht mal Familie...

    Zitat Zitat von FrauSchoengeist Beitrag anzeigen
    Liebe Sprachlos,


    auf genau diese Frage läuft es doch hinaus: Wie klassifizieren wir Menschen als mögliche Freunde und tun wir es überhaupt? Ich nenne mal vier Beispiele aus meinem Freundeskreis...

    Ein Mann im Alter von 83 Jahren. Kennengelernt auf Spaziergängen...

    Eine Frau im Alter von ? Jahren...

    Eine Nachbarin, bisschen älter als ich, mit der mich von außen betrachtet nichts verband...

    Ein Mann aus Neuseeland. Wir lernten uns auf einem Zwischenstopp kennen...

    Ergo: Was macht man aus den Zu-fällen?

    ...es sind Begegnungen auf unserem Weg...

  3. User Info Menu

    AW: Es gibt niemanden in meinem Leben, nicht mal Familie...

    Hallo Frau Schoengeist,

    auch ich finde deine Ausführungen sehr interessant.
    Ich glaube, diese Art Freundschaften sind eine Bereicherung, und entstehen wahrscheinlich dann, wenn man mit sich selbst im reinen ist. Fraglich ist für mich jedoch, wenn ich mir vorstelle, ich bin krank, z. B. für 2 Monate ans Bett gefesselt (war ich selbst vor einiger Zeit), wer meldet sich dann und kümmert sich? Der 83jährige? Die Nachbarin? X? Y? Mit dieser Frage beschäftige ich mich seit einigen Monaten, mittlerweile bin ich zum Glück wieder gesund.

    Auch ich kann, wenn ich gut drauf bin, sehr leicht Kontakte knüpfen, dennoch empfinde ich die oben beschriebenen als "Sahnehäubchen". In erster Linie wünsche ich mir von meinen Freundinnen, dass wir auf einer tieferen Ebene auf einer Welle liegen.
    Problematisch finde ich mit zunehmendem Alter (bin 45) auch den Neidfaktor. Ich glaube, dass halt alle ein Stück weit erkennen, dass bestimmte Dinge nie mehr eintreten werden, die man immer noch so im weiten Feld der eigenen Lebensplanung rumschwirren hatte.
    Das geht los mit dem nie bekommenen Kind, der eigenen als nicht befriedigend erlebten beruflichen Situation, den Figurproblemen, dem langweiligen Ehemann etc. und nicht zuletzt die finanzielle Situation.

    Wenn ich merke, bei einem Kontakt geht es irgendwie in die Richtung des Vergleichs "wieso hat sie das was ich nicht habe", ziehe ich mich ein Stück weit zurück, weil ich auf diese Nummern überhaupt keinen Wert lege und es mir viel Stress macht.
    Ich habe mich auch mit einer jüngeren Kollegin angefreundet, sie ist 33, da ist es nicht so, ich glaube, weil man in dem Alter noch davon ausgeht, die Welt steht einem offen, und alles kann noch kommen.

    Ich stelle mir vor, dass es für Itsy ähnliche Situationen gibt. Sie hat zwar vordergründig "keinen Mann, kein Kind", aber dennoch viele mögliche Neidfaktoren für andere.
    Vielleicht hilft es schon, sich dies bewusst zu machen, denn damit muss man wohl ein Stück weit leben. Es gibt bestimmt auch Menschen, mit denen die Schnittmenge groß ist, aber (schrieb auch irgendjemand hier schon mal) die Auswahl ist dann eben nicht so groß.

    Und vielleicht ist es wirklich eine gute Idee, erstmal auf neutralem Boden eine Kontaktmöglichkeit zu schaffen, und erst nach einigem Beschnuppern weiter zu schauen (wie Malina vorgeschlagen hat).

    Viele Grüße blaueshaus

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    AW: Es gibt niemanden in meinem Leben, nicht mal Familie...

    Zitat Zitat von FrauSchoengeist Beitrag anzeigen
    Liebe Malina,

    es geht mir ganz genau so, auch ich finde es faszinierend und lehrreich die verschiedenen Facetten dieses Themas zu beleuchten.

