Ja, ja, wenn man mit einem Stäbchen ins Wespennest piekst, ...
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Thema: Bedingungslos lieben
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12.04.2009, 09:38
AW: Bedingungslos lieben
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12.04.2009, 09:59
AW: Bedingungslos lieben
Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.
Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.
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18.04.2009, 13:10
AW: Bedingungslos lieben
@ meinewelt
Deine Ergänzungsthese ist aber auch ein Versuch, Liebe wissenschaftlich zu erklären.ihr macht aus der Liebe eine Wissenschaft.
"Modus operandi" - gehts noch?
Es gibt mit Sicherheit eine neurotische Partnerwahl, d.h. es werden (unbewusst) Partner gewählt, die einem nicht gut tun. Aber nicht jeder wählt neurotisch und nicht jeder wählt den Partner als Ergänzung zu sich selbst. Ich persönlich – und nicht nur ich – bevorzuge eher Partner, die mir ähnlich sind, denn Übereinstimmung ist mir wichtiger als Ergänzung durch eine ganz andere Persönlichkeit.Man/Frau liebt ganz einfach das, was ihn/sie ergänzt, bzw. vervollständigt. Das ist die Bedingung, oder besser gesagt die Voraussetzung.
Leider entscheidet sich eine neurotischer Mensch (also die meisten) in der Regel für eine falsche Ergänzung seiner selbst. Zum Beispiel wenn sich der "Macho"Typ mit getuntem Offroader eine zartes Mäuschen nimmt, das er prima dominieren kann.
@ NormalerMannPartnerwahl ist zwar ein spannendes Thema und wissenschaftlich auch noch nicht völlig erforscht, aber das bleibt ein akademisches Feld. Für diejenigen unter uns mit Problempartnern ist es wesentlich, zu reflektieren, warum wir a) eine Person als Partner in Betracht ziehen, die uns nicht gut tut und b) warum wir uns so einem Partner gegenüber nicht besser durchsetzen, sondern alles Mögliche mit uns machen lassen. Und in solchen Fällen ist es besser, sich von der Vernunft anstatt von einer selbstzerstörerischen "Liebe" leiten zu lassen.Und eben weil viele Menschen sich für eine Beziehung zu jemandem entscheiden, der nicht zu ihnen passt, ihnen nicht gut tut, schadet es m.E. nicht, abseits des "Liebe ist ..."-Abreisskalenders mal einen Moment über das Thema nachzudenken und sich selbst zu betrachten.
Wissenschaft ist das noch lange nicht.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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18.04.2009, 14:37Inaktiver User
AW: Bedingungslos lieben
Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du ein m.E. seltsames Wissenschaftsverständnis.
"Akademisch" sind für mich Forschungen ohne Relevanz für die Welt ausserhalb des Elfenbeinturms, also intellektuelle "l'art pur l'art".
In der Tat wäre es aber lohnend und sinnvoll, Partnerwahl interdisziplinär zu erforschen.
Und das nicht nur für die mit "Problempartnern", sondern für jede/n.
Ich halte eine solche Forschung auch dann noch für sinnvoll und wichtig, wenn es m.E. niemals den "wissenschaftlich erwiesen richtigen Weg" geben wird, eine Partnerschschaft einzugehen und zu führen.
Manche Menschen stehen sich aus meiner Sicht in Beziehungsfragen ja schon damit im Wege, dass sie wirklich glauben, bedingungs- und erwartungslos lieben zu können.
Ich kann es wie gesagt nicht und würde ich jede meiner Beziehungen schon dadurch gefährden, keine Bedingungen und Erwartungen zu formulieren, wenn ich dieser zugegeben schönen Idee anhinge.
Damit wären meine Bedingungen und Erwartungen nämlich weder einer rationalen Überprüfung durch mich noch einer Auseinandersetzung mit meiner Partnerin zugänglich.
Das Gelingen meiner Beziehungen sowie ihre positive Entwicklung wären somit reine Glücksssache.
Somit ist das alles andere als akademisch, wenn Du mich fragst.
Gleichwohl verstehe ich das, was wir hier machen, nicht als Wissenschaft.
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18.04.2009, 14:50Inaktiver User
AW: Bedingungslos lieben
Wobei mich ganz grundsätzlich eines beschäftigt: was ist denn Partnerwahl?
