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28.04.2009, 18:51
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
"Ich habe eine ganz einfache Philosophie: Fülle, was leer ist. Leere, was voll ist. Kratz dich, wo es juckt."
Alice Roosevelt Longworth (1884-1980), amerikanische Gastwirtin
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28.04.2009, 18:51
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
ganz kurz, wenn OT kann man es dann auf jeden Fall noch überlesen:
Nein, ganz klassischer Weg (Mitarbeiterin und Habilitation...) und bis auf gelegentlichen Stress liebe ich es
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28.04.2009, 18:54
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Danke!
Ich bin hier noch ein wenig ungeübt, meine Gedanken sortiert zu vermitteln, mir geht jeweils sehr viel durch den Kopf, was ich dazu gern sagen möchte.
Und gerade diese Beiträge hier gehen mir irgendwie sehr nahe, weil es so sehr die Situation ist, in der ich selbst so viele Jahre lang war. Und in der ich Hilfe von außen dringend gebraucht hätte...
Andererseits, zu vielen Erkenntnissen muss mal wohl selbst kommen! (Leider oder Gott-Sei-Dank
)
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28.04.2009, 19:19Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Dein Steuersatz ist nicht höher als meiner. Steuerlich günstiger fahren nur verheiratete, zusammen veranlagte (heisst de facto: zusammen lebende) Paare, wenn einer der beiden nichts oder deutlich weniger verdient als der andere.
Kinder spielen dabei keine ernsthafte Rolle - das ist ja der Scheiss am Ehegattensplitting.
Und dass ich als Mann in der GKV denselben Satz zahlen muss wie eine Frau, obwohl Frauen erwiesenermaßen die höheren Kosten im Gesundheitswesen verursachen, scheinst Du auch nicht zu wissen.
Das Eltern meist an die 90% ihr Einkommens für den Lebensunterhalt ausgeben müssen, was dann jeweils mit 19% Umsatzsteuer belegt wird, während Singles meist mit 50-70% auskommen (also de facto schwächer besteuert werden), ist Dir anscheinend ebenfalls unbekannt.
Und dass Du an einer steuerfinanzierten Uni kostenlos studiert hast, während Millionen Angestellte für die Kindergartenplätze ihrer Kinder mitunter mehrere 100 Euro pro Monat ablatzen durften, interessiert Dich auch nicht.
Kinderbetreuungskosten kann man übrigens erst seit 2 Jahren von der Steuer absetzen und nein, das sagenumwobende Kindergeld hätte dafür bei uns jedenfalls nicht gereicht.
Jetzt sind die Kinder gottseidank in der Schule, da sind's dann "nur noch" ca. 50-80 Euro/Kind und Monat verstecktes Schulgeld. Nicht wahr, es wird allgemeine Schulpflicht verhängt, für den Besuch der Schulen aber Schulgeld verlangt. Das ist mal so richtig fair, was?
Und dass Du im Vergleich zu einem gleichqualifizierten Elternteil viel mehr Zeit für Erwerbsarbeit, also auch viel bessere Karrierechancen und entsprechend mehr Einkommen und eine bessere Altersversorgung hast, interessiert Dich auch nicht.
Und wenn wir das das Ganze mal etwas weiter fassen wollen, soll ich Dir mal vorrechnen, wieviel billiger Kinderlose (ausgenommen LehrerInnen) Urlaub machen, nur weil sie ihren Urlaub ausserhalb der Schulferien legen können?
Dies alles betrachtend:
Boah, nee, wat is die Welt ungerecht zu den armen, kinderlosen Singles.
Petronius, die Tränenvase ...
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28.04.2009, 19:25Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Es gibt verschiedene Statistiken, die verschieden mit den Zahlen umgehen.
Fakt ist: Eine Frau wird ceteris paribus schlechter bezahlt als ein Mann.
Und das ist eine blanke Sauerei.
Aber hier gesetzliche Maßnahme zu ergreifen und durchzusetzen war anscheinend nicht so wichtig wie beispielsweise die Nichtraucher-Schutzgesetze.
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28.04.2009, 19:29Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Nochmaler Mann

Steuerersparnis für Eltern? Ich muss mal gerade leise weinen.
Zumindest wenn man nicht die klassische Rollenverteilung lebt, ist das jedenfalls echt lachhaft.
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28.04.2009, 19:33Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
PS: ich such dir einen Link raus.
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28.04.2009, 19:52
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Ja, das finde ich auch! Ich persönlich gehöre zu den Frauen, wo sich Kinder halt nicht ergeben haben....ich ärgere mich zwar drüber, aber es geht noch! Aber eine entfernte Bekannte von mir hat diesen Bescheid ca. 4 Wochen nach dem Unfalltod ihres Kindes erhalten. Sie war wochenlang total verstört! Das ist der Oberhammer!