    Ich wage mal ein kleines Experiment. Du schreibst: "Ein Funke, eine Ahnung von gemeinsamer Wellenlänge." Ich sage, dass ich etwas in Deinen Beiträgen finde, was bei mir Funke, Ahnung ist. Und dass es reicht, um Kontakt aufzunehmen und zu vertiefen. Ich würde auch prognostizieren, dass wir eine Basis finden würden und eine freundschaftliche Ebene erreichen könnten. Wie geht es Dir? (Fühl Dich frei zu antworten, was immer Du magst.)
    Hm, interessante Frage. Ich glaube, die kann ich im Moment noch gar nicht beantworten. Das ist genau der Punkt, den ich oben meinte: ich brauch für eine "Ahnung" etwas länger. Im wahren Leben ein paar Begegnungen, hier in der bricom ein Dutzend oder mehr Beiträge zu möglichst unterschiedlichen Themen. Es gibt hier schon Frauen (und auch den einen oder anderen Mann ), wo ich denke, mit der wäre ich gerne befreundet, da stimmt die Wellenlänge. Und dann gibt es solche, wo ich vom ersten Beitrag an das Gefühl habe, das ginge nicht wiklich gut. Das sind aber die wenigsten. Und dann halt die Gruppe, wo ich Dich im Moment noch zu zähle, wo ich denke: nett, interessant, mal im Auge behalten, was sie sonst noch so schreibt.

    Würdest Du z.B. jetzt vorschlagen, lass uns mal zusammen einen Kaffee trinken (vorausgesetzt, wir leben nah beieinander), würde mich das im Moment noch überfordern und ich ginge wohl erst mal auf Distanz. Vielleicht würde ich auch aus Höflichkeit ja sagen, aber die Neugier wäre noch nicht groß genug, dass ich es wirklich wollte. Ich brauch da einfach etwas mehr Zeit.

    Auch die Aufzugepisode, die Du schilderst, könnte sich für mich nie so abspielen. Ich hab ab und an Smalltalk im Aufzug und finde das auch ganz nett. Aber wenn daraus gleich eine Einladung oder Verabredung entstünde, wäre mir das zuviel.

    Ich hoffe, das ist halbwegs nachvollziehbar?!

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Es gibt niemanden in meinem Leben, nicht mal Familie...

    Liebe Sprachlos: Ich hoffe, Deine Fragen hinlänglich beantwortet zu haben ? http://bfriends.brigitte.de/images/b...smileys_26.gif
    Liebe Frau Schoengeist, ja, zumindest ist klarer was du meinst und dass ich dich zumindest am Anfang wohl nicht ganz richtig verstanden habe.

    Was du geschrieben hast, sind Möglichkeiten, wie man Kontakte knüpfen und pflegen kann und ich glaube - nach dem was die TE über sich schrieb - liegt es bei ihr nicht am mangelnden Zuhören oder Interesse an anderen, sondern daran, dass sie ihre alten Freundschaften nicht pflegen konnte und für neue keine Zeit hat und - wichtig: durch erfahrene Zurückweisungen, eben gerade das Zutrauen fehlt, sich auf andere einzulassen.

    Mich beschäftigt dieses Thema auch sehr und ich denke seit gestern gelegentlich darüber nach, wie ich darlegen kann worum es mir geht und vllt. auch der TE. Nun las ich die Antwort von deinem Partner und - nun ja - er hat es ausgesprochen. Mein Vater hielt mir schon als Kind vor, zu wählerisch in Bezug auf Freundschaften - gleichbedeutend mit "eingebildet" - zu sein. Das hat mich damals gegrämt, aber heute stehe ich dazu, finde es nicht eingebildet, ist einfach so. Aber ich muss andererseits sagen, es gibt, zumindest für mich, noch mehr als genug interessante Persönlichkeiten, um dann letztlich doch nicht einsam zu sein.
    Fügte hinzu: "Wenn man einen gewissen Bildungsgrad hat und bestimmte Ansprüche, gibt es eben nicht so viele Menschen, die eine passende Schnittmenge haben."
    Ich sagte "Aber da gehören doch auch noch andere Dinge mit rein! Bedürfnis nach Nähe. Bedürfnis nach emotionaler Anbindung. Bedürfnis nach Zuneigung, Wärme, Wohlwollen. Das ist doch auch Teil der Persönlichkeit, oder?!"
    Wir waren uns einig, dass dieser Teil definitiv dazu gehört, gemein-gesellschaftlich aber nicht dazu gezählt wird. Und das scheint mir die Krux zu sein.
    Ich sehe das schon genau so und es wird ja dadurch besonders schwer, dass sowohl der intellektuelle als auch der emotionale Anspruch ausreichend befriedigt werden wollen. Mittlerweile sehe ich es tatsächlich wirklich so, dass man das in Gesamtheit nichtmal von seinem Partner erwarten kann.
    Aus diesem Grund puzzle ich mir schon mein Leben lang meine Freundschaften zusammen.

