Hallo Flauschhase,
bei dem, was Du von Deinem Verhalten und Deiner Selbstbewertung zu erkennen gibst, fällt mir zuallererst mal ein, das es für mich so scheint, das du dringend jemanden bräuchtest, der Dir hilft, dieses Knäuel von sich widersprechenden Impulsen und Vorgaben in Deinem Kopf und Herz zu sortieren. Dafür kann es hilfreich sein, Dir ernsthaft therapeutische Hilfe zu suchen.
Denn es gibt Punkte im Leben, da kann man nicht mehr gerade aus schauen, sieht keinen Weg, kein Ziel, nur Einschränkungen und denkt bei allem gleich: Kann ich sowieso nicht, schaff ich nicht, will ich nicht.......
Ich weiß nicht, ob ich das richtig einschätze, aber für mich klingst Du sehr hilflos, so ein bißchen nach - Nimm mich mal jemand an die Hand und sage mir, was ich falsch mache. Dabei ahnst Du ja schon, so kann es nicht ewig weitergehen, also mußt Du Dir wirklich mal jemanden an Deine Seite holen, der Dein Selbstbewußtsein aufbaut und mit Dir zusammen heraus arbeiten kann, warum Du so extrem gut ausweichen kannst, sobald man Dich mit konkreten Problemen und deren Lösung beauftragt. Du weißt oder ahnst, was Du tun müßtest, aber der Weg dahin scheint für Dich nicht gangbar zu sein und die Gründe, die Du dafür angibst, sind immer eine Art Ausrede,
denn Du hast es ja bisher nie ausprobiert, was Du hättest tun kön-
nen, Du hast wohl immer nur darüber nachgedacht, warum Du es
lieber nicht tun solltest.
Hat in Deiner Familie jemand Dir jegliche Initiative aus der Hand ge-
nommen, wurde immer alles für Dich gemacht, weil Du es ja sonst nicht geschafft hättest? Das würde ich vermuten.
Das ist fatal, denn dann mußt Du das jetzt mühsam lernen, was man sonst schon von Kindesbeinen an lernt, Vertrauen in die eigenen
Fähigkeiten zu haben, Ehrgeiz zu entwickeln, um gesteckte Ziele zu erreichen. Mut zu haben, vorwärts zu gehen, statt nur auf der Stelle
zu treten, aus Angst, jeder weitere Schritt könnte der in die falsche
Richtung sein.
Sei nicht böse, ich wollte Dir nicht zu nahe treten.
Aber denk bitte trotzdem mal über professionelle Hilfe nach.
Ich weiß nicht, ob es ausreicht, hier die Antwort auf Dein Lebens-
problem zu suchen!
Wünsche Dir alles Gute!Cloudheroine
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03.04.2009, 16:12
AW: Tagesstruktur - Lebensstruktur
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04.04.2009, 13:51Inaktiver User
AW: Tagesstruktur - Lebensstruktur
Hallo Flauschhase,
das ist bei mir auch so. Ich denke auch oft darüber nach, was ich noch in meiner Freizeit machen könnte. Ich würde gerne mit Kickboxen anfangen obwohl ich schon in meinem jetzigen Fittnessstudio ziemlich viel mache und das auch nicht aufgeben möchte. Ich möchte auch gerne einen Yoga-Kurs anfangen, obwohl ich gar keine Zeit haben. Obwohl ich weiß, dass es zeitlich einfach nicht möglich ist frustriert mich diese Situation.
Liebe Grüße
Maxi
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05.04.2009, 13:09
AW: Tagesstruktur - Lebensstruktur
Hallo Flauschhase,
hm, du beschreibst dich in deinen Postings sehr negativ:
- ich habe keine richtigen kontakte
- ich habe es nicht so mit der arbeitsorganisation
- ich bin auch nicht wirklich die hellste
- ich bin ein wenig langsam mit allem
- ich lasse mich sehr leicht ablenken
- ich bin generell nicht sehr leistungsfähig
- ich habe null vertrauen in mich, ziele auch wirklich zu erreichen
- den ganzen anforderungen, die ich an mich selbst stelle, kann ich sowieso nie gerecht werden
Ich denke, dass du mit dieser Einstellung der typischen Fall einer selbst erfüllenden Prophezeiung bist. Du bist so fest davon überzeugt, dass es (was auch immer es ist) "sowieso" nicht klappt, dass du dich so verhältst, dass es nicht klappen kann - und dann fühlst du dich wieder in deiner Einschätzung bestätigt und beim nächsten Versuch beginnt dieser Teufelskreis von Neuem.
Oder du versuchst es gar nicht erst, weil du dir von deinen Versuchen "sowieso" keinen Erfolg versprichst oder dich zu deinem Nachteil mit anderen vergleichst.