In meinem Leben ist es eben nicht wie bei Herzblatt, dass ich drei ernsthaft interessierte Kandidaten habe, und mich dann für einen entscheiden kann. Und hinterher merken, dass ich aus irgendwelchen in mir liegenden Gründen den falschen genommen hab, dann korrigier ich das und nehm nächstmal den Passenderen...
Versteht jemand was ich meine? Man hat doch schon gar keine freie Auswahl, das ist ja eine Illusion, sondern kann von vornherein nur unter denen wählen, die ihrerseits eine feste Bindung mit einem wünschen. Und da hält sich der Andrang doch irgendwie in Grenzen, also ist die Alternative eben nicht der passendere, sondern höchstens gar kein Partner.
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18.04.2009, 15:10
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18.04.2009, 15:44Inaktiver User
AW: Bedingungslos lieben
Wie Du von "Partnerwahl" auf "freie Auswahl" kommst, ist mir schleierhaft. Von "freier Auswahl" habe zumindestens ich nichts geschrieben. Freie Auswahl hast Du nie und nirgendwo.
Mindestens hast Du aber die Wahl zwischen einer Partnerschaft mit jemandem, der für Dich in Frage kommt und für den Du in Frage kommst, oder eben keiner Partnerschaft.
Und wenn so jemand in Dienem Leben gerade nicht existiert, dann hast Du die Wahl zwischen Suchen oder Nichtsuchen.
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18.04.2009, 17:11Inaktiver User
AW: Bedingungslos lieben
Ich finde, das klingt aber oft an, als wär das Beziehungsunglück einfach eine Frage davon, dass man sich immer den Falschen raussucht, und wenn man das mal erkannt hat, entscheidet man sich das nächste Mal halt für den Richtigen...
Was, wenn der "Richtige" aber nicht will??
Natürlich ist es so, dass man sich fragen kann, was da so im Hintergrund abläuft und natürlich ist es auffällig, wenn eine Frau zum dritten Mal an einen Alkoholiker gerät und man sollte das analysieren.
Aber auch das hat eben seine Grenzen. Das wollte ich damit sagen.
Dass viele Singles nicht zu blöd sind, den Passenderen zu wählen, sondern dass der halt im Zweifelsfall einfach nicht da ist.
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18.04.2009, 21:23Inaktiver User
AW: Bedingungslos lieben
Scheint mir an Deinen Ohren zu liegen, wenn das für Dich aus meinem Posting herausklingt.
Dann ist er nicht der Richtige oder ihr habt tragisches Pech gehabt.Was, wenn der "Richtige" aber nicht will??
Den Passenderen wählen?Dass viele Singles nicht zu blöd sind, den Passenderen zu wählen, sondern dass der halt im Zweifelsfall einfach nicht da ist.
Passender als der Alki aus Deinem Beispiel oder wie oder was?
Ich denke, bei Dir stehen nicht mehrere Manner Schlange bzw, zur Wahl.

Wie auch immer, wenn nur Unpassende zur Wahl stehen, wäre meine Wahl "Keiner."
Ich unterscheide der Einfachheit halber zwischen Passend (was eine Bandbreite darstellt) und Nichtpassend (alles ausserhalb der Passend-Bandbreite).
Granularere Abstufungen sind m.E. überflüssig.
Diese Auffassung mag meiner im intellektuell-emotionalen Bereich (genetisch bedingt) unterentwickelten Feinmotorik geschuldet sein
Und den noch: Nicht jeder, der passt, bleibt passend.
Was aber ganz sicher bleibt, ist dies:
Es bleibt spannend.
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18.04.2009, 21:30Inaktiver User
AW: Bedingungslos lieben
Äh, nein, das waren jetzt eher allgemeinere Überlegungen, nicht auf dich bezogen.
Sondern auf den schlauen Ratschlag, man solle sich halt nicht immer den Falschen raussuchen. Als ob es eben zwischen dem Falschen und gar keinem noch x Richtige gäbe, die man clevererweise nur hätte erwählen müsste (so wie das die gemacht haben, die ja deshalb in einer Beziehung sind und dir deshalb auch so gscheit kommen).
Und wenn die Entscheidung dann eben lautet, es passt (momentan)keiner, dann kann das wieder nur an deinen überzogenen Ansprüchen liegen.
Was ich in dieser Pauschalität eben nicht sehe.


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