    Und hierin verstehe ich dich natürlich: auch für mich gibt es da ein großes Fragezeichen, warum es bei Itsy soweit kommen konnte. Ich kann es mir tatsächlich nur mit den äußeren Umstanden erklären, aber da gäbe es für mich schon Gründe. Was ich aber gerade feststelle ist, dass sie sich selbst über die Gründe dieses krassen Verlustes von sozialem Umfeld gar nicht geäußert hat.

    Ich kann - so wie du - mit verschiedenen Menschen verschiedene Themen oder Interessen besetzen etc., aber ich brauche letztlich nicht ganz so viele Freunde, dafür habe ich dann tatsächlich auch keine Zeit. Aus diesem Grunde würde ich die von dir beschriebenen Kontakte auch nicht weiter verfolgen. Außerdem, wie ich schon schrieb, brauche ich auch etwas länger.
    Falls mir aber die Freundschaft zu einer Person sehr am Herzen liegt, da kämpfe ich dann auch regelrecht drum.

    Was mir aber wirklich auffällt, Freundschaften oder Bekanntschaften wie auch das Schreiben hier im Forum, brauchen Zeit und das ist ja das, was Itsy gerade nicht hat, insofern verstehe ich zumindest einen Teil ihres Problems sehr gut.
    Geändert von Sprachlos (07.06.2009 um 16:49 Uhr)
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  6. User Info Menu

    AW: Es gibt niemanden in meinem Leben, nicht mal Familie...

    Da ich heute mit meinem eigenen Drama beschäftigt bin, nicht dafür garantieren kann, keine Übertragungen und Vermischungen vorzunehmen, und da ich denke, dass jetzt tatsächlich Itsy mit Antworten gefragt ist, schreibe ich nur kurz:

    "...es sind Begegnungen auf unserem Weg... "
    Das denke ich auch. Dem, der vor uns liegt, auf dessen Etappe wir uns befinden und dem, der hinter uns liegt. Ganz bestimmt aber treffen sich auch Wege, deren Abzweigungen wir nehmen können oder links liegen lassen.

    Liebe Malina,
    Du würdest mich also auf den "Vielleicht"-Stapel sortieren. Kann ich gut verstehen. Nein, ich würde nicht sofort über Dich herfallen, sondern Deine ambivalente Haltung spüren und mich auch auf "Vielleicht" einschießen.
    Itsy würde ich nicht Knall auf Fall zu Intimsten einladen, sondern eine Gelegenheit suchen, die unverbindlich ist, aber Möglichkeiten für Weiteres offen hält.

    Liebe blaueshaus und liebe Sprachlos,
    entschuldigt bitte, dass ich an Euren wertvollen Beiträgen nicht weiterstricke, heute ist nicht mein bester Tag, mir fehlt die Konzentration.

    Lieber Gruß,
    Frau Schöngeist

  7. User Info Menu

    AW: Es gibt niemanden in meinem Leben, nicht mal Familie...

    Liebe Itsy,

    eine Woche ist vergangen, in der in an jedem Tag an Dich gedacht habe. Ich hatte mich für Dich interessiert, Du hast mir und auch Anderen nicht geantwortet. Woran es liegt weiß ich nicht. Ich frage mich ob es an mir lag. Oder an Umständen. Oder an Dir?
    Ich bin entäuscht. Und fühle mich von Dir abgelehnt. Gleichzeitig könnte ich es auch anders auslegen. Doch ich habe mich dafür entschieden, Dir die Gefühle mitzuteilen, die sich von Dir vor den Kopf gestoßen fühlen. Und möchte mich nun von Dir verabschieden. Da Du Dich schon mehr verabschiedet hast, als ich ausgleichen kann. Ich weiß, Du lebst irgendwo da draußen mit Deinem Schicksal. Dein Leidensdruck ist wohl groß, aber nicht groß genug, um Dich weiterhin für das zu interessieren, was Du mit diesem Thread in Bewegung gesetzt hast. Ich nenne es "verpasste Chancen". Und ich wünsche Dir dass Du Dich überwinden kannst, Deine Sackgasse zu verlassen.