Ich finde es sehr gut, dass du diese Situation ändern möchtest und schon damit angefangen hast, indem du hier darüber schreibst. Ich finde auch deine Idee gut, dir therapeutische Hilfe zu suchen, denn ich denke, dass es für dich ganz wichtig wäre, dein Selbstwertgefühl und dein Selbstbewusstsein zu stärken! Ich habe das Gefühl, dass es bei dir eine ganze Menge Ängste und Unsicherheiten gibt, die dich hemmen und blockieren und ich hoffe, dass es dir gelingt, das zu überwinden und "dein Ding" zu finden! Oder vielleicht hast du es schon mit dem Singen gefunden und traust dich nur noch nicht?
Auch wenn du im Moment noch keine konkreten Ziele hast, so hast du doch bestimmt Wünsche? Und statt den Wunsch gleich wieder zu verwerfen, weil du ihn "sowieso" nicht erfüllt bekommst, versuche doch lieber zu überlegen, welcher erste kleine Schritt dich in Richtung des Wunsches führen könnte...
Liebe Grüße von
CoratritonWer nicht will findet Gründe - wer will findet Wege!
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05.04.2009, 15:03
AW: Tagesstruktur - Lebensstruktur
Lieber Flauschehase,
manches von dem, was Du schreibst, kann ich ganz gut nachvollziehen, wenn auch nicht alles- klar, kein Leben gleicht dem anderen.
In den vergangenen acht Wochen mußte ich eine Zwangspause wegen Burnout einlegen und habe mir bezüglich einiger Dinge Gedanken machen müssen, darunter auch über Strukturen und Ziele. Für mich selbst habe ich festgestellt, daß ich keine "funktionierenden" weiblichen Vorbilder in meinem Leben hatte, keine Idee, wie (m)ein Leben aussehen könnte.
Wichtig ist wirklich, rauszufinden, wohin man will. Mich verfolgt und motiviert derzeit der Spruch "Wenn man das Ziel nicht kennt, ist der Weg auch egal". Und an dem ist einiges dran!
Les mal das Buch von Barbarba Sher "ich könnte alles tun, wenn ich nur wüßte, was ich wollte", das hilft mir gerade, meine Wünsche, Träume und Ziele neu und überhaupt einmal zu finden. Toll finde ich auch, was Coratriton schreibt, das macht mir so richtig Hoffnung, daß es auch anders geht- ohne auszubrennen.....
liebe Grüße!
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05.04.2009, 15:15Inaktiver User
AW: Tagesstruktur - Lebensstruktur
ja, das ist es wohl. ich bin auch kaum fähig irgendwas zu tun, weil mir die energie dazu fehlt. würde ich mich nicht so viel mit solch negativen gedanken belasten und mir selbst mehr abverlangen, als ich leisten kann, würde das vielleicht auch anders aussehen. wenn man sein schiff auf sicherem kurs hält und nicht ständig zickzack fährt, geht einem auch nicht so schnell der treibstoff aus und man kann die fahrt viel besser genießen - und schlussendlich kommt man sogar auch mal am ziel an

wenn's bloß mal so einfach wäre, das umzusetzen. ich versuche es immer wieder. und ich habe noch nicht aufgegeben
aber ich bin oft genug mega frustriert. ich darf gar nicht an die zeit denken, die ich bereits verloren habe, nicht richtig gelebt habe. und wieviel zeit wird noch vergehen, bis es mal gut wird?!
richtige vorbilder hatte ich auch keine. war wohl das problem. durch die soziale isolation kamen auch von außen keine hinzu. und so hing ich jahrelang an einer sängerin fest. die war mein vorbild, weil sie augenscheinlich in ihrem leben einfach alles richtig macht. so wie ich es mir für mich auch wünschen würde. das blöde ist, dass es eben nur bedingt als vorbild funktioniert, da man ja nicht dabei sein kann, um ihr über die schulter zu gucken bei ihrer arbeit und dem wie sie ihre sozialen kontakte bestreitet und entscheidungen trifft etc.
und so denke ich, dass eine therapie goldrichtig ist. ich möchte nicht noch mehr zeit verlieren. und die therapeutin kann mir sicherlich ein wenig helfen, dinge in meinem leben einzuordnen und herauszufinden, was ich will im leben und wie ich das umsetzen kann
bis dahin versuche ich mich allein durchzuschlagen. vielleicht hilft es, einfach mal zu aktzeptieren, dass ich nicht die beste bin und auch nie sein werde und dass das, was ich habe und kann eben alles ist und mehr einfach nicht drin ist. natürlich möchte ich weiter an mir arbeiten. aber zurzeit geht eben nicht mehr. schwer zu akzeptieren, weil es einfach viel zu wenig ist. aber es geht wohl gar nicht anders. ich komme um vor angst, nicht gut genug zu sein. und daher bin ich wahrscheinlich auch oft neidisch auf andere frauen, die besser ankommen und besser aussehen. das sitzt ziemlich tief.