Manchmal denke ich auch: warum bin ich "Idiot" eigentlich seit über 20 Jahren Vollberufstätig und werde auch noch dafür bestraft, seitdem horrende Summen für die Allgemeinheit bezahlt zu haben, anstelle mich von irgendeinem Dahergelaufenen spätestens mit 20 schwängern zu lassen und seit 20 Jahren von Hartz4 (o.ä.) zu leben und der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen! Ich finde es gleichberechtigt, ob man eben Kinder hat und der Allgemeinheit von morgen Rentenzahler beschafft oder eben stattdessen ein Berufsleben lang Steuer zahlt und dafür Dinge von heute mitfinanziert!
Und um auch zum eigentlichen Thema was zu sagen:
Ich habe ca. die Hälfte meines Erwachsenenlebens in Beziehungen und die Hälfte als Sinlge verbracht. Ich bin durchaus eigenständig, bin gerne mal alleine, brauche Freiräume, mag Beziehungen auf Augenhöhe, kann sehr gut als Single leben und komme mit dem Alltag (egal ob Autoprobs, verstopftes Klo oder motzender Nachbar) sehr gut alleine zurecht. Ich habe Freunde (Singles und Gebundene), habe Hobbies, einen Hund und mache auch in Beziehungen einiges alleine.
Und dennoch: die Zeiten in Beziehungen (solange diese ok waren) waren die besseren Zeiten. Ich mag es, eine Bezugsperson in meinem engsten privaten Umfeld zu haben und vor allem auch für jemanden eine zu sein. Ich koche lieber für zwei als für mich alleine. Ich esse lieber in Gesellschaft meines Partners als alleine (so er eben da ist!). Ich mag es, mich austauschen zu können. Ich mag Körpernähe, la chaleur humaine (deutsches Wort?), Streicheleinheiten, Sex. Ich mag sogar manchmal Streit (jetzt schreien bestimmt gleich wieder einige: "hach, die ist ja irre, will lieber ne Beziehung mit Streit als allein sein. Die ist total abhängig!"
). Ich mag es, in einer Beziehung zu sein, meinen Hobbies auch alleine nachzugehen und danach zu meinem Liebsten mich aufs Sofa zu kuscheln und etwas zu erzählen zu haben....etc., etc.
Also folgt daraus: ich kann als Single gut leben, zufrieden, geschweige denn glücklich bin ich in einer guten Beziehung. Ist die Beziehung schlecht, ziehe ich das Singledasein vor.
Jetzt zur entscheidenden Frage: wieso hat sie keinen Partner? Warum tut sie nicht mehr dafür, einen Partner zu finden?
Ganz einfach: mein Herz will - nach all den Jahren - immer noch nicht auf mich hören und verliebt sich nicht auf Kommando! Ich bin kontaktfreudig und kann mich eigentlich mit jedem problemlos unterhalten....das heißt aber noch lange nicht, dass ich mich verliebe. Und dann müsste das ja auch noch auf Gegenseitigkeit beruhen.....
Wie hat meine Mutter mal gesagt Jahre nach dem Tod meines Vaters: es ist eine gänzlich andere Sache ob man in einer Beziehung ist und freiwillig Dinge alleine tut oder ob man Single ist und keine Wahl hat!
In diesem Sinne wünsche ich Euch, dass Ihr glücklich werdet so oder so!
P.S.: Psychopharmaka sind für den Single Blues absolut keine Lösung! Da könntet Ihr es ja auch genausogut mal mit Herzmitteln versuchen!
(Achtung: Ironie!!!!)
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28.04.2009, 20:05
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
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28.04.2009, 20:05Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
@ NM
Und selbst wenn ich an einer staatlichen Uni studiert hätte, so zahlte ich die Kosten einer Uni an Steuern mehrfach zurück - um die Menschen zu finanzieren, die z.B. nicht einmal einen Schulabschluss haben.
Der Staat ist auf hochqualifizierte Berufstätige angewiesen.
Was sagst Du denn zu denen, die staatliche Unis jahrelang nutzten, um danach gleich zu gebären und nie berufstätig zu sein? Und zusätzlich zahlen sie noch geringer KK-Beiträge UND die Nachkommen sind sogar noch mitversichert. Gerecht?
Das Gesundheitsrisiko einer Schwangerschaft und einer Geburt müsste sich eigentlich auf die KK-Beiträge von Müttern erhöhend auswirken. Als Nichtgebärende hat man kein größeres Gesundheitsrisiko als ein Mann. Mütter müssten mehr in die KK einzahlen, da sie diese auch häufiger nutzen (statistisch gesehen).



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P.S., was ist eigentlich ein arbiter elegantarium?