  8. Inaktiver User

    AW: Es gibt niemanden in meinem Leben, nicht mal Familie...

    Wohlwissend, dass hinter jedem virtuellen Nick ein Mensch steht, vergesse ich doch nie, dass es hier virtuelle Internetwelt ist. Für mich bedeutet das in erster Linie, dass ich zwar die vielen interessanten Hinweise, aber auch die Vorteile der Anonymität nutzen kann. Das bedeutet, dass ich eine Rolle spielen kann, die ich im RL mir nicht erlaube/mich nicht traue/durch Dritte verboten wurde zu spielen. Ich könnte hier ja auch als 2 oder 3 oder 5 verschiedene Personen auftreten - es wäre für Andere nicht leicht erkennbar.

    Jeder Nick entscheidet für sich, wie viel Wahrheitsgehalt oder Erfindungsgeist er/sie hier einbringt, wie ernst oder locker er es nimmt, wie viel Empathie er hier aufbringt. Hier muss man sich nicht wie beim Arbeitgeber oder in der Schule an- oder abmelden, keine Krankheits-und keine Urlaubsplanung einreichen. Da es ein anonymes Forum ist, bin ich immer den Anderen "ausgeliefert" - ich habe keine Möglichkeit, eine Antwort oder Stellungnahme einzufordern. Ich weiß nie, ob der Andere verreist, krank, tot oder einfach desinteressiert oder lustlos ist, sich ggf. die Themen erledigt haben. Das gilt für die Fragenden ebenso wie für die Antwortenden.

    Wenn ich mich hier also einbringe, mache ich das in erster Linie für mich, weil mich das Thema interessiert, weil ich von den Beiträgen und meiner Reaktion und Schreiberei etwas habe. Ich finde es auch manchmal doof, wenn ein Strang einschläft, aber so ist es im anonymen Niemandsland. Die Verbindlichkeit ist eine Andere. Das wissend fühle ich mich nicht zurückgestossen, missachtet, gekränkt, wenn keine Antwort mehr kommt.

    Ich weiß ja gar nicht, warum plötzlich Ruhe im Strang eingekehrt ist - im Idealfall für mich, weil mein letztes Posting so unendlich weise wahr, dass die Fragestellerin alle Antworten bekommen hat, ihr Thema gelöst hat und nun friedlich, zufrieden und glücklich bis Ende ihr weit entferntes Ende lebt. Und das wegen meiner weisen Worte - da bedarf es keinerlei Rückkopplung mehr. Der Heiligenschein über mir ist genug.

    Frau Schöngeist - kannst Du das nicht auch so sehen. Dir ginge es bestimmt besser damit.

    Und Itsy geht es doch vielleicht supergut und nach über 100 Antworten kann sie ihren Weg im RL weitergehen. Wer bekommt schon über 100 Antworten zur Lösung?

  9. User Info Menu

    AW: Es gibt niemanden in meinem Leben, nicht mal Familie...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wohlwissend, dass hinter jedem virtuellen Nick ein Mensch steht, vergesse ich doch nie, dass es hier virtuelle Internetwelt ist. Für mich bedeutet das in erster Linie, dass ich zwar die vielen interessanten Hinweise, aber auch die Vorteile der Anonymität nutzen kann. Das bedeutet, dass ich eine Rolle spielen kann, die ich im RL mir nicht erlaube/mich nicht traue/durch Dritte verboten wurde zu spielen. Ich könnte hier ja auch als 2 oder 3 oder 5 verschiedene Personen auftreten - es wäre für Andere nicht leicht erkennbar.

    Jeder Nick entscheidet für sich, wie viel Wahrheitsgehalt oder Erfindungsgeist er/sie hier einbringt, wie ernst oder locker er es nimmt, wie viel Empathie er hier aufbringt. Hier muss man sich nicht wie beim Arbeitgeber oder in der Schule an- oder abmelden, keine Krankheits-und keine Urlaubsplanung einreichen. Da es ein anonymes Forum ist, bin ich immer den Anderen "ausgeliefert" - ich habe keine Möglichkeit, eine Antwort oder Stellungnahme einzufordern. Ich weiß nie, ob der Andere verreist, krank, tot oder einfach desinteressiert oder lustlos ist, sich ggf. die Themen erledigt haben. Das gilt für die Fragenden ebenso wie für die Antwortenden.