liebe grüße
flauschhase
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05.04.2009, 19:05
AW: Tagesstruktur - Lebensstruktur
Hallo Flauschhase,
mir ist gerade - beim Lesen der Brigitte - ein Buch aufgefallen, das ganz interessant klingt. Ich bin eigentlich kein Freund von Ratgeberliteratur, aber ich habe hier ein Interview mit der Autorin gelesen, was mich sehr beeindruckt hat:
http://www.lhm-lounge.de/downloads/s...H021_30-35.pdf
Das Buch heißt: Das Ende der Ausreden - siehe z.B. hier:
[bitte keine direkt-links auf amazon-seiten und andere werbung!]
Vielleicht ist das ja was für dich.
Und dann möchte ich dir noch diesen Link ans Herz legen:
Glücksarchiv: Alles zum Thema "Glück" und "Glücklich leben"
Ich denke, dass die anderen auch nicht besser sind als du und dass es keinen Sinn hat, sich mit anderen (und dann auch noch zum eigenen Nachteil!) zu vergleichen. Du bist doch liebenswert und wertvoll so wie du bist!!!
Grüße von
CoratritonGeändert von Lizzie64 (09.04.2009 um 14:28 Uhr) Grund: werblink entfernt.
Wer nicht will findet Gründe - wer will findet Wege!
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08.04.2009, 17:06
AW: Tagesstruktur - Lebensstruktur
Hallo Flauschhase !
Hab deinen Jammer gerade überflogen, bin in Eile, weil meine Tagesstruktur leider auch sehr mangelhaft ist:
Hast du dich schonmal mit ADHS (bzw. ADS) beschäftigt ?
Das betrifft nicht nur "Zappelphillip-Kinder", sondern auch viele Erwachsene, und außer den Hyperaktiven gibt es auch die eher faulen Träumer, meist Mädchen, die in der Schule weniger auffallen.....
Vieles, was du schreibst, scheint mir recht typisch zu sein !
- Es gibt im Netz eine ganze Mange, auch hier war, ich denke im Forum Therapie etc. mal ein Strang.
Und es gibt inzwischen einige gute Bücher über ADS bei Erwachsenen.
Falls es dich interessiert, gerne demnächst mehr zum Thema, jetzt muss ich dringend los !
Erstmal beste Wünsche
Tulpenfrau
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09.04.2009, 14:24Inaktiver User
AW: Tagesstruktur - Lebensstruktur
hallo!
@coratriton
danke für die links. ich denke, dass ich eher noch zu den ehrlicheren typen gehöre. wenn es darum geht, sich irgendwie rauszureden, dreht sich mir der magen um. ich bin einfach so dämlich und sage meist die wahrheit. ich gebe zu, dass ich auch manchmal nicht um ausreden drumrum komme. manchmal schäme ich mich meiner eben zu sehr oder möchte den anderen nicht verletzen.
die ausreden vor mir selbst. nun eigentlich gibt es nicht wirklich welche. aber ich habe eben ein grundproblem für alles: zu wenig energie, extrem wenig belastbar und angst davor, vor lauter stress krank zu werden und komplett unterzugehen. so als beispiel. ja, und ich habe keine ahnung, was ich will und kann im leben. über das glücksarchiv bin auch schon gestolpert, aber was soll ich sagen, ich bin bisher nicht dazu gekommen, mich näher damit zu beschäftigen
ist aber vielversprechend die seite.
@tulpenfrau
ja, adhs, da bin ich auch schon in einem forum angemeldet. das schlimme ist, dass ich wohl zum hypoaktiven (lahmarschigen) typus gehöre und somit gleich noch mehr probleme habe als die hyperaktiven, die anderen zwar ganz schön den nerv rauben können, dafür aber schnell sind und ne menge arbeit wegschaffen können. daher verzeiht man ihnen vieles. aber jemand, der nicht hinterherkommt...
es kann wohl auch nicht schaden, sich tipps in einem "normalen" forum zu holen. was ich nämlich gar nicht möchte ist, einfach zu sagen: ich hab' halt ads, bin halt so, kann nix dran ändern
diagnostiziert bin ich übrigens nicht. aber es sieht mir ganz danach aus, dass es so ist.
liebe grüße
flauschhase
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10.04.2009, 18:33
AW: Tagesstruktur - Lebensstruktur
Hallo Flauschhase,
eigentlich wollte ich nicht antworten auf dein Post.
Ich habe ähnliche Probleme: Langsamkeit, wahrscheinlich zu hohe Ansprüche, Verwicklungen, Depressionen (diagnostiziert und behandelt), mittlerweile hat sich mein inneres Drama "somatisiert", ich habe eine Fibromyalgie (schmerzhafte Muskelkrankheit, wird auch Weichteilrheuma gennant)...