    Wenn ich mich hier also einbringe, mache ich das in erster Linie für mich, weil mich das Thema interessiert, weil ich von den Beiträgen und meiner Reaktion und Schreiberei etwas habe. Ich finde es auch manchmal doof, wenn ein Strang einschläft, aber so ist es im anonymen Niemandsland. Die Verbindlichkeit ist eine Andere. Das wissend fühle ich mich nicht zurückgestossen, missachtet, gekränkt, wenn keine Antwort mehr kommt.

    Ich weiß ja gar nicht, warum plötzlich Ruhe im Strang eingekehrt ist - im Idealfall für mich, weil mein letztes Posting so unendlich weise wahr, dass die Fragestellerin alle Antworten bekommen hat, ihr Thema gelöst hat und nun friedlich, zufrieden und glücklich bis Ende ihr weit entferntes Ende lebt. Und das wegen meiner weisen Worte - da bedarf es keinerlei Rückkopplung mehr. Der Heiligenschein über mir ist genug.

    Frau Schöngeist - kannst Du das nicht auch so sehen. Dir ginge es bestimmt besser damit.

    Und Itsy geht es doch vielleicht supergut und nach über 100 Antworten kann sie ihren Weg im RL weitergehen. Wer bekommt schon über 100 Antworten zur Lösung?
    Du sprichst mir aus der Seele

    Bei mir löst es auch immer leichte Beklemmungen aus, wenn jemand hier sich beleidigt zurückzieht, weil er keine Antwort erhält.

    Natürlich ist es schade, wenn man mit viel Herzblut in eine Antwort steckt und die dann ohne Resonanz bleibt. Aber man weiß ja wirklich nicht, warum das so ist. Vielleicht ist die TE schon nicht mehr an weiteren Antworten interessiert, vielleicht im Stress, oder vielleicht hat die Antwort nicht so ins Schwarze getroffen, wie man gehofft hat. Vielleicht war die spontane Reaktion eher Unverständnis oder Abwehr, und die TE will das nicht so deutlich formulieren.

    Am Ende schreibt jeder hier freiwillig. Und eine gewisse Frustrationstoleranz ist schon nötig. In Fällen, wo sich die TE irgendwann zurückzieht und nicht mehr antwortet, denke ich mir oft, wer weiß, wie viele andere vom selben Problem Betroffene hier still mitlesen und aus dem einen oder anderen Gedanken, der für die TE möglicherweise belanglos war, viel für sich gezogen hat.

    Frau Schöngeist, Du hattest mich sinngemäß gefragt, ob ich mir vorstellen könnte mit Dir befreundet zu sein, und ich hatte eher indifferent geantwortet. Nach Deinem letzten Posting muss ich aber sagen: eher nein. Das klingt für mich schon recht fordernd, anspruchsvoll, um nicht zu sagen anstrengend.

    Das muss gar nicht heißen, dass Du tatsächlich so bist. Aber das ist halt mein Eindruck, und nach dem muss ich mich ja richten, sonst habe ich nichts.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  10. Inaktiver User

    AW: Es gibt niemanden in meinem Leben, nicht mal Familie...

    Ich fühle eher ein bisschen mehr wie FrauSchoenGeist. Natürlich ist es ein anonymes Forum hier und jede oder jeder kann jederzeit entscheiden, die hier gestarteten Themen nicht weiterzuverfolgen.

    Aber gerade hier, wo jemand sich im wirklichen Leben mehr Verbindlichkeit wünscht, mehr Nähe, offensichtlich eine Beschäftigung anderer Menschen mit der eigenen Person vermisst, finde ich es doch schade, wenn ein so verzweifelt gestarteter Thread so enorme Unverbindlichkeit spüren lässt und einfach einschläft.

    Mir persönlich kann es ja egal sein, aus welchen Gründen die Eröffnerin schweigt, aber ich frage mich in solchen Fällen, was die Leute dann erst dazu treibt, hier ein derartig persönliches Thema aufzumachen, wenn danach so wenig Interesse am Fortgang zu erkennen ist.

    LG, Orlando

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