Jahrelang habe ich genauso gedacht wie Du bis sich die Sache zugespitzt hat....
Ich habe damals schon eine Gesprächstherapie (privat) gemacht wegen meiner Konzentrationsstörungen...
aber das Grundproblem ist immer geblieben...zu nichts kommen, keinen Stand im Leben gewinnen grübeln, traurig sein,...
Jetzt bin ich in einer Situation, in der ich handeln muss, weil es keinen gibt, der mich unterstützt ausser ein paar Bekannten, die mir Mut machen von Zeit zu Zeit...
Und alles das ist ein echtes Glück, denn wenn ich es geschafft habe, habe ich es ganz allein geschafft.
Es hat zwei Menschen gegeben in meinem Leben, denen ich vertraut habe und deren Urteil ich akzeptiert habe: mein Lebenspartner und ein buddhistischer Lehrer.
was das Ändern und Verwirklcihen von Plänen betrifft: tu es...
fang einfach an, such Dir am besten erst mal Arbeit, geh zu einem Job-Center und bitte die Dich beim Bewerbung schreiben zu unterstützen, wenn Du das allein nicht auf die Reihe kriegst.
Überleg' nicht welcher Job, irgendeine Bürotätigkeit, was Du schon mal gemacht hast (und etwas, wo Du vllt nicht gerade rasend schnell sein musst)
Schreib deine Glaubenssätze auf und bitte darum, dass du es ändern kannst, wenn es wichtig ist : ein bisschen schneller werden und konzentrierter sein, ist auch schon ganz gut.
Der buddhistische Lehrer hat mir fünf Minuten zugehört und dann gesagt: Anfangen...
Jede lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt
Und die AD(H)S Theorie: mag ja sein, dass Du das hast, aber wenn du es wüsstest, schwarz auf weiß, was hättest Du davon:
eine Ausrede?
Sei bitte nicht böse, wenn ich so harte Worte wähle, aber andersgeht es nicht. Das habe mir alle Menschen gesagt, die in ihrem Leben echte Veränderungen geschafft haben.
Vielleicht hast Du Angst davor wie Das Bild am Ende aussehen könnte und kannst Dich aus diesem Grund nicht entschliessen...aber das wissen wir alle nicht...
Es gibt übrigens auch so ein Übungsprogramm mit dem man seine negativen Gedanken besser in den Griff kriegt...
Vielleicht, weiss hier jemand, wie es genau heisst und wo man es bekommt?
Ich wünsch Dir viel Tatkraft...
LG volpina
Geändert von volpina808 (11.04.2009 um 11:57 Uhr) Grund: wichtiges Wort vergessen
Can you tell a green field from a cold steel rain,
do you think you can tell?
("Wish you were here",Pink Floyd)
- "Das Ende des Schmerzes ist Liebe" (Jiddu Krishnamurti) -
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17.04.2009, 14:38
AW: Tagesstruktur - Lebensstruktur
Ein Tagesplan wird um die Dinge herum drapiert, die man sowieso tun muß. Für manche ist es die alltägliche Arbeit im Beruf für andere andere Verpflichtungen. Bei Dir wird es vielleicht die Therapie sein. Du musst Dir Deine ganzen Ziele notieren und eine Prioritätsliste machen und Dich entsprechend Deiner Prioritäten drum kümmern. Z.B. erstmal die Therapie in Angriff nehmen, erste Schritte einleiten, um überhaupt erstmal einen Therapieplatz zu bekommen, etc. Und dann muß man eben drumrum planen und versuchen, so viele Dinge von seiner Liste in den Tag hineinzuplanen, wie möglich, ohne jedoch auf Schlaf und Entspannung und sonstige natürliche menschliche Bedürfnisse zu verzichten.
Ich habe auch Schwierigkeiten damit, meine ganzen Ziele zeitlich in meinem Alltag unterzubringen. Z.B. muß ich aus gesundheitlichen Gründen relativ viel Sport machen und muß viel arbeiten und nebenher noch alles mögliche machen. Ich versuche meinen Alltag so regelmässig und strukturiert wie möglich zu gestalten. Also jeden Tag ungefähr nach dem gleichen Muster zu leben. Oder zumindest den Morgen immer gleich zu gestalten (aufstehen, Rolläden hoch, lüften, 1 Stunde Sport, ins Bad, Duschen, Zähne putzen, Kaffee machen, kurzer Blick in die Nachrichten, ins Büro). Im Büro versuche ich auch eine Routine einzuhalten. Das macht alles einfacher, man denkt nicht mehr so viel nach. In die Routine muß man aber erstmal reinkommen.
Viel Glück und alles Gute bei Deiner Therapie.


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